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"Wolf" war ein Hund

Amberg. Die Hysterie um Wölfe in Oberpfälzer Wäldern treibt seltsame Blüten: jetzt glaubte ein Autofahrer gar in einem "Unfallgegner" einen Wolf erkannt zu haben.

Mit dem Schrecken kamen am Samstagabend ein 70jähriger Autofahrer und seine Ehefrau davon, als ihr Fahrzeug am Mariahilfbergweg mit einem größeren Tier kollidiert war. Die beiden Fahrzeuginsassen erschraken sehr, als ein Tier von links aus dem Wald kommend gegen die Fahrerseite prallte und anschließend weiter lief.

Sie beschrieben das Tier als sehr hoch mit hellem Fell und beide vermuteten einen Wolf. Auf der Beifahrerseite waren neben einer Delle helle Tierhaare in gut erkennbarem Umfang vorhanden, die von der Polizei gesichert werden konnten.

Nach erster Begutachtung durch den amtlich bestellten Ansprechpartner für große Beutegreifer handelt es sich aber eindeutig nicht um die Haare eines Wolfs. „Die Haare sind so fein strukturiert, die können definitiv nicht von einem Wolf stammen“, sagte der Fachmann. Es wäre nach seiner Auffassung für einen Wolf auch sehr untypisch, dass er sich in einem Gebiet aufhält, das derart stark von Hunden frequentiert wird, wie der Mariahilfberg.
08.01.18
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