
Ein aufgeflexter Tresor nach einem Einbruch in Regensburg
Regensburg. Am 3. Januar begann heuer im Stadtgebiet Regensburg eine sieben Monate andauernde Einbruchserie, bei der überwiegend Schulen die Ziele der zunächst unbekannten Täter waren. 41 Straftaten waren es letztendlich, ehe die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg nun dem Treiben der acht Täter ein Ende bereiteten.
Agiert hatten die Gruppe in wechselseitiger Tatbeteiligung in den Bereichen Regensburg, Schwandorf und Kelheim. Der dabei verursachte Gesamtschaden liegt nach derzeitigen Schätzungen bei etwa 350.000 Euro.
Ihren Ausgang nahm die Serie, derentwegen nun sechs junge Männer im Alter von 21 bis 25 Jahren in Untersuchungshaft sitzen, mit einem Schulhauseinbruch im Regensburger Stadtosten. Dabei erbeuteten die Täter neben einem Tresor, in dem sich auch Bargeld befand, sowie mehrere Laptops und Fotogeräte im Gesamtwert von etwa 65.000 Euro.
Nicht immer waren die Täter bei ihren nächtlichen Einbrüchen erfolgreich. Bei manchen der Taten wurden sie gestört oder mussten ohne Beute die Geschehensorte verlassen. Und nicht nur Schulen, sondern auch Geschäfte, Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Sportheime und Gaststätten finden sich in der Auflistung der Tatorte.
Die Taten verlagerten sich in der Folge in den westlichen und nördlichen Landkreis Regensburg, wo ebenfalls vorwiegend Schulen die Ziele der Bande waren, deren Mitglieder mit zwei Ausnahmen alle in Gliederstaaten der ehemaligen UdSSR geboren sind.
Die Häufung der Straftaten ließ vor dem Hintergrund der jeweils angegangenen Objekte ein gezieltes Vorgehen erkennen, weshalb die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ein zentrale Ermittlungsgruppe installierte.
So zogen sich die erwähnten Taten über annähernd sieben Monate hin, ehe jetzt bei den sechs Männern die Handschellen klickten. Eine der letzten Taten im Stadtgebiet von Regensburg war dabei erst wenige Stunden vorher vom Opfer angezeigt worden, wobei er mitteilte, dass auch ein Sparschwein unter der Beute gewesen sei. Das fanden die Ermittler zwei Stunden nach der Anzeigeerstattung prompt bei einem der Tatverdächtigen.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg waren Haftbefehle beim Ermittlungsrichter gegen die sechs jungen Männer, die zum größten Teil berufslos sind und im Stadtgebiet oder im angrenzenden Landkreis Regensburg wohnen, beantragt worden. Lediglich zwei 22 und 24 Jahre alten Frauen blieb wegen der nur sporadischen Tatbeteiligung die U-Haft erspart.
Etwa 170.000 Euro beträgt die Höhe der Diebesbeute, die sich überwiegend aus Bargeld, Laptops und elektronischen Geräten zusammensetzt. Der Restbetrag von etwa 180.000 Euro entfällt auf den verursachten Sachschaden. Die Beute nutzten die Täter überwiegend zur Beschaffung von Betäubungsmitteln.
30.07.10
Amberg. Glück für die Autobesitzer, dass zwei aufmerksame Passantinnen die Polizei verständigten, als sie am Mittwoch gegen 18.50 Uhr beobachteten, wie ein Radfahrer am Rossmarkt gegen zwei geparkte Autos prallte und davon radeln wollte.
Zunächst schrammte der 53jährige Radfahrer gegen einen grauen Daimler-Benz, stieg, nachdem er fast vom Drahtesel gefallen wäre, wieder auf und fuhr schnurstracks gegen einen davor abgestellten weißen Hyundai. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion hielt den Radfahrer an und stellte sofort den Grund für seine Verkehrsunsicherheit fest: eine deutliche Alkoholfahne schlug den Beamten entgegen. Ein Alkotest bestätigte die Alkoholisierung. Das Gerät zeigte knapp 2,5 Promille an.
Der Amberger wurde ins Klinikum St. Marien zur Blutentnahme gebracht, sein Fahrrad ordnungsgemäß abgestellt. Der Schaden an den Autos wird auf rund 1200 Euro geschätzt.
29.07.10
Amberg. Im Rahmen einer Kontrollstelle der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Amberg und der Bereitschaftspolizei wurde am Dienstag um 18.30 Uhr auf einem rumänischen Sattelzug drei gestohlene Traktoren entdeckt.
Die Beamten hatten sich auf der Autobahn A 6 auf dem Parkplatz Laubenschlag Süd im Gemeindebereich Kümmersbruck postiert. Der 41jährige Lkw-Fahrer hatte drei Traktoren auf der Ladefläche, die in der Nacht zuvor in Frankreich entwendet worden waren. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und zur Kriminalpolizeiinspektion Amberg gebracht.
Er gab bei seiner Vernehmung an, die drei Traktoren im Auftrag seines Firmenchefs in Frankreich abgeholt zu haben. Er hätte diese nach Rumänien bringen sollen. Der Lkw-Fahrer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Traktoren wurden sichergestellt. Der Gesamtwert der drei gebrauchten, aber gut erhaltenen Traktoren beläuft sich auf 70.000 Euro.
28.07.10

Der total zerstörte Peugeot
Ursensollen. Am Dienstag ereignete sich kurz vor 8 Uhr in dem kurvenreichen Waldstück zwischen Köfering und Waldhaus ein Verkehrsunfall, bei dem eine junge Fahranfängerin schwer verletzt wurde.
Die 18jährige Schülerin war mit ihrem Peugeot in Richtung Amberg unterwegs. In einer Doppelkurve kam sie mit dem Wagen nach einer abschüssigen Rechtskurve auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und rutschte in den rechten Straßengraben. Zuvor prallte Das Auto noch gegen einen Baum.
Die junge Frau wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von den Rettungskräften befreit werden. Sie kam mit dem Roten Kreuz ins Amberger Klinikum.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
27.07.10
Waldmünchen. Am Montag gegen 10.50 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz darüber verständigt, dass in einem Haus in Waldmünchen eine Gasleitung angesägt worden wäre. Täter sei der 48jährige Bewohner gewesen.
Kurze Zeit später trafen die zum Einsatzort beorderten Polizeibeamten ein und konnten den Mann festnehmen. Die örtlichen Feuerwehren mit dem Gefahrguttrupp der Feuerwehr Cham wurden zum Einsatzort gerufen.
Da zu diesem Zeitpunkt wegen der angesägten Leitung nach wie vor Gas ausströmte, wurden die Bewohner des gesamten Straßenzuges evakuiert. Diese etwas 50 Personen konnten vorübergehend in der nahe gelegenen Heiligenfeldklinik in Waldmünchen untergebracht werden. Die Betreuung erfolgte durch den Rettungsdienst.
Die Gaszufuhr konnte von dem in Kenntnis gesetzten Energieversorger
Eon abgestellt werden. Die Stadtwerke Waldmünchen waren ebenfalls am Einsatzort.
Um 14.30 Uhr konnten alle evakuierten Bewohner in ihre Häuser zurückkehren und die eingerichteten Absperrungen aufgehoben werden. Insgesamt waren 36 Kräfte aus dem Bereich Rettungsdienste/Notärzte eingesetzt.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Das Motiv des Beschuldigten für sein Handeln ist noch unklar. Der Mann war zur Tatzeit stark alkoholisiert.
26.07.10
Kümmersbruck. Am Sonntag rammte kurz nach Mitternacht ein betrunkener Autofahrer ein Polizeiauto, dessen Insassen ihn kontrollieren wollten.
Als die Streife der Polizeiinspektion Amberg den Autofahrer anhalten wollte, gab dieser Gas und versuchte zu flüchten. Der Wagen fuhr dann in ein Privatgrundstück in Kümmersbruck, während der Streifenwagen hinter dem Auto anhielt. Da dem Wagen die weitere Flucht nach vorne versperrt war, fuhr er jetzt rückwärts und, obwohl der Streifenwagenfahrer noch hupte, gegen den stehenden Streifenwagen.
Der 24jährige Mann aus Amberg stand erheblich unter Alkoholeinwirkung. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Der entstandene Gesamtschaden wird auf rund 4000 Euro geschätzt.
25.07.10