Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Aufprall bei Tempo 200: Zwei Menschen starben !

Dingolfing. Bei einem schweren Hochgeschwindigkeits-Unfall auf der Autobahn bei Dingolfing starben am Samstag-Morgen zwei Menschen.

Gegen 8.10 Uhr befuhr ein 41jähriger Mann mit seinem Mercedes SLK 350, Münchner-Kennzeichen, die BAB A 92 von München in Richtung Deggendorf. Nach seinen eigenen Angaben zufolge fuhr er kurz vor der Anschlussstelle Dingolfing/West auf der linken Fahrspur mit einer Geschwindigkeit von rund 200 Stundenkilometer. Auf Höhe des dortigen Autobahnparkplatzes wechselte nach seinen Angaben die Fahrerin eines Mercedes-Vito, Erdinger-Kennzeichen, plötzlich und ohne ersichtlichen Grund von der rechten auf die linke Fahrspur.

Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der SLK-Fahrer ein Auffahren auf den Mercedes-Vito nicht mehr verhindern. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Vito nach rechts von der Fahrbahn geschleudert, knickte dort mit der Fahrzeugseite einen etwa 30 zentimeter dicken Baum und kam anschließend im Gebüsch zum Stehen.

Fahrerin und Beifahrer des Mercedes-Vito wurden bei dem Unfall getötet; Personalien sind noch nicht bekannt.

Der 41-jährige SLK-Fahrer wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Dingolfing verbracht. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 100 000 Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallablaufes wurde ein Sachverständiger hinzugezogen und die beiden Fahrzeuge sichergestellt.

Aktualisierung:
Die Personalien der beiden getöteten angegurteten Insassen des Mercedes-Vito mit Erdinger-Kennzeichen konnten nun ermittelt werden. Bei der Fahrerin handelt es sich um eine 51jährige Frau und beim Beifahrer um einen 62jährigen Mann, beide aus dem Landkreis Erding.

Aktualisierung:
Der zur Unfallaufnahme hinzugezogene Sachverständige konnte inzwischen aufgrund der Spuren zweifelsfrei feststellen, dass der Aufprall auf der linken Fahrspur stattfand. Es liegen jedoch keine Erkenntnisse darüber vor, ob der Mercedes-Vito bereits länger auf der linken Spur fuhr oder plötzlich von der rechten auf die linke Spur wechselte. Ebensowenig ist der Grund für einen plötzlichen Fahrspurwechsel bekannt. Die Unfallstelle befand sich 1,5 Kilometer vor der Anschlussstelle Dingolfing/West zwischen den Ein- und Ausfahrten des dortigen Autobahnparkplatzes bei km 89,600.

Zeugen, die zu den Umständen vor dem Zusammenstoß oder zum Unfallgeschehen selbst Angaben machen können, werden dringend gebeten, sich mit der Autobahnpolizeistation Wörth/Isar, Telefon 08702/948299-0, in Verbindung zu setzen.
01.10.05

Bombendrohung stoppt Zug bei Sulzbach

Sulzbach-Rosenberg. Durch die Bombendrohung eines Betrunkenen wurde am Freitagabend ein Zug bei Sulzbach-Rosenberg gestoppt.

Ein 47-jähriger Mann aus Sulzbach-Rosenberg war mit dem Regionalzug von Nürnberg in Richtung Schwandorf unterwegs. Kurz vor dem Bahnhof Neukirchen äußerte er gegenüber einem weiblichen Fahrgast wörtlich: "Der Zug geht hoch in Schwandorf".

Die Zeugin informierte daraufhin den Zugschaffner, der über den Fahrdienstleiter die Polizei verständigte.

Als der Zug um 18.40 Uhr am Bahnhof Sulzbach-Rosenberg eintraf, wurde der 47-jährige durch die bereits anwesenden Beamten festgenommen. Der Täter stand erheblich unter Alkoholeinwirkung. Seine Äußerung gegenüber der Zeugin verstand er als Scherz.

Im weiteren Verlauf bedrohte und beleidigte er noch massiv die eingesetzten Polizeibeamten.

Nach erfolgloser Durchsuchung des Zuges konnte dieser seine Fahrt in Richtung Schwandorf fortsetzen.
30.09.05

Motorradfahrer starb

Schwandorf. Bei einem riskanten Überholmanöver starb am Freitagabend ein 56jähriger Motorradfahrer.

Am Freitag gegen 18.05 Uhr befuhr der Mann aus dem Landkreis Schwandorf mit seinem Triumph-Motorrad die BAB A 93 in Fahrtrichtung Regensburg. In Höhe der Anschlussstelle Schwandorf-Nord überholte er nach Angaben von Zeugen mit hoher Geschwindigkeit in der Mitte der beiden Fahrstreifen zwei nebeneinander fahrende Autos.

Nachdem er diese beiden Pkw überholt hatte, wechselte er auf die Überholspur. Hier musste er wegen seiner hohen Geschwindigkeit stark abbremsen, um nicht auf den vor ihm fahrenden Pkw aufzufahren.

Durch das Bremsmanöver verlor er die Kontrolle über sein Krad und prallte nach links in die Mittelleitplanke. Durch den anschließenden Sturz zog sich der Mann schwerste Kopfverletzungen zu, an deren Folgen er noch an der Unfallstelle verstarb.

Am Kraftrad entstand Totalschaden. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Schwandorf, Schwarzenfeld und Fronberg sowie das THW Nabburg eingesetzt. Die A 93 war von 18.05 Uhr bis 20.15 Uhr in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt.
30.09.05

Wieder Überfall !

Nittendorf. Bislang unbekannt ist der Täter, der am Donnerstag gegen 20.58 Uhr die Shell-Tankstelle in Pollenried, Gde. Nittendorf, Lkrs. Regensburg überfiel.

Der maskierte Täter bedrohte mit einer schwarzen Schusswaffe die alleine in der Tankstelle anwesende 31 Jahre alte Kassiererin und forderte die Einnahmen. Offenbar ging es dem Täter zu langsam und er entnahm selbst einen dreistelligen Eurobetrag aus der Kasse, den er in eine mitgebrachte Lidl-Einkaufstüte steckte. Anschließend flüchtete der Mann, der deutsch mit ausländischen Akzent sprach, zu Fuß in unbekannte Richtung.

Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung, in der auch 3 Diensthunde eingesetzt waren, verlief die Fahndung bis zur Stunde negativ.
30.09.05

Feuer im Milchwerk

Regensburg. Vermutlich durch die Überhitzung eines Absaugemotors entstand am Mittwoch-Abend ein Brand in einem Milchverarbeitungsbetrieb in der Donaustaufer Straße. Gegen 19.55 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Wenig später trafen sie am Einsatzort ein. Durch das schnelle Eingreifen von Mitarbeitern war das Feuer zwischenzeitlich aber gelöscht. Es entstand glücklicherweise nur ein Sachschaden von etwa 1000 Euro.
29.09.05

Tankstelle überfallen

Regensburg. Zwei bewaffnete Räuber haben am Mittwochabend in Regensburg eine Tankstelle überfallen. Ein Mann konnte festgenommen werden.

Gegen 21.20 Uhr betraten die zwei Männer den Verkaufsraum der Shell-Tankstelle in der Landshuter Straße in Regensburg. Während einer der beiden an der Tür stehen blieb, ging der andere zu einem Kaffee trinkenden 72jährigen Kunden. Er zog eine schwarze Pistole richtete sie auf den Mann und sagte: „Geld her !“ Der Kunde erwiderte ihm, dass er nicht zur Tankstelle gehöre und auch kein Geld bei sich habe.

Daraufhin ging der Täter in den Lagerraum, in welchem sich der Tankwart aufhielt. Er dirigierte den Mann unter Vorhalt der Pistole in den Verkaufsraum, erpresste von ihm einen dreistelligen Geldbetrag und ließ sich rund 20 Packungen Zigaretten der Marke Gauloises in eine weiß/gelbe Einkaufstüte mit der Aufschrift „Shell“ packen.

Anschließend flüchteten die beiden Täter zu Fuß.

Bei der sofort eingeleiteten Fahndung wurde ein 32jähriger Mann in Tatortnähe festgenommen. Er ist dringend verdächtig, als Haupttäter an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Sein Begleiter konnte entkommen.

Beschreibung:
Ca. 25-30 Jahre alt, 190 cm groß, Kinn- und Schnurrbart, trug schwarze Sonnenbrille, T-Shirt mit Kapuze, Blue-Jeans, Strickjacke

Die schwarze Pistole sowie das erbeutete Geld und die Einkaufstüte mit den Zigaretten konnte bisher nicht gefunden werden
29.09.05
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