Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Immer im Dienst...

Schwandorf. Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf bewiesen auf dem Weg zur Arbeit den richtigen Riecher.

Auf der A93 bei Nabburg fiel ihnen ein mit einem Pärchen besetztes Auto aug, das in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten entschlossen sich, den Wagen im Auge zu behalten. Sie informierten dann eine uniformierten Streifenbesatzung, die das Auto im Stadtgebiet Schwandorf kontrollierte.


Der Fahrer des Autos war den Beamten bereits aus diversen Rauschgiftermittlungen bekannt. Ein durchgeführter Drogenvortest erhärtete den Verdacht, dass der 37jährige Mann das Fahrzeug unter dem Einfluss von Rauschmitteln führte. In der Handtasche der 20jährigen Beifahrerin fanden die Polizisten versteckt etwa fünf Gramm Crystal.

Bei einer anschließenden Durchsuchung in der Wohnung fanden die Beamten bei dem Mann fünf Gramm Marihuana und mehrere Waffen und waffenähnliche Gegenstände.

Nach Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen wurde das Pärchen entlassen.
17.01.20

Arzt-Einbrecher scheitern

Regensburg.Unbekannte Täter versuchten am Mittwochnachmittag in eine geschlossene Arztpraxis zu gelangen.

Die Betriebsruhe einer Praxis in der Königsstraße in Regensburg wollten drei bislang Unbekannte um 14.25 Uhr ausnutzen, um gewaltsam einzubrechen. Eine Mitarbeiterin, die sich noch in den Räumen befand, wurde durch die verursachten Geräusche auf die Täter aufmerksam.

Der unbekannte Mann und die beiden unbekannten Frauen ergriffen daraufhin die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.


Beschreibung:
  • Der männliche Unbekannte ist etwa 30 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Er trug braune kurze Haare und einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einer dunklen Daunenjacke und führte einen Rucksack mit sich.
  • Die beiden weiblichen Unbekannten sind ebenfalls etwa 30 Jahre alt, zwischen 165 und 170 Zentimeter groß, von schlanker Erscheinung und hatten beide blonde Haare. Eine trug einen dunklen Daunenmantel, eine löchrige Jeanshose, schwarze Stiefel sowie eine blaue Sonnenbrille im Haar. Die Zweite war bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer blauen Jeans. Sie hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und trug eine graue Mütze. Darüber hinaus führte sie eine dunkle Tasche mit sich.
Die Kriminalpolizei Regensburg bitte um Hinweise unter Telefon 0941/506-2888.
16.01.20

Brand als Mordversuch?

Tegernheim. Beim Brand eines Einfamilienhauses in Tegernheim am Zweiten Weihnachtsfeiertag gegen 19.20 Uhr entstand ein Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich (wir berichten). Jetzt ermittelt die Kripo Regensburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wegen versuchtem Mord.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung ausgesetzt.

Damals wurde über Notruf ein Brand auf der Terrasse eines Einfamilienhauses im Nordosten von Tegernheim mitgeteilt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Flammen bereits über die Fassade bis zum Dachstuhl ausgebreitet.


Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hatte noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen. Die bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass das Feuer gezielt durch einen bislang Unbekannten gelegt wurde. Die schnelle massive Brandausbreitung weist darauf hin, dass das Feuer nicht ausschließlich entzündet wurde um Sachschäden zu verursachen. Ein gezielter Angriff auf das Leben der Hausbewohner ist nicht auszuschließen.

Zur Aufklärung der vermeintlichen Brandlegung, die einen Sachschaden von rund 300.000 Euro zur Folge hatte, ist nun vom Bayerischen Landeskriminalamt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder Ergreifung der oder des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt worden

Hinweise werden unter Telefon 0941/506-2888 entgegengenommen.
15.01.20

Mann mit Waffe

Nabburg. Am Montag-Abend kam es im Südwesten von Nabburg zu einem polizeilichen Einsatz. Auslöser war ein Mann mit einer Waffe, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand.

Der Mann soll sich gegen 17 Uhr in einem Wohnanwesen am Jägerring in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben und aggressiv gewesen sein. Ein Rettungsdienst war bereits verständigt worden.

Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass der Mann im Besitz einer Schusswaffe sei. Die Polizei kam mit einer Vielzahl an Streifen zum Einsatzort und sperrte weiträumig um das Wohngebäude ab, indem sich der 32jährige Mann aufhielt.


Es wurde umgehend versucht, mit dem Mann in Kontakt zu treten. Dazu war die Verhandlungsgruppe Oberpfalz hinzugezogen worden.

Um eine Fremd- und Eigengefährdung auszuschließen, waren Spezialeinsatzkräfte angefordert worden. Diese konnten den Mann am frühen Abend dann widerstandslos in seiner Wohnung festnehmen. Es wurde niemand verletzt.

In der Wohnung wurde eine Schreckschusswaffe gefunden und sichergestellt. Der 32jährige Mann wurde in eine Fachklinik gebracht.
14.01.20

Einbrecher macht Beute

Vilseck. In der Nacht auf Sonntag verschafften sich unbekannte Diebe Zutritt zu einem Wohnhaus und erbeuteten Bargeld und Wertgegenstände im fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Unbekannten drangen gegen 3 Uhr am Hans-Ohorn-Platz in ein Wohnhaus einer 41jährigen Frau ein und durchwühlten mehrere Schränke. Die Bewohnerin befand sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Schlafzimmer und wurde durch die Geräuschkulisse geweckt.


Die Täter konnten jedoch unerkannt mit Bargeld und Wertgegenständen im unteren fünfstelligen Bereich fliehen.

Wie die bislang Unbekannten in das Wohnhaus gelangten ist derzeit Gegenstand der ermittelnden Kriminalpolizei Amberg.
13.01.20

Metamfetamin entdeckt

Waldsassen. Wieder bewiesen Schleierfahnder an der deutsch-tschechischen Grenze den richtigen Riecher. Bei einer Kontrolle stellten die Polizisten am Dienstag Betäubungsmittel und Waffen sicher.

Eine gemeinsame Streife der Landes- und Bundespolizei der Polizeiinspektion Waldsassen nahm gegen 14.30 Uhr einen silbernen Peugeot nach seiner Einreise in das Bundesgebiet ins Visier. Die intensive Kontrolle führte die Beamten zu einem Versteck im Fahrzeuginnern. Darin befanden sich über 60 Gramm Metamfetamin.


Bei der weiteren eingehenden Suche in dem Kraftwagen und bei dem Tatverdächtigen fanden die aufmerksamen Polizeibeamten zwei Messer, einen Totschläger und ein Elektroschockgerät.

Der 34jährige Österreicher hat sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz zu verantworten. Der vom Ermittlungsrichter erlassene Haftbefehl wurde durch die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt umgehend vollzogen.
12.01.20
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