Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Tot aufgefunden

 Foto zurückgezogenBodenwöhr, Lkr Schwandorf. Der 84-jährige verwitwete Rentner Georg Zinnbauer aus Bodenwöhr ist seit Dienstag vermisst (Achtung: siehe Aktualisierung unten!). Er trägt am linken Bein eine Holzprothese und ist deshalb auch auf ein Elektromobil angewiesen, um längere Wegstecken zurücklegen zu können.

Sein Verschwinden wurde am Donnerstag gegen 17 Uhr von Angehörigen bemerkt und bei der Polizei angezeigt. Die Verwandten suchten bisher vergeblich nach ihm. Auch die umfangreichen Suchmaßnahmen der Polizei u. a. mit einem Hubschrauber verliefen bisher ohne Erfolge. Überprüfungen bei seinen Kontaktadressen und Krankenhäuser führten nicht zum Auffindendes Vermissten.

Letztmals gesehen wurde er mit seinem Elektromobil am Dienstag gegen 17 Uhr in der Ortschaft Taxöldern, etwa fünf Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Danach verliert sich seine Spur.

Der 84-jährige ist nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem dunkelroten Elektromobil unterwegs und dürfte deshalb nur eine begrenzte Wegstrecke zurückgelegt haben können. Der Fahrstuhl der mit Batterie betrieben ist hat bei aufgeladenen Zustanden etwa einen Radius von 20 Kilometern. Er dürfte sich also in jeden Fall noch im Nahraum seines Heimatortes aufhalten.

Der Vermisste ist mit einer grauen Hose und einer bräunlichen Windjacke bekleidet. Dazu trägt er eine beige Kappe mit Schild. Er ist etwa 187 cm groß, hat eine schlanke Figur und graue vorne etwas lichte Haare.

Wer hat den Vermissten mit seinem Elektromobil beobachtet oder kann Angaben über seinen Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Neunburg unter der Telefonnummer 09672/92020 oder die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Amberg unter der Nummer 890-120, aber auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktualisierung:
Der seit letzten Dienstag vermisste 84-jährige Rentner Georg Zinnbauer aus Bodenwöhr wurde durch einen Spaziergänger auf einem Waldweg entlang der Bahnstrecke Bodenwöhr - Schwandorf tot aufgefunden.

Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte Zinnbauer mit seinem Elektrokrankenfahrstuhl im Wald steckengeblieben sein. Danach wollte er zu Fuß weitergehen. Etwa 300 Meter vom Auffindeort des Toten entfernt konnte der Elektrorollstuhl mitten im Wald aufgefunden werden.

Hinweise auf einen Verkehrsunfall bzw. ein Kapitalverbrechen liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei Amberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
14.10.05

Frau schwer verletzt - Autofahrer flüchtet !

Regensburg. Nach einem tragischen Unfall, bei dem eine 31jährige Mofafahrerin schwer verletzt wurde, flüchtete der Unfallfahrer mit seinem Auto über ein Feld.

Am Donnerstag gegen 20.10 Uhr befuhr die 31jährige Frau mit ihrem Mofa die Staatsstraße 2329 von Mintraching in Richtung Scheuer. Dabei wurde sie von einem überholenden Auto erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Die Frau wurde schwerst verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Autofahrer flüchtete mit seinem Fahrzeug offenbar über ein angrenzendes Feld auf einen Feldweg weiter in unbekannte Richtung. Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben bisher ohne Erfolg. In die Ermittlungen wurde Spezialisten der Verkehrs- sowie der Kriminalpolizei eingeschaltet. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter an die Unfallstelle geholt.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich um einen dunkelblauen oder schwarzen VW Polo oder Derby, Baujahr 1992 bis 1994 mit rechteckigen Scheinwerfern. Der Wagen dürfte vorne rechts im Bereich Blinker und Scheinwerfer beschädigt sein. Der schwarze Kühlergrill des Autos blieb an der Unfallstelle zurück.

Personen, die sachdienliche Mitteilungen zu dem Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Neutraubling, Telefon 09401/93020 oder in Regensburg, Telefon 0941/506-0, in Verbindung zu setzen.

Aktualisierung:
Noch in der Nacht nahm eine durch die Polizeidirektion Regensburg speziell zu diesem Zweck eingerichtete Arbeitsgruppe die Ermittlungen vor Ort auf. Hierin war auf Weisung der Staatsanwaltschaft auch ein Gutachter eingebunden. Ebenso ein Notfallseelsorger für die Betreuung der Angehörigen der verletzten Frau.

Noch bevor die Fahndungs- und Überprüfungsmaßnahmen relevanter Fahrzeuge angelaufen waren, meldete sich in den Vormittagsstunden des Freitags ein 41jähriger Arbeiter aus dem südlichen Landkreis Regensburg telefonisch bei der Polizei Neutraubling. Er gab an, in der Nacht zuvor die erwähnte Strecke befahren und einen Unfall gehabt zu haben. Der Mann wurde wenig später von n an seinem Wohnort festgenommen. Das Unfallauto befand sich in der Garage. Es wurde sichergestellt.

Aufgrund der daran festgestellten Unfallschäden steht fest, dass es sich um das Tatfahrzeug handelt. Der Mann räumte in einer ersten Vernehmung ein, gefahren zu sein, will aber einen Anstoß mit dem Mofa nicht bemerkt haben. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme, gegen 09.45 Uhr, lag bei ihm keine Alkoholbeeinflussung vor. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Der Gesundheitszustand der Mofafahrerin ist nach wie vor unverändert kritisch.
14.10.05

Sägewerke in Flammen

Weiding, LKr. Cham. Am Donnerstag kam es kurz vor Mitternacht zu einem größeren Feuer in Weiding im Landkreis Cham. Aus bisher nicht geklärter Ursache geriet ein Sägewerk in Brand.

Beim Eintreffen der sofort alarmierter Feuerwehrkräfte und der Polizei stand das Werk schon komplett in Flammen. Trotz massiven Feuerwehreinsatzes, bei dem insgesamt rund 300 Feuerwehrleute eingesetzt waren, brannte das Werk vollständig nieder. Das benachbarte Wohnhaus des Besitzers wurde glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Personen kamen nicht zu Schaden. Der Brandschäden beträgt nach ersten Schätzungen rund 1,5 Millionen Euro. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
14.10.05

Kind unter Körnermais verschüttet: tot !

Osterhofen, Lkrs. Deggendorf. Bei einem tragischen Ernte-Unglücksfall starb am Donnerstagabend gegen 19.50 Uhr im östlichen Landkreis Deggendorf ein zwölfjähriger Bub!

Das Kind befand sich zusammen mit zwei Männern auf einem Feld beim Maisdreschen. Das Kind befand sich auf der Ladefläche eines großen landwirtschaftlichen Anhängers. Der Anhänger wurde über ein Gebläse von einem Mähdrescher aus beladen.

Dabei geriet das Kind offensichtlich unter den Körnermais, ohne dass einer der beiden Männer etwas bemerkt hätte. Nach dem Befüllen des Anhängers fuhr einer der beiden Arbeiter das Gespann zum Anwesen zurück. Erst hier wurde das Fehlen des Kindes bemerkt.

Beim sofortigen Abladen rutschte das bereits tote Kind von der Ladefläche des Anhängers. Die Kripo Straubing hat die Ermittlungen aufgenommen.
14.10.05

Radarfalle umgefahren !

Ebermannsdorf. Eine betrunkene Autofahrerin hat auf der Autobahn bei Amberg eine Radarfalle - genauer: eine Lichtschrankenmessanlage - der Polizei umgefahren.

Mit über einem Promille Alkohol im Blut steuerte die 51jährige Frau aus Altdorf bei Nürnberg am Mittwoch gegen 10 Uhr ihren BMW auf der Autobahn A 6 von Nürnberg in Richtung Amberg. Kurz bevor sie die Autobahn bei Schafhof verlassen wollte, kam die Fahrzeuglenkerin mit ihrem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, schrammte zunächst gegen eine Fahrbahnbegrenzung und nahm dann das Kameragehäuse samt Lichtschrankenmessanlage der Verkehrspolizei, die dort eine Geschwindigkeitsmessung durchführte, auf die Hörner.

Der Frau gelang es erst nach 72 Metern ihr Auto am rechten Grünstreifen zum Stehen zu bringen. An ihrem Wagen wurde bei dem Anstoß die Vorderachse und die linke Fahrzeugseite erheblich beschädigt. Der Schaden am Auto wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Die beschädigte Lichtschrankenanlage der Polizei schlägt mit etwa 10.000 Euro zu Buche.

Es wurde eine Blutentnahme im Klinikum angeordnet und der Führerschein sichergestellt.
12.10.05

Katze rettet Frauchen

Regensburg. Das laute Miauen ihrer Katze "Minka" bewahrte eine 45jährige Regensburgerin in den frühen Morgenstunden des Montags möglicherweise vor dem Erstickungstod.

Die 45jährige Frau wollte ihrer Katze ein warmes Nachtlager bereiten und kam dazu auf die Idee, eine Decke auf den Nachtspeicherofen zu legen.

Diese entzündete sich dann in den Morgenstunden. Folge waren Ruß und Qualm in der Wohnung. In der in der Prinz-Ludwig-Straße gelegenen Erdgeschosswohnung entstand durch den Brand ein Schaden von etwa 4000 Euro.

Wegen ihres leichtsinnigen Verhaltens erwartet die 45jährige Regensburgerin ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung.
11.10.05
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