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„Hotspot“ Regensburg

Regensburg In der Stadt Regensburg wurden am Wochenende die Corona-Warnwerte deutlich überschritten. Es wurden über 100 neue Fälle bekannt.

Nach Angaben der Regierung der Oberpfalz wurden allein in der als Asylbewerberunterkunft genutzten „Pionierkaserne“ 56 Personen positiv getestet, 71 Menschen waren negativ. Dazu kommen noch 42 positive Testergebnissen in der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße sowie ein Fall in der Gemeinschaftsunterkunft Alte Straubinger Straße.

Der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird damit im Regensburger Stadtgebiet deutlich überschritten - er liegt bei über 72.

Eine bei solchen Werten eigentlich vorgesehene Wieder-Verschärfung der Einschränkungen wird es für die Stadt aber wohl nicht geben:


„Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen - in diesem Fall ist das Infektionsgeschehen auf Asylbewerberunterkünfte in der Pionierkaserne und der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße beschränkt - müssen keine allgemeinen Beschränkungen in der Stadt Regensburg eingeführt werden, wenn dort geeignete Maßnahmen des Gesundheitsamts Regensburg umgesetzt werden können“, hieß es von der Regierung.

Die Maßnahmen des Gesundheitsamts würden mit der Quarantäne aktuell umgesetzt und das weitere Geschehen wird engmaschig durch das Gesundheitsamt überwacht.

Alle positiv getesteten Personen wurden umgehend benachrichtigt und sofort in der Quarantäne-Einrichtung in der Pionierkaserne räumlich getrennt und isoliert von Nicht-Infizierten untergebracht, hieß es.
25.05.20
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