Schiff lief auf Grund
Niederalteich, Landkreis Deggendorf. Nach einem Hydraulikschaden an der Ruderanlage ist am Dienstagvormittag ein Gütermotorschiff auf der Donau auf Grund gelaufen und lag seitdem fest. Am Dienstagnachmittag gelang es Fachleuten, den Schaden zu beheben und den Havaristen wieder flott zu machen.
Die "Doria" befuhr am Vormittag des Dienstag die Donau flussaufwärts zwischen Winzer und Deggendorf. Das 65 Meter lange Schiff, das ein 49-jähriger Franzose als Kapitän führte, hatte fast 750 Tonnen Weizen geladen. Bei Niederalteich fiel wegen eines Leitungsbruches plötzlich die Hydraulik der Ruderanlage aus und machte das Schiff dadurch manövrierunfähig. Die "Doria" trieb ab und kam etwa 50 Meter außerhalb der Fahrrinne am rechten Ufer auf einer Kiesbank fest. Die Besatzung konnte danach den Havaristen durch Werfen des Bugankers sichern.
Der Schiffsführer meldete den Unfall, die Deggendorfer Wasserschutzpolizei und das Wasser- und Schifffahrtsamt Deggendorf wurden verständigt und machten sich vor Ort kundig. Für den Havaristen wurde durch das Schifffahrtsamt zunächst ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Am Nachmittag des Dienstag gelang es Fachleuten einer Landmaschinenreparaturwerkstätte im Landkreis Deggendorf, die Hydraulikanlage zu reparieren. Mit dem steigenden Wasserstand auf der Donau kam das Schiff gegen 15.15 h dann letztlich aus eigener Kraft wieder frei und konnte seine Fahrt fortsetzen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, die Schifffahrt auf der Donau war durch die Havarie nicht behindert.
13.07.05
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