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Familie schmuggelte

Waldsassen. Ein 41jähriger Mann und seine 29jährige Ehefrau hatten beim Drogenschmuggel aus dem benachbarten Tschechien auch ihre vier Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren bei sich.

Schleierfahnder der Polizeiinspektion Waldsassen ließen sich von dieser "tarnung" nicht blenden und kontrollierten den Wagen der im Landkreis Bayreuth wohnenden Familie. In der Jacke des Familienvaters fand sich dabei gut, aber nicht gut genug versteckt eine geringe Menge Crystal Speed.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Weiden. Während die 29jährige Mutter sagte, nichts von dem Schmuggel gewusst zu haben, macht der Familienvater keine weiteren Angaben.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden und der Durchführung der kriminalpolizeilichen Ermittlungsmaßnahmen konnte die Familie in den Abendstunden die Heimreise antreten. Die Strafanzeige wird nachgesandt.
18.05.12

Wachmann zündelte

Regensburg. Zwei Brände im Dezember letzten Jahres im Regensburger Stadtosten sind nun geklärt. Insbesondere der Brand einer Lagerhalle am 6.Dezember gegen 3.45 Uhr hatte für entsprechendes Aufsehen gesorgt (wir berichteten).

Dabei entstand ein Gesamtschaden von mehr als 15 Millionen Euro. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Jetzt konnte sowohl diese Tat wie auch eine wenige Tage vorher stattgefundene Brandlegung an einer Imbissbude in unmittelbarer Nähe dieser Lagerhalle aufgeklärt werden. Im dringenden Tatverdacht steht ein 36jähriger Angehöriger eines Sicherheitsunternehmens.

Ergebnis der Ermittlungen war, dass die unmittelbar an der Außenseite der Lagerhalle gestapelten Holzpaletten in Brand gesetzt worden waren. Zu dieser Erkenntnis trugen wesentlich auch die Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes und der Einsatz von Brandmittelspürhunden bei.

Nun begann eine mehrere Monate währende Ermittlungsarbeit, die letztendlich unter Ausschöpfung verschiedener kriminaltaktischer Maßnahmen von Erfolg gekrönt sein sollte. Ihre minutiöse Ermittlungsarbeit führte die Ermittler der Kripo Regensburg letztendlich zu einem 36jährigen Angehörigen eines Sicherheitsunternehmens aus Niederbayern. Am Dienstag nahmen sie den Mann fest.

Bei seiner anschließenden Vernehmung, in die auch sogenannte Profiler des Polizeipräsidiums München und die Sachbearbeiterin der Staatsanwaltschaft München eingebunden waren, gestand der in Straubing wohnende Mann, die beiden Brände gelegt zu haben. Zudem bekannte er sich zu zwei Brandstiftungen an einem Gebäude in München im November 2010. Auch dabei entstand kein Personenschaden. Der verursachte Sachschaden hielt sich in Grenzen.

Der Tatverdächtige gab an, die Brände in der Zeit in der er als Wachmann an den jeweiligen Objekten eingesetzt war, gelegt zu haben. Als Motiv für sein Handeln gab der Mann "Frust" gegenüber seinem Arbeitgeber an.
16.05.12

Autofahrer starb

Schwandorf. Tödliche Verletzungen erlitt ein Autofahrer am Dienstagfrüh, als er mit seinem Fahrzeug an einen Baum prallte.

Gegen 2.30 Uhr war ein 27jähriger Mann aus dem Landkreis Schwandorf auf der Kreisstraße SAD 5 von Münchshof in Richtung Bubach unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Seatfahrer alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Er erlitt trotz angelegtem Sicherheitsgurt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb.

Nach Rücksprache mit dem Jour-Staatsanwalt wurde ein Gutachter zur Unfallstelle beordert. Der Sachschaden beträgt etwa 3000 Euro.
15.05.12

Heißer Wahlkampf

Mantel. In der Nacht auf Sonntag wurden im Ortsbereich von Mantel (Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab) acht Plakate des Ortsverbandes der SPD mit dem Konterfei des Bürgermeisterkandidaten von Plakatständern abgelöst und gestohlen.

Weitere 14 Plakate wurden teilweise zerrissen oder mit gelber Farbe besprüht. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 450 Euro. Die Kripo Weiden hat die Ermittlungen übernommen und erbittet Hinweise unter Telefon 0961/401-292.
14.05.12

Toter Taucher im See

Schwandorf. Ein 44jähriger Mann aus dem Landkreis Schwandorf wurde vermutlich nach Tauchunfall tot aus dem Murner See geborgen.

Am Samstag gegen 9 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung über einen vermissten 44jährigen Mann aus dem Landkreis Kelheim ein. Der Mann war nach Angaben der Angehörigen am Freitag mit seinem Fahrzeug zum Murner See aufgebrochen, um dort zu tauchen. Seither konnte er nicht mehr erreicht werden.

Alarmierte Kräfte der Polizeiinspektion Schwandorf gelang es, das Fahrzeug, einen Mercedes Vito, im südwestlichen Bereich des Sees zu finden. Im weiteren Verlauf wurde im See etwa 100 Meter vom Ufer entfernt ein lebloser Körper entdeckt und durch die zwischenzeitlich alarmierten Kräfte der Feuerwehr geborgen.

Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Wegen der Gesamtumstände erscheint ein Tauchunfallgeschehen wahrscheinlich. Hinweise auf ein etwaiges Verschulden Dritter haben sich bislang nicht ergeben.

Zeugen, die den Taucher oder den silber-beigen Mercedes Vito mit Kelheimer Zulassung im Bereich Rauberweiherhäusl gesehen haben, sollen sich mit der Kriminalpolizei Amberg unter Telefon09621/890-0 in Verbindung setzen.
12.05.12

Phantombild erstellt

Amberg. Ein auf Grund von Zeugenaussagen angefertigtes Phantombild soll zu dem Täter führen, die am 29.April gegen 1 Uhr ihn Amberg einen Raubüberfall auf einen 32jährigen Taxifahrer verübt hatte.

Das Tatgeschehen hatte gegen 0.30 Uhr am Luitpoldplatz in Sulzbach-Rosenberg seinen Ausgang genommen, als der Unbekannte in das Taxi stieg, um sich nach Amberg fahren zu lassen. Dort dirigierte der etwa 20jährige Fahrgast den Taxifahrer zum Parkplatz an der Hirschauer Straße, im Bereich Oberammersricht.

Plötzlich bedrohte er den Taxifahrer dort mit einem silberfarbenen Gegenstand und raubte ihm die Geldbörse. Beim Versuch damit zu flüchten folgte ihm der Taxifahrer und es kam einem kurzen Gerangel. Dabei verlor der Täter die Geldbörse, er konnte allerdings unerkannt flüchten.

Täterbeschreibung:
  • etwa 20 Jahre alt und etwa 180 Zentimeter groß, mit braunen oder dunkelbraunen Haaren. Besonders auffällig ist ein großes Loch in wenigstens einem der Ohrläppchen, in dem sich ein sogenannter Plug oder Tunnel befindet. Dabei handelt es sich um einen Gegenstand, der das ausgedehnte Ohrläppchen ausfüllt. Gerade auf dieses individuelle persönliche Merkmal setzt die Kripo Amberg bei ihrer Fahndung. Bekleidung: Dunkle Stoffkapuzenjacke.
Hinweise zu dessen Identität oder Aufenthalt nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter Telefon 09621/890-0 entgegen.
11.05.12
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