Furth im Wald. Auf einem Firmengelände in Furth im Wald wurde am Dienstag-Morgen ein 53jähriger Lkw-Fahrer tot unter einer Sattelzugmaschine gefunden.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand war der kroatische Staatsangehörige damit befasst, im Auftrag seiner Heimatspedition zwei Sattelzugmaschinen auf einen Auflieger zu verladen. Dabei verrutschte die Rampe.
Offensichtlich beim Versuch, den Lastwagen mit einem Wagenheber wieder flott zu bekommen, rutschte die Sattelzugmaschine ab. Der Mann wurde dabei vom Vorderreifen erdrückt.
Mit Unterstützung von Gutachtern des Gewerbeaufsichtsamtes und des TÜV laufen die Ermittlungen der Kripo zur Klärung des Unfallgeschehens.
09.03.10
Regensburg.Ein bisher unbekannter Räuber hat am Montag zwischen 18.35 Uhr und 19.00 Uhr eine Boutique
in der Oberen Bachgasse überfallen und eine Angestellte erheblich verletzt.
Er drückte der allein anwesenden Auszubildenden einen Gegenstand in den Rücken und forderte die Herausgabe von Bargeld. Ob es sich bei dem Gegenstand um eine Waffe gehandelt hat, ist nicht bekannt.
Der Mann erbeutete einen vierstelligen Eurobetrag und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung.
Bevor er das Geschäft verließ, stieß er den Kopf der Frau gegen den Tresen.
Die junge Frau wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher ohne Erfolg.
Beschreibung des Täters:
Ausländer, etwa 180 Zentimeter groß, etwa 35 Jahre alt, trug Jeans und schwarze Jacke.
08.03.10
Amberg. Eine anonyme Notiz sorgte am Montag-Mittag für die Evakuierung des Beruflichen Schulzentrums in Amberg an der Äußeren Raigeringer Straße.
Ein Schüler fand gegen 13 Uhr auf einem PC am Internet-
Infopoint die Nachricht, dass um 14 Uhr eine Bombe an der Schule hochgehen werde. Die sofort verständigte Amberger Polizei ließ in Absprache und enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung das Gebäude räumen, wovon etwa 800 Schüler betroffen waren.
Die Ermittlungsmaßnahmen übernahm zeitgleich die Kriminalpolizeiinspektion Amberg.
Um 14.30 Uhr konnte der Unterricht fortgesetzt werden.
08.03.10
Schwandorf. Nach einem Massenunfall bei Schwandorf ist die Autobahn A93 noch voraussichtlich bis Sonntagmorgen gegen 3 Uhr vollständig gesperrt. 17 Menschen wurden verletzt, davon zwei schwer, als 43 Autos auf schneeglatter Fahrbahn ineinanderrasten.
Kurz vor 16 Uhr war es am Samstag zwischen den Anschlußstellen Schwandorf-Süd und Schwandorf-Mitte zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte gekommen, an dem drei Autos beteiligt waren.
In der Folge ereignete sich der Massenunfall mit 40 Pkw und drei Lastwagen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 100.000 Euro. Unfallursache dürfte nicht angepasste Geschwindigkeit und zu geringer Abstand auf schneeglatter Fahrbahn gewesen sein.
Die beteiligten Fahrzeuginsassen wurden ins Feuerwehrgerätehaus Schwandorf gebracht, wo sie medizinisch betreut wurden.
Eine der beiden schwerer verletzten Personen ist eine 52jährige Frau aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach, die mit dem Rettungshubschrauber in das Amberger Klinikum gebracht wurde. Bei der zweiten schwerverletzten Person handelt es sich um eine Schwandorferin, die vom Notarzt in ein Krankenhaus begleitet wurde.
Die beteiligten drei Kastwagen sind in Deutschland, Rumänien und Kroatien zugelassen. Die meisten am Unfall beteiligten Autos stammen aus dem gesamten Bundesgebiet, mehrere aus Tschechien und ein Auto aus Litauen.
Eingesetzt waren zwei Notärzte und ein Leitender Notarzt sowie ein Einsatzleiter des Rettungsdienstes mit 45 weiteren Rettungssanitätern, ein Notfallseelsorger und neun Einsatzkräfte des Kriseninterventionsteams der Johanniter, sowie rund 50 Feuerwehrleute. Die Feuerwehr hatte zur Betreuung und Erstsichtung der Verletzten ein Zelt an der Unfallstelle aufgebaut.
Die BAB A 93 ist zwischen den beiden Anschlussstellen seit 16 Uhr in beide Richtungen komplett gesperrt. Es entwickelte sich ein Rückstau
von etwa sieben Kilometern. Die Vollsperrung wird wegen der Bergungsmaßnahmen voraussichtlich bis gegen drei Uhr am Sonntagmorgen andauern.
07.03.10
Tirschenreuth. Einen Toten, einen Schwerstverletzten und mehrere Schwerverletzte forderte ein Frontalzusammenstoß am Samstag auf eisglatter Fahrbahn auf der B 299 im Landkreis Tirschenreuth.
Ein 42jähriger Kurierfahrer aus dem Gemeindebereich Altenstadt a. d. Waldnaab (Lkr. NEW) fuhr mit seinem Klein-Lkw Renault Master auf der B 299 in Richtung Falkenberg und geriet auf Höhe Krummennaab um 14.30 Uhr vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit auf eisglatter Fahrbahn in einer leichten Linkskurve ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal gegen den entgegenkommendenkw BMW X3 eines 48jährigen Tirschenreuthers.
Durch den Aufprall wurde der Kurierfahrer aus dem Lkw herausgeschleudert, da er offensichtlich nicht angegurtet war. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Seine 37jährige Beifahrerin und Ehefrau wurde zunächst zur ambulanten Behandlung ins KH Tirschenreuth eingeliefert, wo sie jedoch wieder entlassen werden konnte.
Der BMW des Tirschenreuthers, in dem sich noch seine 41jährige Lebensgefährtin und seine beiden Neffen im Alter von sieben und acht Jahren befanden, wurde durch die Wucht des Aufpralls eine Böschung hinabgeschleudert. Der Fahrer wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehren mittels Rettungspreizer befreit werden. Er erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth gebracht. Nach erster Auskunft schwebt er in Lebensgefahr.
Seine Beifahrerin und die beiden Kinder erlitten ebenfalls schwere, jedoch nicht lebensbedrohende Verletzungen. Alle drei wurden vom Roten Kreuz ins Klinikum Weiden stationär eingeliefert.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Die Unfallstelle wurde von den Feuerwehren Erbendorf, Krummennaab und Reuth abgesichert. Die Fahrbahn war bis 18.45 Uhr total gesperrt.
06.03.10
Amberg. Ein Raubüberfall auf einen 41jährigen Mann am 26. Februar gegen 23.30 Uhr am Bahnhof in Vilseck (
wir berichteten) konnte jetzt geklärt werden.
Er war von zwei zunächst unbekannten Männern überfallen und seiner Barschaft beraubt worden. Das Opfer meldete den Überfall erst einige Tage später der Polizei. Er sei von hinten umgerissen, geschlagen und seines mitgeführten Bargeldes beraubt worden.
Nun haben die Ermittlungen der Kripo Amberg Früchte getragen. Als Tatverdächtige konnten ein 20jähriger und 22jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Amberg-Sulzbach ermittelt werden. Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht hat Haftbefehl erlassen.
05.03.10