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Falscher Polizist

Regensburg. Äußerst umsichtig verhielt sich eine 89-jährige Frau aus Regensburg, die am Donnerstag um 8.30 Uhr, in ihrer Wohnung in der Friedrich-Ebert-Straße on Regensburg Besuch von einem angeblichen Kriminalbeamten bekam.
Dieser hatte ihr auch einen „Dienstausweis“ vorgezeigt, worauf er in die Wohnung gelassen wurde. Er forderte die Frau auf, mit ihr zur Bank zu gehen, um dort ihr gesamtes Geld abzuheben. Angeblich sollte ein Bankangestellter, der Falschgeld verbreiten würde, überführt werden.
Die geistig sehr rege Dame wurde aber misstrauisch und wollte zunächst mit der Dienststelle des angeblichen Polizeibeamten telefonieren, worauf sich dieser unter einem Vorwand entfernte und nicht mehr gesehen ward. Der Unbekannte ist ca. 55 Jahre alt, 1,75 m groß und dick. Er spricht in bayerischer Mundart.
Die Frau hat sich richtig verhalten. Gesundes Misstrauen ist unbedingt erforderlich. Lassen Sie sich von „Amtspersonen“ immer den Dienstausweis zeigen und scheuen Sie nicht davor, sich bei der angegebenen Dienststelle hinsichtlich der tatsächlichen Identität rückzuversichern. Idealerweise sollten Sie das noch machen, bevor sie den oder die Unbekannten in die Wohnung lassen. Im vorliegenden Fall hat ihr vorsichtiges Verhalten die Frau vor großem finanziellen Schaden bewahrt.
09.04.05
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