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Täter gesucht (Foto)

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Schwandorf. Im Fall der zwei tot im Schwandorfer Ortsteil Büchelkühn gefunden Menschen (wir berichteten) sucht die Polizei nach dem 57jährigen ehemaligen Lebensgefährte der getöteten Frau.

Die Staatsanwaltschaft Amberg und die Kriminalpolizeiinspektion Amberg gehen derzeit davon aus, dass die 57jährige Hausbewohnerin und ihr 69jähriger Lebensgefährte getötet wurden. Sie waren nicht zur Arbeit erschienen, woraufhin die Polizei am Montag-Vormittag die beiden Personen tot in dem Einfamilienhaus fand.

Die näheren Tatumstände sind derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Als dringend tatverdächtig gilt der 57jährige ehemalige Lebensgefährte der Frau. Die Polizei fahndet derzeit mit starken Kräften nach ihm. Im Einsatz sind auch ein Polizeihubschrauber, Polizeidiensthunde und Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei.


Beschreibung:
  • 176 Zentimeter groß, kräftige/dicke Statur, kurze, graue Haare, teilweise Brillenträger,Tattoo am rechten Oberarm
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg ermittelt unter der Federführung der Staatsanwaltschaft Amberg auf Hochtouren. Sie bittet die Bevölkerung um Mithilfe:
  • Wer kann Informationen zum Aufenthaltsort des Mannes geben?
  • Wer kennt den Mann und wann wurde er zuletzt gesehen?
  • Wer kann Hinweise geben, die zur Aufklärung der Tat beitragen können?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter dem eigens eingerichteten Hinweistelefon 09621/890-606 entgegen.

Aktualisierung: Der Tatverdächtige konnte in Tschechien festnommen werden (Meldung hier)
29.06.20

Zwei Tote entdeckt

Schwandorf. Am Montag-Mittag kam es zu einem Polizeieinsatz im Schwandorfer Ortsteil Büchelkühn. Am Vormittag wurden in einem Einfamilienhaus zwei tote Personen aufgefunden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Amberg die Todesfallermittlungen vor Ort aufgenommen und geht derzeit nicht von einem natürlichen Ableben der Personen aus.


Nähergehende Angaben zu den Umständen oder den Personen sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht möglich, hieß es von der Kripo.
29.06.20

Emu brannte durch

Amberg. Gleich mehrere Anrufer teilten am Freitag gegen 20 Uhr mit, dass im Bereich der Bayreuther Straße in Emu herumläuft.

Der Laufvogel konnte durch eine Streife auf einer Wiese an der Vils gesichtet und mit Hilfe der dortigen Anwohner mit einer Hundeleine eingefangen werden.


Nachdem keine Hinweise auf den Eigentümer des Emus vorlagen wurde das Tier an die Wildtierauffangstation Kümmersbuch übergeben.
28.06.20

Mädchen vermißt (Foto)

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Regensburg. Seit Montag wird ein 15jähriges Mädchen vermisst. Die Polizeiinspektion Neutraubling bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Das Mädchen entfernte sich aus einer Mädchenwohngruppe in Thalmassing.

Derzeit sind keine Anhaltspunkte über den Aufenthaltsort des Mädchens bekannt. Die sofortigen Fahndungsmaßnahmen und Befragungen nach dem Mädchen führten bislang zu keinem Erfolg. Die Polizei Neutraubling bittet daher um Mithilfe der Bevölkerung.

Beschreibung:
  • 170 Zentimeter groß, normale Statur, trägt eine braune Hornbrille, weiße Nike-Turnschuhe, beiges Oberteil und blaue Jeans (an den Knien zerrissen).

Das Mädchen könnte sich im Stadtgebiet Regensburg aufhalten.

Wer hat das Mädchen gesehen oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort geben? Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Neutraubling unter Telefon 09401/93020 oder jede weitere Dienststelle entgegen. Wer den aktuellen Aufenthaltsort kennt soll den Polizeinotruf 110 wählen.

Aktualisierung: Inzwischen hat sich das Mädchen wohlbehalten bei der Polizei gemeldet.
26.06.20

Nackter Radler flüchtet

Regensburg. Ein 23jähriger Unfallfahrer flüchtete, leistete erheblichen Widerstand bei seiner Festnahme und flüchtete dann nackt auf einem Fahrrad aus dem Krankenhaus, bevor er ein Auto rauben wollte.

Verkehrsteilnehmer meldeten am Dienstag gegen 1 Uhr, dass soeben in der Kirchmeierstraße ein BMW gegen einen Baum geprallt und der Fahrer zu Fuß geflüchtet sei. Am Unfallort stellten die Beamten fest, dass die am Auto angebrachten Kennzeichen nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben sind, sondern offensichtlich am Vorabend von einem in Regensburg geparkten Pkw entwendet wurden.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurde der mutmaßliche Unfallverursacher im Königswiesener Weg von Zivilbeamten angetroffen. Nachdem sich diese als Polizeibeamte zu erkennen gaben, schlug er sofort auf die beiden Beamten ein. Trotz der heftigen Gegenwehr konnte der Mann festgenommen werden. Die beiden Beamten wurden durch die Schläge verletzt.


Bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd bespuckte der Mann dann zunächst einen weiteren Beamten, bevor er sich beruhigte und ärztlich untersuchen ließ. Bei der Untersuchung wurden bei ihm Anhaltspunkte für einen kürzlich zurückliegenden Drogenkonsum festgestellt, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Da der Mann über Schmerzen klagte, wurde er mit dem Rettungsdienst ins Universitätsklinikum verlegt und dort stationär aufgenommen, wo er sich zunächst ruhig verhielt.

Als der Mann gegen 4.20 Uhr auf der Intensivstation aufwachte, griff er unvermittelt das medizinische Personal mit Fäusten und einem Feuerlöscher an und verletzte dadurch mehrere Personen. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen flüchtete der Mann nackt aus dem Uniklinikum in Richtung Oberisling. Vor dem Klinikum schlug er mit dem Feuerlöscher auf einen Sicherheitsdienstmitarbeiter einer benachbarten Baustelle ein.

Kurz darauf meldeten Verkehrsteilnehmer einen nackten Radfahrer in Leoprechting. Offenbar hatte der 23jährige Mann auf der Flucht ein Fahrrad entwendet. Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Streifen, gelang es dem Mann noch unweit des Universitätsklinikums ein Auto anzuhalten, auf den Fahrer mit dem mitgeführten Feuerlöscher einzuschlagen und die Herausgabe des Fahrzeugs zu verlangen.

Das Vorhaben scheiterte an der Gegenwehr des Opfers, so dass der Tatverdächtigte ohne den Feuerlöscher in das angrenzenden Gebüsch flüchtete. Die hinzugezogenen Polizeikräfte suchten das Gelände ab und konnten den Mann schließlich widerstandslos festnehmen. Er wurde von der Polizei in ein Fachklinikum eingewiesen.
24.06.20

Die dümmsten Kälber...

Vilseck. Am Sonntag stellten Polizeibeamte Betäubungsmittel im größeren Umfang sicher. Gerufen wurden sie eigentlich wegen eines tätlichen Familienstreits zwischen drei Frauen.

Gegen 12.30 Uhr eskalierte in Vilseck ein Familienstreit. Eine 26jährige Frau griff dabei ihre 28jährige Schwester und ihre 56jährige Mutter so heftig an, dass die Mutter einen Polizeinotruf absetzen musste. Die beiden angegriffenen Damen wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt.


Die eingetroffene Polizeistreife konnte die Streitigkeit lösen und die Gemüter beruhigen. Den Beamten entging jedoch nicht, dass im gesamten Haus stark nach Marihuana roch.

Bei der anschließenden Durchsuchung wurden mehrere Dutzend Gramm Marihuana, einige Gramm Ecstasy und Amphetamin sowie zahlreiche Konsumutensilien gefunden. Ein Teil der Drogen wurde bereits zu hausgemachten Haschkeksen verarbeitet, die mit den anderen sichergestellten Gegenständen in die Asservatenkammer der Polizei gebracht wurden. Im Garten des Anwesens entdeckten die Beamten in einem Gewächshaus über 50 angebaute Marihuanapflanzen .

Gegen alle drei Frauen leitete die Kripo Strafverfahren wegen Betäubungsmitteldelikten ein.
23.06.20
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