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Sicherheit hoch drei (Foto)


Vorbereitung zu gemeinsamen "Streifenfahrt": vorne: PHMin
Renate Ebenbeck, links: PHM Helmut Ebenbeck, hinten: POK
Wilhelm Ebenbeck, rechts: PD Rudolf Kraus
Wörth. In puncto "Sicherheit" dürfte bei der Familie Ebenbeck aus Wörth/Do. wohl alles zum Besten stehen, sind doch Vater, Sohn und Tochter bei der Bayerischen Polizei. Während Vater Wilhelm und Sohn Helmut der Polizeidirektion Regensburg angehören, ist die Tochter Renate bei der PD Landshut aktiv.

Sicher nicht alltäglich ist es, wenn drei Familienmitglieder den gleichen Beruf ausüben. Wilhelm Ebenbeck, seit nahezu 30 Jahren bei der Polizeiinspektion Wörth/Donau im Dienst, betont jedoch , dass Helmut und Renate ohne sein Zutun den grünen Tuchrock anzogen. Stolz über diese Entscheidung, ist der hagere "Zwei-Meter-Mann" natürlich schon. Er selbst war 1974 zur Bayerischen Landespolizei gekommen. Seit vielen Jahren ist der 51-jährige Polizeioberkommissar als Verkehrssachbearbeiter und Betreuer der Jugendverkehrsschule im östlichen Landkreis Regensburg tätig.

Filius Helmut Ebenbeck hatte sich schon in der Realschule entschlossen Gendarm zu werden, so wie sein Papa. So startete er seine Berufslaufbahn im September 1993 bei den Bereitschaftspolizeiabteilungen in Eichstätt, Nürnberg und Dachau. Nach der Ausbildung ging's für sechs Jahre zur Münchner Polizei. Die Bestrebungen näher an die Heimat zu kommen, erfüllten sich schließlich im März 2003, mit der Versetzung nach Regensburg. Seit wenigen Monaten arbeitet der 28-Jährige, dessen bevorzugte Freizeitbeschäftigung das Motorradfahren ist, im Schichtdienst bei der "Hauptwache" am Minoritenweg. Renate Ebenbeck wollte eigentlich studieren. Die Voraussetzungen dafür waren nach einem entsprechend guten Fachabitur gegeben. Der Entschluss möglichst schnell Geld zu verdienen, gepaart mit dem Werbeslogan "Die Besten gehören zu uns!" führte die damals 19-Jährige im September 1996 auch zur Polizei.

Neun Jahre sind mittlerweile ins Land gegangen, in denen die sportbegeisterte Polizeihauptmeisterin (PHMin) die obligatorische Ausbildung absolvierte und dann zum Einsatzzug der Polizeidirektion Flughafen München kam. Seit März dieses Jahres ist sie bei der Polizeiinspektion Landshut eingesetzt. Wie ihr Bruder Helmut verrichtet sie dort Schichtdienst.

Eine "Ausreißerin" unter den insgesamt drei Kindern gibt es dann aber doch, nämlich die 25-jährige Karin, wenngleich auch ihr Aufgabenbereich im Dunstkreis polizeilicher Tätigkeit liegt. Sie ist als Versicherungskauffrau zuständig für die Schadensregulierung bei Verkehrsunfällen.

Ein Termin für das uniformierte Familientreffen, unter dem Dach der Polizeidirektion Regensburg, der ja zwei der Ebenbecks angehören, war bei den verschiedenen Dienstzeiten nicht leicht zu finden. Letztendlich klappte es aber doch, zusammen mit dem Leiter der Polizeidirektion Regensburg, Polizeidirektor Rudolf Kraus, gemeinsam "auf Streife" zu gehen.
16.06.05
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