Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Automatenknacker scheitern

Schwandorf. Unbekannte Täter versuchten in der Nacht zum Samstag einen Geldautomaten in Nittenau gewaltsam zu öffnen.

Gegen 3.40 Uhr ging über die Sicherheitszentrale einer Großbank bei der Einsatzzentrale der Polizei die Mitteilung über einen aktuellen Geldautomatenaufbruch am Marktplatz ein.

Seitens der Polizei wurden sofort intensive Fahndungsmaßnahmen mit allen verfügbaren Kräften eingeleitet, die letztlich erfolglos blieben. Mindestens zwei unbekannte, dunkel gekleidete und vermummte Täter wurden bei der Tatausführung gestört und waren geflüchtet.


Nachdem zunächst am Tatort leichter Gasgeruch festgestellt worden war, wurden Feuerwehr und Fachkräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes zugezogen. Sämtliche Messungen verliefen negativ.

Der Geldautomat wurde erheblich beschädigt. Bargeld wurde nicht entwendet.

Die Kriminalpolizei Amberg bittet um Hinweeise unter Telefon 09621/890-0
29.11.20

Dealer geschnappt

Regensburg. Bereits Mitte Oktober beobachteten zivile Polizeieinsatzkräfte ein Drogengeschäft vor einem Einkaufszentrum in Regensburg. Insgesamt wurden im Laufe der Ermittlungen eine größere Summe Bargeld sowie Heroin sichergestellt.

Sowohl die 38jährige mutmaßliche Verkäuferin wie auch der 36jährige mutmaßliche Käufer befinden sich inzwischen in bayerischen Justizvollzugsanstalten.


Am Nachmittag des 15.Oktobers fiel Polizeibeamten die Frau und der Mann auf, wie sie konspirativ mehrere Gegenstände austauschten. Nach kurzem Fluchtversuch des Mannes konnten beide vorläufig festgenommen werden.

Bei der Durchsuchung des Mannes wurden mehrere Hundert Drogenersatzstofftabletten und Heroin im zweistelligen Grammbereich sichergestellt.

Wegen des vorliegenden Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg weitere Maßnahmen eingeleitet. Die führten schließlich zu mehreren Wohnungsdurchsuchungen und Sicherstellung von Heroin im dreistelligen Grammbereich, eines waffenrechtlich relevanten Gegenstandes sowie von Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich.

Gegen die 38jährige Regensburgerin und den 36jährigen Deggendorfer wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg richterliche Untersuchungshaftbefehle erlassen und beide in bayerische Justizvollzugsanstalten gebracht.
27.11.20

Erpresser geschnappt

Regensburg. In einem Regensburger Geschäft und bei zwei Privatpersonen gingen in den vergangen Tagen Erpresserschreiben ein. Im Rahmen der Geldübergabe wurden zwei junge Tatverdächtige durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen.

In der letzten Woche fand die Inhaberin eines Geschäfts in der Regensburger Innenstadt ein Erpresserschreiben vor. Von ihr wurde die Übergabe von Bargeld in vierstelliger Höhe gefordert, für den Fall der Nichtzahlung wurde mit Anschlägen gegen das Ladenlokal gedroht.


Einige tage später gingen gleichartige Schreiben bei zwei Privatpersonen ein. In diesen Schreiben wurden ebenfalls Geldforderungen gestellt sowie mit der Gewaltanwendung gegen Familienangehörige gedroht. Wie die Ermittlungen ergaben, bestand ein Zusammenhang zwischen den drei Erpresserschreiben.

Die erforderlichen Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernommen. Als sie das Geld abholen wollten, wurden am 25. November 2020 zwei 16jährige Burschen bei der geforderten Geldübergabe durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen. Die Schüler wurden im Anschluss an ihre Eltern übergeben.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg geführt werden, dauern an.
26.11.20

„Hitlergruß“ gezeigt

Amberg. Am Dienstag-Nachmittag lief ein junger Mann durch die Innenstadt Ambergs und zeigte nach Angaben der Polizei „verfassungswidriges Verhalten“.

Der 23jähriger rannte gegen 16:30 Uhr in der Bahnhofsstraße laut schreiend umher und zeigte dabei den „Hitlergruß“.


Passanten verständigten die Polizei, die ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg führt die Ermittlungen.
25.11.20

Hoher Brandschaden (Foto)


Bei dem Feuer in Ammersricht entstand Millionenschaden
Foto: Polizei
Amberg. Bei einem Brand in Ammersricht entstand am frühen Dienstag-Morgen an mehreren Firmengebäuden ein Millionenschaden.

Einer Streife der Polizeiinspektion Amberg fiel gegen 1.15 Uhr ein oranger Lichtstein im Ortsteil Ammersricht auf. Er erleuchtete den Bereich zwischen der abzweigenden Bahnlinie nach Hirschau und der Bayreuther Straße nach der Oberstdorfer Brücke.

Bei der umgehend eingeleiteten Überprüfung entdeckten sie den Dachstuhlbrand einer Zimmerei in der Austraße. Das Feuer hatte mittlerweile so viel an Kraft gesammelt, dass ein weiteres Firmengebäude unmittelbar betroffen war und es sich auf einen angrenzenden Dachstuhl eines Dienstleistungsgebäudes an der Bayreuther Straße ausbreitete.


In weniger als einer Viertelstunde konnte die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beginnen. Dafür musste der gesamte Bereich großräumig gesperrt werden, darunter auch die Bayreuther Straße und die innerstädtische B 299, die erst im späteren Verlauf wieder einspurig befahrbar war.

Bei den beroffenen Gebäuden handelte es ausschließlich um gewerbliche Einrichtungen, so dass nach deren Überprüfung schnell eine Gefahr für Personen ausgeschlossen werden konnte. Allerdings bestand die Gefahr, dass mehrere Reit- und Turnierpferde eines angrenzenden Pferdezüchters verletzt werden könnten. Während der Evakuierung durch den Inhaber konnte die Feuerwehr aber bereits eine Gefährdung des Anwesens ausschließen.

Durch die Rauchentwicklung war der Schienenverkehr ebenfalls beeinträchtig, sod ass in diesen Bereich zeitweise auf Sicht gefahren werden musste. Zu keiner Zeit war eine Gefahr für die Bevölkerung gegeben, hieß es von der Polizei.

Da sich die Löscharbeiten den ganzen Tag hinziehen werden, muss nach wie vor mit Verkehrsbehinderungen im Raum Ammersricht gerechnet werden.

Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei rund drei Millionen Euro.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Amberg zur Ursache, dauern an.
24.11.20

Belohnung ausgesetzt

Regensburg. Zur Vergewaltigung einer Radfahrerin am 2. November (wir berichteten) bitten die Ermittler um Unterstützung durch die Bevölkerung. Es wurde eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro festgesetzt.

Die junge Frau wurde am Abend des 2.November von einem noch unbekannten Täter, der mit einem Fahrrad unterwegs war, mit vorgehaltenem Revolver überfallen. Zur Aufklärung dieser und möglicher damit in Verbindung stehender Taten wurde bei der Kripo Regensburg die „EG West“ eingerichtet.


Die Ermittlungen werden mit Hochdruck geführt, die Auswertung der Spuren dauert an. Es wurden bereits zahlreiche Personen überprüft. Aus der Bevölkerung gingen über 40 Hinweise ein. Bislang war jedoch die „heiße Spur“ noch nicht dabei.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Ermittlung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt.

Beschreibung des Täters:
  • schwarzes, krauses Haar, dunkelhäutig, etwa 20 bis 35 Jahre alt, 165 bis 175 Zentiemter groß, schlank, sprach Deutsch mit Akzent, führte einen silber-grau-chromfarbenen Revolver und ein dunkles Fahrrad mit Reflektoren („Katzenaugen“) in den Speichen mit sich
Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg rund um die Uhr unter Telefon 0941/506-2888 entgegen.
22.11.20
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