Tirschenreuth. Bereits am Ostermontag wurde eine Frau von ihrem Nachbarn mit einem Messer im Halsbereich verletzt. Die Polizei nahm ihn fest. jetzt erging Unterbringungsbefehl.
Gegen 13 Uhr reinigte eine 33jährige Frau ihr Auto vor ihrer Wohnung. Dabei wurde sie von ihrem 27jährigen Nachbarn kurz angesprochen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zog der Mann unvermittelt ein Messer und stach der Frau damit in den Hals, wodurch sie schwere Verletzungen erlitt.
Akute Lebensgefahr besteht nach derzeitiger Einschätzung nicht, da glücklicherweise weder Luftröhre noch Halsschlagader getroffen wurde.
Anschließend dirigierte der Mann die Frau in das Wohnanwesen. Dort konnte sie ihre Wunden versorgen, wurde jedoch zunächst am Weggehen gehindert.
Der Mann rief telefonisch eine Angehörige an, die kurz darauf zum Tatort kam. Sie konnte ihren Verwandten beruhigen und verständigte umgehend über Notruf Rettungsdienst und Polizei. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Tirschenreuth konnte den Mann anschließend widerstandslos festnehmen.
Inzwischen liegen Anhaltspunkte vor, dass der Mann während der Tat nicht beziehungsweise nur vermindert schuldfähig sein könnte. Ein Richter des Amtsgerichtes erließ deshalb einen Unterbringungsbefehl wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Zwischenzeitlich wurde der Mann in einer Fachklinik untergebracht.
23.04.22
Regensburg. Weil er seine ehemalige Lebensgefährtin verletzt und mehrmals bedroht haben soll, sitzt ein 30jähriger Schwandorfer nun in Untersuchungshaft.
Ende März erstattete eine 30jährige Regensburgerin Anzeige bei der Polizei. Sie gab an, von ihrem gleichalten ehemaligen Lebensgefährten in ihrer Wohnung auf die Couch gestoßen und kurzzeitig gewürgt worden zu sein. Zudem soll er mit der Faust auf ihr Gesicht geschlagen und ihr Handy zerstört haben, indem er es auf den Boden warf.
In den Folgetagen kam es zu mehreren Bedrohungen gegen die Frau. So suchte er sie beispielsweise an ihrer Arbeitsstelle auf. Als die Frau ihn dort ignorierte, beschädigte er ihr Auto.
Der ehemalige Partner der Frau versuchte auch über deren Freundeskreis Kontakt zu ihr aufzunehmen. Dabei ging er einen Bekannten der Frau an und bedrohte ihn an dessen Arbeitsstellen. Im Verlauf eines Aufeinandertreffens zückte der Ex-Freund sogar ein Messer und verletzte seinen Kontrahenten leicht mit dem Griff des Messers.
Die umfangreichen Ermittlungen wurden zentral von der Polizeiinspektion Regensburg Süd übernommen. Die dortige Sachbearbeiterin für häusliche Gewalt unterstützte die ehemalige Lebensgefährtin beim Erwirken entsprechender Beschlüsse nach dem Gewaltschutzgesetz. Da die Drohungen zunächst nicht abrissen, wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl beantragt.
Danach konnte der Mann im Landkreis Schwandorf festgenommen werden. Er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.
17.04.22
Weiden. Bei einem Streit in einer Wohngemeinschaft in Weiden wurde ein 42jähriger Mitbewohner wurde durch den Angriff mit einem Totschläger verletzt.
Gegen 23.30 Uhr, rief der Mann die Polizei, weil er in der Wohngemeinschaft angegriffen worden sein soll. Zuvor hatten die beiden Männer zusammen Alkohol getrunken.
Der 40jährige Mitbewohner soll dem Opfer bei dem Streit mit einem Schlagwerkzeug - einem sogenannten „Totschläger“ - auf den Kopf geschlagen haben. Der 42jährige Mann erlitt eine Kopfplatzwunde, konnte dem Kontrahenten aber nach dem Angriff die Waffe abnehmen. Die Wunde musste im Krankenhaus versorgt werden.
Bei der Festnahme durch die Polizei leistete der 40jährige Mann Widerstand und trat nach den Polizeibeamten. Ein Polizist wurde leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig.
Gegen den mutmaßlichen Angreifer wurden Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, eines Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
14.04.22
Maxhütte-Haidhof. Eine 64jährige Frau hat am Samstag ihren Ehemann offenbar mit einem Messer schwer verletzt.
Die Frau verständigte am Nachmittag telefonisch die Rettungsleitstelle und teilte eine Verletzung ihres Mannes mit. Sie leistete auch selbst noch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe.
Polizei und Rettungsdienst stellten bei dem 62jährigen Ehemann eine Stichverletzung im Bauchbereich fest. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und wird dort behandelt.
Nach aktuellem Ermittlungsstand verletzte die Ehefrau ihren Ehemann mit einem Messer. Die Ermittlungen, auch zum Tathergang und den Hintergründen, übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Amberg. Am Tatort konnten umfangreiche Spuren gesichert werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde die Frau nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen.
11.04.22
Neumarkt. Die Polizei vollzog am Donnerstag mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Regensburg, Neumarkt (
neumarktonline berichtete)und Ansbach. Zwei Männer sind nun in Haft.
Die Maßnahmen, denen richterliche Beschlüsse zugrunde lagen, richtete sich gegen vier Männer im Alter zwischen 27 und 38 Jahren. Durch umfangreiche Vorermittlungen der Regensburger Kriminalpolizei bestand gegen sie der Verdacht des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Bei den Durchsuchungsmaßnahmen konnten Bargeld im fünfstelligen Bereich, Marihuana, Kokain sowie Rauschgiftutensilien aufgefunden werden. Außerdem wurden Datenträger sichergestellt. Gegen zwei der Männer, beide im Alter von 32 Jahren, lagen bereits Haftbefehle des zuständigen Amtsgerichts Nürnberg vor. Die wurden vollzogen und die beiden Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.
Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt.
10.04.22
Amberg. Bereits am Freitag letzter Woche wurde in Amberg ein Mann schwer verletzt. Seine Lebensgefährtin befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Gegen 17.40 Uhr wurde über Notruf eine schwerverletzte Person in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Amberg gemeldet Polizei und Rettungsdienst stellten beim Eintreffen fest, dass der 39jährigen Mann mehrere Stichverletzungen aufwies, die umgehend stationär versorgt werden mussten.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wird davon ausgegangen, dass ihm diese mit einem Küchenmesser zugefügt wurden und diese Stiche potenziell lebensgefährlich waren.
Tatverdächtig ist die 33jährige Lebensgefährtin des Mannes. Sie wurde noch am Tatort festgenommen.
Zwischenzeitlich erließ ein Richter Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Seitdem befindet sich die Frau in Untersuchungshaft.
07.04.22