Weiden. Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom Mittwoch auf der Konradshöhe in Weiden (
wir berichteten mehrfach) gingen bislang zwölf Hinweise aus der Bevölkerung ein, davon vier in den gestrigen Abend- und Nachtstunden.
Derzeit sind die Beamten der Sonderkommission "Stoppelfeld", in Anlehnung an den Auffindeort des Getöteten, die am Mittwoch eingerichtet wurde und derzeit mit 30 Beamten besetzt ist, damit beschäftigt, auch diesen Hinweisen nachzugehen.
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem gesuchten Pärchen und dem Pkw laufen weiterhin auf Hochtouren.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der 66jährige Weidener nicht durch Verwendung einer am Tatort aufgefundenen Armbrust getötet worden. Todesursache waren Verletzungen durch ein am Tatort vorhandenes Survivalmesser.
Warum die Armbrust, neben der in einigem Abstand auch ein dazugehöriger Pfeil lag, sich am Tatort befand und was diese möglicherweise mit dem Tatgeschehen zu tun hat, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen, die auch über das Wochenende fortgesetzt werden.
Die sichergestellte Armbrust mit der Typbezeichnung "Mini Crossbow" verfügt über einen Pistolengriff und ist dadurch mit einer Hand bedienbar.
Bei dem Messer handelt es sich um ein chromfarbenes Survival-Messer der Marke "Herbertz", Typ 108814. Markant ist die in die Messerklinge integrierte Rückensäge und der Wellenschliff.
Dazu stellt die Kripo Weiden folgende Fragen:
- Wer kennt eine Person, die über eine derartige Armbrust verfügte und jetzt nicht mehr im Besitz dieser Waffe ist?
- Wer kennt eine Person, die im Besitz eines derartigen Messers war?
Sachdienliche Hinweise an die Kripo Weiden unter Telefon 0961/401-290 oder
die Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Oberpfalz unter Telefon 0941/506-0.
27.01.12
Bad Kötzting. Die Kripo hat ein Phantombild eines Räubers veröffentlicht, der am 5.Januar ein Tabakgeschäft in der Bahnhofstraße in Bad Kötzting überfallen wollte.
Der Täter hatte vom Verkaufspersonal Bargeld gefordert, musste jedoch ohne Beute den Tatort verlassen. Er hatte gegen 12 Uhr ein Tabakgeschäft in der Bahnhofstraße betreten und eine dunkelblaue Stofftragetasche auf den Verkaufstresen gelegt. Darin befand sich ein Zettel, auf dem der Unbekannte die Aufforderung notiert hatte, ihm Bargeld zu übergeben. Er hatte einen mittelhohen, vierstelligen Bargeldbetrag aufnotiert. Außerdem stand auf dem Zettel ein Hinweis, wonach er eine Bombe mit sich führe. Sein Ansinnen wurde jedoch abgelehnt, woraufhin der Täter das Geschäft verließ.
Weiter wurde im Rahmen der Ermittlungen bekannt, dass sich der Täter vor oder nach der Tat auf der Bahnhofstraße bis zum Bereich der Einmündung Untere Au aufgehalten haben muss. In einer ersten Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz (
wir berichteten) war erwähnt worden, dass der Täter sich mit einem dunklen, VW-Touran-ähnlichen Fahrzeug, das auf dem Sparkassenparkplatz abgestellt war, entfernt hätte. Diese ersten Erkenntnisse bestätigten sich nicht. Der Täter war aus dem Geschäft zu Fuß geflüchtet. Über ein etwaiges Fluchtfahrzeug ist nichts bekannt.
Beschreibung:
- Der Täter ist etwa 60 Jahre alt, etwa 160 bis 165 Zentimeter groß und hat eine schlanke bis normale Figur. Er hat dunkle, eventuell dunkelblonde, leicht melierte, kurze bis nackenlange, nach hinten gekämmte Haare mit Geheimratsecken. Er hatte keinen Bart und keine Brille. Der Unbekannte sprach einheimischen Dialekt. Auffallend jedoch war, dass er gegenüber einem Zeugen beim Betreten des Geschäfts die Grußform "Hallo" verwendete. Bekleidet war der Mann mit einem dunkelblauen Winterblouson und einer dunklen Hose. Er hatte keine Mütze und keine Handschuhe an. Über die Art der getragenen Schuhe liegen keine Erkenntnisse vor. Er führte eine dunkelblaue Stofftragetasche ohne erkennbaren Aufdruck mit sich.
Die ermittlungsführende Kriminalpolizeiinspektion Regensburg wendet sich nun mit einem Phantombild an die Öffentlichkeit. Dazu hat die Kripo folgende Fragen.
- Wer kann Angaben zur Identität der abgebildeten Person machen?
- Wer kann Angaben zu Fahrzeugen dieser Person machen?
- Hat jemand diese Person am 5.1.2012 zur Mittagszeit im Bereich Bahnhofstraße / Untere Au gesehen?
- Wer hat nach dem 5.1.2012 mit einem Überfall auf das Tabakgeschäft geprahlt oder darüber gesprochen?
Hinweise an die Kripo Regensburg unter Telefon 0941/506-2888.
27.01.12
Weiden. Im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom Mittwoch-Abend in Weiden (
wir berichteten) fahndet die Kripo weiter nach einem jungen Pärchen, das gegen 19.30 Uhr in der Nähe des Auffindeortes gesehen wurde und mit einem Fahrzeug weggefahren sei.
Zu den beiden Personen ist lediglich bekannt, dass die Frau etwa 20 bis 25 Jahre alt ist und blonde Haare trägt. Weitere Angaben zu der männlichen Person sind nicht möglich. Es sei völlig offen ob diese in irgendeinem Zusammenhang mit dem Tatgeschehen stehen, hieß es.
Zum verwendeten Fahrzeug mit NEW-??? oder WEN-???? Kennzeichen erklärte die Kripo, dass es sich nach Angaben der Zeugen um ein Kombifahrzeug mit abgetönten Scheiben im Bereich der Rücksitze und Heckscheibe handeln soll. Der Wagen ist in einem nicht näher definierbaren hellen Blauton oder silberfarben lackiert.
Dazu stellt die Kripo Weiden folgende Fragen:
- Wer hat ein entsprechendes Pärchen in den Abendstunden des Mittwochs am südwestlichen Stadtrand von Weiden zwischen der sogenannten Konradshöhe und Ermersricht gesehen?
- Wer hat in diesem Zeitraum in erwähnten Bereich ein Fahrzeug auf das die Beschreibung zutrifft, bemerkt?
- Wer kann sonst sachdienliche Angaben in Zusammenhang mit dem verübten Gewaltdelikt machen?
Wie die Obduktion des 66jährigen ergab Mannes, verstarb er an Stichverletzungen. Nähere Details dazu wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt.
Hinweise zu der Tat nehmen die Kripo Weiden unter Telefon 0961/401-290 oder die Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Oberpfalz unter Telefon 0941/506-0 entgegen.
26.01.12
Weiden. Noch völlig im Dunkeln liegen die Hintergründe zu einem vermutlichen Tötungsdelikt in Weiden.
Dort fand ein Fußgänger am Mittwoch gegen 19.30 Uhr auf dem Verbindungsradweg vom Weidener Stadtteil Konradshöhe nach Ermersricht einen leblosen, bisher nicht identifizierten Mann. Der sofort verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod des geschätzt etwa 50 bis 60 alten Mannes feststellen, der offensichtlich durch eine Stichverletzung getötet worden war.
Der Zeuge bemerkte zudem ein junges Pärchen, das von Auffindeort zu Fuß und dann mit einem Auto unbekannten Typs flüchtete. In welchem Zusammenhang diese beiden Personen zum Geschehen stehen ist nicht bekannt.
Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen durch Polizeikräfte aus den Großräumen Weiden und Amberg wurden unterstützt durch Streifen der Bundespolizei. Die örtliche Feuerwehr leuchtete den Auffindebereich aus.
Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden führt in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden die Ermittlungen.
26.01.12
Amberg. Ein besonders schusseliger Einbrecher ließ in einer Bäckerei in Kümmersbruck offenbar seine Schlüssel zurück.
In der Nacht zum 2. Januar waren Unbekannte in die Bäckerei im Ortszentrum von Kümmersbruck eingedrungen und hatten aus den Räumlichkeiten des Geschäftes einen Standtresor mit Bargeld und Zigaretten entwendet (wir berichteten).
Erst jetzt wurde am Tatort ein Schlüsselbund gefunden, der bei dem geschilderten Einbruch einem der Täter aus der Tasche gefallen sein könnte. Der Bund mit drei Schlüsseln hat einen auffallenden, messingfarbenen Anhänger, der offensichtlich aus dem Wallfahrtsort Lourdes stammt. Auf der Vorderseite ist der Schriftzug "Lourdes" aufgebracht.
Die Rückseite des Anhängers trägt die Namensgravur "Edwin". Der kleinere der drei Schlüssel, dabei könnte es sich um einen Wertfach- oder Briefkastenschlüssel handeln, trägt die Nummer 072.
Die Kriminalpolizei Amberg bittet unter Telefon 09621/890-0 um Hinweise zu dem Schlüsselbund.
25.01.12
Regensburg. Geringe Beute machte ein bisher unbekannter Räuber, der mit vorgehaltener Waffe am Dienstagnachmittag eine Verkäuferin in der Regensburger Innenstadt bedrohte.
Gegen 17.15 Uhr betrat ein jüngerer Mann die Filiale eines Juweliergeschäftes in der Schwarzen-Bären-Straße in Regensburg, bedrohte die Verkäuferin mit der Waffe und forderte Geld. Die Frau gab ihm einen niedrigen dreistelligen Betrag und der Mann flüchtete in Richtung Maximilianstraße.
Beschreibung des Täters:
- Der Mann istetwa 180 Zentimeter groß und trug eine Tarnjacke. Er hatte graue Turnschuhe an und eine blaue Mütze. Außerdem verdeckte er sein Gesicht mit einem beigefarbenen Schal.
Ein sofortige Fahndung im Innenstadtbereich verlief ergebnislos.
Hinweise an die Kriminalpolizei Regensburg unter Telefon 0941/5062888
24.01.12