Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Haus in Flammen

Mitterteich. Am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr wurde ein Anwohner auf einen Rauchmelder-Alarm in einer Wohnung eines mehrstöckigen Mehrfamilienhauses aufmerksam.

Durch die Feuerwehr wurde der Wohnungsbrand gelöscht.

Die Wohnungsinhaberin gab an, dass sie auf der Couch geschlafen habe und auf dem Tisch eine brennende Kerze stand. Die setzte vermutlich das Möbelstück in Brand.


Die 59jährige Frauwurde zur Behandlung einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus Tirschenreuth verbracht.

Die restlichen etwa 20 Bewohner des Gebäudes hatten wegen der Rauchentwicklung vorsorglich das Gebäude verlassen. Die eingesetzten Feuerwehren waren mit mehreren Fahrzeugen und etwa 90 Einsatzkräften vor Ort.

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.
11.01.20

Mitschüler gestochen

Schnaittenbach. Am Freitag wurde ein 14jähriger Schülerin einer Schule in Schnaittenbach von einem Mitschüler mit einem Messer verletzt. Ein 15jähriger Mitschüler wurde festgenommen.

Gegen 11.25 Uhr wurden der Rettungsdienst und die Polizei über einen verletzten Schüler an der Schule informiert. Vor Ort wurde ein 14jähriger Junge mit einer nicht lebensgefährlichen Verletzung am Oberkörper angetroffen.


Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen befand er sich kurz zuvor während der Pause mit einem 15jährigen Mitschüler in einem Toilettenraum der Schule. Aus noch nicht bekannten Gründen habe der ältere den jüngeren Schüler unvermittelt mit einem Messer verletzt. Das Opfer bat daraufhin Lehrkräfte um Hilfe, die den Rettungsdienst verständigten.

Der Tatverdächtige konnte vor Ort ruhig und widerstandslos festgenommen werden. Der 14jährige Junge wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
10.01.20

Mann vermisst (Fotos)


Der Vermißte wurde am Neujahrstag von einer Überwachungskamera in Tschechien gefilmt
Fotos: Polizei
Nabburg. Seit dem Neujahrstag wird in Nabburg der 81jährige Josef Schönberger vermißt. Zuletzt wurde er von einer Überwachungskamera in Tschechien gefilmt.

Am 3. Januar wurde der Mann als vermisst gemeldet. Fahndungsmaßnahmen in Deutschland und Tschechien blieben bisher ohne Erfolg. Die Polizeiinspektion Nabburg fahndet nun mit Fotos nach ihm.

Am Neujahrstag gegen 18.52 Uhr wurde der Mann von einer Videoüberwachungskamera eines Travel-Free-Shops in Železná (Tschechien, nahe Grenzübergang Tillyschanz) aufgenommen. Vermutlich befand er sich dort um einzukaufen.

Der Senior ist auf Medikamente angewiesen und leicht dement. Umfangreiche polizeiliche Ermittlungen erbrachten bislang keine Hinweise auf den derzeitigen Aufenthaltsort.


Beschreibung:
  • 81 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß, 60 bis 65 Kilo schwer, schlanke Figur, leicht gekrümmter Rücken, schwerfälliger, langsamer Gang, gelegentlich mit Gehilfe (Gehstock) unterwegs, Brillen- und Gebissträger, leicht ungepflegte Erscheinung
Er war zuletzt mit einem silbernen Daihatsu Sirion mit dem Kennzeichen NAB-JS 3 unterwegs.

Hinweise zum Verbleib des Vermissten oder zu dem gesuchten Fahrzeug nimmt die Polizeiinspektion Nabburg unter Telefon 09433/2404-0 entgegen.
09.01.20

Von Kartons getroffen

Kümmersbruck. Bei Arbeiten in einem Lager fielen etwa 13 Kilo schwere Kartons fünf Meter in die Tiefe und trafen einen 40jährigen Lageristen am Kopf.

Der Mann erlitt nach ersten Erkenntnissen Verletzungen im Halswirbelbereich und wurde zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Amberg eingeliefert.


Der Verletzte war bei Bewusstsein und konnte selbst Hilfe herbeirufen. Wie schwer die Verletzungen sind, werden weitergehende Untersuchungen zeigen.

Nach ersten Ermittlungen wird von einem selbstverschuldeten Bedienungsfehler des Gabelstaplers ausgegangen.
08.01.20

Gewaltäter geschnappt

Schierling. Bereits am 19. November2016 ereignete sich in der südlichsten Gemeinde der Oberpfalz eine zunächst nicht bekannt gewordene Gewalttat, bei der ein heute 51jähriger Mann schwer verletzt wurde. Der Tatverdächtige hatte sich zunächst ins Ausland abgesetzt. Durch eine intensive - gelungene Zusammenarbeit rumänischer und deutscher Polizei- und Justizbehörden konnte nun der 46jährige mutmaßliche Täter im Ausland festgenommen und dem ordentlichen Verfahren zugeführt werden.

In den frühen Morgenstunden eines Samstags im November 2016 wurde ein rumänischer Staatsangehöriger im Ortsteil Eggmühl auf einem Firmengelände bei einer Auseinandersetzung schwer am Kopf verletzt. Der zunächst nicht ansprechbare Mann wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Regensburger Krankenhaus verbracht – Lebensgefahr war zu diesem Zeitpunkt nicht auszuschließen.


Erst am 21.November 2016 wurde der Polizei im Rahmen anderer Ermittlungen der Vorfall bekannt, so dass erst dann die ersten Maßnahmen eingeleitet werden konnten. Der Verletzte konnte erst zwei Tage später befragt werden. Demnach soll ein Moldauer am Tag der Tat mit einem Gegenstand auf den Kopf seines Opfers geschlagen und ihn zudem mehrfach gegen den Körper getreten haben.

Der nun namentlich bekannte Tatverdächtige konnte vor Ort jedoch nach der verstrichenen Zeit nicht mehr angetroffen werden. Auch die Spuren am Tatort waren nach einigen Tagen schwer zu sichern.

Die Staatsanwaltschaft Regensburg erwirkte noch im November 2016 einen Haftbefehl beim zuständigen Ermittlungsrichter. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit mit den rumänischen Behörden gelang es auf Grundlage eines europäischen Haftbefehls den Beschuldigten an seinem Aufenthaltsort in Rumänien festzunehmen.

Schließlich konnte der Festgenommene am 30.Dezember 2019 durch Regensburger Kriminalpolizisten in Rumänien übernommen und nach seiner Anhörung vor einem Ermittlungsrichter in eine deutsche Justizvollzugsanstalt gebracht werden.
07.01.20

High auf dem Radl

Amberg. Am Sonntag gegen 11 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Amberg auf einen 42jährigen Fahrradfahrer aufmerksam, der in Schlangenlinien vor ihnen fuhr.

Als der Radfahrer die Streifenbesatzung bemerkte, warf er plötzlich das Fahrrad weg und flüchtete. Er konnte jedoch eingeholt werden.


Es stellte sich heraus, dass der Radler unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Deshalb wurde im Krankenhaus Amberg eine Blutentnahme durchgeführt. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.
06.01.20
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