Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Kinder mißbraucht?

Regensburg. Am Dienstagabend soll ein 57jähriger Mann zwei Mädchen in seine Wohnung gelotst und die Kinder dort missbraucht haben.

Wenige Stunden nach der Tat gelang die Festnahme des dringend tatverdächtigen Mannes im Regensburger Stadtsüden. Am Mittwochnachmittag erging Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen.

Gegen 17 Uhr soll der Mann am Dienstag zwei Mädchen im Kindesalter mit in seine Wohnung im Stadtteil Kumpfmühl-Ziegetsdorf-Neuprüll genommen haben, wo es zu Berührungen im Intimbereich der Kinder gekommen sein soll. Die Kinder hielten sich etwa 30 Minuten in der Wohnung des Mannes auf.

Als die Kinder ihre Eltern informierten, setzten sich diese umgehend mit der Polizei in Verbindung und die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernahm die Bearbeitung des Falles. Noch in den Nachtstunden auf Mittwoch gelang die Festnahme eines dringend tatverdächtigen Mannes.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erfolgte am Mittwochnachmittag die Vorführung des 57jährigen Mannesvor den Ermittlungsrichter am Amtsgericht in Regensburg. Dieser erließ antragsgemäß Haftbefehl gegen den Mann wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
12.04.17

Schmuggler erwischt

Waldsassen. Mit einer Polizeikontrolle rechneten zwei Münchner am Dienstagnachmittag bei ihrer "Wanderung" über die Landesgrenze von der Tschechischen Republik in die Oberpfalz wohl nicht. Die wachsamen Schleierfahnder bemerkten den Grenzübertritt und stellten über 15 Gramm der gefährlichen Droge Crystal sicher.

Obwohl die beiden 23 und 24 Jahre alten Männer gegen 13:50 Uhr bei ihrem Gang über die Grenze noch versuchten, sich der Drogen zu entledigen, gelang es den Fahndern der Polizeiinspektion Waldsassen, den Männern das Drogen zuzuordnen.

Schließlich entdeckten die Beamten noch ein verbotenes Butterflymesser bei einem der Männer, was zu einer Strafverschärfung führen kann.

Der Richter erließ Haftbefehle und die beiden Männer wurden getrennt voneinander in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.
11.04.17

Frontal in Gegenverkehr

Cham. Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B20 starb am frühen Sonntagabend der mutmaßliche Unfallverursacher.

Der 56jährige tschechische Staatsangehörige fuhr gegen 17 Uhr mit einem Skoda von Cham in Richtung Furth im Wald. Kurz nach der Abfahrt Weiding geriet das Auto aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem entgegen kommenden Chevrolet, der mit drei Personen besetzt war und von einer 31jährigen Frau gesteuert wurde.

Der Unfallverursacher erlitt bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen.

Die Chevrolet-Fahrerin, ihr dreijähriger Sohn und ihr 29jähriger Lebensgefährte, wurden bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt. Sie wurden mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Regensburg eingeliefert.

An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
10.04.17

Autofahrer starb

Amberg. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Amberg-Süd und Amberg-Ost starb am frühen Samstagabend ein Autofahrer.

Gegen 17:30 Uhr fuhren mehrere Autos in Fahrtrichtung Tschechien auf dem linken Fahrstreifen mit hoher Geschwindigkeit. Zeugenaussagen zufolge musste der Vordermann verkehrsbedingt bremsen. Im weiteren Verlauf wich der hintere Fahrer aus dem Landkreis Hof auf den rechten Fahrstreifen aus und fuhr unter den Auflieger, eines dort fahrenden serbischen Sattelzuges.

Der 58jährige Fahrer des Renault Megane, zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

Der 41jährige aus Serbien stammende Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden beträgt nach erster Schätzung etwa 20.000 Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft Amberg die Zuziehung eines Sachverständigen an.

Die Autobahn war bis gegen 21:45 Uhr in diesem Streckenabschnitt total gesperrt.
09.04.17

Tote identifiziert

Regensburg. Bei der toten Frau, die am Freitag in der Donau entdeckt wurde (wir berichteten), handelt es sich um die vermißte Malina K. (wir berichteten vielfach)

Der DNA-Abgleich bestätigte nun den bereits geäußerten Verdacht, hieß es am Samstag vond er Kripo: Es handelt sich zweifelsfrei um die vermisste Malina K.
08.04.17

Vermißte gefunden?

Donaustauf.Am Freitag gegen 8:15 Uhr entdeckte eine aufmerksame Zeugin eine leblose Person in der Donau. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich um die seit dem 19.März vermisste Malina K. handeln (wir berichteten). Die abschließende Identifizierung ist jedoch noch nicht erfolgt.


Die sofort über Notruf alarmierte Feuerwehr hat die Person am Südufer der Donau etwa 100 Meter nach der Donaubrücke geborgen.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die weiteren Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Im Laufe des Tages wird eine Obduktion erfolgen.
07.04.17
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