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Mitpatient mit Hammer schwer verletzt

Straubing. Ein 40-jähriger Mann, der durch einen Gerichtsbeschluß im Bezirkskrankenhaus Straubing untergebracht ist, schlug drei Mitpatienten in Tögungsabsicht mit einem Hammer auf den Kopf.

Zwei erlitten eine Platzwunde, ein 29-jähriger Mann wurde mit schwersten Kopfverletzungen in das Klinikum Deggendorf eingeliefert. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

Bereits am 7. Februrar gegen 10.45 Uhr holte der 40jährige Mann einen 200 Gramm schweren Schlosserhammer aus einem Werkzeugschrank. Anschließend schlug er damit den drei Mitpatienten jeweils mit einem gezielten Schlag auf den Kopf. Zwei weitere Mitpatienten konnten den Täter überwältigen und am Boden fixieren, bis der Sicherheitsdienst eintraf. Ein 55- und ein 43jähriger Mann erlitten durch den Schlag mittelschwere Verletzungen am Kopf (Platzwunden).

Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing und der Staatsanwaltschaft Regensburg bislang ergaben, leidet der Täter an religiösen Wahnvorstellungen. Er suchte sich deshalb seine Mitpatienten gezielt aus und schlug ihnen wohl mit Tötungsabsicht auf den Kopf. Der Täter ist seit Mai 2002 aufgrund eines Beschlusses des Landgerichtes Detmold im Bezirkskrankenhaus Straubing untergebracht. Die Verurteilung erfolgte damals wegen Mordes in zwei Fällen.
14.02.06
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