Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Bargeld geraubt

Weiden. Am frühen Montagmorgen wurde einem Weidener in der Nähe der Commerzbank von zwei unbekannten Tätern Bargeld geraubt. Das Opfer blieb bei dem Vorfall unverletzt.

Gegen 3 Uhr war der 26jährige Mann auf dem Nachhauseweg. Auf Höhe der Commerzbank in der Weigelstraße soll er von zwei unbekannten Männern festgehalten und geschlagen worden sein. Einer der Täter habe dem Opfer Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich abgenommen.


Anschließend flüchteten die Unbekannten in Richtung Bahnhofsstraße.

Zeugen, die das Geschehen wahrgenommen haben oder Hinweise zur Tat oder Täter geben können, sollen sich unter Telefon 0961/401-2222 melden.
26.08.20

„High“ zur Polizei

Amberg. Eine 21jährige Frau kam mit ihrem Auto am Sonntag um 1.50 Uhr zur Polizeiinspektion Amberg, um ihren Ausweis als gestohlen zu melden.

Der Ausweis konnte zwar schnell wieder gefunden werden, doch die junge Frau stand unter Drogeneinfluss. Ein Drogenvortest bestätigte dies.


Damit war die Weiterfahrt gestrichen und das Auto blieb vor der Polizeiinspektion stehen. Es wurde eine Blutentnahme bei der Fahrerin durchgeführt.

Im Fahrzeug der Dame wurde zudem noch ein Einhandmesser gefunden und sichergestellt.
23.08.20

Bei Brand verletzt

Amberg. Zu einem schadensträchtigen Zimmerbrand mit einem Verletzten wurden in der Nach tzum Donnerstag die Rettungskräfte in den Amberger Osten gerufen.

Der 16jährige Sohn der Hauseigentümerin reinigte mit einem Nagellackentferner sein Zubehör zum Bogenschießen. Aus Unachtsamkeit fiel die Flasche um und deren Inhalt ergoss sich in einer daneben liegenden Mehrfachsteckdose, die sich in Verbindung mit der brennbaren Flüssigkeit entzündete.


Eigene Löschversuche misslangen, so dass nur die Feuerwehr den Zimmerbrand und Kontrolle bringen konnte. Alle Bewohner hatten dabei Glück im Unglück. Der Brand erstreckte sich nur auf das eine Zimmer im Haus. Der Schaden wird dennoch auf 50.000 Euro geschätzt.

Der Verursacher des Brandes wurde leicht verletzt. Er trug durch seine eigenen Löschversuche Brandwunden an den Fingern davon und wurde vorsorglich in ein Klinikum gebracht.
20.08.20

Schädelknochen gefunden

Bad Neualbenreuth. Am Sonntagnachmittag fand eine Passantin einen menschlichen Schädelknochen in einem Waldstück bei Bad Neualbenreuth. Die Kripo geht derzeit von keinem Gewaltdelikt aus.

Gegen 14.30 Uhr wurde die Polizei von einer Passantin verständigt, die am Waldboden im Bereich Bad Neualbenreuth einen menschlichen Schädelknochen aufgefunden hatte. Bei einer großflächigen Suche entdeckten die Beamten weitere Knochenteile, sowie Kleidungsstücke. Die Örtlichkeit wurde weiträumig abgesperrt.


Für die Kripo waren besonders zwei Defekte in der Schädeldecke auffällig. Die Beurteilung eines Gerichtsmediziners ergab, dass es sich bei den Defekten um Narben einer vergangenen Operation handelt. Derzeit liegen der Kriminalpolizei keine Hinweise vor, die auf ein Gewaltdelikt schließen lassen.

Ein Bezug zu einem Vermisstenfall aus dem Jahr 2010 wird im Rahmen der Ermittlungen geprüft.
19.08.20

Asylbewerber verletzt

Teublitz. Am späten Samstagabend wurde ein 37jähriger irakischer Staatsangehöriger in der Asylunterkunft in Koppenlohe erheblich verletzt.

Die Polizei sucht nach einem Täter, von dem inzwischen eine Personenbeschreibung vorliegt.

Das Opfer wurde mit einem bislang unbekannten Gegenstand auf dem Wohngelände verletzt. Nach jetzigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass sich der Mann alleine im Freien aufgehalten hatte und von einem bislang unbekannten Mann mit einem Stichwerkzeug angegriffen wurde.


Der 37jährige Mann erlitt mehrere Stich- und Schnittverletzung im Oberkörper. Ihm geht es derzeit den Umständen entsprechend gut, hieß es von der Polizei.

Beschreibung des Täters:
  • etwa 30 Jahre, etwa 170 Zentimeter groß, „südländisches-arabisches“ Aussehen, sportlich, kräftig, dunkle Haare, kein Bart und keine Brille, bekleidet mit dunkler, knielanger Bermuda-Hose und hellen Sportschuhen
Zeugen, die am Samstagabend zwischen 21 und 21.30 Uhr im Bereich Koppenlohe Geräusche oder Handlungen sowie Personen mit oben angegebener Beschreibung wahrgenommen haben, sollen sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter Telefon 09621/890-0 in Verbindung setzen.
17.08.20

Polizisten ernteten

Regensburg. Am dienstagabend durchsuchten Polizeibeamte eine Wohnung im Regensburger Osten und stellten über ein Kilogramm Cannabispflanzen sicher.

Ein 48jähriger Mann hatte mehrere große Marihuanapflanzen in seiner Wohnung gezüchtet. Die Pflanzen verbreiteten jedoch einen so intensiven Geruch, dass Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Süd darauf aufmerksam wurden. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ordnete daraufhin eine Wohnungsdurchsuchung an, die unverzüglich vollzogen wurde.


Der anwesende Wohnungsinhaber wurde widerstandslos festgenommen. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde eine Aufzuchtsanlage mit mehreren Marihuanapflanzen sichergestellt. Das Bruttogewicht der sichergestellten Pflanzen liegt im niedrigen, vierstelligen Grammbereich.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht des illegalen Anbaus von Betäubungsmitteln eingeleitet. Der Beschuldigte wurde nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.
12.08.20
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