Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Vater und Sohn tot

Neutraubling. Bei einem tragischen verkehrsunfall starben am Samstag ein 56jähriger Motorradfahrer und sein 15jähriger Sohn, der auf dem Soziussitz saß.

Der Neutraublinger fuhr gegen 12.15 Uhr mit seinem Motorrad von Neutraubling in Richtung Barbing. Auf dem Sozius befand sich sein 15jähriger Sohn.

Kurz nach dem Ortsende Neutraubling überquert die Staatsstrasse 2145 die Autobahn A 3. Wegen des derzeitigen sechsstreifigen Ausbaus der Autobahn findet die Überquerung mit Hilfe einer Behelfsbrücke statt. In dieser Baustellensituation ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer beschränkt.


Nach ersten Erkenntnissen und nach Angaben von Zeugen war der Motorradfahrer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs und passierte mehrere vor ihm fahrende Fahrzeuge. In einer scharfen Rechtskurve unmittelbar nach dem Ende der Behelfsbrücke verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte das Motorrad frontal gegen einen entgegenkommenden Kleintransporter, der von einem 55jährigen Mann aus Mittelfranken gesteuert wurde.

Durch den heftigen Anprall erlitt der 56jährige Mann so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Sein 15-jähriger Sohn wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.

Der Fahrer des Kleintransporters blieb unverletzt. Beim Motorrad entstand durch den Anprall vermutlich Totalschaden, am Kleintransporter wurde die gesamte Fahrzeugfront erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
30.05.20

Motorradfahrer starb

Cham. Am Mittwoch kam es gegen 20 Uhr auf der Bundesstraße B 85 zwischen Chamerau und Cham zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 22jähriger Motorradfahrer tödliche Verletzungen erlitt.

Eine 33jährige Fahrerin eines Seat war in Richtung Cham unterwegs und wollte nach links nach Schlondorf/Chameregg abbiegen. Dabei hatte sie offenbar den auf der B 85 in Richtung Chamerau fahrenden Motorradfahrer übersehen.


Der Biker erlitt beim Zusammenprall schwerste Verletzungen, denen er trotz notärztlicher Behandlung noch an der Unfallstelle erlag.

Die Autofahrerin trug leichte Verletzungen davon und wurde in ein Krankenhaus gebracht worden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurden zur Klärung des Unfallhergangs ein Gutachter hinzugezogen und die beiden Fahrzeuge sichergestellt.

An den Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 15.000 Euro .
27.05.20

Frau greift Vater an

Regensburg. Am Sonntagabend kam es im Regensburger Osten zu einem familiären Streit, bei dem eine 24jährige Frau ihren Vater mit einem Stichwerkzeug angriff.

Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts übernommen.

Am frühen Abend wurden Polizisten zu einem Familienstreit in eine Wohnung im Osten von Regensburg beordert. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte die junge Frau mit einem Stichwerkzeug ihren Vater unvermittelt angegriffen und verletzt. Der Mann wurde in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. Er befindet sich nicht in Lebensgefahr.

Die 24jährige Frau wurde vorläufig festgenommen und am Montag-Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg versucht nun, die Hintergründe und den Ablauf der Tat zu klären.
26.05.20

„Hotspot“ Regensburg

Regensburg In der Stadt Regensburg wurden am Wochenende die Corona-Warnwerte deutlich überschritten. Es wurden über 100 neue Fälle bekannt.

Nach Angaben der Regierung der Oberpfalz wurden allein in der als Asylbewerberunterkunft genutzten „Pionierkaserne“ 56 Personen positiv getestet, 71 Menschen waren negativ. Dazu kommen noch 42 positive Testergebnissen in der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße sowie ein Fall in der Gemeinschaftsunterkunft Alte Straubinger Straße.

Der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wird damit im Regensburger Stadtgebiet deutlich überschritten - er liegt bei über 72.

Eine bei solchen Werten eigentlich vorgesehene Wieder-Verschärfung der Einschränkungen wird es für die Stadt aber wohl nicht geben:


„Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen - in diesem Fall ist das Infektionsgeschehen auf Asylbewerberunterkünfte in der Pionierkaserne und der Gemeinschaftsunterkunft Dieselstraße beschränkt - müssen keine allgemeinen Beschränkungen in der Stadt Regensburg eingeführt werden, wenn dort geeignete Maßnahmen des Gesundheitsamts Regensburg umgesetzt werden können“, hieß es von der Regierung.

Die Maßnahmen des Gesundheitsamts würden mit der Quarantäne aktuell umgesetzt und das weitere Geschehen wird engmaschig durch das Gesundheitsamt überwacht.

Alle positiv getesteten Personen wurden umgehend benachrichtigt und sofort in der Quarantäne-Einrichtung in der Pionierkaserne räumlich getrennt und isoliert von Nicht-Infizierten untergebracht, hieß es.
25.05.20

Tödliches Feuer

Burglengenfeld. Beim Brand eines Wohnhauses wurde der Bewohner der Mansardenwohnung schwer verletzt geborgen und starb später im Krankenhaus. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Am Samstag gegen 20.15 Uhr bemerkten Passanten auf dem Dachstuhl eines teilweise leerstehenden Wohn- und Geschäftshauses, in dem derzeit nur zwei Personen leben, ein offenes Feuer. Die Passanten versuchten die Bewohner durch Klingeln auf den Brand aufmerksam zu machen. Ein 78Jähriger Mann verließ daraufhin selbständig das Haus, der zweite Bewohner reagierte nicht.


Die Feuerwehr, die mit rund 100 Einsatzkräften den Brand bekämpfte, hatte das Feuer nach gut einer halben Stunde unter Kontrolle. Danach wurde in der Dachgeschosswohnung eine Person mit schweren Brandverletzungen gefunden. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er kurz darauf verstarb. Bei dem Verstorbenen dürfte es sich um den 47jährigen Bewohner handeln.

Der 78jährige Hausbewohner blieb unverletzt, kam jedoch vorsorglich zur Überwachung in ein örtliches Krankenhaus.

Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 100.000 Euro.

Nach ersten Ermittlungen dürfte das Feuer in der Dachgeschosswohnung ausgebrochen sein, wobei die Brandursache derzeit noch nicht geklärt ist.
24.05.20

Arbeiter starb

Regensburg. Am Freitag kam es zu einem Arbeitsunfall im Regensburger Norden, bei dem ein 37jähriger Mann ums Leben kam.

Am Vormittag wurde die Polizei zu einem Betriebsgelände im Norden von Regensburg gerufen und musste feststellen, dass ein junger Mann aus Regensburg während seiner Arbeit tödlich verletzt worden war.


Nähere Angaben zum Ablauf des Unglücks gab die Polizei nicht.

Die Ermittlungen insbesondere dem Unfallhergang dauern noch an hieß es von der Kriminalpolizei.
22.05.20
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