Regensburg. In der Nacht auf Sonntag kam es in einer Tiefgarage in der Ludwig-Thoma-Straße in Regensburg zu einem Brand, bei dem zwei Menschen verletzt wurden.
Die Berufsfeuerwehr entdeckte in der Tiefgarage zwei brennende Autos. Das feuer konnte gegen 2.20 Uhr unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Die Tiefgarage erstreckt sich unter mehreren Mehrparteienanwesen unter der Ludwig-Thoma-Straße. Weil eine Gefahr für die Bewohner der Häuser oberhalb des Tiefgaragenkomplexes nicht auszuschließen war, wurden sie durch Polizei und den weiteren Einsatzkräften über den Brand verständigt und zu einem Sammelpunkt außerhalb des Gefahrenbereiches gebeten.
Insgesamt hatten 91 Personen ihre Wohnungen kurzzeitig verlassen und konnten im Anschluss wieder dorthin zurückkehren.
Zwei Menschen wurden vor Ort mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst versorgt. Eine Mitnahme in ein Krankenhaus war nicht von Nöten. Es entstand Sachschaden im höheren fünfstelligen Bereich.
15.05.22
Barbing. Am Dienstagmorgen gegen 7.25 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A3 bei Barbing ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 44jähriger Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen ums Leben kam.
Der Autofahrer fuhr auf der rechten Fahrbahn der in diesem Abschnitt dreispurigen Autobahn in Fahrtrichtung Regensburg und krachte aus bisher ungeklärter Ursache etwa 1,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Rosenhof in das Heck eines vorausfahrenden Sattelzuges.
Durch den Aufprall auf das Fahrzeugheck wurde der 44jährige Mann im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt tödliche Verletzungen.
Der 45jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde ein Sachverständiger an die Unfallstelle hinzugezogen. Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 20.000 Euro.
12.05.22
Schmidmühlen. Bei einem Schulbusunfall am Montag-Nachmittag wurden mehrere kinder leicht und ein beteiligter Autofahrer schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich gegen 15.30 Uhr im Begegnungsverkehr in der Bergstraße in Schmidmühlen. An dem Unfall sind nach aktuellem Stand ein Schulbus und ein Auto beteiligt. Beide Fahrzeuge kamen nach dem Unfall von der Fahrbahn ab. Die Ursache für den Unfall ist noch unklar.
Der Schulbus war mit 14 Kindern und zwei Erwachsenen besetzt, das Auto mit einer Person. Der Autofahrer wurde eingeklemmt, ist nach erster Einschätzung schwer verletzt und wird derzeit von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst befreit, hieß es am Montag-Nachmittag. Einzelne Kinder erlitten nach momentaner Sachlage leichtere Verletzungen.
Derzeit ist die Bergstraße komplett gesperrt. Ein Rettungshubschrauber ist gelandet. Da es sich bei den Insassen des Busses auch um US-amerikanische Kinder handelt, ist die amerikanische Militärpolizei mit vor Ort. Zur Klärung der Unfallursache wird ein Gutachter hinzugezogen.
09.05.22
Regensburg. Ein wichtiger Schlag gegen die Drogenszene gelang der Regensburger Kriminalpolizei. Sie stellte dabei mehrere Kilo Heroin sicher
Bereits seit mehreren Monaten ermittelten die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg und das Bayerische Landeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Regensburg verdeckt gegen mehrere Verdächtige aus dem Großraum Regensburg und der Tschechischen Republik. Sie stehen in dringendem Verdacht, mit Betäubungsmitteln in erheblichen Mengen gehandelt zu haben.
Am letzten Donnerstag vollzogen Kräfte der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg gemeinsam mit der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Nordbayern (GER) des Bayerischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamtes München Durchsuchungsbeschlüsse an 22 Objekten. Grund dafür sind mehrere Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Es besteht auch der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Die Maßnahmen fanden in der Stadt Regensburg sowie den Landkreisen Regensburg, Schwandorf, Kelheim und auch in der Tschechischen Republik statt und richteten sich gegen 20 Personen. Die Ermittler erhielten bei den Durchsuchungen Unterstützung von bayerischen Spezialeinheiten, Spezialkräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei und weiteren Einsatzkräften der Polizeipräsidien Oberpfalz und Niederbayern. Insgesamt war die Polizei mit rund 200 Kräften im Einsatz.
Den Ermittlern war es bereits im Vorfeld gelungen, aufgrund vorliegender Ermittlungsergebnisse Haftbefehle gegen vier tatverdächtige Männer im Alter zwischen 35 und 40 beim zuständigen Ermittlungsrichter zu erwirken. Drei der Männer konnten bei dem Einsatz in Bayern verhaftet werden. Sie sitzen nun in bayerischen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.
Bei den Durchsuchungen fand die Polizei mehrere scharfe Schusswaffen. Außerdem wurden Betäubungsmittel sichergestellt, wie Heroin und Drogenersatzstoffe. Die Einsatzkräfte sicherten auch Laptops und Handys bei den Beschuldigten und beschlagnahmten über 160.000 Euro Bargeld. Die größte Sicherstellung betrug etwa 3,5 Kilogramm Heroin.
02.05.22
Regensburg. Am Dienstag soll ein Patient eines Krankenhauses einen Zimmergenossen mit einer Scheren-ähnlichen Waffe angegriffen haben.
Am Morgen riefen Mitarbeiter des Regensburger Krankenhauses die Polizei, da ein Patient auf der Station randalierte. Mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der 65jährige Patient nach derzeitigem Kenntnisstand seinen 72jährigen Zimmergenossen mit einem scherenähnlichen Gegenstand am Hals verletzt haben soll.
Der 72jährige Mann erlitt nur leichtere Verletzungen. Der Angreifer konnte von Angestellten überwältigt werden.
Der Grund für die Tat ist derzeit noch ungeklärt und Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt werden.
Der Angreifer wurde zunächst vorläufig festgenommen und wird derzeit medizinisch betreut. Nach einem vorläufigen forensisch-psychiatrischen Begutachtung gibt es Hinweise dafür, dass der Beschuldigte bei Tatbegehung aufgrund eines sogenannten „post-operativen Delirs“ schuldunfähig war.
27.04.22
Regensburg. Am Freitag verunglückte ein Mountainbiker bei Etterzhausen tödlich.
Gegen 13.45 Uhr fuhr ein 46jähriger Mann mit einem Bekannten einen Mountainbike-Trail im Waldgebiet Fürstenschlag bei Etterzhausen. Als der vorausfahrende Bekannte bemerkte, dass der 46jährige Mann ihm nicht mehr folgte, wendete er und fand den Mann leblos vor einem Baum auf.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand stürzte der Mann während der Fahrt und prallte mit dem Kopf gegen den Baum. Obwohl er einen Helm trug und noch vor Ort reanimiert wurde starb er an der Unfallstelle.
Am Rettungseinsatz im unwegsamen Gelände war neben der Polizei eine Vielzahl von Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Bergwacht beteiligt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt.
25.04.22