Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Bei Bruchlandung verletzt

Schmidgaden. Am Sonntag gegen 10 Uhr legte ein 45jähriger Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach auf dem Flugplatz Schmidgaden bei einem Rundflug mit einem Ultraleichtflugzeug eine Bruchlandung hin.

Nach 20minütiger Flugzeit war er zum Flugplatz zurückgekehrt und setzte zum Landeanflug an. Kurz vor der Landbahn, in einer Flughöhe von etwa fünf Metern, kam er in ein Luftloch, wodurch er sofort an Höhe verlor. Er prallte mit dem Fahrgestell auf ein Feld und rollte elf Meter in Richtung Landebahn. Am Feldende stieß er mit dem Fahrgestell gegen eine Bodenerhöhung, wodurch sich das Fluggerät nach vorne aufstellte.

Dabei stieß der Pilot mit dem Brustkorb gegen das Steuergestänge. Er wurde mit massiven Thoraxprellungen in das Klinikum Amberg eingeliefert.

Am Ultraleichtflugzeug entstand nur geringer Sachschaden in Höhe von etwa 750 Euro.
18.09.05

Junger Mann starb

Sankt Englmar. Bei einem schweren Unfall in der Nacht zum Sonntag starb ein 21jähriger Mann.

Er war am Samstag gegen 23.15 Uhr mit dem VW-Golf seines Vaters auf der Kreisstraße von Grün, Gemeinde Sankt Englmar, Richtung Rattenberg unterwegs. Wegen überhöhter Geschwindigkeit verlor er nach einer Rechtskurve kurz vor Redlmühl die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach vier Leitplankenfelder. Anschließend fuhr der Golf einen etwa vier Meter von der Fahrbahn entfernten Baum um, überschlug sich und landete auf dem Dach liegenden im vorbeiführenden Klinglbach.

Der junge Mann konnte von der Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. Der 15 Jahre alte VW Golf wurde total beschädigt.
18.09.05

Lebensgefährlich verletzt

Ebermannsdorf. Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste am Freitag kurz nach 5.30 Uhr eine 45jährige Frau aus Amberg nach einem Verkehrsunfall ins Amberger Klinikum und später mit dem Rettungshubschrauber nach Regensburg gebracht werden.

Nach Feststellungen der Polizei hat die Fußgängerin die B 85 von der Einfahrt Diebis überquert und wurde von einer 52jährigen Autofahrerin aus Roding, die mit ihrem Audi A 4 nach Amberg unterwegs war, erst im letzten Moment bemerkt.

Die Fußgängerin wurde mit dem rechten Kotflügel erfasst. Dabei war der Anstoß so stark, dass die Frau kräftig gegen den Dachholm geschleudert und dann drei Meter zurückgeworfen wurde. Die Ambergerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule. Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde sie mit dem Rettungswagen unverzüglich ins Klinikum eingeliefert. Mittlerweile wurde sie jedoch mit dem Rettungshubschrauber nach Regensburg verlegt.

Die Autofahrerin erlitt einen Schock. An ihrem Wagen entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. In die Unfallermittlungen wurde ein Kfz-Sachverständiger einbezogen.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere woher die Frau kam und wo sie hin wollte, sind noch nicht abgeschlossen. Sollte es Zeugen des Unfalls geben, werden sie gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Amberg unter Telefon 890-120 in Verbindung zu setzen.
16.09.05

Hilfe schlecht gedankt

Amberg. Ein betrunkener Amberger hat Rettungssanitätern und Polizisten ihre Hilfe schlecht gedankt.

Der stark alkoholisierter 32jähriger Mann wurde von Sanitätern entdeckt und, da er nicht mehr ansprechbar war, in die Notaufnahme des Klinikums gebracht. Dort verweigerte er jegliche ärztliche Versorgung. Trotz Aufforderung wollte er aber auch das Klinikum nicht verlassen.

Dies rief die Polizei auf den Plan, die den Betrunkenen in Gewahrsam nahm. Dabei kam es zu erheblichen Beleidigungen, bei denen das Götz-Zitat die harmloseste war. Als die Beamten den 32-Jährigen aus dem Fahrzeug holten, um ihn in die Arrestzelle zu bringen, trat er mit dem Fuß gegen einen der Beamten. Auch während des Weges in die Zelle schlug er ständig mit Händen und Füßen nach den Beamten.

Er wurde bis zur Ausnüchterung eingesperrt.
16.09.05

Teures Homebanking

Regensburg. Bei einem Computerbetrug entstand für eine Frau aus Zeitlarn ein Schaden in Höhe von über 3.000 Euro. Vermutlich mittels einer Email wurde im Computer der Frau ein sogenannter „Trojaner“ gesetzt, der die Daten auf dem PC, insbesondere die Überweisungsmodalitäten für das Homebanking, ausspionierte.

Als die Frau die Abbuchung von ihrem Konto bemerkte, war das Geld vom betreffenden Konto in Darmstadt bereits weitergebucht worden. Durch die Regenstaufer Polizei wurden umfangreiche Ermittlungen, in welche die Staatsanwaltschaft Regensburg und die Polizei in Hessen eingeschalten sind, eingeleitet
15.09.05

20 Tonnen Zyankali - und kaputte Reifen (Fotos)

Steinberg. Die Polizei stoppte einen Gefahrguttransporter mit 20 Tonnen Zyankali - und total mangelhaften Reifen.

Standard und Grundbedingung sollte sein, daß Gefahrgut-Fahrer größte Sorgfalt walten lassen. Dies hat offenbar ein 37-Jähriger aus Tschechien nicht so genau genommen und völlig in den Wind geschlagen.

Der tschechische Sattelzugfahrer wurde am Mittwoch gegen 10.45 Uhr auf der A 93 von Beamten der Schwerverkehrs- und Gefahrguttruppe der Verkehrspolizei Amberg gestoppt. Auf der Ladefläche fanden die Ordnungshüter 20 Tonnen Zyankali, ein hochgiftiger Stoff der Gefahrgutklasse 6.1, das in 396 Fässern zu je 50 Kilo verpackt war. Als die Beamten allerdings die Pneus der Sattelzugmaschine in Augenschein nahmen, stellten sie fest, dass am Auflieger auf der linken Seite zwei Reifen erhebliche Mängel aufwiesen.

Einer der Reifen war an der Flanke acht Zentimeter lang aufgerissen. Bei einem weiteren waren an der Lauffläche bereits größere Teile des Profils abgelöst.

Es bestand durchaus die konkrete Gefahr, dass bei längeren Fahrten ein solcher Reifen platzt und die giftige Ladung dann auf der Straße landet. Damit verbunden wäre eine nicht auszudenkende Umweltgefährdung. Die Beamten verordneten dem Tschechen einen amtlichen Reifenwechsel. Erst dann konnte er seine Zyankali-Fuhre weiterbefördern.

Selbstverständlich muss er ein saftiges Bußgeld wegen der beiden nicht verkehrsgerechten Reifen bezahlen.
15.09.05
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