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Sozia (17) starb

Cham. Bei einem Motorradunfall kam am Samstagabend eine 17jährige Mitfahrerin auf einem Motorrad ums Leben.

Ein 19jähriger Motorradfahrer war gegen 20.30 Uhr mit seiner KTM auf der Staatsstraße 2400 in Richtung Waldmünchen unterwegs. Auf dem Motorrad fuhr die 17jährige Jugendliche als Sozia mit. Zwischen den Ortschaften Ast und Neue Ziegelhütte stürzte das Motorrad aus bisher ungeklärter Ursache in einer langgezogenen, leichten Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn, schleuderte nach links weg und prallte gegen eine Leitplanke.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war kein weiteres Fahrzeug an dem Unfallgeschehen beteiligt.

Die jugendliche Sozia wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 19jährige Fahrer wurde schwerverletzt von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Fahrer und Mitfahrerin stammen aus dem Landkreis Cham.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Staatsstraße war für etwa vier Stunden gesperrt.
22.07.18

Verletzte bei Brand

Cham. Beim Brand eines Wohnhauses in der Innenstadt von Cham wurden zwei Personen verletzt. Das Gebäude ist nach dem Feuer einsturzgefährdet.

Am Freitag gegen 16.15 Uhr kam es aus bisher ungeklärter Ursache in einem älteren, derzeit unbewohnten Reihenhaus zu einem Brand. Anwohner hatten von einer Explosion mit nachfolgendem Feuer und starker Rauchentwicklung berichtet.

Dabei brannte die Dachgeschosswohnung des in der Propsteistraße gelegenen Hauses komplett aus. Der Sachschaden an dem dreistöckigen Gebäude beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 300.000 Euro.

Durch die Feuerwehr waren die angrenzenden Reihenhäuser evakuiert worden. Sechs Personen wurden aus den Häusern gebracht, zwei Männer im Alter von 76 und 34 Jahren erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten vor Ort ambulant behandelt werden.

Neben dem Rettungsdienst waren etwa 200 Feuerwehrleute eingesetzt.

Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Regensburg geführt.
21.07.18

Senior reingelegt

Regensburg. Mit der „Enkeltrick-Masche“ erbeuteten Kriminelle bei einem 80jährigen Mann über 30.000 Euro.

Aus dem Raum Regensburg gingen am Donnerstag zehn Mitteilungen bei der Polizei ein, dass offensichtlich Betrüger angerufen haben. Mit der sogenannten Enkeltrick-Masche aber auch als angebliche Polizeibeamte versuchten die Anrufer sich das Vertrauen der Betroffenen zu erschleichen und dadurch an das Geld der Angerufenen zu gelangen.

In einem Fall schafften es die Betrüger tatsächlich, einen Senior zur Übergabe von über 30.000 Euro zu bewegen. Der Mann handelte in dem Glauben, einen Angehörigen finanziell zu unterstützen. Als der Verdacht entstand, dass möglicherweise Betrüger am Werk waren, hatte der Mann das Geld bereits übergeben.

Zur Vorbeugung, nicht Opfer solcher Betrüger zu werden, ist es besonders wichtig, dass möglichst alle Bürger und insbesondere lebensältere Menschen wissen, dass solche Anrufe bei ihnen eingehen können.

Die Telefonate beginnen bei der als „Enkeltrick“ bezeichneten Masche häufig mit einer offenen Frage, wie beispielsweise: „Weißt du, wer dran ist“? Wird daraufhin ein Name genannt, schlüpft der Anrufer in die Rolle des Genannten und fordert in der Folge finanzielle Unterstützung.

Bei der Masche „falscher Polizeibeamter“ wird häufig versucht mit der Aussage, dass festgenommene Einbrecher die Daten der Angerufenen hätten, Verunsicherung zu erzeugen. Danach kam es auch dazu, dass finanzielle Verhältnisse und Sicherheitsvorrichtungen abgefragt wurden. Darüber hinaus boten die falschen Beamten auch an, Wertgegenstände "sicher" zu verwahren.

Durch die Täter wird zudem häufig Zeitdruck erzeugt, um den Angerufenen die Möglichkeit für Nachfragen bei Personen ihres Vertrauens zu erschweren.

Die polizeiliche Erfahrung zeigt, dass Warnmeldungen und die Sensibilisierung von Familienangehörigen und Mitarbeitern von Geldinstituten schon in vielen Fällen dazu geführt haben, dass es zu keinen Auszahlungen gekommen ist.
20.07.18

Raub nach Streit

Regensburg. Bereits am 8.Juli entwickelte sich eine Streitigkeit im Stadtgebiet von Regensburg zu einem Raubdelikt. Am Mittwoch wurde nun ein Mann festgenommen und dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der erlassene Haftbefehl wurde vollzogen und der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

Damals gerieten zwei 18 und ein 17 Jahre alte Burschen mit einem 30 Jahre alten Mann am Ernst-Reuter-Platz in Streit. Nach einer körperlichen Auseinandersetzung und Drohungen durch den Älteren schien die Situation zunächst beruhigt.

Nur wenig später trafen die Kontrahenten auf einem Vorplatz eines Einkaufszentrums in der Friedenstraße wieder aufeinander. Im nun erneut aufkeimenden Streit zog der Ältere ein Messer hervor und ging mit einem Stock auf die Gegner los.

Erst bei den Anschlussermittlungen kam heraus, dass der Mann im Verlauf der Streitigkeit einem seiner Gegner eine Tasche entriss und daraus einen Akkupack im Wert eines mittleren zweistelligen Eurobetrages an sich nahm.

Gegen den bereits mehrfach in Erscheinung getretenen Mann mit iranischer Staatsangehörigkeit ist deshalb ein Haftbefehl wegen des Verdachts des schweren Raubes erlassen worden.
19.07.18

Lehrer gemobbt

Weiden. Lehrer einer Schule in Weiden sind Opfer diffamierender Bilder und Beleidigungen geworden, die durch sogenannte „neue Medien“ verbreitet wurden. Bei den bisher ermittelten Gruppenchattern handelt es sich um schuldunfähige Kinder.

Lehrkräfte beklagen sich nicht selten Opfer von Schmähungen und Ziel von Belustigungen in sozialen Medien zu werden. So auch in einem Fall in Weiden. Gleich über mehrere Lehrkräfte haben sich die Schüler im Juni in einem privaten Klassenchat beleidigend geäußert, persönliche Fotos der Geschädigten verbreitet und dafür „Likes“ erhalten.

Diese erst seit wenigen Jahren bestehende Form der "Gewalt gegen Lehrkräfte" sei kein „Dummerjungenstreich“, hieß es von der Polizei. Neben den Straftatbeständen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung sind auch Verstöße gegen das Kunsturhebergesetzes und somit der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen möglich.


Auch schuldunfähige Kinder besäßen keinen Freibrief, die Rechte von anderen – hier Pädagogen, Lehrer und Erzieher - zu ignorieren, hieß es. Nach Bekanntwerden eines solchen Vorgangs wird die Staatsanwaltschaft darüber in Kenntnis gesetzt und die zuständigen Jugendämter werden informiert. Zudem können Schulen ebenfalls disziplinierende Maßnahmen verhängen.
18.07.18

Strip vor Landratsamt

Regensburg. Weil sich am Montag gegen 9.43 Uhr ein "amtsbekannter" 19jähriger syrischer Staatsangehöriger weigerte, das Regensburger Landratsamt trotz Aufforderung und bestehendem Hausverbot freiwillig zu verlassen, musste die Polizei hinzugerufen werden.

Vor Ort stellten die Beamten dann fest, dass der junge Mann bereits begonnen hatte, sich auf der Straße zu entkleiden. Den Platz vor dem Landratsamt wollte er weiterhin nicht verlassen.

Er musste schließlich kurzzeitig von der Polizei in Gewahrsam genommen werden.
17.07.18
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