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Erpresserin geschnappt

Regensburg. Die Kripo konnte eine mutmaßliche Erpressering bei der Geldübergabe festnehmen.

In der letzten Woche ging bei einer Praxis im östlichen Landkreis Regensburg ein Erpresserschreiben ein. Darin wurde Geld gefordert, ansonsten würde die Praxis „zerstört“ werden.

Die Kripo Regensburg übernahm die Ermittlungen in dem Fall. Am Freitagabend sollte die Geldübergabe stattfinden. In den Abendstunden erschien eine 38jährige Frau aus dem Landkreis Regensburg und versuchte das bereitgelegte Geld abzuholen. Spezialeinsatzkräfte nahmen die Frau dabei fest.


Im Zuge der weiteren Ermittlungen richtete sich ein Tatverdacht auch gegen einen 36jährigen Mann, der ebenfalls im Landkreis Regensburg wohnt. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Wochenende konnten Beweismittel und Rauschgift sichergestellt werden.

Die beiden Tatverdächtigen müssen sich nun wegen des Verdachts der Erpressung strafrechtlich verantworten.
11.08.20

Auto im Weiher

Mitterteich. Ein 72jähriger Mann landete am Sonntagabend mit seinem Auto in einem Weiher - und strab kurze Zeit später in einem krankenhaus.

Die Polizei erhielt die Nachricht, dass ein Fahrzeug auf dem Dach in einem Weiher nahe der Ortschaft Großbüchlberg liegen und sich darin noch eine Person befinden soll.

Ein Polizist und ein Ersthelfer sprangen sofort in den See und befreiten den leblosen Körper des Fahrers aus dem Fahrzeug. Anschließend wurde die Person ans Seeufer gebracht, wo sofort durch Kräfte der Feuerwehr und des Roten Kreuzes mit der Reanimation begonnen wurde.


Die Mann wurde dann per Helikopter ins Krankenhaus nach Weiden geflogen, in dem er in schließlich starb.

Noch ist völlig unklar wie es zu dem tragischen Unfall kam. Der Dacia konnte durch einen Abschleppdienst aus dem See geborgen werden und bleibt für weitere polizeiliche Ermittlungen in Verwahrung.
09.08.20

Frau bedrängt

Teublitz. Bereits am Samstag vor einer Woche gegen 19 Uhr kam es im Stadtpark in Teublitz zwischen einem Mann und einer Frau zu einem sexuellen Übergriff. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg sucht nun Zeugen für den Vorfall.

Am frühen Abend traf eine 56jährige Frau im Stadtpark in Teublitz auf einen Mann, der sich in der dortigen Wiese niedergelassen hatte. Nach kurzem Gespräch bedrängte der Mann die Frau.


Nachdem der Mann die Aufforderungen der Frau, sie in Ruhe zu lassen, ignorierte, rief die um Hilfe. Anschließend kam es zu sexuellen Handlungen gegen den Willen der Frau.

Beschreibung des Täters:
  • „südländische Erscheinung“, 170 Zentimeter groß, etwa 25 Jahre alt, Haare glatt, schwarz und zurückgekämmt, auffälliger Tattoo-Schriftzug am rechten oder linken Oberarm
Zeugen sollen sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Amberg unter Telefon 09621/890-0 in Verbindung setzen.
08.08.20

Rauschgift gefunden

Amberg. Am Dienstag wurde in Amberg eine Wohnung durchsucht und dabei Rauschgift gefunden.

Am Vormittag durchsuchten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Amberg im Stadtosten die Wohnung eines 53jährigen Ambergers. Ein Ermittlungsrichter hatte im Vorfeld einen entsprechenden Beschluss erlassen.


In der Wohnung entdeckten die Beamten eine kleine Aufzuchtanlage und fünf Marihuanapflanzen. Außerdem konnten rund zehn Gramm Amphetamin gefunden und sichergestellt werden.

Den Wohnungsinhaber wurde nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
06.08.20

Autos in Flammen

Wenzenbach. Am Montag um 3.20 Uhr geriet ein geparktes Auto in einem Carport in Brand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Anwohner bekämpften den Brandherd bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit einem Feuerlöscher. Durch Hitzeeinwirkung wurde ein zweiter Wagen in Mitleidenschaft gezogen, der in unmittelbarer Nähe abgestellt war.


Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 15.000 Euro.

Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0941/506-2888 erbeten.
04.08.20

Keine Bombe gefunden

Neutraubling. Am Sonntag fanden nach entsprechenden Verdachtsmomenten Grabungsarbeiten nach etwaigen Kampfmitteln statt. Der Verdacht bestätigte sich nicht.

Kurz vor 8 Uhr begannen die Grabungsarbeiten am ersten von drei Verdachtspunkten. Eine Bombe fand sich jedoch glücklicherweise nicht. Zum Vorschein kamen während den drei Grabungen dennoch Spuren des Krieges, denn die beauftragte Kampfmittelfirma fand Reste eines sogenannten Abwurfbehälters, Bombenfragmente und Metallteile.


Die etwa 200 Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr und der Autobahndirektion Südbayern konnten ihren Einsatz beenden. Sie standen für den Fall einer Evakuierung bereit, von der etwa 4500 Anwohner und die Autobahn A3 betroffen gewesen wären. Auch eine Notunterkunft wurde eingerichtet.
02.08.20
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