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Fuchs in Bärenfalle (Foto)


Die sichergestellte Bärenfalle
Foto:Polizei
Amberg. Am Montagmorgen, gegen 7 Uhr zwei junge Männer auf einen Fuchs aufmerksam, der in eine sogenannte Tellerfalle oder umgangssprachlich "Bärenfalle" geraten war und vor Schmerzen heulte.

Die verständigten Beamten stellten vor Ort fest, dass dem Fuchs durch die verbotene Tellerfalle der Knochen des Vorderlaufs durchtrennt wurde und er nur noch durch das Fell von der Falle festgehalten wurde. Der Fuchs musste vor Ort von seinem Leid erlöst werden.

Der Grundstückbesitzer, ein 66jähriger Amberger und ein 53jähriger Pächter einer Teilfläche des Anwesens wurden vor Ort gebeten, um das Werk der Falle zu begutachten. Die Tellerfalle wurde sichergestellt und wird der Verwertung zugeführt.

Wer letztendlich die Falle dort platziert hat, sollen die laufenden Ermittlungen wegen Jagdwilderei und einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz ergeben. Die Gesetzgebung sieht in diesen Fällen Bußgelder bis zu 25.000 Euro oder in besonders schweren Fällen eine Freiheitsstrafe vor.

Besonders bemerkenswert ist nach Ansicht der Polizei die Tatsache, dass die Falle direkt am Gartenzaun zur Straße im Wohngebiet ausgelegt war. Für spielende Kinder wäre es jederzeit leicht möglich gewesen, durch den Zaun hindurchzugreifen oder darüber zu klettern.
17.04.17

Betrunkene Salat-Diebin

Regensburg. Am Karfreitag um 17 Uhr entwendete eine 43jährige Frau in der Lappersdorfer Straße in Regensburg, aus einem Gewächshaus vier Salatköpfe und fuhr im Anschluss mit ihrem Auto davon.

Eine Streifenbesatzung konnte die Diebin anhalten. Bei der Kontrolle wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab, dass die Diebin einen Wert von 1,2 Promille hatte.

Da sie sich im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit befand, wurde die Weiterfahrt durch die Polizeibeamten unterbunden.
16.04.17

Traktorfahrer starb

Regensburg. Ein 45jährige Traktor-Fahrer kam am Samstag im Landkreis Regensburg bei Holzarbeiten ums Leben. Sein 51jähriger Begleiter blieb unverletzt.

Der Unfall ereignete sich um 13:25 Uhr auf einer abschüssigen Wiese nahe der Ortschaft Girnitz.

Die beiden Männer waren mit Arbeiten an bereits gefällten Bäumen beschäftigt. Einer dvon ihnen wollte offensichtlich einen Baumstamm mit seinem Traktor versetzen. Auf dem abschüssigen Gelände rutschte der Traktor den Hang hinab und verletzte den 45jährigen Traktorfahrer so schwer, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Sein 51jähriger Begleiter, der bei den Arbeiten mithalf, blieb unverletzt.
15.04.17

Von Polizeikugel verletzt

NEUMARKT. Der im Landkreis Schwandorf vor der Polizei geflüchtete Traktorfahrer (wir berichteten) wurde tatsächlich von einer Kugel aus einer Polizeiwaffe verletzt.

Am Donnerstag war nach Angaben der Polizei noch nicht klar gewesen, wodurch die Beinverletzung des Mannes entstanden war. Allerdings räumte die Polizei auch da schon ein, daß mindestens ein Beamter gescvhossen hat.

Nach Angaben der Polizei entzog sich der 45jährige Traktorfahrer am Donnerstagnachmittag einer polizeilichen Kontrolle und gefährdete Polizeibeamte, indem er unter anderem mit zwei Streifenwagen kollidierte. "Im Einsatzgeschehen erlitt der Mann eine Beinverletzung durch einen Schusswaffeneinsatz der eingesetzten Beamten", hieß es am Freitag..

Der Ausgangspunkt lag südlich der Ortschaft Wölsendorf und verlagerte sich unter der angrenzenden Autobahn hindurch in den Bereich westlich der Ortschaft. Gefolgt von Streifenbeamten fuhr der Traktorlenker an anderer Stelle wieder unter der Autobahn hindurch in die Ortschaft Wölsendorf hinein und im weiteren Verlauf wieder in Richtung Süden aus der Ortschaft hinaus.

Während seiner annähernd 30 Minuten andauernden Flucht gefährdete der Traktorlenker verschiedene Polizeibeamte und kollidierte mit zwei Dienstfahrzeugen.

Letztlich gelang es den Traktorfahrer auf einer Wiese südlich der Ortschaft mit Einsatz eines Dienstfahrzeuges zu stoppen und den Mann in Gewahrsam zu nehmen. Bei den Anhalteversuchen setzten die Beamten unter anderem Pfefferspray, den Einsatzstock und die dienstliche Schusswaffe ein, hieß es. Zwei Polizeibeamte wurden durch den Pfeffersprayeinsatz leicht verletzt.

Jetzt hat die Kripo Amberg den Fall übernommen und ermittelt mit Blick auf die Ausganssituation wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie dem Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Tatverdächtigen. Darüber hinaus werden dem Mann versuchter Totschlag zum Nachteil von Polizeibeamten und verschiedene weitere straßenverkehrsrechtliche Verstöße vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Amberg prüft derzeit noch die Haftfrage.
14.04.17

Schüsse auf Traktorfahrer

Schwandorf. Ein Polizist hat auf einen flüchtenden Traktorfahrer geschossen und ihn dabei offenbar am Bein verletzt.

Am Donnerstag gegen 15:15 Uhr hatten zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nabburg im Rahmen eines anderen Einsatzes im Ortsteil Wölsendorf Kontakt mit den 45jährigen Traktorfahrer. Da sich im Laufe des Gesprächs der Verdacht ergab, dass der Mann möglicherweise nicht fahrtüchtig war, entschlossen sich die Polizisten zu einer Verkehrskontrolle. Da der 45jährige Mann bereits wieder losgefahren war, gaben die Beamten Anhaltesignale, die dieser beharrlich missachtete.

Im weiteren Verlauf gefährdete der Mann verschiedene Polizeibeamte und rammte zwei Dienstfahrzeuge mit seinem Traktor.

Der gesamte Vorgang dauerte annähernd 30 Minuten und ereignete sich in und um den Ort Wölsendorf. Im Einsatzverlauf wurden weitere Streifen hinzugezogen und die Beamten setzten Pfefferspray sowie den Einsatzstock ein und gaben mehrere Schüsse aus ihren Dienstwaffen ab, um den Mann zu stoppen.

Letztlich gelang es den Traktorfahrer auf einer Wiese außerhalb des Ortes zu stoppen und festzunehmen. Der Traktorfahrer erlitt eine Verletzung am Bein, die nach Angaben der Polizei "vom Schusswaffengebrauch herrühren könnte".

Die eingesetzten Polizeibeamten leisteten bis zum Eintreffen verständigter Rettungskräfte Erste Hilfe. Dann kam der Mann in ein Krankenhaus zur Behandlung.

Zwei Polizeibeamte wurden durch einen Pfeffersprayeinsatz leicht verletzt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg nahm noch am Tatort die Ermittlungen zum Geschehen auf. Das Bayerische Landeskriminalamt führt die erforderlichen Ermittlungen zum polizeilichen Schusswaffengebrauch durch.

Gegen den 45jährigen Mann wird wegen des Verdachts des versuchten Totschlags zum Nachteil eines Polizeibeamten ermittelt.
14.04.17

Einbrecher scheitert

Regensburg. In der Nacht auf Donnerstag versuchte ein Einbrecher gewaltsam in ein städtisches Büro in der Guerickestraße einzudringen.

Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg gehen derzeit davon aus, dass der Täter gegen 0.45 Uhr gewaltsam versuchte, über ein Fenster in das Verwaltungsgebäude zu gelangen.


Dabei verursachte der Dieb einen Sachschaden in Höhe von 1000 Euro an einem Fenster. Entsprechende Spuren sicherten die Kriminalbeamten am Tatort.

Der Einbrecher blieb trotz erheblicher Bemühungen ohne Beute.
13.04.17
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