Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Trickser ausgetrickst

Amberg. Dumm gelaufen ist es für einen 67jährigen Mann, der mit unterdrückter Telefonnummer einen tschechischen Erotik-Service austricksen wollte.

Der Mann wollte jetzt die angeblich „unrechtmäßige“ Forderung über 90 Euro des telefonischen Dienstleister bei der Polizei anzeige.

In der ersten Version seiner Geschichte habe er dort gar nicht angerufen. Nach längerer Befragung wäre es nur eine Massagepraxis gewesen und zu guter Letzt räumte der Rentner doch ein, mit unterdrückter Rufnummer den Erotikservice angerufen zu haben. Er war der irrigen Meinung, dass er unter Verwendung der Rufnummernunterdrückung keine Rechnung erhalten würde, und war dann doch sehr verwundert, als die Rechnung ins Haus flatterte.


Nun waren dem Anzeigeerstatter die geforderten 90 Euro für die erbrachte Dienstleistung viel zu teuer und völlig überzogen. Allerdings stand für die Polizisten zweifelsfrei fest, dass keine arglistigen Betrugsabsichten oder anderweitige Straftaten vorlagen, sondern ein klarer Fall der Selbstüberlistung. Der Herr wurde auf den Zivilrechtsweg verwiesen und verließ geläutert die Inspektion, hieß es.
19.02.19

Bombe gefunden ?

Burglengenfeld. Ein Spaziergänger fand am Sonntagnachmittag bei Burglengenfeld einen „verdächtigen Gegenstand“. Nach erster Begutachtung der Polizei wurden Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen.

Gegen 15 Uhr teilte ein Passant bei der Polizei mit, dass er im Bereich einer Straßenbaustelle in der Verlängerung zur Dr.-Kurt-Schumacher-Straße auf einem Feldweg ein Objekt bemerkt hat, dass einer Rohrbombe ähnelt.


Durch die Technische Sondergruppe des BLKA wurde der Gegenstand vor Ort bewertet, gesichert und schließlich abtransportiert. Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um ein sprengfähiges Objekt handeln. Die detaillierte Begutachtung dazu dauert aber noch an.

Der Ablageort des Gegenstands weist nicht darauf hin, dass bei einer Auslösung Personen geschädigt werden sollten, hieß es. Dennoch wäre möglicherweise Sachschaden an direkt angrenzenden Baumaschinen entstanden.

Die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.
18.02.19

Diesel-Diebe geschnappt

Sinzing Am Sonntag gegen 2.40 Uhr teilte ein portugiesischer Lastwagen-Fahrer der Einsatzzentrale der Polizei über Notruf einen versuchten Dieseldiebstahl aus dem Tank seiner Sattelzugmaschine am Parkplatz Erlgrund-Süd der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Regensburg mit.

Er konnte einen Fahndungshinweis auf zwei Richtung Regensburg flüchtende Kleintransporter geben. Die beiden Kleintransporter konnten an der Ausleitungsstelle der BAB-Sperre der A3 an der Ausfahrt Universität angehalten werden.


In dem von einem 44jährigen moldawischen, in Frankreich wohnenden Staatsangehörigen gelenkten weißen DB-Sprinter mit moldawischen Kennzeichen konnten eine Dieselpumpe, drei leere größere Kanister und ein mit 20 Litern befüllter Dieselkanister aufgefunden werden. Für ein hochwertiges Stromaggregat konnte er keinen Eigentumsnachweis erbringen.

Die Sachen wurden sichergestellt. Der Fahrer wurde erkennungsdienstlich behandelt und mit einem Dolmetscher vernommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnte er nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 400 Euro seine Fahrt fortsetzen.
17.02.19

Vermisste aufgegriffen

Amberg. Am Samstagmorgen entdeckte ein aufmerksamer Zeuge gegen 6.30 Uhr zwei schlafende Jugendliche auf einer Bank in der Fleurystraße. Auf Ansprache flüchteten die beiden Burschen.

Die herbeigerufene Streife konnte die beiden 14jährigen Jugendlichen in der Nähe aufgreifen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die beiden aus einer Jugendhilfeeinrichtung in Rheinland-Pfalz abgängig sind und nach ihnen bereits gefahndet wird.


Nach anschließender Rücksprache mit der zuständigen Polizeidienststelle in Pirmasens und dem dortigen Jugendheim wurden die Jugendlichen durch eine Streife der Amberger Polizei nach Rheinland-Pfalz gebracht und in Obhut der Pfleger übergeben.
16.02.19

Kind mißbraucht

Regensburg. Nach dem sexuellen Missbrauch eines Kindes in Regensburg wurde am späten Mittwochnachmittag ein 55jähriger Mann aus dem Regensburger Stadtosten festgenommen.

Die intensive Arbeit der Ermittlungsgruppe „EG Kumpfmühl“ bei der Kriminalpolizei Regensburg unter Beteiligung einer Vielzahl von weiteren Kräften der Kriminal-, der Schutz- und der Bayerischen Bereitschaftspolizei, führte durch einen Hinweis aus der Bevölkerung zur Festnahme eines Tatverdächtigen.


In den frühen Nachmittagsstunden des 24.Januars hatte ein Unbekannter im Bereich der Theodor-Strom-Straße in Regensburg ein Kind angesprochen und so manipuliert, dass es seinen Weg mit ihm bis hin zur Boelckestraße fortsetzte. Dort suchte sich der Täter Sichtschutz im Abgang zu einer Tiefgarage und nahm Handlungen an dem Kind vor. Schließlich ließ der Täter von dem Kind ab und entfernte sich unerkannt entfernt.

Bereits am 10.Januar war es im gleichen Stadtteil von Regenburg zu einem Ansprechen von zwei Kindern gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand ist der jetzt festgenommende Mann auch hier dringend verdächtig.

Nach Veröffentlichungen (wir berichteten) folgten etwa 50 Hinweise, durch die sich insgesamt etwa 80 neue Spuren ergaben. Eine Mitteilung führte schließlich zum Tatverdächtigen.

Der Mann wurde in den Nachmittagsstunden des Donnerstags auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts der sexuellen Belästigung, des sexuellen Missbrauchs von Kindern und der sexuellen Nötigung. Der mutmaßliche Täter wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
15.02.19

Im Internet abgezockt

Regensburg. Ein unbekannter Ganove täuschte in einem "sozialen" Netzwerk einem Regensburger eine Zuwendung in sechsstelliger Höhe vor - und zockte ihn dann um mehrere tausend Euro ab.

Der Gauner ging nach offenbar altbewährtger Methode vor: er spielte al angebliche Frau eine schwere Krankheit vor und bot wegen des unmittelbar bevorstehenden Ablebens dem Regensburger mehrere hundertausend Euro an, die der dann am gemeinnützige Zwecke verteilen könnte.


Wie das Leben aber so spielt, gäbe es noch Probleme mit einigen Banken, so daß der Regensburger eine "bescheidene" Summe zur Regelung dieser unbedeutsamen Hindernisse überweisen solle.

Der offenbar sehr gutgläubige Mann überwies danntatsächliche mehrere tausend Euro echtes Geld, um dann auf die große Summe zu warten - natürlich vergeblich.

Schließlich erstattete der Mann Anzeige bei der Polizei.
14.02.19
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Telefon Redaktion

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MdEP Albert Deß