Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Nach Leichtrunk die Schwiegermutter verletzt

Amberg. Wutentbrannt setzte sich am Dienstag, kurz nach 21 Uhr, ein 24-Jähriger aus Kaiserslautern, der mit seinen Angehörigen wegen eines traurigen Anlasses in Amberg verweilte, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein, unter Drogen- und Alkoholeinfluss hinter das Steuer eines Autos und fuhr weg. Seine Schwiegermutter, die sich ihm in den Weg stellte, um eine Fahrt zu verhindern, schleifte er wenige Meter mit. Glücklicherweise wurde sie nur leichter verletzt und konnte nach ambulanter Versorgung aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der 24-Jährige bei einer Beerdigungsfeier mit seiner Ehefrau und Angehörigen in einem Außenbereich von Amberg weilte. Nach der Trauerfeierlichkeit wurde wie üblicherweise einen Leichentrunk abgehalten. Dabei genoss der 24-Jährige Alkohol. Es kam mit den Verwandten zu einem Wortgefecht. Dadurch war der 24-Jährige so in Wut geraten, dass er sich ans Steuer des BMW der Ehefrau setzte und davonfuhr. Seine Schwiegermutter, eine 45-Jährige aus Worms, wollte dies verhindern und griff durch das offene Fenster an das Lenkrad. Sie wurde einige Meter mitgeschleift. Glücklicherweise erlitt sie nur leichtere Schürfwunden. Diese konnten ambulant im Klinikum, in das man sie einlieferte, versorgt werden. Der Täter, der aus dem Raum Kaiserslautern stammt, raste anschließend mit quietschenden Reifen auf der Regensburger Straße davon.
Die anderen Personen verständigten die Polizei. Den Beamten gelang es, den betrunkenen Kraftfahrer mit dem BMW im Rahmen einer Funkfahndung an einer Tankstelle in Ursensollen dingfest zu machen. Nach einem positiven Test mit dem Alcomaten wurden Blutentnahmen angeordnet. Auch ein Rauschgifttest wurde angewandt. Hier ergab es ebenfalls ein positives Ergebnis auf Cannabisstoffe und Opiate. Hinzu kommt noch, dass der 24-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der vorläufig festgenommene 24-Jährige wurde nach einer eingehenden Vernehmung wieder auf freien Fuß entlassen.
13.04.05

Total überladen

Schwandorf. Den wachsamen Augen eines Verkehrspolizisten entging am Dienstag gegen 10.45 Uhr auf der B 85 nicht, dass ein Sattelzug, der mit Baumstämmen beladen war, das zulässige Gesamtgewicht weit überschritten hatte. Er stoppte den 45-Jährigen aus dem Raum Regen und dirigierte das schwere Fahrzeug zu einer Waage bei einer Schrottverwertung in Dachelhofen. Dort stellte sich heraus, dass die Ladung um 27,35 Prozent überschritten war. Das Langholzfuhrwerk brachte ein Gewicht von 50,940 Tonnen auf die Waage.
Die zu viel aufgeladenen Baumstämme musste der Fahrer vor Ort abladen und zwischen deponieren, bis er sein Ladegut zu seinem Bestimmungsort nach Pegnitz transportieren konnte. Als weiterer Verstoß kam noch hinzu, dass der Fahrer keinerlei Frachtpapiere mitgeführt hatte.
13.04.05

Pistole an der Schläfe !

Regensburg. Eine Pistole hielt ein 23-Jähriger in den Nachmittagstunden des Dienstags einer Bekannten an die Schläfe. Gleichzeitig drehte er ihr den Arm auf den Rücken, so dass die 20-Jährige das Handy, das sie gerade in der Hand hielt, fallen ließ.
Das Geschehen spielte sich in einer Wohnung in der Grasgasse ab. Zeugin des Geschehens war die 18-jährige Schwester der Geschädigten. Der 23-Jährige, ein Bekannter der Geschädigten aus dem Regensburger Stadtosten, flüchtete daraufhin mit dem erbeuteten Handy aus der Wohnung. Wegen dieses Raubdelikts hat die Kripo Regensburg die Ermittlungen übernommen.
13.04.05

Gefährliche Romantik

Regensburg. Glück im Unglück hatte ein junges Pärchen in der Nacht zum Dienstag. Eine 19jährige Frau zündete im Schlafzimmer ihres 25 jährigen Freundes zwei Kerzen auf dem Nachtkästchen an. Danach legten sich die beiden schlafen. Gegen 3.30 Uhr bemerkte das Paar beißenden Rauch im Schlafzimmer. Die Kerzen waren heruntergebrannt, hatten das Nachtkästchen angesengt und das Bettzeug in Brand gesetzt. Gemeinsam mit dem Hausbesitzer und dessen Lebensgefährtin wurde der Brand bekämpft. Noch vor dem Eintreffen der verständigten Rettungskräften der Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei gelang es den vier Personen den Brand zu löschen. Das Pärchen und der Hausbesitzer wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert. Der durch den Brand und die Rußentwicklung im Schlafzimmer entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung wurden eingeleitet.
12.04.05

Junges Vorbild

Regenstauf. Am Montag verlor ein Radfahrer in der Wittelsbacher Straße in Regensburg sein neues Fotohandy. Ein 13-jähriger Bub aus Regenstauf beobachtete, wie das Handy dem Radfahrer aus der Hosentasche rutschte und zu Boden fiel. Der Junge versuchte, den Radfahrer mit Zuruf aufmerksam zu machen. Weil der Mann jedoch nicht reagierte, nahm "Sebastian" das Handy an sich. Zu Hause angekommen, stellte er fest, dass das Handy noch eingeschaltet war. Über das Telefonbuch des gefundenen Handys konnte der fixe Junge eine Schwester des Verlierers ermitteln. Er verständigte die Frau und zeigte mit seinem Vater den Fund auch bei der Polizei an. Schon bald nach dem Telefonat holte die Verwandte das Handy bei "Sebastian" ab. Sie bedankte sich herzlich beim ehrlichen Finder und bot ihm, im Auftrag des Verlierers, auch eine Belohnung an. Ganz Gentleman und Vorbild, lehnte "Sebastian" die Belohnung ab.
12.04.05

Schwer verletzt

Nittenau. Am Montag gegen 18.45 Uhr ereignete sich in der Regentalstraße in Nittenau ein schwerer Verkehrsunfall. Ein stadteinwärts fahrender 54jähriger Renault-Fahrer wollte nach links in eine Tankstelle einbiegen und übersah dabei einen entgegenkommenden Motorradfahrer und erfasste ihn.
Der 16jährige Kradfahrer, der den vorgeschriebenen Helm trug, stürzte dabei auf die Fahrbahn und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Regensburger Krankenhaus verbracht.
Der Pkw-Fahrer war angeschnallt, er erlitt leichtere Verletzungen. Ein bei ihm durchgeführter Alcotest verlief positiv, woraufhin eine Blutentnahme veranlasst wurde. Der Gesamtschaden beträgt ca. 8.000 Euro.
11.04.05
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