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Sextäter belästigt Kinder

Burglengenfeld. Wegen des schwerwiegenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern wurde von der Amberger Kripo am Montag gegen 12 Uhr ein 50-Jähriger aus dem Landkreis Regensburg vorläufig festgenommen. Durch den Ermittlungsrichter des AG Amberg erging am heutigen Dienstag Haftbefehl. Der verheiratete Mann befindet sich in der JVA Amberg.
Aufgrund der kriminalpolizeilichen Ermittlungen dürfte feststehen, dass der 50-jährige Mann sich am Donnerstag, 23. Juni, zwischen 18 und etwa 18.30 Uhr, auf dem Spielplatz beim Volksfestplatz an der Friedhofstraße aufgehalten hat und sich möglicherweise zwei spielenden Mädchen im Alter von 10 und 11 Jahren in unsittlicher Weise genähert hat.
Die Straftat wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt, als die Kinder sich ihren Erziehungsberechtigten anvertrauten. Aufgrund der Beschreibung des Täters durch die Kinder gelang es der Polizei, den 50-Jährigen aus dem Raum Regensburg zu ermitteln. Er wurde vorläufig an seiner Wohnung im Landkreis Regensburg am vergangenen Montag, zur Mittagszeit, festgenommen. Die Prüfung der Haftfrage wurde am Dienstag beim Ermittlungsrichter des AG Amberg geprüft. Dieser erließ gegen den Festgenommenen wegen Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern wegen Wiederholungsgefahr Haftbefehl. Der Mann befindet sich in der JVA Amberg.
Der dringend der Tat verdächtige 50-jährige Mann bestreitet nicht, zur Tatzeit auf dem Kinderspielplatz gewesen zu sein. Auch räumt er Kontakte zu den beiden Mädchen ein, weist jedoch unsittliche Annäherungen von sich. Um diesen schwerwiegenden Verdacht bekräftigen zu können, sucht die Polizei dringend Zeugen des Vorfalles. Insbesondere wird eine ältere Frau, die auf dem Spielplatz auf einer Bank saß und einen Roman las, gesucht. Auch drei weitere Erwachsene, die auf einem Weg an dem Kinderspielplatz vorbeigingen, wären für die Ermittlungen von wesentlichen Bedeutung. Auch sie könnten Beobachtungen in Zusammenhang mit der Straftat gemacht haben.
Zur besseren Erinnerung, bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen etwa 50-jährigen Mann, der eine schlanke Figur hat. Er hat kurzes, graues Haar, ist um die 175 cm groß, sein Gesicht wird als faltig beschrieben. Bekleidet war der Mann mit einer kurzen, dunkelblauen Hose und einem ebenso farbenen T-Shirt. Dazu trug er Schlappen oder Sandalen.
Hinweise bitte an die Kripo in Amberg unter der Tel. Nr. 09621/890-120 oder die Polizeiinspektion Burglengenfeld unter der Tel. Nr. 09471/70150. Unter Umständen können Hinweise auch vertraulich behandelt werden.
29.06.05

Frau sexuell genötigt

Regensburg. Das Opfer einer massiven sexuellen Nötigung wurde eine 25-jährige Regensburgerin in den frühen Morgenstunden des Sonntags. Der unbekannte Täter ist bisher flüchtig.
Gegen 04.10 Uhr befand sich die 25-Jährige auf dem Heimweg von einem Gaststättenbesuch. In der Hallergasse bemerkte sie, dass ihr ein Unbekannter folgte. Der sprach sie zunächst an um sie dann sexuell zu nötigen. Der Mann mit südländischem Aussehen flüchtete in Richtung zum Minoritenweg, nachdem die Geschädigte laut um Hilfe gerufen hatte. Diese Schreie könnten evtl. Anwohner oder andere Passanten auf den Vorfall aufmerksam gemacht haben.
Beschreibung des Täters: Ca. 165 cm groß, etwa 25 Jahre alt, kräftig. Er sprach Deutsch mit ausländischem Akzent.
Hinweise zum Geschehen bzw. zu dem flüchtigen unbekannten Täter und dessen Aufenthalt erbittet die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer: 0941/506-2681.
29.06.05

Junge Frau starb

Vilsbiburg. In den Nachmittagsstunden des Dienstags kam es im Bereich der Umgehungsstraße von Vilsbiburg zu einem Verkehrsunfall, der für eine Frau tödlich endete.
Gegen 15.15 Uhr fuhr eine 20jährige Vilsbiburgerin mit ihrem Opel Corsa vom Stadtgebiet Vilsbiburg in Richtung der Ortsumgehung von Vilsbiburg. An der Einmündung wollte sie von der untergeordneten Straße nach links in die Kreisstraße LA 13 einfahren.
Beim Einfahren in die Kreisstraße übersah sie jedoch einen von links kommenden österreichischen Sattelzug, welcher die Umgehungsstraße in Richtung Landshut befuhr. Der Fahrer des Lkws, ein 42jähriger Niederösterreicher konnte einen Zusammenprall nicht mehr verhindern, wodurch es im Einmündungsbereich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam.
Durch den Zusammenstoß wurde die junge Frau in ihrem Kleinwagen eingeklemmt und konnte von der FFW Vilsbiburg nur noch tot aus ihrem Fzg geborgen werden. Der Lkw-Fahrer musste schwerverletzt ins Krankenhaus Vilsbiburg eingeliefert werden.
28.06.05

91jähriger Schluckspecht verprügelt "Rotzlöffel" (72)

Amberg. Feuchtfröhlich feierten am Sonntagabend zwei Senioren (91 und 72) auf dem Bergfest. Kurz nach Mitternacht entschloss sich er Jüngere der Beiden, seinen Kumpanen vom weiteren Saufen abzuhalten und ihn nach Hause zu bringen.
Als er ihn bewegt hatte, den Heimweg anzutreten, kam es dabei zu Unstimmigkeiten und der ältere Senior wollte plötzlich nicht mehr nach Hause, sondern weiter trinken. Es kam zwischen den Beiden zu einem lautstarken Streit, den viele heimgehende Passanten wahrgenommen haben.
Der Streit gipfelte darin, dass der 91-Jährige seinen jüngeren Begleiter als "Rotzlöffel" bezeichnete und ihm eine Ohrfeige verpasste. Mittlerweile wurde die Polizei von Passanten verständigt. Als die Beamten eintrafen, war es zwischen den Streithähnen bereits zu einer Aussprache gekommen, deren Ergebnis so lautete, dass nun beide nach Hause wollten.
27.06.05

Starkregen: A3 gesperrt !

Nittendorf. Plötzlich einsetzender Starkregen war die Ursache für eine Reihe von Verkehrsunfällen, die sich am Samstagabend zwischen 21.30 Uhr und Mitternacht auf der Autobahn A 3 bei der Ausfahrt Nittendorf ereigneten.

Bei dem ersten Unfall, in den vier Autos verwickelt waren, kam ein Fahrer durch den plötzlich einsetzenden Starkregen ins Schleudern, prallte gegen die rechte Leitplanke und kam dann quer zur Fahrtrichtung auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Ein weiterer Pkw mit Anhänger hielt auf dem Pannenstreifen an, um Hilfe zu leisten. Noch bevor der Fahrer aussteigen konnte, schlingerten zwei weitere nachfolgende Fahrzeuge bereits auf die Fahrzeuge zu und stießen gegen die Unfall-Fahrzeuge.

Unmittelbar darauf konnten zwei weitere Pkw-Fahrer ihre Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallten gegen die Mittelleitplanken.

Insgesamt waren sieben Fahrzeuge beteiligt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 60 000 Euro. Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Es kam zu kilometerlangen Staus, da die Autobahn in Richtung Regensburg komplett gesperrt werden musste. Polizeibeamte leiteten an der AS Nittendorf den Verkehr über die B8 in Richtung Regensburg.

Zu zwei weiteren schweren Verkehrsunfällen kam es daraufhin einige Stunden später, wieder im Bereich der A 3 kurz vor der AS Nittendorf. Der Stau hatte sich immer noch nicht aufgelöst. Ein Streifenfahrzeug der PI Nittendorf, das zur Unterstützung auf der Autobahn eingesetzt war, stand ordnungsgemäß mit Blaulicht und eingeschalteter Lichtleiste "STAU" auf dem Pannenstreifen.

Leicht verletzt wurden zwei 23- und 29-jährige Polizeibeamte bei einem Verkehrsunfall , als sich ein 30-jähriger rumänischer Waldarbeiter mit seinem Renault mit spanischer Zulassung auf dem rechten Fahrstreifen dem auf dem Pannenstreifen stehenden Dienstfahrzeug näherte. Der 30-jährige wechselte daher auf den linken Fahrstreifen, übersah dabei aber einen dort fahrenden VW Golf eines 53-jährigen Trierers. Dieser wich, um ein Auffahren zu verhindern, nach starkem Abbremsen auf den rechten Fahrstreifen, was der Rumäne auch tat, so dass es zum Auffahrunfall kam.

Der Renault des Rumänen wurde zunächst nach links gegen die Mittelleitplanke geschleudert und stieß dann gegen den stehenden Polizei-Audi, der auf den weiter vorne befindlichen Stau aufmerksam mache wollte und zu diesem Zweck Blaulicht und Lichtleiste "STAU" eingeschaltet hatte. Der 23-jährige Beamte und seine 29-jährige Kollegin erlitten ebenso wie der 53-jährige Trierer leichte Verletzungen. Sie wurden durch Rettungsfahrzeuge vor Ort behandelt. An den Fahrzeugen und Leitplanken entstand Sachschaden in Höhe von 9000 Euro.

Fast zeitgleich kam es aufgrund dieses Verkehrsunfalls zu einem weiteren Unfall, deren Ursache überhöhte Geschwindigkeit eines nachfolgenden 73-jährigen Dortmunder Renaultfahrers gewesen sein dürfte. Hier wurden zwei 15- und 16 Jahre alten Jugendlichen leicht verletzt.

Während ein 33-jähriger Berliner seinen Opel Astra auf dem linken Fahrstreifen fahrend und ein 32-jähriger Eichstätter Ford Focusfahrer auf dem rechten Fahrstreifen fahrend wegen des vorgenannten Unfalls langsam abbremsten, näherte sich der Dortmunder mit hoher Geschwindigkeit von hinten, erkannte die Situation dadurch zu spät und fuhr auf die vor ihm fahrenden Fahrzeuge auf. Dabei wurden die beiden Jugendlichen im Fahrzeug des Berliners verletzt und kamen mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch und Schmerzen im Fuß durch Rettungsfahrzeuge in Regensburger Krankenhäuser. Der Sachschaden beziffert sich auf ca. 21000 Euro. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Auch die Feuerwehren Nittendorf, Etterzhausen und Undorf unter der Leitung von Kreisbrandmeister Keck waren eingesetzt.

Wiederum musste die Autobahn A 3 zwei Stunden bis 02.10 Uhr in Fahrtrichtung Regensburg vollständig gesperrt werden. Diesmal wurde der Verkehr bereits an der Anschlussstelle Laaber ausgeleitet.
26.06.05

Senior-Chef in Sandgrube tödlich verunglückt

Burglengenfeld. In der betriebseigenen Sandgrube im Waldstück Raffa kam der 76jährige Seniorchef eines ortsansässigen Transportunternehmens durch einen tragischen Unfall ums Leben.
Der Mann füllte mit einem Radlader Sand in einen Schütteltrichter, von wo aus das Material mit einem Förderband weitergeleitet werden sollte.
Aus bisher nicht bekannten Gründen stieg er jedoch in den etwa drei Mal drei Meter großen Trichter und wurde durch die nachrutschenden Sandmassen in das Sieb gedrückt. Dabei zog er sich schwerste Verletzungen zu, an deren Folgen er verstarb.
Fremdverschulden scheidet nach bisherigen Erkenntnissen aus.
26.06.05
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