Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Mädchen belästigt

Regensburg. Zwei sieben und acht Jahre alte Mädchen hat ein bislang noch nicht ermittelter Exhibitionist am vergangenen Freitag zwischen 14 und 15 Uhr in Tegernheim (Landkreis Regensburg) belästigt.

Die Mädchen gingen, von der Eisdiele in der Hauptstraße in Tegernheim kommend, die Wiedmannstraße entlang. Dabei begegnete ihnen der Fahrer eines Motorrollers oder Mopeds, der mit offenem Hosenschlitz an ihnen vorbeifuhr, wobei er am Ende der Straße, auf Höhe einer Bäckerei, wendete um die Kinder wiederholt passieren zu können.

Der Mann ist etwa 30 bis 40 Jahre alt und von sehr kräftiger Statur (ein Mädchen spricht von 100 Kilo Gewicht). Er trug eine blaue Latzhose (Arbeitshose), darunter ein T-Shirt in unbekannter Farbe und fuhr einen blauen Motorroller oder ein Moped, Marke nicht bekannt, an dessen Heck ein Gepäckkoffer befestigt ist. Der Unbekannte trug einen grauen oder schwarzen Schutzhelm ohne Visier und Sonnenschild (sog. Jethelm).

Hinweise auf den unbekannten Mann nehmen die Kriminalpolizei Regensburg, Tel.: 0941/506-2681, oder jede Polizeidienststelle entgegen.
05.09.05

Wild-West in Amberg

Amberg. Am Samstag wurde die Einsatzzentale der Amberger Polizei um 14.45 Uhr davon unterrichtet, daß in Immenstetten zwei gesattelte Pferde ausgerissen sind und Richtung Westen laufen.

Die Tiere und ihre Reiter hatten auf einem Hof eine Rast eingelegt, die Pferde waren angebunden. Lange hielten jedoch die Fesseln dem Freiheitsdrang der Pferde nicht stand und sie machten sich aus dem Staub. Deshalb begaben sich mehrere Polizeifahrzeuge auf die Suche nach den Tieren.

Einer Streifenbesatzung gelang es schließlich, die in vollem Galopp befindlichen Rösser unter tatkräftiger Mitwirkung eines unbekannten Verkehrsteilnehmers in der Bayreuther Straße einzufangen. Hier konnten sie bis zum Eintreffen der Besitzer in einer Stallung untergebracht werden.
04.09.05

Vilseck: Zwei Tote und drei Schwerstverletzte !

Vilseck. Zwei Tote und drei Schwerverletzte forderte ein schwerer Verkehrsunfall am Samstag gegen 01.35 Uhr im Landkreis Amberg-Sulzbach.

Die fünfköpfige Gruppe von männlichen Jugendlichen bzw. Heranwachsenden befand sich auf dem Rückweg von einer Party in Ehenfeld und wollte offenbar nach Vilseck. Am Steuer des Opel Astra saß ein 18-jähriger Mann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach.

Auf der Staatsstraße 2123, zwischen Großschönbrunn und Vilseck, auf Höhe Ebersbach, kam der junge Fahrer in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Straße ab. Nach 50 Metern Fahrt im Straßengraben bohrte sich die Front in eine kleine Böschung. Dadurch überschlug sich der Opel und flog mit dem Dach gegen mehrere Bäume. Diese wurden durch die Wucht des Aufpralls teilweise umgeknickt. Der Wagen kam schließlich im Straßengraben zum Liegen.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte befanden sich noch alle Insassen im Auto. Aufgrund des eingedrückten Daches musste zur Bergung der Rettungsspreitzer eingesetzt werden. Unter Leitung von Kreisbrandinspektor Luber versuchten die Feuerwehren aus Vilseck, Schlicht, Ebersbach und Großschönbrunn alles, um das Leben der jungen Menschen zu retten.

Die Rettungsleitstelle Amberg war mit fünf Rettungswagen, zwei Hubschraubern, drei Notärzten und zwei Notfallseelsorgern vor Ort. Dennoch gelang es aufgrund der massiven Verletzungen nicht das Leben aller Beteiligten zu erhalten.

Der 18jährige Fahrer wurde schwerst verletzt. Er kam mit dem Rettungshubschrauber in das Uni-Klinikum nach Regensburg. Der 17jährige Beifahrer kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen in das Krankenhaus nach Sulzbach-Rosenberg. Ein 17jähriger Mitfahrer hinten links kam mit ebenfalls lebensgefährlichen Verletzungen im Rettungshubschrauber in das Klinikum Nürnberg Süd.

Für zwei weitere Mitfahrer, beide 16 Jahre alt und aus Vilseck stammend, kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Unfallstelle.

Die Unfallursache dürfte in der hohen Geschwindigkeit liegen. Mit der genauen Feststellung wurde ein Sachverständiger beauftragt. Wie bei schweren Verkehrsunfällen üblich, wurde zudem eine Blutentnahme beim Fahrer veranlasst. Die Sicherheitsgurte waren angelegt.

Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von rund 2.000 Euro.
03.09.05

Rapsöl auf der Straße

Kümmersbruck. Im Ortsteil Theuern waren Arbeiter am Donnerstag gegen 7.45 Uhr damit beschäftigt, einen 1000-Liter-Rapsölkanister in einen Laster zu verladen. Sie benutzten dazu einen Gabelstapler. Vermutlich aus Unachtsamkeit fiel der Kanister von den beiden Gabeln herunter und knallte auf die Fahrbahn. Dabei liefen 500 Liter Rapsöl auf die Fahrbahn und die abschüssige Straße hinunter.

Die Wehrmänner der FFW Haselmühl rückten an die Unglückstelle aus, banden das Öl und reinigten die Fahrbahn. Nach Auskunft der Fachbehörden ist keine Gefährdung für das Grundwasser gegeben.
02.09.05

Vilseck: Bombenalarm
bei der US-Army !

Vilseck. Bombenalarm bei der US-Army in Vilseck ! Ein verdächtiges Auto entpuppte sich aber als harmlos.

Sicherheitskräfte der Einfahrtskontrolle zum Südlager Vilseck stellten am Freitag gegen 6.25 Uhr beim Kontrollieren eines VW-Golf an der Unterseite verdächtige Gegenstände fest. Die sensibilisierten Kontrollkräfte gaben sofort Alarm, was dazu führte, dass die Einfahrt komplett gesperrt und der Fahrverkehr über den Flugplatz umgeleitet werden musste. Großräumig wurde der Eingangsbereich abgesperrt.

Zeitgleich wurde ein Sprengkommando der US Army an den Gefahrenort gebracht, das den VW Golf in Augenschein nahmen. Danach konnten die Spezialkräfte Entwarnung geben. Die an der Unterseite festgestellten Teile, die unter Umständen als Zuleitung für einen Sprengstoff gedeutet werden hätten können, entpuppten sich als harmlose Zuleitungen und Befestigungen der Kraftstoffleitung.

Die Sperrmaßnahmen konnten um 9 Uhr aufgehoben werden.
02.09.05

Leiche identifiziert !

Essenbach, Lkr. Landshut. Mit dem Treibgut des Hochwassers wurde am Rechen des Stauwehres des Kernkraftwerks Isar im Gemeindebereich Essenbach die Leiche einer bisher unbekannten Frau angeschwemmt!

Eine durchgeführte Obduktion in München ergab inzwischen, dass sich die Leiche bereits mehrere Jahre in der Isar befunden hatte. Das Alter der Frau dürfte zwischen 60 und 70 Jahren gelegen haben, der Körper wurde mit 165 Zentimeter gemessen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben keinen Hinweis auf ein Fremdeinwirken.

Der zur Identifizierung erforderliche Abgleich mit den in Frage kommenden Vermisstenfällen wird durch die KPI Landshut durchgeführt. Ein Ergebnis liegt bisher noch nicht vor.

Aktualisierung:
Die mit dem Treibgut des Hochwassers am Rechen des Stauwehres des KKI Isar am 28.August angeschwemmte und von der Wasserwacht Landshut geborgene Leiche konnte nach umfangreichen Recherchen identifiziert werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landeskriminalamt überprüften die Beamten der KPI Landshut die in Frage kommenden Vermisstenfälle der vergangenen Jahre.

Ein Abgleich führte zum Fall einer vermißten 65jährigen Frau aus München aus dem Jahre 2002. Nach näherer Untersuchung bestätigte sich, dass es sich bei der aufgefundenen Leiche eindeutig um diese Person handelte.
01.09.05
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