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Mordversuch in Sulzbach!

Sulzbach-Rosenberg. Ein mysteriöser Mord-Versuch am Samstagabend sorgt für Aufregung in Sulzbach-Rosenberg !

Durch eine Stichverletzung in den Oberbauch ist ein 35jähriger Mann aus Sulzbach-Rosenberg am Samstagabend vor seinem Wohnhaus schwer verletzt worden. Nach einer Notoperation im Krankenhaus ist sein Zustand stabil. Die Amberger Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Tatverdächtige konnte bei einer Fahndung etwa eine Stunde später in Amberg vorläufig festgenommen werden. Auch das Tatmesser konnten die Beamten bei ihm sicherstellen.

Zum Motiv der Tat kann zum derzeitigen Zeitpunkt aus vernehmungstaktischen Gründen noch keine Aussage gemacht werden. Feststeht, dass der Tatverdächtige, ein 43jähriger, geschiedener Mann aus Amberg am Samstagabend gegen 19.45 Uhr zur Wohnung des Opfers in Sulzbach-Rosenberg gekommen ist.

Aus noch nicht genau geklärten Gründen stach er ohne weitere Vorwarnung mit einem mitgeführten etwa 12 bis 15 Zentimeter langen Küchenmesser auf den 35jährigen aus Sulzbach ein. Die Klinge drang in den Oberbauch ein und verletzte ihn schwer.

Dann wandte er sich ab, rannte zu seinem vor dem Haus stehenden Auto und flüchtete. Das schwerverletzte Opfer schleppte sich aus eigenen Kraft noch in seine Wohnung zurück. Es wurde die Polizei und die Rettungsdienste verständigt. Nachdem das Opfer vom Notarzt versorgt worden war, wurde es ins Krankenhaus Sulzbach eingeliefert und notoperiert. Der Geschädigte befindet sich außer Lebensgefahr.

Zeitgleich lief eine Großfahndung nach dem geflüchteten Täter. Er konnte etwa eine Stunde später von einer Streife der Verkehrspolizei in Amberg auf der Drahthammerstraße mit seinem Wagen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach einer Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er Sonntagvormittag dem Ermittlungsrichter des Amtsgericht Amberg zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Es wurde wegen Fluchtgefahr Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen. Der 43jährige Festgenommene wurde in die JVA Amberg eingeliefert.
30.10.05

In Disko niedergestochen

Regensburg. Zwei Brüder wurden am Sonntag in einer Regensburger Disko niedergestochen und schwer verletzt !

Gegen 2 Uhr geriet in der Großraumdiskothek im Regensburger Stadtosten ein 38jähriger Serbe aus München in Streit mit den zwei 29- und 36jährigen Brüdern aus dem Bereich Regensburg. Nach einem Gerangel zog der Serbe ein mitgeführtes Messer und fügte den beiden Brüdern schwerwiegende Stichverletzungen im Hals- bzw. im Bauchbereich zu.

Anschließend flüchtete der Tatverdächtige in Richtung Haupteingang. Dort versuchte zwischenzeitlich alarmiertes Aufsichtspersonal den Flüchtigen mittels eines Stockes aufzuhalten. Mit vorgehaltenem Messer gelang es dem Täter, einem Türsteher seinen Stock zu entreißen und diesem einem 25jährigen Wachmann auf den Kopf zu schlagen.

Anschließend flüchtete er auf die Straße, konnte jedoch in unmittelbarer Tatortnähe von zwei weiteren Türstehern eingeholt und festgehalten werden. Sofort verständigte Polizeibeamte, die innerhalb kürzester Zeit an den Tatort gekommen waren, konnten den Messerstecher dann vorläufig festnehmen.

Die beiden Brüder mussten schwerverletzt in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert werden. Der von dem Stock getroffene Türsteher erlitt leichtere Verletzungen, wurde jedoch auch in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 38jährige Täter wurde leicht verletzt. Da er stark angetrunken war, wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet.

Er wird im Laufe des Tages einem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen werden von der KPI Regensburg geführt.
30.10.05

Gartenhaus explodiert: Mann schwer verletzt

Amberg. Bei der Explosion seines gärtenhauschens überlebte am Samstag ein 41jähriger Mann schwerverletzt.

Gegen 15.20 Uhr versuchte der Besitzer eines Gartenhauses in der Kleingartenanlage "Am Anger II" einen Gasbrenner in Gang setzen.

Dabei kam es zu einer Explosion bzw. Verpuffung. Eine gemauerte Seitenwand des Gartenhauses stürzte ein. Das Häuschen selbst geriet anschließend in Brand und wurde völlig zerstört. Der Brand konnte durch die anrückende Feuerwehr Amberg schnell gelöscht werden.

Der Gartenhausbesitzer überlebte schwerverletzt. Nach ersten Feststellungen erlitt er Hautverbrennungen und ein Inhalationstrauma. Er kam zur stationären Behandlung in die Intensivstation im Klinikum Amberg.

Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro.

Zur Klärung des genauen Herganges, sowie der möglichen Ursachen, hat die Kriminalpolizei Amberg die Ermittlungen aufgenommen.
29.10.05

Unfallserie auf A 93:
33 Fahrzeuge beteiligt !

Schwandorf. Bei einer Unfall-Serie auf der Autobahn A 93 an einer Baustelle bei der Anschlußstelle Schwandorf-Nord waren zwischen Freitag-Mittag und Samstag-Morgen 31 Autos und zwei Lastwagen beteiligt !

Dabei wurden sechs Personen verletzt, davon zwei schwer. Der Gesamtschaden dürfte rund 100.000 Euro betragen. Grund für diese gehäufte Anzahl von Unfällen ist nach Auskunft der Polizei neben der Baustelle das hohe Verkehrsaufkommen wegen des verlängerten Wochenendes.

Der erste Unfall ereignete sich am Freitag gegen 13 Uhr zwischen den Anschlussstellen Schwarzenfeld und Schwandorf-Nord. Aufgrund einer Baustelle hatte sich ein Rückstau mit einer Länge von ca. einem Kilometer gebildet. Trotz Warnschilder überholte ein 61-jähriger Mann aus Ansbach mit seinem Mazda unmittelbar vor dem Staubeginn noch einen Bus. Als er die vor ihm stehenden Fahrzeuge erkannte, versuchte er noch nach rechts auszuweichen, prallte jedoch mit hoher Geschwindigkeit gegen das Heck eines Lkw. Der Fahrer kam schwer verletzt in das Krankenhaus nach Schwandorf, Lebensgefahr besteht nicht. Der Schaden am Pkw beträgt 10.000 Euro, der am Lkw etwa 5.000 Euro.

In der Folge ereigneten sich sowohl im Rückstau als auch auf der Gegenfahrbahn zahlreiche Auffahrunfälle. In Richtung Weiden staute sich der Verkehr zeitweilig 15 Kilometer.

In die Unfallaufnahme waren sowohl die Autobahnpolizei Schwandorf als auch alle Dienststellen entlang der A 93 eingebunden. Der Polizeieinsatz wurde tatkräftig von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst unterstützt. Erst in den Abendstunden normalisierte sich der Verkehr.

Der letzte Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagmorgen, gegen 5 Uhr: Ein Auto, besetzt mit drei US-Angehörigen, befuhr die Autobahn in Richtung Weiden. Die Soldaten befanden sich auf der Rückfahrt von einem Disco-Besuch in Regensburg und wollten nach Vilseck. Auf ihrem Heimweg wollten sie zunächst einen tschechischen Lieferwagen überholen, steuerten jedoch plötzlich wieder auf den rechten Fahrstreifen. Der Fahrer des Lieferwagen erkannte dies im Rückspiegel und konnte durch Ausweichen auf den Seitenstreifen einen Unfall verhindern.

Der 27-jährige Fahrer im US-Pkw hatte nun die Kontrolle über seinen VW Jetta verloren und schleuderte gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden tschechischen Lkw mit Anhänger. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Jetta total beschädigt. Der 23-jährige Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in das Krankenhaus nach Schwandorf. Der alkoholisierte Fahrer wurde leicht, sowie ein weiterer 28-jähriger Mitfahrer mittelschwer verletzt. Sie kamen ebenfalls zur Behandlung in das Krankenhaus Schwandorf. Der Schaden an Pkw und Lkw beläuft sich auf insgesamt 28.000 Euro.

Zur Unterstützung wurde die Militärpolizei aus Hohenfels an die Unfallstelle gerufen. Der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
29.10.05

Tabakladen überfallen

Regensburg. Einen dreistelligen Eurobetrag hat ein unbekannter Mann erbeutet, der am Donnerstag um 17.15 Uhr ein Tabakgeschäft in der Maximilianstraße in Regensburg überfallen hat.

Der Räuber bedrohte die Verkäuferin mit einer Schusswaffe und flüchtete anschließend mit einem Fahrrad.

Die 52jährige Verkäuferin war alleine anwesend, als der Täter das Geschäft betrat. Er bedrohte die Frau mit einer Faustfeuerwaffe und forderte Geld. Nachdem er einen dreistelligen Eurobetrag erhalten hatte, packte er das Geld in eine mitgebrachte, beige Stofftasche und verließ das Geschäft. Mit einem nicht näher beschriebenen Fahrrad flüchtete er über die Drei-Kronen-Gasse in Richtung Dachauplatz.

Der Unbekannte ist zwischen 30 und 40 Jahre alt und schlank. Er trug zur Tatzeit eine blaue Jacke und Jeans, eine schwarze Strickmütze und eine große, schwarze Sonnenbrille.

Die Verkäuferin wurde bei dem Überfall nicht verletzt.
28.10.05

Unbekannter Fußgänger tödlich verletzt

Burglengenfeld. Tödliche Verletzungen erlitt ein Fußgänger bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend um 22.35 Uhr auf der Mossendorfer Straße. Der Getötete konnte bislang nicht identfiziert werden, er hatte keinerlei Ausweispapiere bei sich.

Zur genannten Unfallzeit war ein 29-jähriger aus Kallmünz mit seinem VW-Golf auf der Kreisstraße SAD 7 von Kallmünz in Richtung Burglengenfeld unterwegs. Beim Straßenkilometer 6,8 , auf Höhe der Abzweigung nach Dietldorf, tauchte in der Dunkelheit, nach einen Schilderungen am rechten Straßenrand ein Fußgänger auf, der plötzlich auf die Fahrbahn, direkt vor seinen Wagen lief. Der Golf-Fahrer hatte keine Möglichkeit mehr auszuweichen, um einen Anprall zu verhindern. Der heftige Anstoß erfolgte rechts vorne, wobei der Fußgänger hochgeschleudert wurde und gegen die Windschutzscheibe knallte. Von dort prallte er ab und wurde nach rechts auf die Straße geschleudert. Der Pkw-Fahrer fuhr noch etwa 300 Meter weiter bis zu einem Anwesen, von wo er die Polizei verständigte. Kurz darauf trafen die Rettungskräfte an der Unfallstelle ein. Für den Fußgänger kam jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Golf-Fahrer erlitt einen Schock und musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Burglengenfeld gebracht werden. Am uto ist ein Schaden von etwa 2000 Euro entstanden. Der getötete Fußgänger konnte bislang noch nicht identifiziert werden. Er trug keinerlei Ausweispapiere bei sich, die über die seine Identität Auskunft gegeben hätten.

Der tödlich verletzte Fußgänger ist etwa 20 bis 25 Jahre alt und ungefähr 175 cm groß. Er hat kurzes, braunes Haar und einen leichten Oberlippen- und Kinnbart. Bekleidet ist er mit einer schwarzen Jogginghose, einer braunen Lederjacke, einem blauen Srickpullover und "Adventure" Sportschuhen. Bei ihm wurde ein Schlüsselbund mit mehreren Schlüsseln, möglicherweise zu einer Schließanlage gehörend aufgefunden.

Wer kann Hinweise auf die Identität der getöteten Person geben? Wo wird Jemand vermisst auf den die Beschreibung passt. Hinweise bitte an die Polizeidirektion Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-120 oder an die PI Burglengenfeld Tel. o9471/7015-0.
27.10.05
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