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Kinderpornos verkauft?

Schwandorf. Nach einer Durchsuchung amfrühen Mittwoch-Morgen im Landkreis Schwandorf erging auf Antrag der Zentralstelle Cybercrime Bayern am Donnerstag Untersuchungshaftbefehl gegen einen 19jährigen Mann, der über das Darknet in erheblichem Umfang kinderpornografische Videos verbreitet haben soll.

Nach umfangreichen Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamts und der Zentralstelle Cybercrime Bayern geriet der junge Mann in den Verdacht, kinderpornografische Videoaufnahmen auf einer Plattform im sogenannten „Darknet“, einem nur mit spezieller Software zugänglichen Teil des Internets, gepostet zu haben.


Am Mittwoch-Morgen wurde von Beamten der Zentralstelle Cybercrime Bayern, des Bayerischen Landeskriminalamts und anderer Dienststellen das Wohnanwesen des Mannes durchsucht. Dabei kamen zur Vermeidung eines Beweismittelverlusts auch Spezialkräfte zum Einsatz. Es wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, das nun ausgewertet wird.

Der Mann wurde am Donnerstag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Bamberg vorgeführt, der antragsgemäß gegen den Beschuldigten Untersuchungshaft anordnete.
31.01.20

Doping und Schlagring

Pentling. Dopingmittel und einen Schlagring fand die Polizei bei einer Verkehrskontrolle auf der Autobahn A3 bei Pentling.

Am Mittwoch gegen 13.30 Uhr überprüften Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg kurz vor der Autobahnbrücke Sinzing einen in Fahrtrichtung Nürnberg fahrenden und mit drei Personen besetzten Wagen. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass der 21jährige Fahrer Dopingmittel in nicht geringer und somit verbotener Menge sowie einen Schlagring mitführte.


Nach Sicherstellung der Dopingmittel und des Schlagrings sowie nach Bezahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von knapp 2000 Euro, konnten der 21jährige Mann und seine Mitfahrer die Reise fortsetzen.

Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen eines Verstoßes nach dem Anti-Doping-Gesetz sowie wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz.
30.01.20

Feuer am Golfplatz

Lauterhofen. Am Montagabend ereignete sich auf einem Golfplatz im Landkreis Neumarkt ein Brand. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ermittelt.

Gegen 19.50 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Golfplatz in Ruppertslohe bei Lauterhofen gerufen. Dort stand ein aus Stroh errichtetes Unterstellgebäude in Flammen.


Der Brand konnte von den Einsatzkräften gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen.
28.01.20

Einbruch in Pflegeheim

Regensburg. Am Wochenende brach ein noch Unbekannter in ein Pflegeheim ein und entwendete einen Tresor.

Zwischen Freitagvormittag und dem Montagmorgen drang der Täter in Burgweinting in das Pflegeheim ein und nahm aus einem Büro einen kompletten Möbeltresor mit. Zuvor wurden mehrere Türen gewaltsam angegangen und zum Teil geöffnet, auch ein Fenster wurde eingeworfen. Dem Beuteschaden im Wert eines mittleren vierstelligen Betrages steht ein Sachschaden von mindestens 1000 Euro gegenüber.


Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise, insbesondere zu lautem Klirren oder verdächtigen Personen und Fahrzeugen in der Nähe des Rudolf-Aschenbrenner-Platzes/ Bahnhofs Burgweinting werden unter Telefon 0941/506-2888 erbeten.
27.01.20

Falsche Fuffziger

Regensburg. Im Rahmen einer Personenkontrolle fanden Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Süd Falschgeld im höheren dreistelligen Bereich.

Sie kontrollierten am Donnerstag gegen 11.35 Uhr einen 23jährigen Mann in der Albertstraße in Regensburg.


Die anschließende Sachbearbeitung übernahmen die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. Woher das Falschgeld stammt, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
24.01.20

Zwei Tote bei Silo-Unfall

Regensburg. Bei einem Betriebsunfall in Regensburg wurden am Mittwoch zwei Arbeiter in einem Sand-Silo verschüttet und erlitten tödliche Verletzungen.

Die 56 und 23 Jahre alten Männer wurden in den Mittagsstunden in dem Silo in einem betonverarbeitenden Betrieb in der Äußeren-Wiener-Straße in Regensburg verschüttet. Nach der Bergung wurden die Schwerverletzten in Krankenhäuser eingeliefert, wo am Nachmittag der 56jährige Mann und am Abend auch der 23jährige Mann ihren Verletzungen erlagen.


Die Kriminalpolizei Regensburg hat in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Gegenstand der Ermittlungen ist vor allem die Klärung des Unfallhergangs.

Vor Ort war ein großes Aufgebot von Einsatz- und Rettungskräften der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg, von Höhenrettung, Rettungsdienst und Polizei. Der Hubschrauber Christoph Regensburg war als Notarztzubringer eingesetzt.
23.01.20
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