Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Zeugen gesucht

Burglengenfeld. Im Zeitraum von 5. bis 18.April wurden zwei Objekte im Stadtgebiet Burglengenfeld durch Graffiti beschädigt. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg sucht nun Zeugen.

Ein unbekannter Täter besprühte die Wand eines Geschäftsgebäudes in der Regensburger Straße, nahe der Parkanlage Galgenberg, mit verfassungsfeindlichem Inhalt.


Im gleichen Zeitraum wurde auch ein Stromkasten am Marktplatz durch Graffiti beschädigt. Der Sachschaden liegt insgesamt bei über 2500 Euro.

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg führt die Ermittlungen und sucht unter Telefon 09621/890-0 Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.
06.05.21

Lockerung für Pendler

Regensburg. Seit Sonntag gilt Tschechien nicht mehr als Hochinzidenzgebiet. Damit entfällt die generelle Pflicht, bei der Einreise ein negatives Testergebnis vorzuweisen.

Nachdem bereits die stationären Grenzkontrollen zum 14.April eingestellt wurden, entfällt für tschechische Pendler nun auch die Pflicht, bei der Einreise regelmäßig Corona-Tests zu machen.

Von großer Bedeutung ist dies im Grenzgebiet insbesondere für die tschechischen Pendler, die in Bayern arbeiten. Diese müssen nun keinen negativen Corona-Test mehr vorweisen. Zuletzt mussten die Pendler alle zwei Tage solch einen Test machen.


Befreit sind nun auch Personen, die Verwandte oder Lebenspartner in Deutschland besuchen und weniger als drei Tage bleiben. Auch für Einreisende, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter transportieren entfällt die Testpflicht. Zudem müssen die Speditionsmitarbeiter auch nicht mehr die sogenannte "digitale Einreiseanmeldung" nutzen.

Reisende, für die keine Ausnahmeregel gilt, können sich künftig auch erst binnen zwei Tagen nach der Einreise testen lassen und den Testnachweis der Gesundheitsbehörde vorlegen.

Bereits seit mehreren Wochen sind die Schleierfahnder der Grenzpolizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz neben ihrer originären Aufgabe, der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, im Einsatz gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Durch verstärkte stichprobenartige Kontrollmaßnahmen, insbesondere von Reisenden aus Tschechien, wird die Einhaltung der derzeit geltenden pandemiebedingten Vorschriften auch weiterhin überwacht, hieß es.

So wurden seit Wegfall der Grenzkontrollen zum 14.April über 2500 Personen durch Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus und den Grenzpolizeigruppen Waldsassen und Furth kontrolliert. Dabei wurden 81 Verstöße nach der Corona-Einreise-Verordnung angezeigt und 57 Meldungen an die Gesundheitsbehörden erstellt.
05.05.21

Mutter festgenommen

Weiden. die 30 Jahre alte Frau, die zwei ihrer Kinder aus dem fenster gestoßen haben soll, wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Die Frau soll ihre beiden Kinder im Alter von 20 Monaten und acht Jahren aus dem Fenster ihrer Wohnung im ersten Stock gestoßen haben (wir berichteten). Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trug sie am fesnter stehend noch weiteren Kind auf dem Arm.


Das 20 Monate sowie das acht Jahre alte Kind kamen mit teils schweren Prellungen und Frakturen in ein Krankenhaus. Der Säugling wurde leicht verletzt und vorsorglich ärztlich behandelt. Alle Kinder befinden sich in ärztlicher Betreuung. Das Jugendamt ist eingebunden.

Die Staatsanwaltschaft Weiden hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Tatverdächtige wegen versuchten Totschlags mit gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Die Frau wurde inzwischen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen vorläufigen Unterbringungsbefehl erließ. Die Frau wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht.
02.05.21

Kinder aus Fenster geworfen

Weiden. Am Donnerstag-Nachmittag hat eine Mutter offenbar ihre zwei 20 Monate und acht Jahre alten Kinder aus dem Fenster ihrer Wohnung gestoßen.

Die Kinder wurden zum Teil erheblich verletzt. Die Frau wurde von Polizisten festgenommen als sie noch am Fenster stand - mit einem weitere Säugling auf dem Arm.

Das Familien-Drama ereignete sich gegen 16 Uhr. Die Polizei wurde zu diesem Zeitpunkt über zwei verletzte Kinder im Zentrum von Weiden informiert. Nach ersten Erkenntnissen soll die Mutter ihre beiden Kinder im Alter von 20 Monaten und acht Jahren aus dem Fenster ihrer Wohnung im ersten Stock gestoßen haben.


Die Polizei verschaffte sich umgehend Zutritt zur Wohnung und nahm die Frau noch vor Ort vorläufig fest. Die beiden Kinder wurden mit teils mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Säugling auf dem Arm der Mutter wurde ebenfalls sofort ärztlich in einem Krankenhaus versorgt.

Ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz. Die Frau befand sich nach Einschätzung der Polizei in einem psychischen Ausnahmezustand.
29.04.21

Frau vergewaltigt

Lappersdorf. Am Freitagnachmittag wurde eine Vergewaltigung bei Oppersdorf gemeldet (wir berichteten).

Nach derzeitigem Ermittlungsstand tand wurde eine junge Frau von einem unbekannten Mann überfallen und missbraucht. Bei der Polizei sind zwischenzeitlich über 25 Hinweise eingegangen.

Gegen 16.10 Uhr wurde eine 21jährige Spaziergängerin von einem noch unbekannten Mann auf einem Feld überfallen und sexuell missbraucht. Die junge Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.


Es folgte ein größerer Polizeieinsatz im Bereich Oppersdorf. Auch ein Polizeihubschrauber und Polizeihunde kamen zum Einsatz. Die Tat soll sich auf einem Feldweg zwischen Oppersdorf und Rodau zugetragen haben. Die Frau begab sich nach Hause, von wo aus Angehörige die Polizei verständigten.

Täterbeschreibung:
  • 180 Zentimeter groß, dünn/schlank, 35 bis 40 Jahre alt, dunkle Haare, sonnengebräunte Haut, südländischer Typ, Drei-Tage-Bart, dunkle Badeschlappen, dunkelgrauer Kapuzenpulli ,graue Hose
28.04.21

Flasche gesprengt

Regensburg. Am Dienstag kam es an der Universität zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst.

Eine Flasche mit Chemikalien, die offensichtlich zu lange in einem Labor gelagert wurde, hatte sich in einen potentiell gefährlichen Zustand entwickelt und musste gesprengt werden.

Die Glasflasche mit über zwei Litern Diisopropylether war zu lange gelagert worden und hatte dadurch einen gefährlichen Zustand erreicht. Es bestand eine potentielle Explosionsgefahr, woraufhin am frühen Nachmittag der Einsatz zur kontrollierten Beseitigung des Gefahrstoffes begann.


Der Bereich wurde von der Polizei abgesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren Oberisling und Graß führten die Evakuierungen der betroffenen Universitätsgebäude, insbesondere im Bereich Chemie/Pharmazie und Vorklinikum, durch.

Es wurden Spezialkräfte des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen, die das Gefäß gegen 17.15 Uhr kontrolliert im Freien sprengten.

Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestand zu keiner Zeit.
27.04.21
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