Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern Tchibo.de - Jede Woche eine neue Welt!


"Verdiente Oberpfälzer"


Bezirkstagspräsident Franz Löffler (r.) zeichnet Ludwig Spreitzer
und Josef Fendl aus
Regensburg. Als "Botschafter der Oberpfalz" betitelte Bezirkstagspräsident Franz Löffler den früheren Kulturreferenten des Bezirks Oberpfalz Ludwig Spreitzer aus Waldsassen (Landkreis Tirschenreuth) und den Schriftsteller Josef Fendl aus Neutraubling (Landkreis Regensburg). Er zeichnete die beiden mit der Bezirksmedaille aus, der höchsten Auszeichnung des Bezirks Oberpfalz.

Ludwig Spreitzer war von 1994 bis 2008 Mitglied des Bezirkstags und bekleidete von 1998 bis zu seinem Ausscheiden aus dem Gremium das Amt des Kulturreferenten. Zudem hatte er seit 2002 das Amt des stellvertretenden Bezirkstagspräsidenten inne. In seiner Zeit als Kulturreferent entwickelte er die Kulturpolitik des Bezirks maßgeblich weiter, hieß es. Unter seine Ägide wurden der Kulturpreis und der Jugendkulturförderpreis des Bezirks Oberpfalz eingeführt, die alljährlich in drei wechselnden Sparten verliehen werden. Spreitzer sei immer offen für aktuelle Strömungen im Kulturbereich gewesen, hob Löffler hervor.

Der Neutraublinger Schriftsteller Josef Fendl erhielt die Bezirksmedaille für seine rund 60jährige schriftstellerische Tätigkeit. Fendl, der besonders durch seine Sprüche- und Bauernseufzer-Sammlungen in Mundart einem breiten Leserpublikum bekannt ist, bringe mit seinen Erzählungen viele Menschen "zum Nachdenken und zum Lachen", urteilte Löffler. In unzähligen Büchern, Zeitungsartikeln, Radiobeiträgen und Gemeinde- und Stadtchroniken habe er Land und Leute der Region beschrieben. Dabei behandle er nahezu alle gesellschaftlichen und kulturellen Bereiche der bayerischen Heimat.

Die Bezirksmedaille ist die höchste Auszeichnung, die der Bezirk Oberpfalz für Verdienste um die Region vergibt. Sie wird seit 1977 in unregelmäßigen Abständen verliehen. Zu den Trägern der Bezirksmedaille zählen unter anderem Prof. Dr. Helmut Altner, ehemaliger Rektor der Universität Regensburg, Klaus Conrad, Unternehmer aus Hirschau, Gerd Schönfelder und Annke Conradi, erfolgreiche Behindertensportler, Georg Ratzinger, ehemaliger Leiter der Regensburger Domspatzen, und Bezirkstagspräsident a. D. Rupert Schmid.
13.03.10

Rollkommando schlug zu


Der zurückgelassene Schlagstock.
Foto:Polizei
Regensburg. Ein nicht alltäglicher Raubüberfall ereignete sich in den späten Abendstunden des letzten Montags im Regensburger Stadtteil Winzer.

Gegen 22.50 Uhr klingelten drei bislang unbekannte Männer an der Wohnungstüre eines in der Nürnberger Straße wohnenden Mannes. Als der die Tür öffnete, wurde er von drei Männern überwältigt und mit einem Holzschlagstock traktiert.

Einer der drei Männer hielt die ebenfalls in der Wohnung anwesende Freundin des Mannes mit einer Pistole in Schach. Nachdem der Überfallene den Forderungen der Männer, seinen Computer und Bargeld herauszugeben nicht nachkam, entwickelte sich ein Handgemenge und das Trio flüchtete letztlich ohne Beute.

Der Überfallene, ein 23jähriger Regensburger, musste sich in ambulante Behandlung begeben. Von den Tätern ist lediglich bekannt, dass sie dunkel gekleidet waren und Sturmmasken trugen. Den Holzschlagstock ließen sie bei ihrer Flucht in der in der Wohnung zurück.

Hinweise erbittet die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter Telefon 0941/506-2888.
12.03.10

Tod nach Bagatell-Unfall

Falkenstein. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Donnerstag-Nachmittag starb ein junger Autofahrer. Er war nach einem Bagatell-Unfall ausgestiegen und von einem schleudernden Auto erfaßt worden.

Die Straße war zur Unfallzeit schneeglatt. Der 25jährige Autofahrer war mit seinem Opel in einer leichten Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen und am Straßenrand im Schnee stecken geblieben.

Kurze Zeit später hielt ein weiterer Fahrer und bot seine Hilfe an. Der junge Mann verließ daraufhin offensichtlich sein Fahrzeug und stand auf der Fahrbahn, als ein drittes Auto mit einem 45jährigen Mann am Steuer ins Schleudern kam, den Opel und auch den Fahrer erfasste und auf die Fahrbahn schleuderte. Ob ein vierter Wagen, der die Unfallstelle passierte, noch mit mit den anderen Beteiligten zusammenstieß, ist derzeit noch unklar.

Der 25jährige Mann aus dem Landkreis Cham wurde so schwer verletzt ,dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Zur Klärung des Unfallhergangs und der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzu gezogen. Die beteiligten Autos wurden sichergestellt.

Der Sachschaden dürfte bei 4500 Euro liegen. Die Staatsstraße war für mehrere Stunden gesperrt.
11.03.10

Mischlingshund starb

Schmidmühlen. Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Hund auf der Staatsstraße 2235 zwischen Brunnmühle und Brunnhof wurde der Vierbeiner getötet.

Der Schäferhundmischling mit rotem Halsband wollte die Staatstraße überqueren und wurde von dem Auto erfasst.

Am Auto entstand ein Schaden von etwa 1000 Euro. Der 26jährige Fahrer wurde nicht verletzt.

Der Besitzer des Hundes konnte noch nicht ausfindig gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. Der Hundehalter soll sich mit der Polizeiinspektion Amberg unter Telefon 09621/890-320 in Verbindung setzen.
11.03.10

Vorsicht: "Enkeltrick"

Regensburg. Unbekannte sind immer noch erfolgreich mit dem sogenannten "Enkeltrick" erfolgreich unterwegs. Dies belegen mehrere Fälle, die in den letzten Wochen vorwiegend bei Regensburger Polizeidienststellen angezeigt wurden.

In drei der sieben Fälle, die sich seit dem 22.Januar im Stadtgebiet Regensburg zutrugen, erlangten die unbekannten Täter eine Beute in Höhe von 22.000 Euro.

Vorwiegend stammen die Opfer aus der ehemaligen UdSSR. Die Masche ist immer die gleiche: Bei den meist älteren Personen ruft ein Mann an und gibt sich als enger Verwandter aus. Mit emotionaler Energie schildert er ein Unglücksgeschehen, das sich in einem osteuropäischen Land, vorwiegend Russland, ereignet hat.

Um den folgenden juristischen Konsequenzen zu entgehen, bittet der Anrufer darum, einem Kurier Geldbeträge bis in eine Höhe von 15.000 Euro zu übergeben. So könne sich der "Enkel" von den strafrechtlichen Konsequenzen freikaufen.

In der Tat taucht dann wenig später der Abholer auf, um das Geld zu übernehmen. In manchen der Fälle begleitete er gar die Angesprochenen zur Bank.

Der "Enkeltrick" ist kein Phänomen der letzten Monate, sondern wird schon seit Jahren, vorwiegend von osteuropäischen Tätergruppen praktiziert. Die konzentrieren sich dabei überwiegend auf Personen, die einen Bezug zu Gliederstaaten der ehemaligen UdSSR haben.

Der Grund des Anrufs kann neben einen Verkehrsunfall ein angeblich günstiger Autokauf oder der Erwerb von Aktien oder Computern sein , weswegen das Geld innerhalb kürzester Zeit benötigt werde. Dabei werden die ausgespähten Opfer durchaus auch emotional unter Druck gesetzt.

An Unbekannte sollte keinesfalls Geld, egal in welcher Höhe, herauszugeben werden - unabhängig auch von den vorangegangenen Schilderungen der Notlagen oder Unfallsituationen, heißt es von der Polizei. Sinnvoll sei innerhalb der Familie auch die Sensibilisierung der älteren Generation, denn sie sind die potentiellen Opfer.
10.03.10

Von Lkw erschlagen

Furth im Wald. Auf einem Firmengelände in Furth im Wald wurde am Dienstag-Morgen ein 53jähriger Lkw-Fahrer tot unter einer Sattelzugmaschine gefunden.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der kroatische Staatsangehörige damit befasst, im Auftrag seiner Heimatspedition zwei Sattelzugmaschinen auf einen Auflieger zu verladen. Dabei verrutschte die Rampe.

Offensichtlich beim Versuch, den Lastwagen mit einem Wagenheber wieder flott zu bekommen, rutschte die Sattelzugmaschine ab. Der Mann wurde dabei vom Vorderreifen erdrückt.

Mit Unterstützung von Gutachtern des Gewerbeaufsichtsamtes und des TÜV laufen die Ermittlungen der Kripo zur Klärung des Unfallgeschehens.
09.03.10
[1] - 2 - 3 - 4 ... Ende



Telefon Redaktion

Stadt Neumarkt

doityourselfshop

Link zum Forum

Link zum Landkreis Neumarkt

MdEP Albert Deß