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Über Brücke geworfenes Rad verletzt Passanten !

Regensburg.Schwere Kopfverletzungen zog sich ein 27jähriger Regensburger zu, der sich am Freitag gegen 1 Uhr unterhalb der Steinernen Brücke auf der Jahninsel aufhielt: Ein Unbekannter warf ein Damenfahrrad von der Brücke in die Tiefe und traf den Mann am Kopf!

Der Rettungsdienst brachte den Mann zur stationären Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus. Nach den bisherigen Erkenntnissen war der Täter in einer Gruppe von sieben Männern unterwegs, die nach dem Vorfall stadteinwärts ging.

Beschrieben wird der Mann folgendermaßen: Er ist etwa 1,85 Meter groß, hat eine kräftige Statur, ein rundes Gesicht, kurz rasierte Haare und trug ein weißes T-Shirt.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Mitglieder der erwähnten Gruppe, die Hinweise zum Verursacher der gefährlichen Körperverletzung geben können, sollen sich mit der Polizeiinspektion Regensburg 2 unter der Telefon-Nummer 0941/506-2221 in Verbindung setzen.
15.07.05

Biker schwer verletzt

Auerbach. Am Mittwoch gegen 19.30 Uhr fuhr ein 63jähriger Autofahrer aus Pegnitz auf der Bundesstraße 470 von Eschenbach kommend in Richtung Auerbach. An der Einmündung zur B 85 bog er in diese in Richtung Bayreuth ein und übersah hierbei einen 29jährigen Mopedfahrer aus Ebermannstadt, der ebenfalls in Richtung Bayreuth auf der vorfahrtsberechtigten B 85 unterwegs war.

Der Opel Astra-Fahrer prallte mit der linken Fahrzeugfront gegen die Breitseite des Motorrades. Durch den heftigen Anstoß wurde das Honda-Moped nach links über die gesamte Fahrbahn geschleudert und stürzte in das angrenzende Bankett.

Der Motorradfahrer wurde bei dem Verkehrsunfall lebensbedrohlich verletzt. Zur Behandlung musste er mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bayreuth eingeliefert werden. Die 58jährige Beifahrerin des Opel-Fahrers wurde leicht verletzt. Sie erlitt aber einen starken Schock und wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Pegnitz gebracht. Der Autofahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden dieses Unfalls beläuft sich auf rund 10000 Euro.
14.07.05

Radler lag tot im Bach

Englfing, Lkrs. Deggendorf. Am Mittwoch gegen 14.30 Uhr entdeckte ein Passant im Bach, der an der Kreisstraße in Englfing entlang fließt, einen toten Radfahrer. Der 59jährige Mann aus Englfing lag mit dem ganzen Körper im Wasser und auf ihm sein Fahrrad.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei Deggendorf wurde der ledige Mann am Vorabend, gegen 21.30 Uhr, zuletzt lebend gesehen. Zwischen dieser Zeit und dem Mittwoch-Vormittag (die Armbanduhr des Verstorbenen war um 10.10 Uhr stehen geblieben) war der Mann nach den vorhandenen Spuren mit seinem Fahrrad auf der Kreisstraße von Englfing Richtung Schöllnach unterwegs. Aus noch nicht bekannten Gründen kam der Radler von der Fahrbahn ab und stürzte die acht Meter tiefe Böschung zum Bach hinunter.

Derzeit wird von einem Verkehrsunfall ausgegangen. Der hinzugezogene Gutachter fand keine Hinweise auf eine Fremdbeteiligung zum Unfall.
13.07.05

Motorradfahrer stießen zusammen: Lebensgefahr

Neukirchen-Balbini. Bei einem Auffahrunfall zwischen drei Motorradfahrern wurde am Mittwoch ein Mann lebensgefährlich verletzt !

Um 11.05 Uhr fuhr eine Gruppe von drei Motorradfahrern auf der S 2150 von der B 85 kommend Richtung Neukirchen Balbini. 500 Meter vor der Ortschaft Goppoltsried, auf einem geraden Streckenabschnitt, wollte der Vorausfahrende nach links in eine geteerte Feldeinfahrt zu einem Kurzstopp abbiegen und bremste seine Maschine ab. Der Nachfolgende bemerkte dies und verminderte ebenfalls seine Geschwindigkeit.

Der dritte Motorradfahrer allerdings touchierte zuerst das zweite Motorrad von hinten und krachte auch noch auf das erste Motorrad.

Während der Vorausfahrende mit geringen Schürfwunden den Unfall überstand, wurde der zweite Kradfahrer mit Frakturen an der Hand in einer ambulanten Chirurgie versorgt. Der Auffahrer musste nach der Erstbehandlung durch einen Notarzt mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Regensburger Klinik geflogen werden.

An allen drei Krafträdern entstand erheblicher Sachschaden. Die Staatsanwaltschaft ordnete zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die S 2150 war für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt.
13.07.05

Schiff lief auf Grund

Niederalteich, Landkreis Deggendorf. Nach einem Hydraulikschaden an der Ruderanlage ist am Dienstagvormittag ein Gütermotorschiff auf der Donau auf Grund gelaufen und lag seitdem fest. Am Dienstagnachmittag gelang es Fachleuten, den Schaden zu beheben und den Havaristen wieder flott zu machen.

Die "Doria" befuhr am Vormittag des Dienstag die Donau flussaufwärts zwischen Winzer und Deggendorf. Das 65 Meter lange Schiff, das ein 49-jähriger Franzose als Kapitän führte, hatte fast 750 Tonnen Weizen geladen. Bei Niederalteich fiel wegen eines Leitungsbruches plötzlich die Hydraulik der Ruderanlage aus und machte das Schiff dadurch manövrierunfähig. Die "Doria" trieb ab und kam etwa 50 Meter außerhalb der Fahrrinne am rechten Ufer auf einer Kiesbank fest. Die Besatzung konnte danach den Havaristen durch Werfen des Bugankers sichern.

Der Schiffsführer meldete den Unfall, die Deggendorfer Wasserschutzpolizei und das Wasser- und Schifffahrtsamt Deggendorf wurden verständigt und machten sich vor Ort kundig. Für den Havaristen wurde durch das Schifffahrtsamt zunächst ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Am Nachmittag des Dienstag gelang es Fachleuten einer Landmaschinenreparaturwerkstätte im Landkreis Deggendorf, die Hydraulikanlage zu reparieren. Mit dem steigenden Wasserstand auf der Donau kam das Schiff gegen 15.15 h dann letztlich aus eigener Kraft wieder frei und konnte seine Fahrt fortsetzen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, die Schifffahrt auf der Donau war durch die Havarie nicht behindert.
13.07.05

Sattelzug rammt Auto

Schnaittenbach. Beim Zusammenstoß mit einem tschechischen Sattelzug wurde am Dienstag eine 35jährige Autofahrerin lebensgefährlich verletzt.

Am Dienstag gegen 17.20 Uhr wollte die Frau aus Schnaittenbach mit ihrem Opel-Omega vom Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in Schnaittenbach in die B 14 einfahren. Zur gleichen Zeit näherte sich aus Richtung Wernberg der Sattelzug, der von einem Mann aus Tschechien gesteuert wurde.

Offenbar übersah die Frau den Lkw, der sich aus ihrer Sicht von links näherte. Der Pkw der Frau befand sich bereits auf der vorfahrtsberechtigten Straße, als der Lkw diesen frontal im Bereich der Fahrertüre erfaßte.

Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls durch den Lkw noch etwa 15 Meter weitergeschoben, die Fahrerin erlitt dabei schwerste Verletzungen und wurde ins Klinikum nach Sulzbach-Rosenberg eingeliefert. Sie schwebt derzeit in Lebensgefahr. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock.

Die B 14 ist im Ortsbereich seit dem Unfall für den Verkehr gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg wurde ein Gutachter zur Unfallstelle hinzugezogen. An den Autos entstand rund 14 000 Euro Sachschaden.
12.07.05
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