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Amoklauf: Waffe noch immer nicht gefunden

Saltendorf/Lkr Schwandorf. Bei der Suche nach der Tatwaffe, die der Amokläufer am vergangenen Sonntag in der Gaststätte Schlosser verwendet hat (wir berichteten mehrfach ausführlich), tappt die Polizei nach wie vor noch im Dunkeln.

Am Donnerstag und am Freitag wurden von der Nabburger Polizei jeweils mit etwa 80 Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei aus Eichstätt die Fluchtwege vom Tatort zum Abstellort des Pkw systematisch sabgesucht. Dies geschah unter anderem unter Einsatz von zwei Metallsuchgeräten. Alle möglichen Wegstrecken von der Teerstraße bis zum unbefestigten Waldweg wurden in Augenschein genommen und mit Stöcken abgetastet, um ein Versteck der Tatwaffe ausfindig zu machen.

In diese umfangreichen Suchmaßnahmen wurde am Freitag auch der Ort Saltendorf mit eingeschlossen. Hier wurden alle Ausfallstraßen, Grundstücke, Gärten durchsucht und sogar hier und da ein Reisighaufen umgeschichtet, um die noch immer nicht aufgefundene Tatwaffe zu finden.

Trotz dieser erheblichen Anstrengungen konnte die Schusswaffe noch nicht aufgefunden werden. In Bezug auf die Vernehmung des mutmaßlichen Täters gibt es noch nichts Neues. Er schweigt sich immer noch zu den wesentlichen Punkten wie Tatablauf, Motiv und Aufbewahrungsort der Waffe aus. Die Ermittlungen der Kripo dauern weiterhin an.
11.11.05

Drei Schwerverletzte

Kirchroth. Bei einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der BAB A 3 bei Kirchroth drei Menschen zum Teil schwer verletzt.

An dem Unfall waren ein Pkw und zwei Kleintransporter beteiligt, einer der Fahrzeuglenker war erheblich alkoholisiert. Aufgrund des Unfalles kam es auf der A 3 zum Teil zu kilometerlangen Stauungen.

Gegen 3.45 Uhr war am Freitag ein 24-jähriger Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen mit seinem Ford auf der BAB A 3 zwischen den Anschlusstellen Wörth/Ost und Kirchroth in Fahrtrichtung Passau unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache - so auch die späteren Erkenntnisse eines Gutachters vor Ort - fuhr der Mann mit sehr geringer Geschwindigkeit zwischen dem rechten Fahrstreifen und dem Standstreifen oder stand auch schon auf dem Standstreifen.

Ein 22jähriger Ungar übersah dies wohl und prallte mit hoher Wucht mit seinem Kleintransporter seitlich versetzt auf das Heck des Pkw. Der Ford drehte sich dadurch komplett um seine Achse und blieb entgegen der Fahrtrichtung vollständig zerstört stehen. Der Mercedes-Sprinter des Ungarn geriet nach rechts von der Fahrbahn in den Straßengraben, drehte sich ebenfalls entgegen der Fahrtrichtung und blieb auf der Seite liegen. Ein zum Unfall aufschließender weiterer Kleintransporter konnte gerade noch nach links ausweichen, der 54-jährige Fahrer aus Belgien geriet aber mit seinem Fahrzeug ebenfalls ins Schleudern und kam auch nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb erst etwa 100 Meter von der Unfallstelle in einem Feld stehen.

In dem total beschädigten Pkw erlitt der 24jährige Fahrer mittelschwere Verletzungen, sein 25jähriger Beifahrer aus Bogen wurde lebensgefährlich verletzt und musste von der Feuerwehr mit einem Rettungsspreizer aus dem Fahrzeugwrack befreit werden. Der Fahrer des auffahrenden Transporters wurde ebenfalls mittelschwer verletzt. Die drei verletzten Männer wurden vom Rettungsdienst in die Kliniken in Straubing und Bogen eingeliefert. Der Fahrer des zweiten Kleintransporters blieb unverletzt.

Die Beamten der Autobahnpolizeistation Kirchroth mussten die Richtungsfahrbahn Passau wegen der Unfallaufnahme zwischen 3.50 und 5 Uhr vollständig sperren. Die Autobahnmeisterei war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und sicherte die Unfallstelle ab. Bis 8.10 Uhr war die A 3 an der Unfallstelle nur einspurig auf der Überholspur befahrbar. Zum Teil bildeten sich aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens Rückstaus von bis zu sieben Kilometer.

Ein Alkotest bei dem 24-jährigen Fahrer des ersten Autos ergab einen Wert von über einem Promille, eine Blutentnahme wurde veranlasst und der Führerschein des Mannes sichergestellt. Alkotests bei den beiden Kleintransporter-Fahrern blieben negativ. Der Gesamtsachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei etwa 50.000 Euro.
11.11.05

Wohnhaus in Flammen

Schwandorf-Büchelkühn. Hoher Sachschaden entstand beim Brand eines Wohnhauses in Schwandorf, Ortsteil Büchelkühn. Das Gebäude in der Florastraße wird von einer fünfköpfigen Familie bewohnt.

Gegen 3 Uhr bemerkte der 30jährige Sohn des Hauseigentümers in seiner Dachwohnung starken Qualm. Er weckte die übrigen Bewohner und versuchte zunächst mit ihnen das Feuer zu löschen. Als feststand, dass dies nicht gelingt, wurde die Feuerwache Schwandorf verständigt. Bei Eintreffen der ersten Wehrmänner hatten die Flammen bereits auf den Dachstuhl übergegriffen.

Obwohl ein vollständiges Abbrennen des Hauses verhindert werden konnte, entstand dennoch in der Dachwohnung sowie am Dachstuhl ein Schaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Personen kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehren aus Dachelhofen, Büchelkühn und Schwandorf waren unter Leitung von Stadtbrandmeister Furtwengler mit 80 Mann im Einsatz. Die Brandursache ist nicht bekannt. Die Ermittlungen dazu wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Amberg aufgenommen.

Aktualisierung:
Die Ursache des Brandes in dem Mehrfamilienhaus an der Florastraße ist noch immer ungeklärt. Die Brandfahnder der Amberger Kripo ermitteln in alle Richtungen, wobei sich für eine vorsätzliche Brandstiftung bisher keinerlei Anhaltspunkte ergeben haben.

Der 30jährige Brandentdecker zog sich bei gemeinsamen Löschversuchen mit dem Vater eine leichte Brandwunde am linken Oberschenkel zu. Diese musste im Krankenhaus Schwandorf versorgt werden. Danach konnte der Verletzte wieder entlassen werden.
11.11.05

Brandstifter gefaßt !

Cham. Wegen versuchter Brandstiftung ordnete der Ermittlungsrichter gegen einen 52jährigen Mann aus Cham Untersuchungshaft an. Er hatte versucht, am Dienstag gegen 10 Uhr ein Haus in Cham-Katzbach anzuzünden, und dazu im Keller Feuer gelegt.

Da die Flammen noch gelöscht werden konnten entstand nur geringer Schaden durch Rauch und Ruß. Ein Hausbewohner hatte eine Rauchgasvergiftung erlitten.

Der Tatverdacht richtete sich sehr bald gegen den 52Jährigen, der nach kurzer Fahndung in Cham festgenommen werden konnte. Die Regensburger Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.
10.11.05

Verhängnisvoller Nebel

Freihung/Lkr Amberg-Sulzbach. Bei starkem Nebel und einer Sichtweite von 80 m fuhr am Donnerstag gegen 7.15 Uhr eine 18jährige Fahranfängerin mit ihrem Ford auf einen liegengebliebenen US-Truck auf. Die junge Frau und ihre 21jährige Mitfahrerin mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Die junge Frau war auf der B 299 von Großschönbrunn nach Atzmannsricht unterwegs. Die Fahrbahnen waren regennass. Zudem herrschte starker Nebel mit einer Sichtweite von etwa 80 Metern. Die Fahrerin bemerkte einen am rechten Straßenrand abgestellten US-Truck, der ordnungsgemäß mit zwei Warndreiecken abgesichert war, zu spät und fuhr mit dem Ford heftig auf das Heck des Trucks auf.

Die beiden verletzten Frauen wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg gebracht. Während die Fahrerin nach ambulanter Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen konnte, musste die Beifahrerin stationär verbleiben.

Am Ford entstand beim Anprall Totalschaden in Höhe von 3.000 Euro. Der Schaden am Armee-Fahrzeug beträgt 1.000 Euro.

Wenige Zeit später kam es erneut fast an der gleichen Stelle zu einem weiteren Unfall. Ein Audi-Fahrer bremste vor der Unfallstelle ab, was ein nachfolgender Golf-Fahrer zu spät erkannte, nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auffuhr. Es blieb hier bei Blechschaden. Der Schaden belief sich auf etwa 3.000 Euro.
10.11.05

Blackout nach Unfall

Regensburg. Mit einer Gedächtnislücke tauchte am Dienstag-Mittag ein 48jähriger Mann aus dem westlichen Landkreis Regensburg bei der Polizei auf.

Er gab an, dass er auf der Sinzinger Brücke vermutlich gegen die Leitplanke gefahren sei. Er könne sich aber nicht an den Vorfall erinnern.

Eine Kontrolle der Polizei ergab, dass der Opel Astra des Mannes Totalschaden hatte und rund 40 Leitplankenfelder beschädigt waren. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 18 000 Euro.

Da sonst keine Auffälligkeiten beim Unfallverursacher festzustellen waren, wurde ihm geraten, einen Arzt aufzusuchen, was er auch befolgte.
09.11.05
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