Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Räuber in der Wohnung

Regensburg. Nach einem gemeinsamen Bier wurde ein Regensburger von drei Tätern in seiner eigenen Wohnung ausgeraubt.

Ein 40jähriger Regensburger erschien am Freitag bei der Polizeiinspektion Süd und teilte mit, dass er sich am letzten Dienstag in den Abendstunden aus seiner Wohnung in der Klenzestraße ausgesperrt hatte. Drei zufällig vorbeikommende Männer halfen ihm daraufhin, seine Terrassentüre zu öffnen, um wieder in die Wohnung zu gelangen.

Als kleines Dankeschön, lud der Wohnungseigentümer die hilfsbereiten Männer auf ein Bier in seine Wohnung ein. Als er nach einem Toilettenbesuch erneut ein Bier trank, hatte er einen stundenlangen Filmriss.


Nachdem er wieder aufwachte musste er feststellen, dass aus seiner Wohnung mehrere Elektrogeräte im Wert von etwa 400 Euro fehlten. Die unbekannten „hilfsbereiten Herren“ waren nicht mehr vor Ort.

Beschreibung der Täter: Alle drei waren etwa 17 bis 20 Jahre alt, etwa 165 bis 170 Zentimeter groß und sprachen akzentfrei Deutsch. Einer der Täter hatte mittellange Haare und war schlank. Ein weiterer Täter war kräftiger und hatte wellige, hellbraune Haare. Der Dritte Täter wurde ebenfalls als schlank beschrieben.

Die Kriminalpolizei Regensburg bittet um Hinweise unter Telefon 0941/5026-2888.
18.02.17

Bank-Einbrecher scheitern

Illschwang. Bislang unbekannte Täter hebelten eine Glastüre im Eingangsbereich der Raiffeisenbank in der Straße Zur Hainsburg auf und gelangten so in die Bankräume.

Der Tresor schien ihnen aber offensichtlich unüberwindbar, weswegen sie die Räume ohne Beute verließen.

Am frühen Freitag-Morgen gegen 0.30 Uhr kamen unbekannte Täter in den Vorraum der Bankfiliale und hebelten dort eine Glasschiebetüre auf. In den Bankräumen stellten sie schnell fest, dass der Tresor für sie nicht zu knacken ist, weswegen sie die Räumlichkeiten wieder verließen.

Die Einbrecher hinterließen an der Eingangstüre einen Schaden von 1000 Euro. Die Kripo Amberg bittet um Hinweise unter Telefon 09621/890-0.
17.02.17

Schädel gefunden (Foto)


Polizeibeamte bei der Absuche des Waldstücks
Foto: Polizei
Regensburg. Im Bereich des Keilsteiner Hanges bei Tegernheim wurde ein skelettierter menschlicher Schädel gefunden.

Städtische Mitarbeiter entdeckten die Knochen bereits vor einer Woche bei Baumschnittarbeiten in einem Waldstück.

Am Mittwoch fanden nun in den Mittags- und Nachmittagsstunden im Bereich der Fundstelle groß angelegte polizeiliche Suchmaßnahmen statt. Ziel war unter anderem, weitere zu dem Schädel gehörende menschliche Überreste aufzufinden. Dazu war neben einer Einheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Beamten fanden im Suchgebiet verschiedene kleinere Knochenfragmente, die nun auf ihre Herkunft untersucht werden.

Die rechtsmedizinischen Untersuchungen sollen insbesondere klären, ob die neu aufgefundenen Knochen menschlichen oder tierischen Ursprungs sind und ob diese dem Schädel zuzuordnen sind.

Mit Blick auf den anfangs aufgefundenen Schädel sollen die angestoßenen Überprüfungen insbesondere das Alter, die Liegezeit oder mögliche Todesursachen klären.

Teil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind auch Abklärungen und Vergleiche mit polizeibekannten Vermisstenfällen. Derzeit sind keine Zusammenhänge mit einer Gewalttat erkennbar.
16.02.17

Flüchtlinge bedrängt

Weiden. Mehrere Unbekannte sind am frühen Sonntagmorgen in eine Asylbewerberunterkunft eingedrungen und haben offenbar die Anwesenden bedrängt. Der Kriminalpolizeiinspektion Weiden gelang in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Tirschenreuth ein schneller Ermittlungserfolg.

Mehrere zur Tatzeit offenbar betrunkene Jugendliche und junge Erwachsene betraten gegen 5 Uhr das Wohnhaus, nachdem sie gegen die Rollläden des Hauses geschlagen hatten und ihnen die Haustüre geöffnet wurde.

In der Folge sollen die Eindringlinge die anwesenden Bewohner bedrängt haben. Zu körperlichen Übergriffen oder Verletzungen ist es nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht gekommen.

Nach Angaben der Opfer könnte einer der Beteiligten eine "verfassungswidrige Geste" gezeigt haben. Im und am Gebäude stellten die Ermittler Schäden am Rollladen und der Einrichtung des Wohnhauses in Höhe von mehreren hundert Euro fest.

Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden leitete umgehend erste Maßnahmen ein, nachdem am Montag gegen 19 Uhr erste Informationen über den Vorfall an die Polizei herangetragen wurden.

Im Verlauf des Dienstages gelang den Weidener Kriminalbeamten in enger Zusammenarbeit mit der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Tirschenreuth die Identifizierung von fünf dringend tatverdächtigen jungen Männern aus dem Landkreis. In ersten Befragungen räumten einzelne der jungen Männer im Alter zwischen 16 und 24 Jahren bereits ein, dass sie sich zur Tatzeit in der betroffenen Unterkunft aufgehalten haben.
15.02.17

Fliegerbombe gesprengt

Regensburg. Am Montag gegen 16.45 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz die Mitteilung, dass auf dem Baugebiet des zukünftigen Dörnberg-Viertels zwischen den Bahngleisen und der Friedrich-Niedermayer-Straße in Regensburg eine 75-Kilo-Bombe gefunden wurde.

Es handelte sich um einen sogenannten Zerscheller mit reduzierter Sprengkraft, aber intaktem Zünder. Wegen der Beschaffenheit und der Lage wurde ein Sicherheitsradius von 150 Metern um den Fundort gezogen, so dass lediglich ein gegenüberliegender Bürokomplex von den anschließenden Räumungsmaßnahmen betroffen war.

Die Sperrung des Fahrverkehrs begrenzte sich auf die unmittelbar anliegenden Straßenzüge, so dass es nur zu geringen Beeinträchtigungen der Bevölkerung kam. Der Zugverkehr wurde für die Dauer der Maßnahme auf einigen Gleisen eingestellt. Zu gravierenden Störungen kam es dadurch allerdings nicht.

Bis 19.25 Uhr hatten alle Personen und Einsatzkräfte den Gefahrenbereich verlassen und das Entschärfungskommando konnte seine Arbeit beginnen. Dabei kam es beim Ausbau des Zünders zu Komplikationen. Um eine Gefährdung der Bevölkerung durch eine unkontrollierte Detonation zu verhindern, entschlossen sich die Verantwortlichen vor Ort, die Bombe noch in der Nacht kontrolliert zu Sprengen. Dies erfolgte gegen 21 Uhr und führte zu keinerlei Personen- oder Sachschäden.

Unmittelbar nach der Sprengung konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden.
14.02.17

Elektroschocker im Auto

Regensburg. Bei der Kontrolle eines 22jährigen Rumänen wurde am Sonntagabend in der Fahrertür seines Wagens eine Taschenlampe aufgefunden, die Kontakte aufwies, wie sie auch in Elektroschockern verwendet werden.

Derzeit wird überprüft, ob der Gegenstand als Elektroschocker verwendet werden kann. Außerdem führte der Mann im Handschuhfach ein nicht zugelassenes Pfefferspray und einen gestohlenen Ausweis mit, dessen Herkunft bislang noch nicht geklärt werden konnte.

Der Ausweis wurde sichergestellt, die Ermittlungen der Verkehrspolizei Regensburg laufen noch.
13.02.17
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