Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Sattelzug rammt Auto

Schnaittenbach. Beim Zusammenstoß mit einem tschechischen Sattelzug wurde am Dienstag eine 35jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt.

Am Dienstag gegen 17.20 Uhr wollte die Frau aus Schnaittenbach mit ihrem Opel-Omega vom Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in Schnaittenbach in die B 14 einfahren. Zur gleichen Zeit näherte sich aus Richtung Wernberg der Sattelzug, der von einem Mann aus Tschechien gesteuert wurde.

Offenbar übersah die Frau den Lkw, der sich aus ihrer Sicht von links näherte. Der Pkw der Frau befand sich bereits auf der vorfahrtsberechtigten Straße, als der Lkw diesen frontal im Bereich der Fahrertüre erfaßte.

Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls durch den Lkw noch etwa 15 Meter weitergeschoben, die Fahrerin erlitt dabei schwerste Verletzungen und wurde ins Klinikum nach Sulzbach-Rosenberg eingeliefert. Sie schwebt derzeit in Lebensgefahr. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Die B 14 ist im Ortsbereich seit dem Unfall für den Verkehr gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg wurde ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen. An den Autos entstand rund 14 000 Euro Sachschaden.
12.07.05

Schwangere verprügelt

Regensburg. Einmal mehr mit einem Fall von "häuslicher Gewalt" hatten sich Polizeibeamte der Polizeiinspektion Regensburg 1 in den Mittagstunden des Montags zu befassen. Ein 23jähriger Regensburger hatte mit Händen und Füßen auf seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung im Regensburger Stadtosten eingeschlagen.

Hintergrund der Tat war die erneute Schwangerschaft der 26jährigen Ehefrau. Die Auffassung der werdenden Mutter, das Kind abtreiben zu lassen, brachte den Ehemann so in Rage, dass er auf die Frau einschlug und sie wüst beschimpfte.

Beim Eintreffen der verständigten Polizeibeamten hatte er die Wohnung bereits verlassen. Dies ändert nichts daran, dass er wegen der massiven Körperverletzung angezeigt wird.
12.07.05

Elf Verletzte bei Blitz- Einschlag am Fußballplatz !

Regensburg. Bei einem Fußballspiel an einem Sportplatz am Weinweg in Regensburg wurden am Sonntag-Nachmittag durch einen Blitz elf Fußballspieler verletzt - einer von ihnen schwer !

Als gegen 17.15 Uhr ein Gewitter aufzog, beendeten die Mannschaften vorzeitig das privat organisierte Spiel. Die Spieler waren im Begriff das Spielfeld zu verlassen, als ein Blitz in eine Gruppe einschlug.

Einen 17jährigen in Regensburg wohnenden türkischen Jugendlichen traf der Blitz voll und er erlitt schwere Brandverletzungen. Zehn weitere Fußballer im Alter zwischen 18 und 44 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in die Regensburger Krankenhäuser eingeliefert.

Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber in eine Nürnberger Spezialklinik verlegt. Eine unmittelbare Lebensgefahr besteht derzeit nicht.

Zur Bergung und Erstversorgung der Verletzten waren die Besatzungen von acht Rettungswägen und vier Notärzte und der Unfallstelle.

Aktualisierung (Montag, 15 Uhr):
Der 17jährige Schwerverletzte liegt derzeit in einem Nürnberger Krankenhaus. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand, sind seine Verbrennungen nicht lebensbedrohlich.

Ein Spieler konnte noch am gleichen Tag, nach ambulanter Behandlung, das Krankenhaus verlassen. Sieben sollen bei fortschreitendem Genesungszustand noch am Montag die Krankenhäuser verlassen können und bei zwei weiteren wird dies in den nächsten Tag möglich sein.
10.07.05

Brückenspringer wurde tot in der Donau gefunden

Regensburg. Der mysteriöse Mann, der am letzten Montag von der Sinzinger Brücke gesprungen ist (wir berichteten), wurde jetzt tot geborgen.

Am Montag war gegen 16.30 Uhr eine männliche Person von der Sinzinger Autobahnbrücke gesprungen. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte die Person nicht aufgefunden werden.

Am Samstag gegen 15 Uhr wurde nun eine männliche Leiche am Pfaffensteiner Wehr im Donauwasser aufgefunden. Es handelt sich um einen 31jährigen aus Regensburg und aufgrund der Beschreibung um den mysteriösen Brückenspringer.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
09.07.05

Tod im Laderaum

NEUMARKT. Bei einem schweren Unfall bei Cham starb am Samstag ein 34jähriger Mann, der im Laderaum eines Klein-Lastwagens mitgefahren war.

Gegen 6.15 Uhr befuhr ein 36jähriger, aus Sachsen stammender Fahrer des Kleintransporters die B 85 von Cham in Richtung Roding. Im Bereich der Baustelle in Untertraubenbach kam der Transporter aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und und prallte frontal mit einem tschechischen Kleintransporter zusammen, der in Richtung Cham unterwegs war. Der 36jährige Sachse wurde im Fahrzeug eingeklemmt und nach Bergung durch die Feuerwehr ins Krankenhaus Cham eingeliefert.

Im Laderaum des sächsischen Klein-LKW schlief zur Unfallzeit ein Mitfahrer. Der in Zwickau wohnende 34jährige Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er gegen 12.30 Uhr im Krankenhaus Roding verstarb.

Der 45jährige Fahrer des tschechischen LKW erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus Cham eingeliefert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde zur genauen Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger zur Unfallstelle hinzugezogen.

Es enstand ein Sachschaden von ca. 23.000,-Euro.
09.07.05

Regensburg: Bus rast in sieben Wohnwägen !

Regensburg. Ein mit 63 Personen besetzter Reisebus ist am Freitag gegen 16 Uhr in ein Wohnwagen-Center gerast. Der Busfahrer und drei Frauen wurden verletzt.

Der Reisebus verließ die BAB A 93 an der Anschlussstelle Kumpfmühl und wollte an der Kreuzung Augsburger - Ludwig-Thoma-Straße nach links ins Stadtgebiet Regensburg einfahren. Laut dem 51-jährigen Busfahrer versagten die Bremsen des Busses, und dieser prallte ungebremst mit hoher Geschwindigkeit in das gegenüberliegende Firmenareal eines Wohnwagen-Centers.

Dabei wurden neben dem Busfahrer drei weitere Insassen verletzt und in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert. Ein weiblicher 20-jähriger Fahrgast wird wohl stationär verbleiben. Der Sachschaden am Reisebus, sieben abgestellten Wohnwägen sowie einem Pkw beträgt nach ersten Schätzungen rund 120 000 Euro.

Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter zugezogen. Die Betreuung der unverletzten aus Berlin stammenden Fahrgäste mit Reiseziel Bosnien-Herzegowina erfolgte in einem naheliegenden Pfarrheim. Die Gruppe hat bereits die Weiterfahrt mit einem Ersatzbus angetreten.
08.07.05
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