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Mit „Blüten“ im Puff

Cham. Ein 54jähriger Mann aus dem Landkreis Cham stellte Falschgeld her und bezahlte mit diesen „Blüten“ in rund 100 Fällen Liebesdienste im Rotlichtmilieu.

Aufgeflogen ist der Mann aber durch Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, nachdem ein Bekannter von ihm im Februar 2016 an einer Tankstelle in Regensburg mit einem gefälschten Geldschein bezahlen wollte. Ein aufmerksamer Tankstellenmitarbeiter bemerkte, dass es sich um Falschgeld handelte und informierte die Polizei. So führte die Spur zu dem 54jährigen Mann.

In ersten Befragungen zeigte sich der Chamer geständig. Darüber hinaus ergaben sich allerdings auch Erkenntnisse, dass er im Zeitraum von Ende 2013 bis Mitte 2016 in etwa 100 Fällen Besuche bei Frauen im Regensburger Rotlichtmilieu mit selbst hergestellten Geldscheinen bezahlt hat. Auch in diesen Fällen führte die erdrückende Beweislage bereits zu einem Geständnis.

Nach Weiterleitung der Ermittlungsunterlagen an die Staatsanwaltschaft Regensburg muss sich der Mann, der bereits einschlägig in Erscheinung getreten ist, mit einer juristischen Aufarbeitung wegen des Verdachts der Geldfälschung gemäß dem Strafgesetzbuch verantworten.
02.12.16

Transporter ausgeräumt

Regensburg. Gleich drei neue Fälle von aufgebrochenen Fahrzeugen im Stadtosten beschäftigen die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. In den Nachtstunden auf Donnerstag waren in Kleintransportern zurückgelassene Werkzeuge das Ziel von Dieben.

Die Tatorte liegen in der Humboldtstraße, der Haydnstraße und der Brahmsstraße. Der oder die Täter gelangten jeweils über eingeschlagene oder aufgehebelte Scheiben in die geparkten Kleintransporter. Aus den Fahrzeugen, die im Zeitraum zwischen 16 Uhr am Mittwoch und Donnerstagmorgen, 6.30 Uhr aufgebrochen wurden, fehlen nun verschiedene Werkzeuge und Baumaschinen im Gesamtwert eines vierstelligen Betrages. Zudem entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden in Höhe von 2500 Euro.
01.12.16

Sattelzug kippt um

Sinzing. Zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn und auch auf den Umleitungsstrecken kam es am Mittwoch-Nachmittag, nachdem gegen 14.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Nittendorf und Sinzing in FahrtrichtungRegensburg ein mit Rundholz beladener Sattelzug umstürzte.

Kurz vor der sogenannten „Waldhäuslkurve“ geriet der Sattelzug außer Kontrolle und dadurch von der rechten auf die linke Fahrspur, weil ihm der linke Vorderreifen geplatzt war. Dort kippte das Gespann zur Seite und auf einen sich auf gleicher Höhe fahrenden Opel Corsa, der mit zwei Personen besetzt war. Der Opel wurde regelrecht von oben zusammengedrückt und zwischen Mittelleitplanke und Lkw eingeklemmt. Ein nachfolgender Mercedes Sprinter konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte in das Heck des Aufliegers.

Die beiden Insassen des Opel, eine 23jährige Frau und ein 32jähriger Mann, konnten sich leicht verletzt über die Beifahrerseite aus ihrem bis zur Unkenntlichkeit beschädigten Fahrzeug befreien. Der 50jährige Fahrer des Holztransporters wurde ebenfalls leicht verletzt. Die Verletzten mussten vom Rettungsdienst in Regensburger Krankenhäuser gebracht werden.

Die Ladung verteilte sich in Fahrtrichtung Passau über die gesamte Fahrbahn. In Fahrtrichtung Passau musste zunächst eine Totalsperre erfolgen. Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Nittendorf ausgeleitet. In Fahrtrichtung Regensburg bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau.

Weil der Lkw auf der Mittelleitplanke lag und auch die Gegenfahrbahn durch den Leitplankenschaden, Erdreich und auslaufenden Kraftstoff beeinträchtigt war, staute sich auch in Fahrtrichtung Nürnberg der Verkehr über das Autobahnkreuz Regensburg hinaus. Auch auf den Umfahrungsstrecken kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Mit dem Ende der Bergungsmaßnahmen wird nicht vor 18.30 Uhr gerechnet. Der Gesamtsachschaden dürfte sich nach einer ersten Einschätzung auf etwa 80.000 Euro belaufen.
30.11.16

Einbrecher flüchtete

Regensburg. Am Dienstag gegen 21.30 Uhr überraschte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einen Mann bei einem Einbruch in einen Supermarkt in der Friedrich-Viehbacher-Allee. Der Täter konnte jedoch unerkannt flüchten.

Der Wachmann beobachtete den bislang Täter, als dieser gerade versuchte, die elektronische Eingangstüre zum Pfandautomaten eines Supermarktes aufzuhebeln. Als der Einbrecher dies bemerkte, gab er Fersengeld. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos.

Am Tatort stellten die Beamten des Kriminaldauerdienstes der Kripo Regensburg fest, dass der Täter zudem vergeblich versucht hatte, in eine Arzt- und Physiotherapiepraxis sowie einen Friseurladen einzudringen. Alle Tatorte sind in einem Gebäudekomplex untergebracht.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro.
30.11.16

Einbruch bei Juwelier

Amberg. Bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft am Marktplatz entstand hoher Sachschaden. Die Täter erbeuteten Schmuck im Gesamtwert von mehreren tausend Euro und flüchteten unerkannt.

In brachialer Weise drangen die Täter am frühen Dienstagmorgen über die aufgebrochene Ladentüre in die Geschäftsräume ein und entwendeten verschiedene Schmuckstücke. Nach ersten Hinweisen gehen die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg davon aus, dass sich der Einbruch gegen 4.20 Uhr ereignet hat und das mehrere Personen beteiligt waren.

Detaillierte Beschreibungen der Täter, die dunkel gekleidet waren, liegen bislang nicht vor. Der Sachschaden wird auf mindestens 4000 Euro geschätzt. Die Kripo Amberg ermittelt mit Hochdruck und bittet um Hinweise unter Telefon 09621/890-0.
29.11.16

Spielhalle überfallen

Schwandorf. Zwei unbekannte Täter verübten einen Raubüberfall auf eine Spielhalle in Neunburg vorm Wald und erbeuteten einen geringen Bargeldbetrag

Am Sonntag gegen 20.20 Uhr betraten zwei unbekannte Männer die Spielhalle am Jobplatz und forderten mit vorgehaltenem Messer von dem alleine in der Spielhalle befindlichen 42jährigen Aufseher die Herausgabe von Bargeld. Anschließend nahmen die beiden mit Wollmütze und Schal vermummten Täter einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag an sich und flüchteten zu Fuß.


Das Opfer blieb unverletzt. Sofort eingeleitete intensive Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.

Beschreibung:
  1. Täter: etwa 175 Zentimeter groß, schlank, Jogginghose, schwarze Jacke, Wollmütze
  2. Täter: etwa 170 Zentimeter groß, schlank, Jeans, dunkle Jacke, Wollmütze und Schal im Gesicht
Beide sprachen gebrochen Deutsch. Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Amberg unter Telefon 09621/890-0.
28.11.16
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