Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Junger Mann mißbraucht

Schwandorf. Bereits am 21.November soll sich ein bislang unbekannter Täter an einem 18jährigen Mann sexuell vergangen haben.

Das Opfer teilte mit, sich am Mittwochabend in der Zeit zwischen 17.45 und 18.15 Uhr im Bereich der Toilettenanlage am Bahnhof in Schwandorf aufgehalten zu haben. Hier traf er nach eigenen Angaben, auf einen ihm unbekannten Mann. Dieser habe sich daraufhin mit ihm in eine Toilettenkabine begeben und sexuelle Handlungen an ihm - ohne dessen Einverständnis - vorgenommen. Nachdem eine entsprechende Mitteilung noch am Tattag bei der Polizei einging, übernahm die Kriminalpolizei Amberg die Ermittlungen.


Beschreibung des Täters:
  • etwa 176 Zentimeter groß, etwa 25 Jahre alt, athletisch-kräftige Figur, schwarze – schulterlange – glatte Haare, gebrochene deutsche Sprache, eventuell mit Kajal geschminkte Augen
Da der mutmaßliche Täter trotz umfangreicher Ermittlungsschritte durch die Kriminalpolizei Amberg bislang nicht identifiziert werden konnte, bitten die Kriminalbeamten nun um Unterstützung aus der Bevölkerung und sachdienliche Hinweise.
  • Wer hat am Mittwoch, 21.November, in den späten Nachmittags- oder frühen Abendstunden im Bereich des Bahnhofs in Schwandorf Personen oder Fahrzeuge bemerkt, die mit dem Fall in Zusammenhang stehen können?
  • Wer hat den Unbekannten gesehen oder kann sonst Angaben zu dem geschilderten Vorfall machen?
Die Kriminalpolizei Amberg nimmt die Hinweise unter Telefon 09621/890-0 entgegen.
06.12.18

Schuß vor Kindergarten

Weiden. Am Mittwochmorgen gegen 8.15 Uhr wurde der Polizei gemeldet, daß ein Mann vor einem Kindergarten in Neunkirchen mit einer Schußwaffe hantiert.

Während die Polizei mit einem Großaufgebot anrückte schoß sich der Mann plötzlich selbst in den Kopf und erlitt schwerste Verletzungen.

Andere Menschen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Die Kinder, die bereits im Kindergarten waren, haben den offensichtlichen Suizid-Versuch glücklicherweise nicht beobachtet.


Der 23jähriger Mann aus Weiden wurde umgehend medizinisch versorgt und mit schwersten Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Er befindet sich immer noch in einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand.

Nach den bisher vorliegenden Erkenntnisse ergab sich der Tatort vor dem Kindergarten zufällig. Einen persönlichen Bezug des Mannes zu der Einrichtung gibt es nicht.

Der Großteil der Kindergartenkinder wurde von den Eltern im Laufe des Vormittages von der Einrichtung abgeholt.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand liegt das Motiv für die Handlung des Mananes im privaten Bereich.
05.12.18

Biber getötet ?

Nittendorf. Bei Nittendorf wurden im November drei tote Biber in der Schwarzen Laber angeschwemmt. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass sie getötet wurden.

Die Polizei zog zur Klärung der genauen Umstände Experten hinzu und erhofft sich Hinweise aus der Bevölkerung.

Im Zeitraum von 4. bis 26.November flutete der Donauzufluss zwischen Eichhofen und Schönhofen an jeweils unterschiedlichen Tagen insgesamt drei leblose Biber an, die sich im Bereich einer Staustelle verfingen.

Als ein aufmerksamer Anwohner eines der Tiere entdeckte, alarmierte er die Polizei. Bei der ersten Begutachtung eines der verendeten Nagetiere stellten die Beamten der Polizeiinspektion Nittendorf äußerliche Verletzungen fest, die auf einen möglichen Beschuss hindeuteten. Ein Experte der Veterinär-Pathologie in Erlangen schließt in einer ersten Stellungnahmeaber aus, dass die Biber erschossen wurden. Weitere Untersuchungen sollen nun Todesursache und -zeitpunkt klären.

Nachdem an der Fundstelle in den Vorwochen zwei weitere tote Biber gefunden wurden, leitete die Nittendorfer Polizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg und dem zuständigen Landratsamt Regensburg umfangreiche Untersuchungen und Ermittlungen ein.

Wie weit die Biber tot in der Schwarzen Laber getrieben sind, ist bislang unbekannt. Wegen der typischen Lebensweise des Bibers kann jedoch davon ausgegangen werden, dass am ursprünglichen Lebensraum seither keine typischen Aktivitäten, wie etwa das Anstauen von Wasser oder das Bauen von Dämmen, beobachtet werden können. Um eingrenzen zu können, wo die Tiere möglicherweise sesshaft waren, bittet die Polizeiinspektion Nittendorf insbesondere auch dazu um Hinweise.
04.12.18

Mädchen betatscht

Amberg. Am Sonntagnachmittag betatschte ein Unbekannter ein achtjähriges Mädchen, das sich mit ihrer Mutter in einem Schwimmbad am Amberger Kurfürstenring befand.

Er soll das kind im Wasser unterhalb der Badekleidung im Intimbereich berührt haben.


Beschreibung des Täters:
  • 15 bis 20 Jahre alt, schlank, dunkelblaue längere Badeshorts, dunkelblonde oder hellbraune Haare, hellere Haut, keine Brille, kein Bart
Das Mädchen vertraute sich sofort seiner Mutter an, die umgehend den Bademeister verständigte. Trotz einer sofort eingeleiteten intensiven Suche konnte der Mann bislang nicht identifiziert werden. Zum Tatgeschehen werden noch dringend Zeugen gesucht.
03.12.18

Eine Million Schaden

Amberg. In der Produktions- und Lagerhalle eines Fensterbaubetriebes in der Ortsmitte von Weigendorf kam es am frühen Donnerstagabend zu einem Großbrand, bei dem nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von etwa einer Million Euro entstand. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Gegen 18.10 Uhr wurden zahlreiche Feuerwehren aus dem westlichen Landkreis Amberg-Sulzbach und dem östlichen Landkreis Nürnberger Land, Rettungsdienste, ein Fachberater des Technischen Hilfswerks und die Polizei zu dem Industriebetrieb neben der Bundesstraße 14 alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Löschmannschaften stand das Gebäude bereits im Vollbrand.


Firmenmitarbeiter, die sich zur Brandausbruchszeit in dem Gebäudekomplex aufhielten, konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben und den Feueralarm auslösen.

Mit einem massiv vorgetragenen Löschangriff gelang es den Feuerwehrleuten, ein Übergreifen der Flammen auf das vorgebaute Ausstellungs- und Bürogebäude zu verhindern. Eine Gefahr für die Bevölkerung, etwa durch giftige Rauchgase, bestand zu keiner Zeit.

Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Bundesstraße 14 im Bereich der Einsatzstelle bis gegen 1 Uhr gesperrt bleiben. Die Feuerwehr leitete den Durchgangsverkehr ab, zu nennenswerten Verkehrsstörungen kam es nicht. Bis zum Freitagmittag blieb die Feuerwehr mit einer Brandwache am Schadensort.

Da aufgrund der gewaltigen Brandzehrung für die betroffene Produktionshalle Einsturzgefahr besteht, konnte der Brandort auch nach Abschluss der Löscharbeiten noch nicht betreten werden.
30.11.18

Tod bei Waldarbeiten

Nabburg. Tödliche Verletzungen erlitt ein 78-jähriger Mann am Dienstag bei Waldarbeiten in der Gemarkung Iffelsdorf.

Nachdem der Senior am Abend von den Waldarbeiten nicht nach Hause zurückgekehrt war, verständigten die Angehörigen die Polizei.


Die Einsatzkräfte fanden den Mann allerdings nur noch leblos im Wald auf. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der Mann von einem abgebrochenen Baumteil getroffen und tödlich verletzt.

Die Kriminalpolizei Amberg übernahm die Untersuchung des Todesfalles, der sich bislang als tragischer Unfall darstellt.
29.11.18
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MdEP Albert Deß