Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Gegen Baum gerast: tot !

Oberviechtach. Am Sonntag um 16.25 Uhr befuhr ein 54-jähriger aus Treffelstein mit seinem BMW die B 22 von Tännesberg in Richtung Oberviechtach. Rund 500 Meter nach einem Überholvorgang kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Der Pkw geriet in Brand, der Fahrer wurde eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle.
Am Unfallort waren die Feuerwehren aus Oberviechtach, Teunz und Tännesberg zu Löscharbeiten und zur Verkehrsregelung eingesetzt. Ein Sachverständiger wurde nicht hinzugezogen, das Fahrzeug wurde vorläufig sichergestellt.
10.04.05

Salto über Böschung

Hahnbach. Eine 23-jährige US-Amerikanerin war am Samstag gegen 20.45 Uhr mit ihrem Pkw Dodge auf der B299 von Amberg in Richtung Grafenwöhr unterwegs. Rund 150 Meter vor der Einmündung in die B14 kam die junge Frau aus bisher ungeklärter Ursache in einer langgezogenen Linkskurve nach links von der Fahrbahn ab, fuhr etwa 80 Meter auf dem Grünstreifen dahin und schließlich die Böschung hinab. Das Auto kam auf dem Dach zum Liegen.
Die Frau konnte sich zunächst nicht aus dem Wrack befreien. Die Feuerwehren aus Hahnbach, Gebenbach und Freihung waren vor Ort und unterstützten die Bergungsmaßnahmen. Auch die Militärpolizei war vor Ort. Die Amerikanerin erlitt mehrere Prellungen und ein HWS-Trauma. Sie wurde vom BRK in das Klinikum St. Marien eingeliefert.
An ihrem Dodge entstand Totalschaden in Höhe von rund 10000 Euro. Das Fahrzeug wurde geborgen und abgeschleppt.
10.04.05

17jähriger starb !

Viechtach. Am Samstag um 1.35 Uhr fuhr ein 18jähriger Fahranfänger mit seinem Pkw Ford Fiesta, besetzt mit insgesamt 5 Personen, auf der regennassen Kreisstraße REG 19 von Seigersdorf kommend in Richtung Ayrhof. Vermutlich wegen eines Fahrfehlers kam er auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich, prallte seitlich gegen einen Baum und kam anschließend auf dem Dach zum Liegen.
Ein 17-jähriger im Fond des Fahrzeugs wurde bei dem Aufprall getötet. Der Fahrer des Pkw und die drei weiteren Insassen erlitten mittlere bis schwere Verletzungen. Sie wurden zur ärztlichen Versorgung in die umliegenden Krankenhäuser eingeleifert.
Am Unfallfahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von 1000 Euro.
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen.
09.04.05

Falscher Polizist

Regensburg. Äußerst umsichtig verhielt sich eine 89-jährige Frau aus Regensburg, die am Donnerstag um 8.30 Uhr, in ihrer Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße on Regensburg Besuch von einem angeblichen Kriminalbeamten bekam.
Dieser hatte ihr auch einen „Dienstausweis“ vorgezeigt, worauf er in die Wohnung gelassen wurde. Er forderte die Frau auf, mit ihr zur Bank zu gehen, um dort ihr gesamtes Geld abzuheben. Angeblich sollte ein Bankangestellter, der Falschgeld verbreiten würde, überführt werden.
Die geistig sehr rege Dame wurde aber misstrauisch und wollte zunächst mit der Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten telefonieren, worauf sich dieser unter einem Vorwand entfernte und nicht mehr gesehen ward. Der Unbekannte ist ca. 55 Jahre alt, 1,75 m groß und dick. Er spricht in bayerischer Mundart.
Die Frau hat sich richtig verhalten. Gesundes Misstrauen ist unbedingt erforderlich. Lassen Sie sich von „Amtspersonen“ immer den Dienstausweis zeigen und scheuen Sie nicht davor, sich bei der angegebenen Dienststelle hinsichtlich der tatsächlichen Identität rückzuversichern. Idealerweise sollten Sie das noch machen, bevor sie den oder die Unbekannten in die Wohnung lassen. Im vorliegenden Fall hat ihr vorsichtiges Verhalten die Frau vor großem finanziellen Schaden bewahrt.
09.04.05

Junger Mann starb !

Furth/Lkr. Landshut. Am Donnerstag gegen 22.15 Uhr fuhr ein 18jähriger aus der Gemeinde Furth mit seinem Opel Astra auf der Staatsstraße von Arth in Richtung Furth. Vor ihm fuhren mehrere Pkw und vor diesen wiederum ein Lkw. Die ganze Kolonne überholte den Lkw. Während die anderen Fahrzeuge am Lkw vorbei kamen, schätzte der junge Mann die Situation offensichtlich falsch ein. Er prallte mit dem Opel frontal in einen entgegenkommenden Holztransporter (Lkw mit Anhänger). Der Pkw wurde gegen den überholten Lkw geschleudert und von diesem in den Straßengraben katapultiert. Der 18jährige wurde im Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit dem Rettungsspreizer geborgen werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen. Dort erlag der junge Mann wenige Stunden später seinen schweren Verletzungen. Die 18jährige Beifahrerin im Opel, sowie der Fahrer des Holztransporters erlitten leichtere Verletzungen. Der Fahrer des überholten Lkw blieb unverletzt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird auf etwa 70.000,- € geschätzt.
09.04.05

Glückspilz überlebt Brunnen-Sturz

Straubing. Ein älterer Mann hatte wohl in den beiden letzten Tagen eine gehörige Portion Glück - und das gleich mehrmals. Nicht nur, dass er bei einem Absturz in einen trockenen Brunnen relativ glimpflich bei den erlittenen Verletzungen davonkam, auch der Umstand, dass er schon am nächsten Tag - weil bewegungsunfähig - gefunden wurde, ist wohl nur mit "viel Glück im Unglück" zu beschreiben.
Die Polizeistation Mallersdorf und Freiwillige Feuerwehr Geiselhöring, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 15 wurden am frühen Vormittag des Donnerstag alarmiert. Der Grund: in einem trockenen Gartenbrunnen in einer Wohnsiedlung in Geiselhöring war ein 75-jähriger Mann mit mittelschweren Verletzungen entdeckt worden und musste geborgen werden. Die hinzugerufenen Beamten der Mallersdorfer Polizei konnten folgenden Sachverhalt ermitteln:
Schon am frühen Nachmittag des Mittwoch, so gegen 14 Uhr, war ein 75-jähriger Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen zu seinem im Garten hinter dem Haus liegenden Brunnen gegangen und wollte die in etwa vier Meter Tiefe stehende Bewässerungspumpe in Betrieb nehmen. Dazu stieg der Mann durch die Öffnung auf die montierte Leiter und wollte sich nach unten begeben. Dabei rutschte er wohl aus und fiel in die Tiefe - und blieb dort bewegungsunfähig mit mittelschweren Verletzungen an einem Bein und am Kopf liegen. Weil niemand sonst zu Hause war - die Ehefrau des Mannes befand sich zu dieser Zeit in einer anderen Stadt - resignierte der Mann und musste so die ganze Nacht in dem Brunnenschacht verbringen.
Der erste glückliche Umstand für den Verletzten war dann allerdings, dass seine Ehefrau versuchte, ihn am Morgen des Donnerstag telefonisch zu Hause zu erreichen. Als dies nicht gelang, alarmierte die Frau sofort aus der Ferne Nachbarn und man machte sich auf die Suche. Bei der Nachschau am Grundstück rief einer der Nachbarn - zweiter glücklicher Umstand ! - nach dem Mann und hörte plötzlich eine Antwort aus dem Brunnenschacht.
Danach wurden sofort Rettungsdienst und Polizei, und weil sich die Bergung wegen der Verletzungen des Mannes schwierig gestaltete, auch die Freiwillige Feuerwehr Geiselhöring alarmiert.
Mit einer Seilwinde und einem Sitzgeschirr konnte der 75-Jährige dann in einer halbstündigen Aktion von der Feuerwehr aus dem Brunnen geholt werden. Er wurde sofort ins Krankenhaus Mallersdorf eingeliefert. Die eingesetzten Beamten der Mallersdorfer Polizei, die den häuslichen Unfall aufnahmen, konnten dem ganzen Vorfall auch noch etwas Positives abgewinnen, denn der Verletzte trug nach ihrem Bekunden den gesamten Vorgang selbst auch mit Humor.
09.04.05
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