Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Schwandorfer starb

Schwandorf. Tödliche Verletzungen erlitt am Montag gegen 8.35 Uhr ein 69jähriger verheirateter Rentner aus Schwandorf bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße SAD 3, zwischen Schwandorf und Neukirchen. Er war aus unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem schweren Sattelzug kollidiert.

Der Rentner fuhr mit seinen Mazda auf der Kreisstraße SAD 3 von Schwandorf nach Vilshofen. Zwischen den Ortschaften Krumlengenfeld und Neukirchen, etwa 150 Meter vor der Abzweigung Haselbach, geriet er auf der regennassen Fahrbahn aus noch nicht bekannter Ursache auf gerader Strecke auf die Gegenfahrspur und stieß dort frontal mit einem Iveco-Sattelzug, den ein 49jähriger Mann aus Königstein steuerte, zusammen. Dieser konnte trotz eines Ausweichmanövers auf das Bankett den heftigen Anstoß - es wurde die Vorderachse herausgerissen - nicht verhindern. Der Mazda wurde nach dem Anprall neben der Fahrbahn in ein abgeerntetes Feld geschleudert.

Der Pkw - Fahrer wurde in seinem total demolierten Wagen eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Sattelzugfahrer kam mit leichteren Verletzungen davon. Er erlitt einen Schock.

An den beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von insgesamt 40 000 Euro. Die Polizeibeamten wurden von den Wehrmännern der FFW aus Schwandorf, Gögglbach und Neukirchen an der Unfallstelle unterstützt. Die Unfallstelle war für den Durchgangsverkehr gesperrt, Umleitungsmaßnahmen übernahmen die Wehrmänner.
25.07.05

Kranker Mann vermißt

Regensburg. Seit Sonntag, 15 Uhr, wird der 72jährige Johann A. aus Hainsacker, Lkr Regensburg vermisst. Der Mann wollte mit seinem roten Mazda 323 zu einer Veranstaltung im Bereich Kelheim fahren und ist seitdem nicht mehr zurückgekehrt. Der Vermisste benötigt Medikamente, die er nicht mitführt, und ohne deren Einnahme er in einen lebensbedrohenden Zustand kommen kann.

Das Auto des Mannes, mit dem Kennzeichen R - x xxx, haben Zeugen letztmals am Sonntag gegen 23 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Rohrdorf und Pielenhofen, in Richtung Pielenhofen fahrend, gesehen. Seitdem fehlt von dem Mann jede Spur.

Die bisherigen Suchmaßnahmen der Polizei, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, verliefen ohne Erfolg.

Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten bzw, seines Autos nehmen die Polizeiinspektion Regenstauf, Tel.: 09402/93110 oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Aktualisierung: Der Mann wurde am Montag lebend gefunden und zum Arzt gebracht.
25.07.05

Hosen auf der Straße

Schwandorf. Auf der so genannten Nordumgehung der Bundesstraße 85 begegneten sich am Montagfrüh, kurz nach 5 Uhr, zwei Brummi-Fahrer. Ein 55-jähriger Kroate hatte kurz vorher die A 93 von Regensburg Richtung Weiden an der Abfahrt Schwandorf-Nord (Fronberg) verlassen und wollte zur BAB A 6 Richtung Amberg weiterfahren.

In Höhe der Brücke über die SAD 22 kam es zu einer verhängnisvollen Begegnung. Aus Richtung Amberg kam ein 27-Jähriger aus Kreßberg mit seinem Sattelzug MAN entgegen. Aus nicht bekannten Gründen geriet dieser bei starkem Regen in der leichten Linkskurve auf die Fahrspur des Kroaten und kollidierte mit der linken Seite des Führerhauses mit dem Anhänger des entgegenkommenden Lkw. Dabei wurde die Seite des Anhängers total aufgerissen und die Hälfte der Ladung, bestehend aus 20 000 Stretch-Hosen, fiel herab und landete am Fahrbahnrand. Einige der Hosen kullerten über die Brücke hinunter auf die Kreisstraße. Nach dem Anstoß gelang es beiden Brummifahrern noch, ihre schweren Gefährte an den Fahrbahnrand zu steuern, so dass die B 85 frei befahrbar blieb. Der Unfallverursacher konnte keinen plausiblen Grund für sein Abkommen nennen. Übermüdung schloss er in jedem Falle aus, da er erst gegen 2 Uhr losgefahren war.

Da es sich bei den Hosen um Zollgut handelte, wurden die Zollbehörden an die Unfallstelle gerufen. Ein Havariekommissar kümmerte sich anschließend um die Beseitigung bzw. den Abtransport des Ladegutes. Die Wehrmänner der FFW Fronberg und Schwandorf waren mit über 20 Mann an der Unglücksstelle und unterstützten die Beamten bei der Lenkung des Verkehrs und den Absperrmaßnahmen.

Der kroatische Lastwagen war anschließend nicht mehr fahrbereit und musste abtransportiert werden. An den beiden Lkw ist ein Schaden von rund 50.000 Euro entstanden. Die Sattelzugmaschine des Unfallverursachers war mit Toastbrot beladen. Dessen Ladegut blieb fast vollständig unbeschädigt. Um 10.20 Uhr waren die Fahrzeuge beseitigt und die Bundesstraße ohne Verkehrsbehinderung wieder frei befahrbar.
25.07.05

Schwerste Verletzungen

Cham. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Auto auf der Kreisstraße zwischen Pitzling und Stamsried (Landkreis Cham) erlitt am Montag-Morgen gegen 8 Uhr der Motorradfahrer schwerste Verletzungen.

Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Sobald Details vorliegen werden wir hier berichten.

Aktualisierung:
Der 16jährige Motorradfahrer erlag seinen schweren Verletzungen. Ausführlicher Bericht hier
25.07.05

Ein Toter, vier Verletzte !

Parkstetten, Landkreis Straubing-Bogen. Ein schwerer Unfall auf der B 20 in der Nähe von Bogen forderte am Sonntag einen Toten und fünf Verletzte.

Gegen 15.05 Uhr befuhr ein 25-jähriger tschechischer Staatsangehöriger mit seinem VW-Golf die B 20 von der tschechischen Grenze kommend in südlicher Richtung. Im Gemeindebereich Parkstetten, zwischen der Abfahrt nach Bogen und der Donaubrücke, ist die B 20 dreispurig ausgebaut. Für die südliche Fahrtrichtung stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Der 25-jährige benutzte die rechte Fahrbahn. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er mit seinem Pkw über die Mittelspur, kam auf die Gegenfahrbahn und streifte einen entgegenkommenden Pkw Opel, in dem ein Ehepaar aus Straubing saß. Anschließend stieß er frontal gegen einen weiteren nachfolgenden Pkw Mercedes.

Der Fahrer des Mercedes, ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen, verstarb noch an der Unfallstelle. Seine mitfahrende Freundin und das gemeinsame einjährige Kind wurden durch den Aufprall schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Ebenso wurde der Fahrer des Opel, ein 49-jähirger Mann schwer und seine Ehefrau leicht verletzt. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls schwer verletzt.

Die Verletzten wurden von den Feuerwehren Parkstetten und Bogen aus den zum Teil völlig zertrümmerten Fahrzeugen geborgen und mit dem Rettungshubschrauber sowie Fahrzeugen des BRK sowie des Malteser Hilfsdienstes in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Zur Unfallaufnahme musste die B 20 für mehrere Stunden total gesperrt werden. Die Umleitung wurde ebenfalls von den eingesetzten Kräften der Feuerwehr aufgebaut. Ein Gutachter zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft hinzugezogen. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.
24.07.05

Grafenwöhr: Auto
fährt Wachmann tot !

Grafenwöhr. - Zu einem tragischen Unglücksfall kam es am Samstag um 18.10 Uhr an der Zufahrt Tor 6 zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Zur Unglückzeit bog ein 47-jähriger Zivilamerikaner mit einem Pkw VW Touran von der B 299 aus Richtung Grafenwöhr kommend in die Zufahrt zum Tor 6 ein. Nach einer Wegstrecke von knapp einem Kilometer ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit vor dem eigentlichen Kontrollpunkt auf 10 km/h beschränkt. Der Fahrer des VW Touran verlangsamte seine Fahrt nicht, nach Zeugenaussagen soll das Fahrzeug an Geschwindigkeit zugenommen haben.

An der Kontrollstelle Tor 6 stand vor einem Wachhäuschen ein 20-jähriger Wachmann. Der VW-Fahrer erfasste mit unverminderter Geschwindigkeit von etwa 80 km/h den 20-Jährigen und drückte diesen zwischen das Wachhäuschen und einen Metallpfosten der Abfertigungshalle. Der 20-jährige verstarb noch an der Unglückstelle. Vor dem Kontrollpunkt befand sich eine über 19 Meter lange Schleuderspur.

Die Ursache für dieses tragische Geschehen liegt noch im Dunkeln. Ein Alkotest bei dem 47-jährigen Zivilamerikaner ergab 0,0 Promille, dennoch wurde im Krankenhaus Eschenbach eine Blutentnahme veranlasst. Diese Blutprobe wird auch auf eine mögliche Einnahme von Betäubungsmittel und Medikamente untersucht. Bei dem unfallverursachenden Fahrzeug handelt es sich um einen VW Touran TDI mit Erstzulassung im März diesen Jahres.

Der 47-Jährige Unfallverursacher erlitt durch das Ereignis lediglich leichte Verletzungen.

Ein Bild von den Ausmaßen des Unglücks machten sich auch ein Vertreter der Staatsanwaltschaft Weiden. Zur weiteren Klärung der Unglücksursache wurde ein Kfz-Sachverständiger an die Unglückstelle beordert.

Die Sachbearbeitung dieses Falles übernahmen Beamte der Weidener Kriminalpolizei. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen scheidet eine Vorsatztat aus, es liegt eine Straftat der fahrlässigen Tötung vor.

Nur zur sachlichen Vollständigkeit: der Sachschaden an dem total beschädigten VW Touran beläuft sich auf etwa 20.000 Euro, etwa 30.000 Euro beträgt der Sachschaden an dem Wachhäuschen und der Abfertigungshalle.
24.07.05
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