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Polizei sucht Flucht-Auto

Saltendorf. Nach der relativ raschen Festnahme des mutmaßlichen Täters des Amoklaufs in Saltendorf am Sonntagabend (wir berichteten), sucht die Polizei nach wie vor noch nach dem Opel Astra, den der Täter für seine Flucht genutzt hat.

Der vorläufig Festgenommene hat sich, wie bereits mitgeteilt, nicht zur Tat und zum Motiv geäußert. Ebenfalls ist er nicht bereit, den Ort zu nennen, wo er sein Fahrzeug versteckt hat.

Aus diesem Grunde wurde am Mittwoch gegen Mittag eine groß angelegte Durchsuchungsaktion des Waldgebietes um Kettnitzmühle eingeleitet. Daran beteiligt sind starke Kräfte der Bereitschaftspolizei, Beamte der Polizeiinspektion Nabburg sowie mehrere Diensthundeführer mit ihren Hunden der Polizeidirektion Amberg. Die Suchaktion wird sich in einem Radius von mehreren Kilometern um den Festnahmeort erstrecken. Die Beamten werden zu Fuß die zum Teil schwer zugänglichen Waldgebiete systematisch absuchen. Die Polizei hofft, dabei den versteckten silberfarbenen Opel Astra des Täters mit dem amtlichen Kennzeichen SAD- JE 900 aufzufinden.

In diesem Zusammenhang ist die Polizei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Es wurde deshalb ein Vergleichsfoto des Opel Astra, Baujahr 1002, so wie ihn der Täter benutzt hat, veröffentlicht. Personen, die ein solches Fahrzeug nach der Tat am Sonntag, 21.45 Uhr, im Bereich Saltendorf - Großraum Wernberg - Kettnitzmühle oder Schnaittenbach beobachtet haben, werden gebeten, sich unverzüglich mit der Polizeieinsatzzentrale in Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-120 in Verbindung zu setzen. Unter Umständen werden Hinweise auch vertraulich behandelt.
02.11.05

Todesschütze schweigt

Wernberg-Köblitz. Der 49jährige Amokschütze Johann Meier schweigt auch einen Tag nach seiner Festnahme zu seinem Motiv. Er äußerte sich auch nicht zum Verbleib der Tatwaffe und seines Autos. Beides wurde noch nicht gefunden.

Wie berichtet wurde Meier am Montag gegen 17.30 Uhr nördlich von Kettnitzmühle, nahe Wernberg-Köblitz ohne Widerstand festgenommen. Vorausgegangen war ein Handy-Anruf des Mannes bei der Polizei-Einsatzzentrale Weiden. Über Notruf teilte er dort mit, er wolle sich stellen und dabei keinen Widerstand leisten. Er nannte noch seinen Standort und unterbrach dann die Verbindung.

Das betreffende Gelände wurde durch Kräfte der Amberger Polizei und der Bereitschaftspolizei weiträumig umstellt. Innerhalb des umstellten Geländes wurde er von einem Sondereinsatzkommando festgenommen. Der Fahndungsdruck durch starke Polizeikräfte im Raum Wernberg-Köblitz dürfte letztendlich zur Aufgabe geführt haben, hieß es am Dienstag von einem Polizeisprecher.

Nach der Festnahme wurde Johann Meier zur Polizeidirektion Amberg gebracht und dort von Kriminalbeamten vernommen. Er äußerte sich weder zum Tatablauf noch zu einem möglichen Motiv. Auch am Dienstag machte er bei der polizeilichen Vernehmung keine Angaben zur Tat.

Meier wurde am Dienstag gegen 11.30 Uhr beim Amtsgericht Schwandorf dem Richter vorgeführt. Im Rahmen der richterlichen Vorführung wurde der Haftbefehl vom Montag bestätigt. Nach der Vorführung wurde Johann Meier in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Auch bei der richterlichen Vernehmung hatte er sich weder zum Tathergang noch zum Motiv geäußert.

Von Meiers Auto sowie von der Tatwaffe fehlen noch jede Spur. Auch hierzu schweigt sich der Täter aus. Es wird jedoch vermutet, dass sich der Wagen in der näheren Umgebung von Wernberg-Köblitz befindet. Zur Suche nach dem Fahrzeug wird im Laufe des Dienstag-Nachmittags ein Polizeihubschrauber eingesetzt.

Hinweise zum Fahrzeug, einen silberfarbenen Opel-Astra mit dem Kennzeichen SAD-JE 900, werden von der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Amberg, Telefon 09621/890-120, oder jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen.
01.11.05

Amokschütze gefaßt !

Wernberg. Der Amokläufer von Wernberg ist gefasst ! Er wurde kurz nach 17 Uhr in der Nähe des Tatorts festgenommen.

Der 49jährige Johann Meier hatte sich in der nur fünf Kilometer entfernten Ortschaft Kettnitzmühle aufgehalten. Hunderte von Polizisten hatten nach dem Mann gesucht, der am Sonntagabend in Wernberg bei einem Amoklauf in einem Wirtshaus einen Mann erschossen und acht andere Menschen zum Teil lebensgefährlich verletzt hatte (wir berichteten).

Nach Informationen der Zeitung Der Neue Tag soll der Mann selbst bei der Polizei angerufen und seinen Standort mitgeteilt haben. Er habe bei dem Zugriff keinen Widerstand geleistet.

Das Motiv für die Bluttat ist immer noch völlig unklar.
31.10.05

Schülerin vermißt (Foto)

Foto zurückgezogenHagelstadt. Seit Samstag wird die 14jährige Schülerin Angelika R. aus Hagelstadt, Landkreis Regensburg, vermisst. Angelika hat nach einem Streit gegen 21.30 Uhr die elterliche Wohnung verlassen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts.

Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Polizei und Überprüfungen im persönlichen Umfeld erbrachten keine Hinweise. Das Mädchen ist möglicherweise zusammen mit einem 17Jährigen aus Regensburg unterwegs.

Angelika R. ist ca. 165 cm groß und schlank. Sie trägt die schwarzgefärbten Haare mit leichten blonden Strähnen schulterlang. Als sie die Wohnung der Eltern verlassen hat, war sie mit hellblauen Jeans, schwarzen Stiefeln, einer schwarzen Sweat-Shirt-Jacke mit Kapuze und einer schwarzen Stoffjacke mit der weißen Rückenaufschrift "Expert" bekleidet. Angelika trägt ein schwarzes Metallkreuz an einem Lederhalsband.

Hinwiese auf den Aufenthalt der Vermissten nehmen die Polizeiinspektion Neutraubling, Tel.: 09401/93020 oder jede Polizeidienststelle entgegen.
31.10.05

Amokläufer auf der
Flucht (Fahndungsfoto)

Wernberg-Köblitz. Die Polizei sucht jetzt mit einem Fahndungsfoto nach dem Amokläufer, der in der Nacht zum Montag in einer Gaststätte in Wernberg-Köblitz ein Blutbad angerichtet hat(wir berichteten).

Nach der Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen konnte er bisher noch nicht gestellt werden. Bei dem Täter handelt es sich um den 49jährigen Johann Meier, geboren in Saltendorf. Meier wohnt in einem Ortsteil von Wernberg-Köblitz, nahe Saltendorf.

Beschreibung: Er ist etwa 170 cm groß und hat eine kräftige Figur. Meier hat dunkles, lichtes Haar, in der Mitte fast eine Glatze. Er trägt einen Oberlippenbart.

Meier war bekleidet mit einem Bundeswehrparka mit Kapuze. Er dürfte mit einem silbergrauen Opel Astra mit dem Kennzeichen SAD - JE 900 unterwegs sein.

Wer Meier bzw. das Fahrzeug sieht oder Hinweise zum Aufenthalt geben kann,soll sich sofort mit der Polizei in Verbindung setzen. Meier dürfte nach wie vor bewaffnet und gefährlich sein. Vor einem direkten Herantreten an Meier wird ausdrücklich gewarnt.
31.10.05

Blutbad in Gaststätte: Todesschütze flüchtete

Wernberg-Köblitz. Ein Amokläufer hat in Wernberg-Köblitz am Samstagabend ein Blutbad angerichtet ! Der 49jährige Todesschütze ist bewaffnet auf der Flucht !

Die Wirtin der Gaststätte in Saltendorf informierte die Polizei am Sonntag gegen 21.45 Uhr, dass in ihrer Gaststätte geschossen werde. Beim Eintreffen der Polizeibeamten fanden sie beim Betreten der Gaststätte im Flur einen toten 67jährigen Mann in der Küche. In der Gaststube lagen fünf schwer und sogar lebensgefährlich Verletzte. Drei Menschen wurden leicht verletzt. Die Verletzten wurden nach Erstversorgung durch Notarzt und Rettungskräfte in die umliegenden Krankenhäuser verbracht.

Der Tatverdächtige, der 49jährige Johann M. aus dem Nachbardorf, ist nach der Tat geflüchtet. Es steht nicht fest, ob zu Fuß oder mit einem Fahrzeug. Der Flüchtige ist im Besitz einer Faustfeuerwaffe.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: er ist etwa 170 Zentimeter groß und hat eine kräftige Figur. Er hat dunkles, lichtes Haar, in der Mitte fast eine Glatze. Er trägt Oberlippenbart und vermutlich einen Ohrring.
31.10.05
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