Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Patient flüchtete samt Injektionsautomat

Amberg. Ein 56jähriger Patient aus Schwandorf flüchtete am Dienstag aus dem Amberger Klinikum - und nahm den Injektionsautomaten im Schlepptau mit !
Gegen 14.30 Uhr meldete die Leitung des Amberger Klinikums der Polizei den Mann als vermisst. Er befand sich seit 19. Mai im Krankenhaus und wurde dort stationär behandelt. Am Dienstag verließ er unbemerkt und unerlaubt sein Patientenzimmer, packte seine Sachen in einen Trolley und verschwand samt seines Injektionsautomaten und einem Spender.
Es war zu befürchten, dass er die Injektionsnadel herausnehmen würde und deshalb die Gefahr des Verblutens bestand. Gegen 16.15 Uhr konnten Polizeibeamte aus Schwandorf den 56-Jährigen bei einer Tankstelle in Fronberg aufgreifen. Er wurde in Verwahrung genommen und wieder ins Krankenhaus zurückgebracht.
25.05.05

Auf Toilette vergewaltigt

Wallersdorf. Bereits am letzten Freitag, gegen 3.30 Uhr, wurde auf der Damentoilette in einem Lokal am Vierhöfener Weg eine junge Frau vergewaltigt.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Ausländer, ca. 160 cm groß, schlank, kurze gelockte dunkle Haare.
Der Mann entfernte sich anschließend zu Fuß Richtung Ortsmitte. Eine Fahndung verlief bisher ergebnislos.
Ein Mann, der mit dem Tatverdächtigen und einem weiteren Begleiter das Lokal betreten hatte, konnte zum Täter und dessen Begleiter keine Angaben machen.
Die Kripo Landshut hat die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise an die Kripo Landshut unter Telefonnummer 0871 / 9252-0.
24.05.05

Falscher Sanitäter ermittelt - drei Überfälle geklärt

Burglengenfeld/Nittenau. Nach wochenlangen Ermittlungen konnte die Amberger Kripo in enger Zusammenarbeit mit den Kollegen in Straubing den unbekannten Täter, der Ende Februar als falscher Rettungssanitäter verkleidet in die Krankenhäuser Burglengenfeld, Nittenau und in Mallersdorf, eingedrungen war und das Klinikpersonal mit einer Waffe bedrohte, um an Medikamente zu kommen, ermitteln. Die Beamten nahmen einen 21jährigen Mann aus Regensburg fest, der in Hilpoltstein wohnt. Er ist geständig und wurde nach einer Vernehmung wieder auf freien Fuß entlassen.
Der 21-jährige Mann hat sich nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei verkleidet als Rettungssanitäter am Dienstag, 22. Februar, um 5.10 Uhr, in das Krankenhaus Burglengenfeld unter einem Vorwand Zugang verschafft. In der ersten Etage bedrohte er die Nachtschwester mit einer Pistole. Zu Tode erschrocken wollte die Frau um Hilfe rufen, was den Täter veranlasste, zu flüchten.
Drei Tage später, am Freitag, 25. Februar, gegen 4.45 Uhr, schlug der Täter erneut zu. Er drang in die Räume der Reha-Klinik in Nittenau ein, was ihm aufgrund seiner Verkleidung als Rettungssanitäter relativ unbehelligt gelang. Hier führte er einen so genannten Notarztkoffer bei sich. Er begab sich zielstrebig zum Medikamentenzimmer im 1. Stock des Gebäudes. Dort nahm er diverse Medikamente an sich, die er in seiner Tasche verstaute. Erfolglos war er am Betäubungsmittelschrank. Als er vom Pflegepersonal entdeckt wurde, drohte er wie im ersten Fall wieder mit seiner schwarzen Pistole. Trotz einer polizeilichen Fahndung gelang ihm auch hier wieder die Flucht.
Es verstrichen wiederum ein paar Tage, bis der Unbekannte erneut am Montag, 28. Februar, auftauchte. Diesmal suchte er sich eine Krankenanstalt im niederbayerischen Mallersdorf aus. Wieder verkleidet drang er dort ein und forderte diesmal die Herausgabe von Betäubungsmitteln. Weil ihm nichts ausgehändigt wurde, gab er Fersengeld und rannte davon.
In allen drei Fällen konnte das Krankenhauspersonal eine äußerst detaillierte, gute Beschreibung des Täters liefern. Der Durchbruch gelang den Beamten bei ihren intensiven Ermittlungen, in die insbesondere auch die Rettungsdienste mit eingeschlossen waren. Dabei stellte sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 21-Jährigen aus Regensburg heraus. Dieser Verdacht wurde dann durch Beschäftigte des Krankenhauses Mallersdorf noch untermauert.
Die Kripo in Straubing stellte dann über die dortige Staatsanwaltschaft einen Antrag auf einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnungen des Tatverdächtigen. Diese Hausdurchsuchungen wurden am 19. Mai durchgeführt. Dabei wurde der 21-Jährige durch Beamte der Amberger Kripo vorläufig in seiner Wohnung in Hilpoltstein vorläufig festgenommen. Die Wohnungsdurchsuchungen ergaben diverses Beweismaterial. U.a. konnten die Tatwaffe, eine Schreckschusspistole, und die zur Tat verwendete Sanitätsbekleidung, aber auch Notarztutensilien aufgefunden und sichergestellt werden.
Der Festgenommene wurde durch Kriminalbeamte in Amberg zu den Tatvorwürfen vernommen. Er räumte nach und nach die Überfälle in Burglengenfeld, Nittenau und Mallersdorf ein. Der Täter ist deshalb mit den Gepflogenheiten des Rettungspersonals vertraut, da er selbst eine Ausbildung als Rettungssanitäter gemacht hat. Als Motiv für die Raubzüge dürfte eine Schmerzmittelabhängigkeit aufgrund eines früheren Unfalles anzusehen sein.
Der 21-Jährige wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. In strafrechtlicher Hinsicht ist er noch nicht in Erscheinung getreten. Im Zusammenhang mit diesem Verfahren ermitteln die Beamten noch gegen einen weiteren Mann aus dem Raum Feucht. Von diesem will er diverse Ausrüstungsgegenstände bekommen haben, die der Feuchter durch strafbare Handlungen in seinen Besitz gebracht haben dürfte. Bei diesem wurden ebenfalls Hausdurchsuchungen durchgeführt, die zur Auffindung einer großen Menge von Medikamenten und ärztlichen Utensilien führte. Zu deren Abtransport mussten die örtlichen Polizeibeamten einen VW-Bus heranschaffen.
24.05.05

Dachdecker stürzt elf Meter tief ab - tot !

Schnaittenbach. Mit Dacharbeiten war eine Holzbaufirma aus dem Landkreis am Montag in den frühen Morgenstunden, bei einem Kaolinbetrieb in Schnaittenbach, an der Kaolinstraße, beschäftigt. Die Arbeiter benutzten hierzu eine Hubarbeitsbühne, die die Höhe von 18 m bis zum Dach hinauf überwinden konnte.
Noch bevor die Arbeitsbühne oben ankam, kippte der Korb urplötzlich aus nicht bekannter Ursache mit einer ruckartigen Bewegung nach unten. Während sich ein 32-jähriger Amberger geistesgegenwärtig noch am Korb festkrallen konnte, fiel sein Kollege, ein 36-jähriger verheirateter Dachdecker aus Amberg, aus dem Korb heraus, konnte sich jedoch, bevor er in die Tiefe stürzte, wenige Sekunden mit den Händen festhalten. Danach verließen ihn die Kräfte. Er ließ los und stürzte elf Meter tief auf den Boden.
Der im Korb Zurückgebliebene konnte die Arbeitsbühne abfangen. Es gelang ihm, sich aus einer Höhe von sechs Metern über ein Fenster ins Gebäude zu retten.
Der Abgestürzte erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Amberg gebracht. Trotz umfangreicher Bemühungen starb er um 14.50 Uhr an den schweren Verletzungen.
24.05.05

Halali auf der Autobahn: kilometerlange Staus !

Regensburg. Wegen der Jagd auf ein Reh, das auf den Fahrbahnen der Autobahn 93 zwischen den Anschlussstellen Regensburg-Süd und Bad Abbach herumgelaufen ist und den Autoverkehr erheblich gefährdete, sperrte die Regensburger Verkehrspolizei am Montag ab 11.45 Uhr beide Richtungsfahrbahnen der Autobahn. Jagderfahrene Polizeibeamte erlegten das Tier nach etwa einer Stunde. Durch die Vollsperrung kam es zu langen Stauungen
Bereits am Freitag war es um 7.35 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Regensburg, etwa einen Kilometer vor der Rastanlage Pentling, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 3er BMW war über ein auf der Überholspur liegendes totes Reh gefahren, das vermutlich vorher von einem Lkw überfahren worden war. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Zu diesem Zeitpunkt entdeckten Polizeibeamte auch ein Loch in dem Wildschutzzaun, der entlang der Autobahn errichtet ist.
Während des gesamten Wochenendes gingen bei der Polizei immer wieder Meldungen ein, dass ein weiteres Reh auf dem Terrain der Autobahn, innerhalb des zwischenzeitlich wieder reparierten Wildschutzzaunes, herumlaufen soll.
Erst amMontag-Vormittag konnten Polizisten das gesuchte Tier tatsächlich sichten. Da keine Möglichkeit bestand, das Reh, das ständig die Fahrbahnen überquerte, anderweitig zu entfernen und während des fließenden Verkehrs eine gefahrlose Schussabgabe nicht möglich war, wurde die Autobahn um 11.45 Uhr vollständig gesperrt.
In der Jagd ausgebildete Polizeibeamte, die vom örtlichen Jagdpächter unterstützt wurden, konnten das gesuchte Reh nach knapp einer Stunde im abgesperrten Bereich ausfindig machen und erlegen. Der Verkehr wurde um 12.45 Uhr wieder freigegeben.
Aufgrund der Vollsperre kam es in beiden Fahrtrichtungen zu kilometerlangen Stauungen, von denen auch die Umleitungsstrecken betroffen waren.
23.05.05

Zwei Schwerverletzte

Schwandorf. Ein VW-Cabrio kam am Montagfrüh gegen 0.45 Uhr auf der Fahrt von Amberg nach Schwandorf in Höhe Kreith nach rechts von der Fahrbahn ab, legte über 100 Meter Fahrstrecke in einem Feld zurück, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Die beiden Wageninsassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt.
Die beiden Verletzten, ein 49-Jähriger aus dem Lkr Amberg-Sulzbach und sein 23-jähriger Sohn, wurden in die Krankenhäuser Amberg und Schwandorf eingeliefert. Die Fahrereigenschaft ist noch nicht mit letzter Sicherheit festgestellt. Vermutlich dürfte jedoch der Sohn das Auto zum Unfallzeitpunkt gesteuert haben. Bei beiden wurden Blutentnahmen angeordnet.
Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt 7.000 Euro. Die umliegenden Feuerwehren unterstützten die Polizei an die Unfallstelle.
23.05.05
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