Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Mädchen belästigt

Amberg. Am Donnerstagabend wurde ein 13jähriges Mädchen zwischen dem Bahnhof und dem Busbahnhof in Amberg von mehreren Männern belästigt.

Er hatte gegen 19.20 Uhr versucht, das Mädchen unter einem Vorwand in sein Auto zu locken. Als es sich weigerte wurde es von einem zweiten Mann umarmt und oberhalb der Bekleidung gestreichelt. Eine dritte männliche Person stand in der Nähe und gehörte wohl zu der Gruppe dazu.

Das Mädchen setzte sich zur Wehr und lief in Richtung Busbahnhof weg, wobei es von einem der Männer verfolgt wurde. Als die Jugendliche in einen wartenden Bus mit roten Farbelementen einstieg und mit dem Fahrer sprach, entfernte sich ihr Verfolger. Daraufhin begab sich das Mädchen nach Hause und verständigte mit ihren Eltern die Polizei.


Beschreibungen der Männer:
  • Person 1: 20 bis 30 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter, arabisches Aussehen, drei bis vier Zentimeter lange, feingelockte Haare nach oben gestylt, schwarzer Kinnbart, schwarzes Oberteil mit einem weißen Schriftzug „Champion“ – davon „C“ in blau und rot
  • Person 2: 17 bis 19 Jahre alt, 175 bis 180 Zentimeter, arabisches Aussehen, kurze, nach hinten gestylte Haare, blaues T-Shirt mit weißen Streifen, eventuell hellblaue Jeansjacke
  • Person 3: dunkel gekleidet, mehr nicht bekannt
Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonstige, sachdienliche Hinweise unter Telefon 09621/8900 geben können. Außerdem wird der Busfahrer, den das Mädchen am Busbahnhof Amberg angesprochen hat, dringend gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
26.02.21

Wohnhaus in Flammen

Regensburg. Am frühen Donnerstag-Morgengeriet ein Einfamilienhaus bei Pentling in Brand.

Gegen 4.50 Uhr wurde über Notruf ein in Flammen stehendes Wohnhaus im Ortsteil Großberg gemeldet. Mehrere Feuerwehren aus der Region begannen unmittelbar mit den Löscharbeiten.


Schnell stand fest, dass das Wohnhaus seit mehreren Jahrzehnten unbewohnt war und sich niemand in dem Gebäude aufhielt. Auch für Anwohner bestand zu keiner Zeit eine Gefahr.

Gegen 8 Uhr war der Brand gelöscht. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf etwa 165.000 Euro.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen und geht derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
25.02.21

Autofahrer (92) starb

Regenstauf. Am Mittwoch um 15.55 Uhr kam es auf der Kreisstraße R39 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 92jähriger Autofahrer starb.

Der Senior fuhr mit seinem Mercedes auf der Gemeindeverbindungsstraße von Steinsberg in Richtung Wolfsegg. An der Einmündung zur Kreisstraße R39 fuhr er ein und übersah dabei einen von links kommenden Mini einer 55jährigen Frau, die auf der bevorrechtigten Kreisstraße nach Wolfsegg unterwegs war.

Beim Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge nach links von der Fahrbahn geschleudert.


Die 55jährige Mini-Fahrerin erlitt schwerste Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in ein Regensburger Krankenhaus geflogen. Der 92jährige Fahrer des Mercedes wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der genauen Unfallursache die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.

Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ungefähr 25.000 Euro.
24.02.21

Betrunken an der Grenze

Waldsassen. Bei einem einreisewilligen Autofahrer wurde an der Grenze Alkoholgeruch festgestellt. Die Fahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme angeordnet.

Gegen 1 Uhr nachts wurde am Grenzübergang Waldsassen das Auto angehalten. Der 43jährige Fahrer konnte alle erforderlichen Unterlagen für die Einreise nach Bayern vorweisen. Allerdings fiel den Einsatzkräften ein deutlicher Alkoholgeruch aus dem Fahrzeuginneren auf.


Nachdem ein Atemalkoholtest einen zu hohen Wert anzeigte, musste der Mann sein Fahrzeug stehen lassen. In einem Krankenhaus wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.
23.02.21

DNA wird untersucht

Regensburg. Am 2. November 2020 kam es zu einer Vergewaltigung einer jungen Frau im Donaupark. Für Hinweise zur Ergreifung des Täters ist eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgesetzt. Im Zuge der Ermittlungen wurden auch DNA-Reihenuntersuchungen angeordnet.

Wie damals berichtet wurde am Abend des 2. November 2020 im Regensburger Donaupark eine junge Frau von einem noch unbekannten Täter, der mit einem Fahrrad unterwegs war, mit vorgehaltenem Revolver überfallen und sexuell missbraucht.

Mehrere Wochen nach diesen Taten meldete sich eine 24jährige Frau bei der Regensburger Polizei und teilte mit, dass sie am Montag, 26. Oktober 2020, gegen 22 Uhr, von einem Unbekannten an der Bushaltestelle am Rennplatz, nahe dem Rennplatz-Zentrum, kurz angesprochen worden wäre. Nach dem Gespräch ging die Frau weiter mit ihrem Hund Gassi und wurde offenbar von dem Unbekannten verfolgt.


Auf einem Fußweg zwischen dem Münzerweg und der Dr.-Leo-Ritter Straße habe sie der Mann plötzlich mit einer Waffe bedroht und sie in unsittlicher Weise berührt. Im Anschluss entfernte sich der Mann in unbekannte Richtung. Auffällig sei die gelbfarbene Jacke gewesen, die der als äußerst schlank beschriebene Mann an diesem Tag trug.

Beschreibung des unbekannten Täters:
  • schwarzes, krauses Haar, dunkelhäutig, 20 bis 35 Jahre alt, 165 bis 175 Zentimeter groß, schlank, schmales Gesicht, sprach Deutsch mit Akzent, führte einen silber-grau-chromfarbenen Revolver ein dunkles Fahrrad mit Reflektoren („Katzenaugen“) in den Speichen mit sich
Inzwischen hat das Amtsgericht Regensburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg eine DNA-Reihenuntersuchung angeordnet. Die Kriminalpolizei Regensburg konnte in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Rechtsmedizin in Erlangen eine DNA-Spur sichern, die dem Täter zugeordnet wird. Nun soll unter Berücksichtigung der Täterbeschreibung eine DNA-Reihenuntersuchung von bislang etwa 200 Personen helfen, den Mann zu finden. Die zur Abgabe einer Speichelprobe aufgeforderten Männer hatten in einem bestimmten Zeitraum einen Bezug zur näheren Umgebung der Tatorte.

Die Teilnahme an der DNA-Reihenuntersuchung ist freiwillig. Durch das bayerische Landeskriminalamt werden die anonymisierten Speichelproben ausgewertet und im Anschluss an den Abgleich mit der DNA-Spur des Täters sofort vernichtet. Ein Abgleich mit anderen Fällen oder eine Speicherung in der DNA-Datenbank erfolgt nicht.
19.02.21

Corona-Test manipuliert

Tirschenreuth. Am frühen Donnerstagstunden wollte eine 37jährige Frau mit einem gefälschten Corona-Testergebnis nach Deutschland einreisen.

Gegen die Frau wird nun ermittelt. Sie kehrte freiwillig in die Tschechische Republik zurück.


Gegen 5.15 Uhr wurde die 37jährige Frau bei der Einreise aus der Tschechischen Republik kontrolliert. Bei der Kontrolle des negativen Coronatest-Nachweises wurde festgestellt, dass das Ausstellungsdatum manipuliert wurde, um die Einhaltung der geltenden 48 Stunden Frist vorzutäuschen.

Die Bescheinigung wurde sichergestellt. Die Dame fuhr nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder nach Tschechien.
18.02.21
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