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Chemieunfall in Neustadt

Neustadt/Waldnaab. Ein Chemieunfall führte am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften.

Gegen 23.50 Uhr ging eine Mitteilung ein, wonach sich bei einer Firma im Eschenbacher Industriegebiet Am Stadtwald ein Gefahrgutunfall ereignet hätte.

Bei der Firma, bei der verschiedenste Chemikalien für die Herstellung von Leiterplatten verwendet werden, kam es im Laufe des späten Abends in einem Entsorgungsbehältnis zu einer chemischen Reaktion, wodurch sich das Abfallgemisch erhitzte und anschließend verdampfte.

Da zunächst nicht klar war, um welche chemischen Stoffe es sich handelte, wurde die Firma vorbildlich von den verantwortlichen Mitarbeitern evakuiert. Von den am Einsatzort eintreffenden Feuerwehren wurde eine weiträumige Absperrung eingerichtet, da ein Teil des Dampfes durch die Entlüftung der Firma entwich.

Die insgesamt knapp 60 Mitarbeiter wurden schließlich im Feuerwehrgerätehaus in Eschenbach untergebracht und dort verpflegt, während Spezialisten der Feuerwehr im Firmengebäude versuchten, den hocherhitzten Chemieabfall zu kühlen und in geeignete Behälter umzufüllen. Diese Arbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

Die insgesamt 180 eingesetzten Kräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, des THW und der Polizei waren erleichtert als feststand, dass durch den Unfall niemand verletzt wurde. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Eschenbacher Bevölkerung, hieß es.

Über die Ursache des Unfalls müssen die noch folgenden Ermittlungen der Polizei Aufschluss geben.
26.08.16

Keine Brandstiftung

Weiding. Das schadensträchtige Feuer in einer Fertigungshalle in Weiding (wir berichteten) ist wohl auf einen technischen Defekt zurückzuführen.

Am Dienstag, gegen Mitternacht war es auf dem Gelände einer in der Robert-Bosch-Straße gelegenen Holzbaufirma zu dem Brand gekommen. In einer in Holzbauweise errichteten Lager- und Fertigungshalle war aus zunächst unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Dabei brannte die Halle teilweise aus. Zahlreiche Maschinen und Geräte wurden durch das Feuer zerstört.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 250.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

Die von der Kriminalpolizei Regensburg geführten Ermittlungen haben jetzt ergeben, dass bei der Brandursache von einem technischen Defekt ausgegangen werden kann.
25.08.16

Sprayer geschnappt

Regensburg. Am Mittwoch um 0.30 Uhr gelang Polizeibeamten die Festnahme von zwei Graffiti-Sprayern.

Eine Zeuge teilte mit, dass am nördlichen Donauufer bei der Badstraße Personen mit Taschenlampen unterwegs sind und die dortige Ufermauer besprühen. Kurz nach der Mitteilung waren mehrere Streifenwägen am Einsatzort, eine 16jährige Jugendliche und ein 20jähriger Regensburger konnten auf frischer Tat beim Sprühen festgenommen werden.


An der neu erbauten Ufermauer wurde mit schwarzer Farbe in etwa einem Meter hohen Buchstaben „Even if we Strangers till ...“ gesprüht.

Eine Vollendung des Textes (vermutlich: „...we die. I wanna run away“) war den Tätern wegen der Festnahme nicht mehr möglich. Es entstand Sachschaden in geschätzter Höhe von 600 Euro.

Die beiden Sprayer wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, ihre Spraydosen wurden als Beweismittel sichergestellt.
24.08.16

Feuer in Fertigungshalle

Cham. In der Nacht zum Dienstag brannte es in der Fertigungshalle einer Holzbaufirma. Dabei entstand hoher Sachschaden, verletzt wurde aber niemand.

Gegen Mitternacht war es auf dem Gelände einer in der Robert-Bosch-Straße gelegenen Holzbaufirma zu einem Brand gekommen. In einer in Holzbauweise errichteten Lager- und Fertigungshalle war aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Dabei brannte die Halle teilweise aus, zahlreiche Maschinen und Geräte wurden durch das Feuer zerstört.

In der etwa 150 Quadratmetern großen Halle wurden Teile und Elemente für Holzfertighäuser hergestellt und montiert. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs lagerte ein halbes Fertighaus in der Produktionshalle.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 200.000 Euro.

Ein Verkehrsteilnehmer hatte das Feuer bemerkt und die Integrierte Leitstelle Regensburg verständigt. Zur Brandbekämpfung waren etwa 180 Feuerwehrleute von 13 verschiedenen Feuerwehren aus dem Raum Cham eingesetzt. Die Einsatzkräfte hatten den Brand nach gut 30 Minuten unter Kontrolle.

Die Brandursache ist noch völlig unklar. Die weiteren Ermittlungen dazu werden von der Kriminalpolizei Regensburg geführt.
23.08.16

Radlerin tödlich verletzt

Cham. Am Montag wurde kurz nach 17 Uhr eine Radfahrerin auf der Kreisstraße CHA17 bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt.

Die 63jährige Frau befuhr mit ihrem Fahrrad die Kreisstraße vom Gewerbepark Chammünster Süd in Richtung Gutmaning und wurde von einem in gleicher Richtung fahrenden BMW erfaßt, der von einem 75jährigen Manngesteuert wurde.

Trotz Reanimationsmaßnahmen starb die Radfahrerin noch an der Unfallstelle.

Nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde zur Unfallaufnahme und Klärung des genauen Unfallherganges ein Gutachter hinzugezogen.
22.08.16

Autofahrerin starb

Amberg. Eine Autofahrerin starb, als am Samstagabend ihr Wagen imn Landkreis Amberg-Sulzbach gegen mehrere Bäume prallte.

Die 30jährige Angehörige der US-Streitkräfte befuhr gegen 22.45 Uhr mit einem Mercedes die B 299 von Kaltenbrunn in Richtung Tanzfleck. Kurz nach der Einmündung in die Alte Amberger Straße kam der Wagen in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume.

Das Fahrzeug brannte total aus. Die Fahrerin wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und zog sich tödliche Brandverletzungen zu.

Der Sachschaden wird auf ca. 30 000 Euro geschätzt. Die Staatsanwaltschaft Amberg ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen zur Unfallstelle an. Die B 299 war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt.
21.08.16
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