Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Beim Baden ertrunken

Neustadt/Waldnaab. Am Sonntag-Vormittag ereignete sich in einem Badesee neben dem sogenannten „Schwarzen Weiher“ im Gemeindebereich Mantel ein tödlicher Badeunfall.

Gegen 11 Uhr wurde ein Mann aus Weiden letztmals lebend an dem Badesee gesehen. Zu dieser Zeit begab sich der 70ährige Mann in das Gewässer, um zu baden, verließ jedoch nach Zeugenaussagen den Weiher zunächst wieder unversehrt. Gegen 17.00 Uhr wurde bemerkt, dass die persönlichen Sachen des Mannes immer noch am Ufer lagen.


Es kam zu einer großangelegten Suchaktion unter Beteiligung der Wasserwacht, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Der Badesee wurde über mehrere Stunden abgesucht. Taucher fanden den 70jährigen Mann schließlich kurz nach Mitternacht etwa 40 Meter vom Ufer entfernt in einer Wassertiefe von etwa drei Metern. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wird von einem Badeunfall ausgegangen.
05.07.21

E-Bike „frisiert“

Amberg. Findige Beamte des Einsatzzugs bemerkten am Mittwoch kurz nach Mitternacht bei der Kontrolle eines 34jährigen Pedelec-Fahrers, dass er geschwindigkeitssteigernde Manipulationen am Antrieb seines Gefährts vorgenommen hatte.

Das Fahrzeug wurde dadurch nicht nur fahrerlaubnis-, sondern auch versicherungspflichtig.


Zudem stellte sich auch heraus, dass der junge Mann unter Drogeneinfluss stand. Er wurde zur Blutentnahme gebracht und durfte zunächst nur zu Fuß weiter.
30.06.21

Marihuana entdeckt

Pleystein. Polizeibeamte der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus kontrollierten auf derAutobahn im Gemeindebereich Pleystein ein Auto und fanden dabei Marihuana im unteren dreistelligen Grammbereich.

Bei der Kontrolle des rumänischen Fahrzeugs nahmen die Beamten aus dem Fahrzeug heraus intensiven Marihuanageruch wahr. Auf Nachfrage händigten die beiden Fahrzeuginsassen das Marihuana aus. Es befand sich in einem Rucksack im Kofferraum. Bei der anschließenden genaueren Durchsuchung des Autos wurden keine weiteren Drogen gefunden.


Das Pärchen, eine 22jährige Frau und ein gleichaltriger Mann mit Wohnsitz in Rumänien, wurde vorläufig festgenommen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Weiden musste das Pärchen zur Sicherung des Strafverfahrens einen höheren dreistelligen Eurobetrag leisten. Nach Beendigung der Maßnahmen wurden die beiden aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen.
29.06.21

Vater ertrank

Zeitlarn. Bei einem Badeunfall am Pielmühler Wehr starb am Samstag-Nachmittag ein 53jähriger Mann, als er seinen sechsjährigen Sohn retten wollte.

Das Kind wurde erfolgreich reanimiert und kam zusammen mit zwei weitere Helfern in ein Krankenhaus.

Gegen 17.45 Uhr der ein sechsjähriger Bub beim Spielen in den Fluss Regen. Sein Vater sprang hinterher, um ihm zu helfen. Als dies nicht sofort gelang, sprangen zwei weitere Bekannte der Familie hinterher.


Alle vier Personen konnten den Fluss jedoch nicht mehr eigenständig verlassen und mussten von weiteren Badegästen gerettet werden. Dabei wurden Vater und Sohn bewusstlos geborgen und mussten reanimiert und ins Klinikum eingeliefert werden.

Die beiden anderen Helfer wurden ebenfalls in Regensburger Kliniken gebracht. Ein paar Stunden später verstarb der Vater im Klinikum.
27.06.21

Scheune brannte ab

Eschlkam. In der Gemeinde Eschlkam kam es am Donnerstag-Vormittag zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen. Nach ersten Erkenntnissen verendeten mehrere Kälber.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die große Scheune bereits in Vollbrand. In dem Gebäude waren neben landwirtschaftlichen Erzeugnissen auch mehrere Kälber untergebracht. Der 65jährige Brandleider erlitt beim Versuch, die Tiere aus dem Gebäude zu retten, leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.


Aus einem angrenzenden Stall konnten etwa 70 Rinder geholt und später abtransportiert werden.

Etwa 200 Feuerwehreinsatzkräfte von 17 Feuerwehren, darunter zwei tschechische Einsatzfahrzeuge, verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude.

Zur Brandursache gibt es derzeit noch keine Angaben. Der Brandschaden liegt im unteren sechsstelligen Eurobetrag.
24.06.21

A3: Vier Tote

Regensburg. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn bei Regensburg starben am Dienstag-Morgen vier Menschen.

Die Autobahn zwischen den Ausfahrten Neutraubling und Regensburg Ost ist in Richtung Regensburg noch immer total gesperrt, teilte die Polizei gegen 11 Uhr mit.

Nach ersten Informationen fuhr ein Auto gegen 9.30 Uhr aus noch ungeklärter Ursache auf einen Sattelauflieger auf. Die vier Insassen des Autos wurden dabei getötet.


Der Lastwagenfahrer wurde körperlich nicht verletzt, mußte aber vom Rettungsdienst betreut werden.

Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen zu dem Unfall aufgenommen. Ein Gutachter wird hinzugezogen. Die Maßnahmen werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.

Aktualisierung: Am Nachmittag teilte die Polizei mit, daß ein 5er BMW mit deutscher Zulassung im stockenden Verkehr aus noch unbekannten Gründen und vermutlich ungebremst auf den Sattelauflieger eines Lastwagens mit ungarischer Zulassung auffuhr. Die vier Männer im BMW im Alter von 27, 31,32 und 44 Jahren erlitten bei dem Unfall tödliche Verletzungen und starben noch an der Unfallstelle. Alle haben die serbische Staatsangehörigkeit. Die Autobahn in Richtung Regensburg war bis gegen 15 Uhr Uhr total gesperrt.
22.06.21
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