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Amoklauf: Waffe noch immer nicht gefunden

Saltendorf/Lkr Schwandorf. Bei der Suche nach der Tatwaffe, die der Amokläufer am vergangenen Sonntag in der Gaststätte Schlosser verwendet hat (wir berichteten mehrfach ausführlich), tappt die Polizei nach wie vor noch im Dunkeln.

Am Donnerstag und am Freitag wurden von der Nabburger Polizei jeweils mit etwa 80 Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei aus Eichstätt die Fluchtwege vom Tatort zum Abstellort des Pkw systematisch sabgesucht. Dies geschah unter anderem unter Einsatz von zwei Metallsuchgeräten. Alle möglichen Wegstrecken von der Teerstraße bis zum unbefestigten Waldweg wurden in Augenschein genommen und mit Stöcken abgetastet, um ein Versteck der Tatwaffe ausfindig zu machen.

In diese umfangreichen Suchmaßnahmen wurde am Freitag auch der Ort Saltendorf mit eingeschlossen. Hier wurden alle Ausfallstraßen, Grundstücke, Gärten durchsucht und sogar hier und da ein Reisighaufen umgeschichtet, um die noch immer nicht aufgefundene Tatwaffe zu finden.

Trotz dieser erheblichen Anstrengungen konnte die Schusswaffe noch nicht aufgefunden werden. In Bezug auf die Vernehmung des mutmaßlichen Täters gibt es noch nichts Neues. Er schweigt sich immer noch zu den wesentlichen Punkten wie Tatablauf, Motiv und Aufbewahrungsort der Waffe aus. Die Ermittlungen der Kripo dauern weiterhin an.
11.11.05
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