Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Mehr Verkehr-Tote

Oberpfalz. Im Jahr 2023 verzeichnete das Polizeipräsidium Oberpfalz einen Anstieg der Verkehrsunfälle. Allerdings wurde trotz dieser Zunahme das Unfallniveau des Jahres 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie, nicht erreicht.

Im Jahr 2023 wurden von der Oberpfälzer Polizei 35.888 Verkehrsunfälle registriert, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 3 Prozent darstellt (2022: 34.828). 4150 Menschen wurden dabei verletzt - ein Anstieg um 4,9 Prozent (2022: 3.955).

Mit 57 Verkehrstoten verloren 16 Menschen mehr ihr Leben auf den Oberpfälzer Straßen


Besonders alarmierend sei die Tatsache, dass zehn der Verkehrstoten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten.

Die Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Senioren erreichten 2023 einen traurigen Höchstwert im Zehn-Jahres-Vergleich. Laut aktuellen Statistiken stieg die Zahl dieser Verkehrsunfälle um 9,6 Prozent auf 2520 an. Analog dieser Entwicklung wurden mehr Senioren bei Verkehrsunfällen verletzt. Mit einem Anstieg von 4,7 Prozent zählte man 625 Verletzte. Im Jahr 2023 verloren 18 Personen dieser Altersgruppe ihr bei Verkehrsunfällen.

Die Oberpfälzer Polizei registrierte im Jahr 2023 442 Unfällen unter Alkoholeinfluss, was einen Rückgang um 5 Prozent bedeutet (2022: 465).
22.02.24

16 Meter abgestürzt

Neutraubling. In einer Werkshalle in Neutraubling ist ein 60jähriger Arbeiter 16 Meter in die Tiefe gestürzt - und hat mit schweren Verletzungen überlebt.

Nach Angaben der Polizei war der Mann mit der Montage von tonnenschweren Baustücken beschäftigt, als er plötzlich über ein Gelände stürzte.


Lebensgefahr besteht ofenbar nicht. Jetzt wird überprüft, ob Sicherheitsmaßnahmen mißachtet wurden.
11.02.24

Vergewaltigung erfunden

Regensburg. Eine angebliche Vergewaltigung am hellichten Tag in einem Regensburger Park stellte sich jetzt als frei erfunden heraus.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei deckten falsche Angaben der Frau auf, die das Sexualdelikt am 19. Januar im Fürst-Anselm-Park angezeigt hatte. Sie muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten.

Die Frau gab bei Anzeigenerstattung zunächst an, am sogenannten „Schwammerl“ von zwei Männern angesprochen und später gegen 14.15 Uhr auf Höhe des sogenannten Obelisken am Tag vergewaltigt worden zu sein.


Die akribischen Ermittlungen und Spurenauswertungen der Kripo deckten aber inzwischen verschiedene Widersprüche auf. So konnte beispielsweise ein Zeuge ermittelt werden, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des vermeintlichen Tatortes aufgehalten hat. Dieser habe jedoch keinerlei Beobachtungen gemacht, die die Behauptungen der Frau bestätigen würden.

Auch ergaben sich Widersprüche zwischen der Aussage der Frau zu Videoaufzeichnungen sowie der Spurenlage. Bei einer am Freitag durchgeführten weiteren Vernehmung durch die Kripo wurde sie hiermit konfrontiert. Sie räumte ein, falsche Angaben gemacht zu haben.

Unter Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde bereits ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.
02.02.24

Bei Überfall verletzt

Regensburg. Eine 80jährige Frau wurde bei einem Raubüberfall in Regensburg schwer verletzt.

Der Seniorin wurde am Mittwoch von einem bislang unbekannten Mann in Regensburg die Handtasche samt Inhalt geraubt.

Die Frau war gegen 18.45 Uhr zu Fuß am St.-Peters-Weg unterwegs, als sie von einem bislang unbekannten Mann zu Boden gestoßen wurde. Im Anschluss entwendete der Täter die Handtasche der Frau und rannte in unbekannte Richtung davon. In der Tasche befanden sich persönliche Gegenstände und Dokumente sowie Bargeld im zweistelligen Eurobereich.


Die 80jährige Frau wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, da sie schwer verletzt wurde.

Die Kripo bittet um Mithilfe der Bevölkerung. Wer war am Mittwochabend im Bereich des St.-Peters-Weg in Regensburg möglicherweise Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten? Hinweise nimmt die Kripo unter Telefon 0941/506-2888 entgegen.
01.02.24

Ehepaar tot gefunden

Regensburg. Am Freitag kam es zu zwei Todesfällen im Bereich Burgweinting. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.

In den frühen Morgenstunden wurde die Verkehrspolizei zu einem Einsatz auf die Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Universität und Burgweinting gerufen. Vor Ort wurde ein toter Mann auf der Autobahn entdeckt Dem derzeitigen Ermittlungsstand zufolge ist der 45jährige Mann selbstständig von einer naheliegenden Brücke auf die Autobahn gesprungen.

Bei einer späteren Kontrolle an der Wohnadresse des Toten in Burgweinting wurde eine tote Frau gefunden. Dabei handelt es sich um eine 43jährige Frau - vermutlich die Ehefrau des Verstorbenen.


An der Wohnadresse in Burgweinting wurden außerdem die beiden Kinder des Ehepaars angetroffen. Ob die Kinder im Alter von sieben und zwei Jahren Zeugen des Ablebens ihrer Mutter wurden, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, aktuell gibt es dafür aber keine konkreten Hinweise.

Die beiden Kinder werden durch die Polizei und ein Kriseninterventionsteam betreut, das Jugendamt ist verständigt und kümmert sich in der Folge um die Kinder.

Die Spurenlage vor Ort deutet derzeit auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg übernommen hat. In welchem Zusammenhang die beiden Todesfälle stehen, ist momentan Umstand der Ermittlungen. Momentan sind keine Hinweise vorhanden, die auf die Beteiligung einer dritten Person hindeuten.
19.01.24

Oldtimer verbrannten

Neustadt/Waldnaab. Am späten Dienstagabend brannten zwei Scheunen im Gemeindebereich Weiherhammer nieder.

Gegen 23.45 Uhr ging über Notruf die Mitteilung über einen Brand in einem vormals landwirtschaftlichen Betrieb im Ortsteil Dürnast ein. Dort brannten zwei Scheunen. Die Feuerwehr konnte durch ihren Einsatz, der bis am Mittwoch-Vormittag andauerte, ein Übergreifen des Feuers auf ein nahegelegenes Wohngebäude und andere Gebäude verhindern.


Die beiden Scheunen wurden komplett zerstört. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehreren hunderttausend Euro. In einer Scheune waren sieben Oldtimer untergestellt.

Verletzt wurde niemand. Jedoch mussten wegen der starken Rauchentwicklung vier Anwohner anderweitig untergebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
10.01.24
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