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Haftbefehle erlassen

Amberg. Die drei Beschuldigten, die bei der Durchsuchung am Dienstag in Amberg wegen Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel festgenommenen wurden (wir berichteten), müssen in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Amberg erließ gegen alle drei Tatverdächtigen Haftbefehl.

Wegen Handel mit Betäubungsmitteln wurden am Dienstag bei der groß angelegten Durchsuchungsaktion der Polizei Amberg 20 Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Der Großteil der Personen wurde bis Dienstagnachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Für drei der Festgenommenen führte der Weg am Mittwoch zum Amtsgericht Amberg. Der Ermittlungsrichter sah die Beschuldigten dringend tatverdächtig und erließ gegen die drei Männer jeweils einen Haftbefehl.


Es handelt sich um einen 29jährigen Iraker und zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 23 und 21 Jahren. Der 29jährige und der 21jährige Tatverdächtige haben ihren Wohnsitz in Amberg, der 23jährige Syrer stammt aus dem Landkreis Kelheim.

Die Männer wurden getrennt in verschiedenen Justizvollzugsanstalten untergebracht.
14.06.17

Dealer geschnappt ?

Amberg. Bei einer großangelegten Drogen-Durchsuchungsaktion der Polizei wurden 20 Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Drei der Beschuldigten werden dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Es konnte Marihuana und Haschisch im Umfang von einem Kilo sowie eine größere Summe Bargeld sichergestellt werden. Bei einer Anschlussdurchsuchung in Niederbayern wurden weitere 250 Gramm Heroin sichergestellt.

Ddie Durchsuchungsaktion ineinem Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln wurde am Dienstag von 5 bis 10 Uhr durchgeführt. Neben einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber im Südosten der Stadt Amberg wurden durch die Polizei Amberg neun Wohnanwesen im Stadtgebiet Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach sowie ein Anwesen im Bereich Tirschenreuth aufgesucht.

Dabei wurden insgesamt knapp 100 Personen überprüft.

In den Anwesen wurden 20 Tatverdächtige vorläufig festgenommen und bis auf drei Personen nach erfolgter Sachbearbeitung wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei diesen drei Beschuldigten stellt die Staatsanwaltschaft Amberg am Mittwoch beim Amtsgericht Amberg einen Antrag auf Erlass von Haftbefehlen.

Bei der Durchsuchung wurden etwa ein Kilo Marihuana und Haschisch sichergestellt. Darüber hinaus wurde Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich gefunden, das möglicherweise aus einem Handel mit Betäubungsmittel stammen könnte. Die Herkunft des Geldbetrages muss noch geklärt werden.

Bei einem der Beschuldigten, bei dem ein staatsanwaltschaftlicher Haftantrag gestellt wird, wurden im Anschluss seine Wohnräume im niederbayerischen Landkreis Kelheim durchsucht. Dabei konnten außerdem etwa 250 Gramm Heroin gefunden werden.
13.06.17

Einbrecher im Lagerhaus

Weiden. Bei einem Einbruch in ein Lagerhaus in der Dr-von-Fromm-Straße gelangten Diebe an Beute im Gesamtwert von mehreren hundert Euro und verursachten einen Sachschaden in Höhe von 4000 Euro.

Die Täter gelangten in der Nacht auf Montag über ein aufgebrochenes Fenster in die Geschäftsräume und entwendeten einen Behälter samt Inhalt im Gesamtwert von mehreren hundert Euro. Durch das brachiale Vorgehen entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von 4000 Euro.
12.06.17

Autofahrer starb

Schwandorf. Am Sonntagvormittag verunglückte ein Autofahrer auf der Staatsstraße 2156 tödlich. Der 70jährige Mann war zunächst gegen einen Baum geprallt und dann in ein angrenzendes Feld gefahren.

Gegen 9.35 fuhr der Hamburger mit seinem VW-Golf von Nabburg in Richtung Oberviechtach und kam etwa 500 Meter vor der Abzweigung nach Trichenricht aus bisher nicht geklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Beim Eintreffen des Rettungsdienstes und der Feuerwehren war der Fahrer, der sich allein in dem Auto befand, bereits verstorben. Wiederbelegungsversuche blieben erfolglos.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.
11.06.17

Falscher Terror-Alarm

Regensburg. Am Samstagvormittag kam es im Innenstadtbereich zu einem größeren Polizeieinsatz, bei dem mehrere Geschäfte geräumt und Teile der Fußgängerzone abgesperrt wurden. Ursache war ein in einem Drogeriemarkt aufgefundener unbekannter Gegenstand.

Um 10.49 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Polizei mitgeteilt, dass in einem Drogeriemarkt in der Weißen-Lilien-Straße ein "Kästchen" aufgefunden wurde, das blinkt und nicht dem Sortiment oder den technischen Anlagen im Haus zugeordnet werden konnte. Daraufhin wurde durch die alarmierten Polizeibeamten die Drogerie geräumt.

Um eine eventuelle Gefährdung zu verhindern wurden nach einer ersten Lageeinschätzung vor Ort die umliegenden Geschäfte ebenfalls geräumt. Außerdem wurden im Nahbereich Teile der Fußgängerzone für sämtlichen Verkehr gesperrt.

Um eine Bestimmung des Gegenstandes durchzuführen, wurden die Polizeibeamten vor Ort von einer technischen Sondereinheit des Bayerischen Landeskriminalamtes vor Ort unterstützt.

Glücklicherweise konnte um 13.30 Uhr Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich schließlich lediglich um einen vergessenen Gegenstand, der von einer Beschäftigten des Drogeriemarktes leichtsinnigerweise dort abgelegt und nicht entsorgt wurde.

Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung, hieß es von der Polizei.
10.06.17

Räuber scheitert

Altenthann. Die Kripo sucht nach einem Zeugen zu einem mißglückten Raubüberfall auf eine Tankstelle.

Ein maskierter Mann hatte am Dienstag gegen 19:15 Uhr versucht, bei der Tankstelle in Altenthann Bargeld zu erbeuten,.Er hatte dort mit einem Baseballschläger bewaffnet Geld gefordert. Sein Vorhaben scheiterte daran, dass ihm der 69jährige Tankstelleinhaber kein Geld aushändigte.

Der Unbekannte verließ die Tankstelle ohne Beute. Vermutlich fuhr er mit einem blauen Auto, vermutlich einem Audi, weg.

Im fraglichen Zeitraum wurde in der Ortsdurchfahrt von Altenthann ein hellblauer oder türkisfarbener Wagen der Marke Mazda oder Peugeot gesehen. Das Fahrzeug soll einige Male durch den Ort gefahren sein und der Fahrer habe Jugendliche angesprochen.

Der Fahrer des Fahrzeugs sollte den bislang unbekannten Täter gesehen haben und wird daher dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Regensburg unter Telefon 0941/506-2888 in Verbindung zu setzen.
09.06.17
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