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Menschenknochen entdeckt

Regensburg. Am Montag fand eine weitere großräumige Absuche eines Waldstückes im Bereich des Keilsteiner Hanges bei Tegernheim statt, nachdem dort im Februar ein menschlicher Schädel gefunden wurde.

Städtische Mitarbeiter fanden damals bei Baumschnittarbeiten einen skelettierten menschlichen Schädel in diesem Bereich. Bei einer ersten polizeilichen Absuche wurden noch weitere Knochenfragmente gefunden. Die Kripo Regensburg, die die Ermittlungen leitet, gab daraufhin eine rechtsmedizinische Untersuchung des Schädels und der Knochenfragmente im Institut für Rechtsmedizin Erlangen in Auftrag.

Die kam zu dem Ergebnis, dass der Schädel von einer jüngeren erwachsenen, weiblichen Person stammt. Die Liegezeit des Schädels beträgt laut den Untersuchungen bereits mehrere Jahre. Die weiteren damals gefundenen Knochenfragmente sind ausschließlich tierischen Ursprungs und daher für die weiteren Ermittlungen nicht relevant.

Am Montag fand eine nochmalige detaillierte Absuche des Bereichs statt. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg wurde dabei durch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Neben einer Ausbildungshundertschaft waren dabei auch speziell gegen Absturz gesicherte Kräfte einer Technischen Einsatzeinheit eingebunden.

Bei der Suche wurden wieder Knochenfragmente gefunden. Sie müssen nun rechtsmedizinisch untersucht werden, um zu klären, ob sie menschlichen oder tierischen Ursprungs sind.

Die Kripo Regensburg ermittelt derzeit in alle Richtungen. Teil der Ermittlungen sind auch Abklärungen und Vergleiche mit polizeibekannten regionalen und überregionalen Vermisstenfällen. Derzeit sind keine Zusammenhänge mit einer Gewalttat erkennbar.
27.03.17

Lage unverändert

Regensburg. Im Zusammenhang mit der Suche nach der vermissten Studentin (wir berichteten mehrfach) ergaben sich auch am Samstag, keine Veränderungen, die als „heiße Spur“ gewertet werden könnten.

Die bisher durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg angestoßenen Überprüfungen, die auch über das Wochenende bearbeitet werden, haben nicht zu der jungen Frau geführt.


Ebenso erbracht eine erneute Absuche der Donau, von einem Polizeihubschrauber aus, am Samstagvormittag keine neuen Erkenntnisse zum Verbleib der jungen Frau. Die Hubschrauberbesatzung nahm den Flussverlauf vom Stadtgebiet Regensburg aus, bis zur Staustufe Geisling besonders in den Blick.

Die Bemühungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, den Aufenthaltsort der gesuchten Studentin festzustellen, laufen nach wie vor auf Hochtouren.
26.03.17

Kastl: Tödlicher Unfall

Kastl. Am Freitag gegen 20:00 Uhr ereignete sich auf der B299 zwischen Kastl und Ursensollen kurz nach der Abzweigung nach Ehringsfeld ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem der 29jährige Fahrer aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach in seinem roten Honda Civic ums Leben kam.

Gegen 20.05 Uhr teilte ein Verkehrsteilnehmer mit, , daß ein Auto rechts neben der Fahrbahn mit einem Baum kollidiert war. Der Fahrer des roten Honda Civic befände sich noch im Fahrzeug und sei schwer verletzt.

Trotz der schnell am Unfallort befindlichen Einsatzkräfte und einer sofort durchgeführten Reanimation erlag der 29jährige Fahrer des Honda, der sich alleine im Fahrzeug befand, seinen schweren Verletzungen.

Am Auto des Mannes entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Im Zuge der Unfallaufnahme teilte ein Zeuge mit, dass er mit seinem Wagen auf der B299 zwischen Kastl und Ursensollen unterwegs gewesen war, als er von einem schwarzen VW Golf und danach von einem roten Honda Civic mit stark überhöhter Geschwindigkeit überholt wurde.

Einige Kilometer nach dem Überholvorgang, kurz nach der Einmündung nach Ehringsfeld, so ergab die Verkehrsunfallaufnahme, kam der Fahrer des roten Honda Civic vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite seines Fahrzeugs gegen einen am Fahrbahnrand stehenden Baum.

Zeugen des Unfalls, insbesondere der Fahrer des schwarzen VW Golf, sollen sich mit der Polizeiinspektion Amberg unter Telefon 09621/890-320 in Verbindung setzen.
25.03.17

Haus in Flammen

Regensburg. Nach einem Brand im Waschraum eines Einfamilienhauses in Brunn ermittelt die Kripo Regensburg.

Am Donnerstag gegen 17.30 Uhr brach ein Feuer im Waschraum des Hauses im Brunner Ortsteil Eglsee aus. Die Hausbewohnerin entdeckte den Brand, und versuchte das Feuer zu löschen. Dabei erlitt sie Verbrennungen. Sie befindet sich momentan in einem Krankenhaus zur Behandlung der Verletzungen.

Noch ist unklar, warum der Brand ausbrach. Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Regensburg sind vor Ort und haben ihre Ermittlungen aufgenommen. Nach bisherigem Kenntnisstand liegen jedoch keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor.

Der entstandene Sachschaden wird nach momentanem Stand auf etwa 20.000 Euro geschätzt.
24.03.17

Suche geht weiter

Regensburg. Im Zusammenhang mit den Suchmaßnahmen nach der vermissten Studentin (wir berichteten mehrmals) ergaben sich am Donnerstag durch den Einsatz von Spezialisten der Bayerischen Bereitschaftspolizei auf und in der Donau keine konkreten Erkenntnisse zum Verbleib der jungen Frau.

Die Suchmaßnahmen nach der Vermissten Malina Klaar, die von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg mit hohem personellem und zeitlichem Aufwand durchgeführt wurden und werden, laufen nach wie vor auf Hochtouren.

Bei einer Maßnahme mit drei Diensthunden, die auf einem Boot am südlichen Donauufer entlang gefahren wurden, bellten die Tiere auf Höhe eines Oberflächenwasserzulaufes. Eine Entscheidung, ob und welche Maßnahmen aus dieser Reaktion der Hunde resultieren, steht noch aus.

Zu einem Einsatz von Polizeitauchern kam es wegen der örtlichen Gegebenheiten wie beispielsweise den aktuellen Sichtverhältnissen unter Wasser, des Pegelstandes und der Fließgeschwindigkeit am Mittwoch nicht.

Überprüft wurden bei dem Einsatz auch die Liegeplätze verschiedener Schiffe, die im Bereich zwischen Steinerner Brücke und Nibelungenbrücke befestigt sind. Auch hier ergaben sich keine Hinweise.

Die bisherigen Auswertungen des Handys der Gesuchten bestätigen die polizeilichen Annahmen, wo sich die Vermisste am Sonntagmorgen aufgehalten hat. Erkenntnisse zum aktuellen Aufenthaltsort der Studentin haben sich dabei nicht ergeben.

Zwischenzeitlich konnte eine zurückgelassene Handtasche, die in dem Lokal, in dem sich die Gesuchte am Sonntagmorgen aufgehalten hat, der Vermissten zugeordnet werden. Demnach dürfte die junge Frau entgegen der bisherigen Beschreibung auf ihrem Weg keine Tasche bei sich gehabt haben.
23.03.17

Handy gefunden

Regensburg. Im Fall der vermissten Studentin in Regensburg (wir berichteten) wurde das Handy der jungen Frau gefunden.

Ein aufmerksamer Spaziergänger, der seinen Hund ausführte, fand im nördlichen Bereich des Herzogparks ein Mobiltelefon, das nun nach den ersten Auswertungen der Kripo Regensburg der vermissten Frau zugeordnet werden kann. Zudem erbrachten die intensiven Befragungen von Zeugen einen zur Bekleidung der vermißten Frau eine Berichtigung der bisherigen Beschreibung.
  • Die Frau war beim Verlassen der Veranstaltung in der Galgenbergstraße mit einem beigen oder hellbraunen Wollmantel mit auffallenden Fischgrätenmuster bekleidet. Darunter trug sie eine schwarze Lederjacke und eine enganliegende schwarze Jeans mit braunem Ledergürtel. Zudem trug sie ein schwarz-weiß gemustertes Top mit Spagettiträgern. Sie führte eine schwarze Handtasche, in der Größe von etwa 15 Mal 15 Zentimetern mit sich, in der sich ihre persönlichen Dokumente befinden dürften.
Die intensiven Suchmaßnahmen der Polizei dauern an.

Das Mobiltelefon befindet sich derzeit in der Auswertung bei der Kripo Regensburg. Daraus erhoffen sich die Ermittler weitere Ansatzpunkte für ihre polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen.

Bisher gingen mehrere Hinweise ein. Eine eindeutige Spur hat sich allerdings bislang nicht ergeben.

Die Kripo Regensburg führt ihre Ermittlungen und Einsatzmaßnahmen weiterhin mit Hochdruck und erbittet sich weitere Hinweise unter Telefon 0941/506-2888.
22.03.17
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