Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Radfahrer attackiert

Regensburg. Ein unbekannter "Radler-Hasser" hat in Regensburg einen klingelnden Radfahrer absichtlich auf die Busspur geschubst !

Der Täter wird als etwa 35 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, mit schlanker Figur, aber rundlichem Gesicht und zur fraglichen Zeit mit einer schwarzen Jacke u. einer schwarzen Hose bekleidet beschrieben.

Der Unbekannte und ein 37jähriger Radfahrer waren am Donnerstag kurz nach 19 Uhr auf der Landshuter Straße in Regensburg in Richtung Burgweinting unterwegs. Sie benutzten dazu den auf der linken Straßenseite vorhandenen gemeinsamen Rad- und Gehweg. Zwischen der Einmündung der Benzstraße und der Autobahnunterführung wollte der Radfahrer den vor ihm gehenden Fußgänger überholen.

Um den Fußgänger zu warnen, klingelte er zweimal. Der Radler war gerade auf Höhe des Anderen, als dieser plötzlich einen großen Schritt auf ihn zumachte und ihn mit der Schulter auf die vorbeiführende Fahrbahn stieß. Dabei erklärte er in einheimischer Mundart: „Ich hasse Radfahrer“.

Während der Radler auf die an dieser Stelle eingerichtete Busspur stürzte, ging der Fußgänger seines Weges, ohne sich um die Sache zu kümmern. Da momentan kein Busverkehr herrschte, blieb der Radlfahrer unverletzt.

Hinweise auf den unbekannten Fußgänger nimmt die Polizeiinspektion Regensburg 1, Telefon 0941/506-2121, entgegen.
20.01.06

Brandstifter gefaßt

Regensburg. Eine Serie von Brandlegungen im Regensburger Stadtnorden hat die Kriminalpolizei jetzt aufklären können.

Ein 18jähriger Mann aus Oberbayern, seit Sommer 2005 zur Ausbildung in Regensburg, hatte nach dem Einbruch in den Kassenwagen eines Zirkusunternehmens Feuer gelegt und auch versucht im Keller eines Mehrfamilienhauses einen Brand zu entfachen. Etwa 40 Einbrüche in der Stadt hat der junge Mann darüber hinaus zugegeben.

Die Brandserie begann in der Nacht zum 2.Januar. Beim Einbruch in das Kassenhäuschen eines in Regensburg am Dultplatz gastierenden Zirkus hatte der Täter Bargeld und etwa 1000 Eintrittskarten gestohlen. Anschließend hatte er Feuer gelegt, das aber glücklicherweise keinen größeren Schaden anrichtete. Noch in der selben Nacht hatte der bislang unbekannte Täter auch versucht, einen Lastwagen am Dultplatz anzuzünden.

Am frühen Morgen des 8.Januar war es dann ein in der Bäckergasse abgestelltes Wohnmobil, das in Brand gesetzt werden sollte. Wie in den ersten Fällen war der Schaden aber gering, da die Flammen rechtzeitig verloschen.

Schwerwiegende Folgen hätte aber die Brandlegung im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Alten Nürnberger Straße am 12.Januar haben können, wo nach Einbrüchen in Kellerabteile Feuer gelegt worden war. Auch hier konnte der Brand gelöscht werden, ohne sich über den Keller hinaus auf das gesamte Haus mit etwa 20 Wohnungen ausgebreitet zu haben. Der Sachschaden ist beträchtlich.

Trotz allem verhältnismäßig gering auch die Folgen des Brandes eines Geräteschuppens in der Alten Nürnberger Straße. Die Flammen griffen zwar noch auf eine hölzerne Pergola über, verloschen aber ohne auf ein benachbartes Anwesen überzugreifen.

Auf die Spur des Tatverdächtigen kamen die Beamten nach mehreren Sachbeschädigungen in der Alten Nürnberger Straße. Dort waren Autoreifen zerstochen worden und im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen ging der 18-Jährige ins Netz. Er hatte das Weite gesucht, als er überprüft werden sollte und war dadurch aufgefallen.

Gegen den jungen Mann wurde ein Haftbefehl erlassen. In den Vernehmungen nach seiner Festnahme hatte er die oben geschilderten Taten im Wesentlichen zugegeben und auch gleich noch zahlreiche Einbrüche mit dazu. Etwa 40 solcher "Brüche" in Gaststätten, Geschäfte und Büros, bei denen er überwiegend Bargeld erbeutete, räumt er ein. In zwei Fällen hatte er auch Computer mitgenommen und gewinnbringend verkauft. Einen Schaden von weit über 10 000 Euro hatte er dadurch verursacht.
Der Festgenommene stammt aus Oberbayern und absolvierte seit Sommer 2005 eine Lehre in Regensburg. Gewohnt hatte er bis wenige Tage vor seiner Festnahme in einer WG. Seine Mitbewohner hatten ihm aber die Freundschaft gekündigt und ihn "auf die Straße gesetzt", nachdem er ihnen Geld gestohlen hatte.
20.01.06

Krankenhaus-Einbrecher knackten Tresor (Foto)

Auerbach. Bislang unbekannte Einbrecher drangen in der Nacht auf Donnerstag in die Verwaltungsräume des Krankenhauses Auerbach an der Krankenhausstraße ein und stahlen einen Tresor.

Sie hebelten gewaltsam ein Fenster an der Rückseite auf und gelangten in das Erdgeschoss des Gebäudes. In einem Büroraum stießen sie auf einen massiven Schlüsseltresor, der an die Wand gedübelt war. Diesen wuchteten sie mit einem Werkzeug von der Wand und schleiften ihn durch das Fenster ins Freie. Spuren auf dem angrenzenden Parkplatz deuten darauf hin, dass mehrere Täter den schweren Safe etwa 20 Meter weit schleppten und ihn dann offenbar in ein Fahrzeug einluden.

Im Tresor befand sich außer einer großen Anzahl von Schlüsseln, darunter auch solche für eine Schließanlage, ein Geldbetrag von 2.500 Euro. Am wertvollsten waren die entwendeten Schlüssel. Diese stellten einen Ersatzwert von rund 50.000 Euro dar.

Der Einbruch wurde von der Putzfrau, die am Morgen ihre Arbeit aufnehmen wollte, entdeckt. Bei den Ermittlungen, die mittlerweilse die Kripo Amberg übernommen hat, wurde festgestellt, dass die Tat vermutlich zwischen 21.30 Uhr und 21.45 Uhr verübt worden ist. Von Zeugen wurden auch zwei Männer auf dem Parkplatz vor einem Fahrzeug gesehen.

Noch während die Kriminalbeamten ermittelten, wurde von einem Spaziergänger am Donnerstag um 14.30 Uhr der aufgebrochene Tresor in einem Waldstück unweit der Autobahn A 9 nach Berlin, bei der Ortschaft Plech, aufgefunden. Sämtliche Schlüssel waren noch im Schrank, nur der Bargeldbetrag von 2.500 Euro war verschwunden.

Sachdienliche Hinweise nimmt hierzu die Kripo in Amberg unter Telefon 09621/890-120 entgegen.
20.01.06

Zwölfjährige Buben klauten Kondome

Amberg. Den Argusaugen eines Kaufhausdetektivs entging nicht, als zwei strafunmündige Kinder in einem Einkaufsmarkt an den Franzosenäckern lange Finger machten.

Zwei zwölfjährige Buben klauten dort jeweils eine Maxipackung Kondome und wollten sie aus dem Geschäft bringen. Dort wurden sie vom Detektiv angehalten und der Polizei übergeben. In den Taschen der strafunmündigen Kinder fanden sich dann noch Süßigkeiten und Zigaretten, die sie ihren Schilderungen nach mit zwei weiteren 13jährigen Jungen in umliegenden Einkaufsmärkten geklaut hatten.

Die Süßigkeiten hatten sie zum Teil bereits verzehrt bzw. die Packungen geöffnet. Die (unbenutzten) Kondome wurden den Geschädigten zurückgegeben. Der Gesamtschaden betrug etwa 30 Euro. Die strafunmündigen Kinder wurden ihren Eltern übergeben.
20.01.06

Ex-Freundin geschlagen

Amberg. Ein 28jährige Mann trat am Donnerstag kurz nach 20 Uhr die Wohnungstür seiner 24ährigen Ex-Lebensgefährtin in Amberg gewaltsam ein und vermöbelte sie mit mehreren Schlägen im Gesicht und Körper.

Bei der Auseinandersetzung schlug er der Frau auch das Handy aus der Hand, weil sie die Polizei rufen wollte. Das Mobiltelefon wurde dabei beschädigt und in mehrere Teile zerlegt.

Noch bevor die Beamten bei der Wohnung im Dreifaltigkeitsviertel eingetroffen waren, hatte sich der Täter aus dem Staub gemacht. Bei einer Fahndung konnten sie den gewalttätigen Freund in einer Pizzeria am Rande der Innenstadt antreffen. Er wurde zur Polizeidienststelle gebracht und musste die Nacht im Arrest verbringen.
20.01.06

Lidl-Markt überfallen

Pentling, Lkr. Regensburg. Ein bewaffneter Räuber überfiel am Mittwochabend einen Verbrauchermarkt in Pentling.

Gegen 19.49 Uhr betrat ein "Kunde" den Verkaufsraum des LIDL-Marktes, kaufte sich ein Getränk, bezahlte dies, verließ das Geschäft aber nicht, sondern hielt sich in der Nähe des Büroeingangs auf. Als der Filialleiter das Büro betreten wollte nötigte ihn der Mann mit vorgehaltenem Revolver, ihm aus dem Tresor einen vierstelligen Euro-Betrag auszuhändigen.

Anschließend flüchtete er zu Fuß in westliche Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher ohne Erfolg.

Zum Zeitpunkt des Überalls hielten sich im Markt außer dem Filialleiter noch zwei Verkäuferinnen auf, die die Tat aber zunächst nicht bemerkten.

Beschreibung: Etwa 30 bis 35 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, kräftig, schwarze kurze Haare, Dreitagebart, vermutlich Südosteuropäer, trug schwarze ausgewaschenen Jeans, schwarze Daunenjacke, sprach mit bayerischem Akzent;
Er führte einen schwarzen Revolver mit braunen Griffschalen mit sich.

Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalinspektion Regensburg Telefon 0941/5062681
19.01.06
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