Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Drogen gefunden

Oberpfalz. Am Montag wurden mehrere Objekte im Regierungsbezirk Oberpfalz im Rahmen von Ermittlungen gegen Rauschgiftkriminalität durchsucht. Neben aufgefundenen Betäubungsmittel wurde auch eine Vielzahl an Datenträgern sichergestellt.

In den frühen Morgenstunden durchsuchte die Polizei oberpfalzweit insgesamt zwölf Objekte nach vorangegangenen richterlichen Beschlüssen.


An der Aktion waren die Polizeiinspektionen Roding, Regensburg-Süd, Regenstauf und Nittenau beteiligt. Auch geschlossene Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Oberpfalz und der Bereitschaftspolizei unterstützten die Durchsuchung. Daneben kamen mehrere Polizeihunde zur Suche nach Betäubungsmittel zum Einsatz.

Dabei konnten Betäubungsmittel im dreistelligen Grammbereich gefunden werden. Neben dem Rauschgift wurden auch mehrere Mobiltelefone und anderweitige Datenträger sichergestellt. Zudem konnten Messer gefunden werden, die nach dem Waffengesetz verboten sind.
27.07.21

1600 Tatverdächtige

Amberg. Seit mehreren Monaten ermittelt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft verdeckt gegen eine Vielzahl von Verdächtigen, die unter anderem im dringenden Verdacht stehen, Kinderpornographie besessen oder verbreitet zu haben.

Dabei wurden von den Ermittlern zwei Großverfahren umfangreich aufbereitet und der Staatsanwaltschaft übergeben.

Nach einer Anzeigenerstattung wurde eine Chatgruppe eines Messenger-Dienstes näher untersucht. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten dann durch die Auswertung des Mobiltelefons durch digitale Forensiker der Oberpfälzer Polizei weitere Chatgruppen entdeckt werden, in denen kinder- und jugendpornographische sowie tierpornografische, gewaltverherrlichende und volksverhetzende Inhalte eingestellt wurden.


Daraus entstanden zwei umfangreiche Großverfahren mit intensiver Ermittlungsarbeit der Kripo und der Staatsanwaltschaft Amberg. Die „Laufwege“ der versendeten Bilder und Videos wurden nachverfolgt, woraus sich noch weitere verstrickte Anschlussinhaber feststellen lassen konnten.

Insgesamt wurden seit Aufnahme der Ermittlungen in den letzten fünf Monaten über 1600 Tatverdächtige ermittelt. Die sind im gesamten Bundesgebiet verteilt. Einzelne wurden sogar im Ausland, wie zum Beispiel USA, Schweiz, Österreich und Frankreich ermittelt.

Die Ermittlungsarbeit hat ein Volumen von mehreren hunderttausend DIN-A4-Seiten, die der Staatsanwaltschaft in 21 großen Umzugskartons übergeben wurden.
25.07.21

Autofahrerin (84) starb

Pentling-Graßlfing. Bei einem schweren Verkehrsunfall wurde am Samstag eine 84jährige Autofahrerin getötet und eine weitere Person leicht verletzt.

Gegen 10.50 Uhr fuhr die Seniorin aus dem östlichen Landkreis alleine mit ihrem Suzuki auf der Bundesstraße 16 von Bad Abbach in Richtung Regensburg. Auf Höhe der Ortschaft Graßlfing geriet die Frau aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Sattelzug frontal zusammen, der von einem 21jährigen Mann gesteuert wurde und mit mehreren Tonnen Getreide beladen war.


Der Kleinwagen wurde durch die Wucht des Aufpralls wieder zurück auf die eigentliche Fahrspur geschleudert und kollidierte dort noch mit einem nachfolgenden Mercedes-Sprinter einer 53jährigen Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen.

Die 84jährige Autofahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen.

Der Lastwagenfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß leichtere Verletzungen und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Sprinter-Fahrerin und ihr 23jähriger Beifahrer blieben unverletzt.

Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Die Bundesstraße 16 war für mehrere Stunden komplett gesperrt. Es entstand Gesamtschaden in Höhe von rund 45.000 Euro.
24.07.21

Wieder Schockanruf

Amberg. Am Dienstag-Nachmittag erhielt eine 50jährige Ambergerin einen Anruf eines falschen Polizeibeamten, der angab, dass die Tochter der Frau einen tödlichen Autounfall verursacht habe.

Sie müsse nun Kaution in Höhe von knapp 10.000 Euro bezahlen, damit sie nicht inhaftiert werde.


Die Frau erkannte jedoch sofort die Betrugsmasche und beendete das Gespräch, ohne dass es zu einem Vermögensschaden kam.
21.07.21

Motorradfahrer starb

Tirschenreuth. Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto wurde am ienstag-Nachmittag ein 50jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt.

Ein ebenfalls 50 Jahre alter Autofahrer fuhr gegen 16 Uhr von einer untergeordneten Straße in die B15 in Fahrtrichtung Mitterteich ein und übersah dabei vermutlich den vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer der in Richtung Tirschenreuth fuhr. Bei dem folgenschweren Zusammenstoß erlitt der Motorradfahrer schwerste Verletzungen.

Die unverzüglich hinzugezogenen Rettungskräfte übernahmen die Erstversorgung an der Unfallstelle. Wegen der massiven Verletzungen wurde der Motoradfahrer von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wo er wenig später den Verletzungen erlag.


Um den Unfallhergang zu rekonstruieren ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Gutachters an.

Am Unfallort waren sechs Fahrzeuge mit insgesamt 30 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Trischenreuth eingesetzt. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrslenkung und später die Reinigung der Unfallstelle.
20.07.21

Schüler fördern

Regensburg. „Unsere Schülerinnen und Schüler gehören leider mit zu den Verlierern der Corona-Pandemie. Ihnen zu helfen und mit gezielten Angeboten unter die Arme zu greifen ist jetzt eine unserer wichtigsten Aufgaben“, sagte Regierungspräsident Axel Bartelt bei einem Treffen mit den fachlichen Leitungen der sieben Oberpfälzer Schulämter.

Ziel des Gesprächs war es, sich über das neu aufgelegte Förderprogramm auszutauschen, mit dem den Schülern Möglichkeiten gegeben werden sollen, in der Schule wieder Anschluss zu finden.


Der Bayerische Ministerrat hatte dieses umfangreiche Förderprogramm unter dem Motto „Gemeinsam Brücken bauen“ beschlossen, das vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus auf den Weg gebracht wurde und insbesondere Angebote im schulischen aber auch außerschulischen Bereich beinhaltet.

Bereits nach den Pfingstferien lief die erste Phase der Umsetzung an den Schulen an. Die Rückmeldungen aus der Schulpraxis: Mit dem bisherigen Ergebnis sind die Schulamtsleitungen sehr zufrieden.
18.07.21
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