Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Lagerhalle in Flammen

Regensburg. Am Sonntag gegen 18.30 Uhr brach in einer Lagerhalle in Barbing ein Brand aus, bei dem Millionenschaden entstand. Verletzt wurde niemand.

Am frühen Sonntagabend bemerkten Passanten starke Rauchentwicklung in einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Unterheising und setzten einen Notruf ab. Die Feuerwehr konnte den Brand erfolgreich bekämpfen.


Der unmittelbar durch den Brand verursachte Sachschaden bewegt sich im niedrigen fünfstelligen Eurobereich. Der Gesamtschaden durch die Rußentwicklung, Produktionsausfall und weitere Beeinträchtigungen dürft abere mehrere Millionen betragen.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernahm unverzüglich die Ermittlungen und geht derzeit von Brandstiftung aus.

Hinweise werden unter Telefon 0941/506-2888 erbeten.
22.06.20

Verletzte bei Brand

Regensburg. Am Samstag gegen 23.15 Uhr wurde die Polizeieinsatzzentrale wegen eines Zimmerbrandes im Regensburger „Anker-Zentrum“ für Asylbewerber verständigt. Eine Frau wurde leicht verletzt und ein Bewohner in diesem Zusammenhang festgenommen.

Eine Bewohnerin, die Rauchgas eingeatmet hatte, musste vor Ort durch den Rettungsdienst kurzzeitig versorgt werden. Die Bewohner der angrenzenden Zimmer wurden durch die Einsatzkräfte für die Dauer der Löschmaßnahmen ins Freie gebracht.


Ein 23jähriger äthiopischer Staatsangehöriger, in dessen Zimmer der Brand ausgebrochen war, wurde festgenommen. Die Kripo geht derzeit von Brandstiftung aus.

Das Zimmer und das Nachbarzimmer sind derzeit nicht bewohnbar. Ersten Schätzungen zufolge dürfte der Sachschaden bei frund 50.000 Euro liegen. Die Bewohner des Nachbarzimmers konnten anderweitig untergebracht werden.

Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg am Sonntag-Nachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.
21.06.20

Benedikt in Regensburg

Regensburg. Es ist ein überraschender Besuch am Krankenbett: Papst emeritus Benedikt XVI. flog am Donnerstag von Rom nach Bayern, um an der Seite seines schwer erkrankten 96jährigen Bruders zu sein - vielleicht zum letzten Mal, daß sich die Brüder treffen.

Öffentliche Auftritte oder andere Begegnungen sind nicht geplant.


Der 93jährige Papst emeritus landete am Donnerstag gegen 11.45 Uhr in München, wo ihn der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer willkommen hieß und auf der Weiterfahrt nach Regensburg begleitete. Der Papst emeritus wohnt im Priesterseminar des Bistums Regensburg. Das Datum seiner Rückreise steht noch nicht fest.
18.06.20

Mann erschossen

Regensburg. Am Donnerstag-Morgen kam ein Mann in der Furtmayrstraße gewaltsam zu Tode. Ein Tatverdächtiger konnte unmittelbar in Tatortnähe festgenommen werden.

Gegen 8 Uhr meldeten Zeugen über den Notruf der Polizeieinsatzzentrale einen verletzten Mann in der Furtmayrstraße in Regensburg. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen kam es kurz zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. In diesem Zusammenhang sei es zu mindestens einer Schussabgabe gekommen.


Die Polizei fand vor Ort einen toten 57jähriger Mann mit Schussverletzungen. Die Hintergründe und das Motiv zur Tat sind derzeit noch vollkommen unklar.

Die Polizei leitete sofort eine groß angelegte Fahndung ein. Nur wenige Minuten später konnte in Tatortortnähe ein 55jähriger Tatverdächtiger von Fahndungskräften der Polizei festgenommen werden. Bei ihm stellten die Polizisten eine Schusswaffe sicher.
18.06.20

Dreckbärn räumten auf

Amberg. Vier junge Leute warfen vor einem Fast-Food-Restaurant die Verpackung einfach aus dem Fenster - und wurden von einer Polizeistreife zu einer Säuberungsaktion verdonnert.

Für einen Mitternachtssnack hatten sich vier junge Männer aus Sulzbach-Rosenberg am Dienstagabend im VW-Golf eines 19jährigen Kumpels aufgemacht. Stilgerecht und schnell konsumierten sie ihr Fast-Food auf dem nahegelegenen Parkplatz eines Gartenmarkts.


Dann hatten sie aber offensichtlich nicht mehr die Zeit, die umfangreichen Verpackungen zu entsorgen. Wie dort fast üblich, warfen sie den Müll aus dem Fenster und verstreuten ihn rund um das Fahrzeug.

Dies entging allerdings nicht einer patrouillierenden Polizeistreife, die dann dafür sorgte, dass das „coole Verhalten“ in einem Aufräumdienst mündete.

Die Ertappten bekommen eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und müssen ein Bußgeld als Gedächtnisstütze für ihr künftiges Verhalten bezahlen.
17.06.20

Telefonbetrüger aktiv

Regensburg. Im Stadtgebiet von Regensburg werden aktuell vermehrt Anrufe falscher Polizeibeamter gemeldet.

Bislang ist zum Glück kein Schaden bekannt geworden. Die Polizei warnt jedoch eindringlich vor den Betrugsversuchen.


Aktuell kommt es zu sogenannten Callcenter-Betrügereien. Bislang konnte festgestellt werden, dass sich die Betrüger vorwiegend als Polizeibeamte Regensburger Polizeidienststellen ausgegeben haben. Schwerpunktmäßig ist der Stadtteil Prüfening betroffen.

In der Nachbarschaft der Angerufenen sei angeblich eingebrochen wurde. Die Täter fragen dann nach den Vermögensverhältnissen der Angerufenen. Auf diesem Wege wollen sie ihre Opfer zur Herausgabe oder Übersendung von Geld bewegen.
16.06.20
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