Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Traktorfahrer starb

Amberg. Am Samstag starb ein 53jächriger Traktorfahrer bei einem Unfall auf der Kreisstraße AS 18 zwischen Pursruck und Paulsdorf.

Etwa 300 Meter vor dem Kreisverkehr Lintach fuhr das Gespann gegen 9.30 Uhr ungewöhnlich schnell, bog in den Kreisverkehr ein und fuhr mit den linken Reifen auf die innere abgeschrägte Kante des Kreisverkehrs. Dabei kippten der Traktor und der Anhänger um und rutschten in den rechten Straßengraben.


Der Fahrer wurde aus der Fahrerkabine geschleudert und stürzte unter der Leitplanke. Dabei wurde er so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.

An seinem Gespann dürfte ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro entstanden sein.
15.10.17

Schaf gerissen

Cham. Hat ein aus dem Nationalpark entlaufener Wolf im Landkreis Cham ein Schaf gerissen ? Am Freitagmittagging bei der Polizei eine Mitteilung ein, dass bei Lohberg ein Schaf möglicherweise von einem "großen Beutegreifer" getötet wurde.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde das Schaf in der Nacht auf Freitag auf einer Weide gerissen und große Teile aufgefressen.

Nach der Mitteilung leitete die örtlich zuständige Polizeiinspektion Bad Kötzting umgehend erste polizeiliche Überprüfungen ein und setztet sich auch mit der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald in Verbindung. Demnach kann nicht ausgeschlossen werden, dass eines der aus dem Nationalpark entlaufenen Tiere für den Riss verantwortlich ist. Eine Bestätigung für diese Annahme liegt bislang nicht vor, hieß es von der Polizei.

In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt und der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald erfolgen nun weitere Prüfungen und Untersuchungen durch welches Tier das Schaf gerissen wurde. Das Wort "Wolf" kam in der Mitteilung der Polizei nicht vor.
14.10.17

Betrügerische Werkstatt?

Maxhütte-Haidhof. Der Betreiber einer Autowerkstatt in Maxhütte-Haidhof soll in mindestens 50 Fällen KFZ-Versicherungen bei Abrechnungen betrogen haben.

Umfangreiche Ermittlungen führten nun nach Beschluss der Staatsanwaltschaft zu Durchsuchungen und Sicherstellungen von mehreren Fahrzeugen.

Seit Mitte 2016 führt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg umfangreiche Ermittlungen gegen den Inhaber der Kfz-Werkstätte in Maxhütte-Haidhof. Die Ermittlungen kamen durch eine Anzeige einer Kfz-Versicherung gegen die Kfz-Werkstatt ins Rollen. In dieser Werkstätte sollen Reparaturen an Kundenfahrzeugen vorgenommen und mit fingierten Rechnungen als Teilkaskoschäden abgerechnet worden sein. In mindestens 50 Fällen soll der Werkstättenbesitzer so vorgegangen sein.

Vom Amtsgericht Amberg wurden 53 Durchsuchungsbeschlüsse gegen Kunden erlassen. Der Schwerpunkt lag dabei im Städtedreieck, vereinzelt erfolgten Durchsuchungen im übrigen Bundesgebiet. Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen wurden 15 Autos sichergestellt und in einer unbeteiligten Kfz-Werkstatt in Burglengenfeld vorgeführt.

Dort wurden die Fahrzeuge von einem durch die Staatsanwaltschaft Amberg beauftragten Gutachter untersucht.

Wegen der Handlungen der Versicherten und des Werkstätteninhaber aus Maxhütte-Haidhof entstand der Versicherung ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
13.10.17

Tödlicher Stromschlag

Maxhütte-Haidhof. Ein 25 Jahre alter Mann ist am Mittwoch-Abend auf einen Trafomast geklettert und wurde durch einen Stromschlag getötet.

Gegen 19.45 Uhr wurde die Feuerwehr wegen eines brennenden Trafos in der Heinrich-Heine-Straße in Maxhütte-Haidhof alarmiert. Die Einsatzkräfte entdeckten in den Oberleitungen der Strommasten eine Person, die durch Kontakt mit den stromführenden Kabeln getötet wurde. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen 25jährigen Mann aus dem Landkreis Schwandorf.

Das Motiv, auf den Strommast zu klettern, ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die die Kriminalpolizei Amberg übernommen hat.

Durch den Vorfall kam es in den umliegenden Gemeinden und Ortschaften zu einem Stromausfall. Die entstandene Störung im Stromnetz konnte noch im Laufe der Nacht wieder behoben werden.
12.10.17

Sex-Uberfall erfunden

Sulzbach-Rosenberg. Ein 13jähriges Mädchen, das bei der Polizei angab, am 21. September auf ihrem morgendlichen Schulweg von zwei Männern festgehalten und berührt worden zu sein, hat die Geschichte offenbar frei erfunden.

Die Ermittlungen und vor allem die Vernehmung des Mädchens haben nun ergeben, dass sich die Geschichte so nicht zugetragen hat, hieß es von der Kripo.

Zwei Männer sollen das Mädchen bei einer Fußgängerunterführung der B14 bei Sulzbach-Rosenberg auf ihrem Schulweg abgepasst, festgehalten und intim berührt haben, so das Mädchen bei ihrer ersten Aussage.

Die Kriminalpolizei Amberg hatte die Ermittlungen sofort übernommen und den Fall nun aufgeklärt. Nach den Ermittlungen und der Vernehmung der 13 Jährigen ist nun klar, dass der Vorfall so nicht passiert ist und der Phantasie des Mädchens entsprungen ist.

Mit strafrechtlichen Konsequenzen für das Vortäuschen einer Straftat hat das schuldunfähige Kind nicht zu rechnen.
11.10.17

Überfall im Ostpark

Regensburg. Zwei unbekannte Täter überfielen am Montagabend im Ostpark zwei junge Männer und erbeuteten einen zweistelligen Geldbetrag, Zigaretten sowie ein elektronisches Gerät.

Gegen 20 Uhr hielten sich die Opfer im Ostpark auf, als ihnen zwei unbekannte Männer gegenüber traten und ihnen unter Androhung von Gewalt Sachen im Gesamtwert von 280 Euro abnahmen. Anschließend flüchteten die Täter in Richtung der Plato-Wild-Straße. Eine Fahndung verlief ergebnislos.
  • Die unbekannten Täter werden als etwa 17 bis 20 Jahre alt, etwa 175 bis 180 Zentimeter groß beschrieben und sollen insgesamt dunkel gekleidet gewesen sein. Einer der Männer soll einen dunklen Parka mit einer Kapuze und einem Fellkragen getragen haben.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon 0941/506-2888.
10.10.17
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