Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Mann blutüberströmt vor Wohnhaus gefunden !

Burglengenfeld. Am Dienstag gegen 2.45 Uhr wurde ein 42jähriger Mann aus Burglengenfeld blutüberströmt und schwer verletzt vor seinem Haus in der Kirchenstraße aufgefunden.

Die näheren Umstände hierzu sind bislang völlig unklar. Möglicherweise war der Mann zuvor in eine gewalttätige Auseinandersetzung verwickelt gewesen.

Die Kriminalpolizei Amberg bittet um Mithilfe bei der Aufklärung des Sachverhaltes. Es wäre insoweit von besonderer Bedeutung, ob eventuell jemand einen Streit oder eine tätliche Auseinandersetzung in der Zeit zwischen 23.30 Uhr und 02.45 Uhr in der Kirchenstraße oder in der näheren Umgebung beobachtet, gesehen oder auch nur gehört hat.

Sachdienliche Angaben bitte an die Kriminalpolizei Amberg unter der Ruf-Nummer 09621/890-120.
16.08.05

Schlange gefangen

Regensburg. Nach dem am Montag gegen 22 Uhr erfolgten Anruf einer äußerst besorgten Frau aus Kruckenberg, dass im Zimmer ihrer Tochter eine Schlange sei, machten sich die Beamten auf zum Einsatzort.

Nach der ersten Inaugenscheinnahme des Reptils, begannen umfangreiche Abklärungen zur "Identifizierung" des Tieres. Vom Reptilienzoo in Burgweinting kam die Auskunft, dass es sich auf Grund der Beschreibung um eine Ringelnatter handeln könnte.

Durch entsprechende Recherchen im Internet wurde dies dann bestätigt. Von den Beamten wurde die, durch das Naturschutzgesetz besonders geschützte Ringelnatter, lateinisch: Natrix Natrix, in eine Schachtel gelockt, und dann in freier Wildbahn wieder ausgesetzt.
16.08.05

Autodieb entkam

Regensburg. Einem Autodieb ist es am Montag im Raum Regensburg gelungen, bei einer wilden Verfolgungsjagd der Polizei zu entkommen.

Vor einigen Tagen entwendete ein unbekannter Täter aus einem Autohaus in Ingolstadt einen schwarzen Jeep Cerokee mit dem Kennzeichen DAH-UJ 111. Mit diesem Fahrzeug wurde am Montag um 9.27 Uhr in Lauf an der Pegnitz ein Tankbetrug begangen. Im Rahmen einer großangelegten Fahndung wurde der gesuchte Wagen gegen 14 Uhr in Regensburg von einer Zivilstreife entdeckt. Der Fahrer bemerkte offenbar eines der zusätzlich hinzugezogenen Polizeifahrzeuge und flüchtete. Rücksichtslos raste er mit hoher Geschwindigkeit entgegen der Fahrrichtung die Landshuter Straße stadtauswärts und verursachte an der Einmündung zur Hornstraße einen Verkehrsunfall, bei dem etwa 4000 Euro Schaden an dem beteiligten Audi entstanden. Ohne anzuhalten flüchtete der Jeep-Lenker.

Seine Spur verlor sich auf der Autobahn in Höhe Ausfahrt Burgweinting, in Richtung Nürnberg. Eine sofort eingeleitete Großfahndung, in der auch ein Polizeihubschrauber und ein Hubschrauber der Bundespolizei eingesetzt waren, verlief ohne Erfolg. Der Jeep, der vorne rechts beschädigt sein müsste, hat einen Verkehrswert von rund 30.000 Euro. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der beschädigte Pkw wegen seiner Beschädigung in oder um Regensburg abgestellt ist.

Beim Tankvorgang in Lauf wurde folgende Beschreibung des Täters abgegeben: Männlich, ca. 25-30 Jahre alt, große Gestalt, schlank, schulterlanges, blondes Haar, bekleidet mit Jogginghose und weißem T-Shirt.

Hinweise erbittet die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, Tel. 0941/506-2921 oder die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Regensburg, Tel. 0941/506-2030.
15.08.05

Motiv: Eifersucht ! (Fotos)

Regensburg/Barbing. Das Bomben-Attentat in Barbing am Freitag (wir berichteten mehrfach) wurde vermutlich aus Eifersucht verübt. Der bei der Deponierung der Rohrbomben um leben gekommene 67jährige Mann wollte sich offenbar an dem 66jährigen Mann in Barbing rächen, weil dieser offenbar mit seiner früheren Freundin zusammen war.

Am Freitag gegen 2 Uhr ist in Barbing, Lkr. Regensburg, eine Sprengvorrichtung explodiert. Die Detonation ereignete sich zwischen zwei neben der Fahrbahn geparkten Fahrzeugen. Ein Mann wurde dabei getötet.

Experten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes fanden in unmittelbarer Umgebung des Tatortes weitere Sprengvorrichtungen, die sie kontrolliert zur Explosion brachten. Um eine Gefährdung von Anwohner auszuschließen wurden die Bewohner der umliegenden Häuser evakuiert und von Feuerwehrkräften versorgt.

Bei dem Getöteten handelt es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um einen 67jährigen Ingenieur aus München. Um letzte Gewissheit zur Identität zu bekommen wird beim Kriminaltechnischen Institut des BLKA derzeit eine DNA-Probe untersucht.

Nach dem bisherigen Erkenntnissen der Ermittler dürfte das Motiv des 67jährigen im persönlichen Lebensumfeld zu suchen sein. Die Hinweise lassen den Schluss zu, dass er versuchte einen Mordanschlag auf einen 66jährigen durchzuführen und zu diesem Zwecke eine Rohrbombe an dem vor dem Anwesen geparkten Fahrzeug, Ford Transit, anbrachte. Dieses Fahrzeug ist im Besitz des 66jährigen Deutschen, türkischer Abstammung. Die bisherigen Ermittlungen im privaten Umfeld ergaben, dass der 66jährige eine Beziehung zu einer 55jährigen Hausfrau aus München unterhält, die zuvor die Lebensgefährtin des Münchners war. Hierauf konzentrieren sich die Hinweise, die insbesondere aus Befragungen zustande kamen.

Nach der Evakuierung in Barbing begannen die Experten mit der Untersuchung der am Explosionsort abgestellten Fahrzeuge. Sie konnten feststellen, dass der 67jährige eine Rohrbombe an dem Ford Transit angebracht hatte, als er eine weitere platzieren wollte detonierten beide Sprengkörper und töteten ihn.

Bei der anschließenden Untersuchung des Grundstücks des 66jährigen stießen die Sprengstoffexperten auf eine Sprengfalle die aus zwei Rohrbomben bestand und vor der Terrasse des Anwesens versteckt war. Da eine gefahrlose Entschärfung vor Ort nicht möglich war, mussten diese beiden Rohrbomben kontrolliert gesprengt werden.

Nach einer gründlichen Durchsuchung des Hauses konnten die Anwohner gegen 17.00 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen.

Anschließend untersuchten die Technische Sondergruppe des BLKA das zweite Auto des 67jährigen (ebenfalls Ford Transit), das in der Straubinger Straße in Regensburg abgestellt war. Um auch hier eine mögliche Gefährdung auszuschließen, mussten die Bewohner aus angrenzenden Gebäuden evakuiert werden. Die Unterbringung erfolgte in Pfarrsälen.

Bei den Durchsuchungen im Haus und im Auto wurden keine weiteren Sprengvorrichtungen gefunden.

Der 67jährige führte Papiere mit sich, aus denen hervorging, dass er vermutlich in der Destouchesstr. in München wohnhaft ist.

Da davon auszugehen war, dass die Sprengkörper hier produziert wurden, waren auch hier Durchsuchungen erforderlich. Aus diesem Grunde wurden sieben Häuser evakuiert, die dort angetroffenen Bewohner wurden von der Feuerwehr versorgt.

Bei der Durchsuchung eines von ihm angemieteten Schuppens im Hinterhof fanden die Experten neben zwei weiteren Rohrbomben auch zahlreiches anderes Material, das noch eingehender Untersuchung bedarf. Im Anschluss daran wurde die Wohnung des 67jährigen im 4. Stock durchsucht. Auch hier konnten zwei weitere Rohrbomben gefunden werden.

Gegen 17.15 Uhr konnten die betroffenen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

Das in München abgestellte Fahrzeug des 67jährigen und die Wohnung der 55jährigen wurden ebenfalls durchsucht, hier konnten keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden werden.

Besonders herauszuheben ist das Verständnis der ca. 850 betroffenen Bewohner aus Barbing, Regensburg und München, die stundenlang nicht in ihre Wohnungen oder Häuser zurückkehren konnten. Ihnen gilt der besondere Dank für ihr besonnenes Verhalten und ihre Hilfsbereitschaft den Einsatzkräften gegenüber. Ebenso bedankt sich die Staatsanwaltschaft Regensburg und die Polizei bei den Feuerwehr- und Rettungskräften für ihre Unterstützung.

Derzeit werden Ermittlungen zur Herkunft und spezifischen Zusammensetzung der Tatmittel durchgeführt. Die Auswertung der zahlreichen Asservate dauert an.

Die Ermittlungen dauern an, das Bayerische Landeskriminalamt hat zur Aufklärung des Sprengstoffverbrechens die Soko „Barbing“ eingerichtet.
13.08.05

Noch mehr Bomben ! Anwohner evakuiert

Regensburg. Bei den Ermittlungen zu dem mysteriösen Bombenattentat in Barbing (wir berichteten am frühen Morgen) haben Spezialisten der Polizei weitere Sprengkörper entdeckt!

Weil man weitere Bomben befürchtet wurden Anwohner in Barbing aber auch in Regensburg und in einem Münchner Wohngebiet evakuiert.

Wie gemeldet war am Freitag gegen 2 Uhr in dem Wohngebiet in Barbing zwischen zwei neben der Fahrbahn geparkten Fahrzeugen eine Bombe explodiert.Ein Mann wurde dabei getötet.

Nach ersten Informationen soll es sich bei dem Mann um den Bombenleger handeln, der ein Attentat auf einen 66 Jahre alten Deutsch-Türken verüben wollte. Ein ausländerfeindliches Motiv werde von der Polizei geprüft.

Die Polizei wurde von einem Anwohner, der einen lauten Knall wahrgenommen hatte, informiert. Vor Ort fanden die Beamten den Toten, der zwischen den beiden beschädigten Fahrzeugen lag. Da von einer Gefährdung von Anwohnern und Einsatzkräften auszugehen war, wurde der Explosionsort abgesperrt und naheliegende Reihenhäuser evakuiert.

Experten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes wurden zum Tatort gerufen. Sie fanden in der unmittelbaren Umgebung zwei weitere Sprengvorrichtungen, von denen bislang eine kontrolliert zur Explosion gebracht worden ist. Um eine gefahrlose Zerstörung des zweiten Explosionskörpers zu gewährleisten, werden derzeit in einem größeren Radius von mehreren hundert Metern die Anwohner evakuiert.

Bei dem Getöteten handelt es sich, ungesicherten Erkenntnissen nach, um einen 67jährigen Mann aus München. In diesem Zusammenhang wurden in München-Schwabing, Destouchesstraße, sechs Wohnhäuser evakuiert, um ebenfalls durch die Technische Sondergruppe überprüft zu werden. Entsprechende Absperrmaßnahmen wurden getroffen.

Zwischenzeitlich wurden auch in der Straubinger Straße in Regensburg umfangreiche Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen veranlasst. Dort ist ein Fahrzeug abgestellt, dass mit dem Vorfall in Verbindung gebracht wird.

Die Sachbearbeitung hat das Bayerische Landeskriminalamt übernommen.
12.08.05

Regensburg : Toter bei Sprengstoff-Explosion !

Regensburg/Barbing Am Freitag gegen 2 Uhr ereignete sich im Ortsbereich von Barbing, Landkreis Regensburg, eine Explosion, bei der eine Person getötet wurde!

Die genaue Ursache ist bisher nicht bekannt, jedoch ist nach den ersten Erkenntnissen der Experten des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) und der Kriminalpolizei Regensburg davon auszugehen, dass die Explosion durch Sprengstoff ausgelöst wurde.

Zur Zeit ist die Umgebung um den Explosionsort weiträumig abgesperrt. Nähere Erkenntnisse, insbesondere über die Identität der getöteten Person, liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Es soll sich um einen Mann mittleren Alters handeln.

Wir werden weiter berichten, so bald nähere Informationen vorliegen.

Aktualisierung:
Am Vormittag hieß es, die Fahnder des LKA würden von einem kriminellen Hintergrund ausgehen. Es habe sich vermutlich um eine Rohrbombe gehandelt, die zwischen zwei geparkten Autos in einem Wohngebiet explodiert sei.

Für den frühen Nachmittag wurde in Regensburg eine Presse-Konferenz angekündigt.

Aktualisierung:
Inzwischen wurden noch mehr Bomben gefunden ! Anwohner in Barbing, in Regensburg und in einem Münchner Wohngebiet werden evakuiert. Ausführlicher Bericht hier.
12.08.05
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