Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Blitz entzündet Scheune

Auerbach, Landkreis Amberg-Sulzbach. Am Montag ging um 18.35 Uhr ein heftiges Gewitter über der Ortschaft Michelfeld nieder. Dabei schlug - fast genau zeitgleich mit dem Feuer in Berg (Bericht hier) ein Blitz in die Scheune eines 41-jährigen Landwirts an der Hauptstraße ein, wodurch diese sofort in Brand geriet und vollständig abbrannte.

In dieser Scheune war baulich ein Kuhstall integriert, in dem sich 40 Kühe befanden. Die Tiere konnten alle bis auf eines gerettet werden. Die im Stall verbliebene Kuh wurde zunächst unter einer herabstürzenden Decke begraben und konnte später lebend geborgen werden. Aufgrund der Verletzungen musste sie aber durch einen Tierarzt eingeschläfert werden.

Das in der Scheune abgestellte landwirtschaftliche Gerät konnte größtenteils ebenfalls gerettet werden. Die in der Scheune eingelagerten Erntevorräte wurden allerdings ein Raub der Flammen.

An der Brandstelle waren die Feuerwehren aus Michelfeld, Auerbach, Gunzendorf, Nitzlbuch und Nasnitz mit rund 100 Mann eingesetzt. Ein übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.

Bei den Löscharbeiten wurde ein 41-jähriger Feuerwehrmann der FFw Michelfeld durch Einatmen von Rauchgasen leicht verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst in das Krankenhaus Pegnitz eingeliefert und verbleibt dort vorsorglich stationär zur Beobachtung.

Die geretteten Kühe wurden in benachbarten Stallungen untergebracht.
19.07.05

Frischgebackener Vater als Räuber geschnappt

Weiden. Auch diese Täter blieben nur kurze Zeit unerkannt. Innerhalb von gut zwei Stunden klärten Weidener Kriminalpolizisten mit Unterstützung von Beamten der Weidener Polizeiinspektion einen dreisten Raubüberfall auf eine Tankstelle auf.

Zunächst unbekannte Täter überfielen am Sonntag kurz vor 23.30 Uhr die Tankstelle in der Friedrich-Ebert-Straße. Zur Tatzeit betraten drei maskierte Männer den Verkaufsraum, zwei von ihnen trugen eine Sturmmaske, der dritte hatte eine Gasmaske über das Gesicht gezogen. Letzterer war es auch, der eine Schusswaffe mit sich führte und damit den 18-jährigen Tankwart bedrohte. Unter Vorhalt dieser Schusswaffe forderte der Haupttäter mit den oben angeführten Worten die Herausgabe der Barschaft aus der Kasse. Die anderen beiden entnahmen Spirituosen und fast zeitgleich verließen die Täter den Verkaufsraum. Eine sofort eingeleitete Großfahndung, an der sich neben mehreren Streifenfahrzeugen auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligte, verlief zunächst ergebnislos.

Der entscheidende Hinweis kam von einem Zeugen, so dass zunächst einer der drei, ein 18-Jähriger aus Floß, gegen 1 Uhr im Stadtteil Hammerweg festgenommen werden konnte. Über diesen kam man auf die anderen beiden Mittäter, einen 19-jährigen Arbeitlosen aus Amberg, sowie einen gleichaltrigen, ebenfalls Arbeitslosen aus Weiden. Diese Festnahme erfolgte um 1.45 Uhr in der Wohnung des Weideners in der Weidener Innenstadt.

Der Weidener war am Samstag Vater geworden: seine Freundin gebar im Weidener Klinikum einen Sohn. Dieses Ereignis sollte zusammen mit einer Wohnungseinweihungsparty gefeiert werden. Dabei waren auch unter anderem die beiden Mittäter zugegen und man sprach erheblich dem Alkohol zu. Tags darauf, also am Sonntag, machte man sich über die alkoholischen Reste her und am Nachmittag gingen auch diese Getränke aus. Man holte zunächst in der Tankstelle, die dann später überfallen wurde, eine Kiste Bier und bezahlte diese ganz anständig. Als dann neben dem Gerstensaft auch die Barschaft zu Ende ging, beratschlagte man, wie man wieder zu alkoholischen Getränken gelangen könnte. Nach einigem Hin und Her kam man dann auf die Idee, die Tankstelle zu überfallen.

Man erbeutete aus der Kasse einen Betrag von knapp über 2.000 Euro und machte sich auf die Flucht. Dabei trennte sich der 18-Jährige von seinen beiden Kumpanen. Der Weidener deponierte das erbeutete Bargeld in einer Plastiktüte am Flutkanal, dieses Bargeld konnte zwischenzeitlich sichergestellt werden. Die verwendeten Masken sowie auch die Tatwaffe wurden auf der Flucht „entsorgt“, die Tatwaffe warf der 19-jährige Weidener in einen Bachlauf. Diese Soft-Air-Waffe wird derzeit geborgen.

Am Montag wurden die Beschuldigten ausführlich zum Tathergang befragt, sie sind geständig und werden am morgigen Dienstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Weiden vorgeführt. Alle Tatbeteiligten standen bei der Tatausführung erheblich unter Alkoholeinfluss, ihnen wird der Verbrechenstatbestand der schweren räuberischen Erpressung zur Last gelegt.
18.07.05

Grill-Unfall bei Opel-Treff

Laberweinting. Bei einem Grillunfall am frühen Samstagabend erlitten in Laberweinting im Landkreis Straubing-Bogen ein Mann und eine junge Frau schwere Brandverletzungen. Ein anderer Mann hatte in einen noch schwelenden Grill Spiritus geschüttet und damit eine Stichflamme ausgelöst.

Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Landshut, ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Dingolfing-Landau und eine 19-jährige junge Frau aus dem Landkreis Landshut nahmen am Samstag an einem Opel-Treffen bei einer Diskothek in Hart bei Laberweinting teil. Kurz vor 19.00 h teilte die Rettungsleitstelle der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Straubing mit, dass der Rettungshubschrauber zu einem Einsatz bei der dortigen Veranstaltung unterwegs sei. Sofort wurde auch eine Polizeistreife dorthin beordert.

Die Beamten konnten recherchieren, dass ein 22-jähriger Mann kurz vor 19 Uhr Spiritus in einen - augenscheinlich - bereits ausgegangenen Grill geschüttet hatte und es dabei zu einer größeren Verpuffung und Stichflamme kam. Der 41-jährige Mann und die 19-jährige Frau saßen zu diesem Zeitpunkt direkt vor dem Grill und wurden von der Flamme erfasst. Beide erlitten dadurch im Oberkörperbereich zum Teil erhebliche Verbrennungen und mussten durch Rettungshubschrauber in Unfallkliniken nach Murnau und München-Bogenhausen eingeliefert werden.

Die weitergehenden Ermittlungen zu dem Unfall haben nach Aufnahme durch die vor Ort anwesenden Beamten der Polizeiinspektion Straubing jetzt die Beamten der zuständigen Polizeistation Mallersdorf-Pfaffenberg übernommen.
18.07.05

Über Brücke geworfenes Rad verletzt Passanten !

Regensburg.Schwere Kopfverletzungen zog sich ein 27jähriger Regensburger zu, der sich am Freitag gegen 1 Uhr unterhalb der Steinernen Brücke auf der Jahninsel aufhielt: Ein Unbekannter warf ein Damenfahrrad von der Brücke in die Tiefe und traf den Mann am Kopf!

Der Rettungsdienst brachte den Mann zur stationären Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Täter in einer Gruppe von sieben Männern unterwegs, die nach dem Vorfall stadteinwärts ging.

Beschrieben wird der Mann folgendermaßen: Er ist etwa 1,85 Meter groß, hat eine kräftige Statur, ein rundes Gesicht, kurz rasierte Haare und trug ein weißes T-Shirt.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Mitglieder der erwähnten Gruppe, die Hinweise zum Verursacher der gefährlichen Körperverletzung geben können, sollen sich mit der Polizeiinspektion Regensburg 2 unter der Telefon-Nummer 0941/506-2221 in Verbindung setzen.
15.07.05

Biker schwer verletzt

Auerbach. Am Mittwoch gegen 19.30 Uhr fuhr ein 63jähriger Autofahrer aus Pegnitz auf der Bundesstraße 470 von Eschenbach kommend in Richtung Auerbach. An der Einmündung zur B 85 bog er in diese in Richtung Bayreuth ein und übersah hierbei einen 29jährigen Mopedfahrer aus Ebermannstadt, der ebenfalls in Richtung Bayreuth auf der vorfahrtsberechtigten B 85 unterwegs war.

Der Opel Astra-Fahrer prallte mit der linken Fahrzeugfront gegen die Breitseite des Motorrades. Durch den heftigen Anstoß wurde das Honda-Moped nach links über die gesamte Fahrbahn geschleudert und stürzte in das angrenzende Bankett.

Der Motorradfahrer wurde bei dem Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzt. Zur Behandlung musste er mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth eingeliefert werden. Die 58jährige Beifahrerin des Opel-Fahrers wurde leicht verletzt. Sie erlitt aber einen starken Schock und wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Pegnitz gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden dieses Unfalls beläuft sich auf rund 10000 Euro.
14.07.05

Radler lag tot im Bach

Englfing, Lkrs. Deggendorf. Am Mittwoch gegen 14.30 Uhr entdeckte ein Passant im Bach, der an der Kreisstraße in Englfing entlang fließt, einen toten Radfahrer. Der 59jährige Mann aus Englfing lag mit dem ganzen Körper im Wasser und auf ihm sein Fahrrad.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei Deggendorf wurde der ledige Mann am Vorabend, gegen 21.30 Uhr, zuletzt lebend gesehen. Zwischen dieser Zeit und dem Mittwoch-Vormittag (die Armbanduhr des Verstorbenen war um 10.10 Uhr stehen geblieben) war der Mann nach den vorhandenen Spuren mit seinem Fahrrad auf der Kreisstraße von Englfing Richtung Schöllnach unterwegs. Aus noch nicht bekannten Gründen kam der Radler von der Fahrbahn ab und stürzte die acht Meter tiefe Böschung zum Bach hinunter.

Derzeit wird von einem Verkehrsunfall ausgegangen. Der hinzugezogene Gutachter fand keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung zum Unfall.
13.07.05
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