Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Scheune in Flammen

Cham. Beim Brand einer Scheune entstand am Mittwoch in Furth im Wald ein Sachschaden in Höhe von etwa 200.000 Euro.

Gegen 20.10 Uhr entdeckte ein 46jähriger Mann beim Betreten seiner Scheune das Feuer. Es gelang ihm, seine etwa 15 Rinder aus der Stallung auf die Weide zu verbringen. An dem 1200 Quadratmeter großen Gebäude entstand wirtschaftlicher Totalschaden.


Hinweise auf eine etwaige vorsätzliche Brandstiftung haben sich bislang nicht ergeben. Eine technische Ursache erscheint aktuell am wahrscheinlichsten.
30.10.19

Wegen Mordes verhaftet

Burglengenfeld. Der auf einem Speditionsgelände einer Firma in der Dieselstraße gefundene tote Mann (wir berichteten) ist nach den Ergebnissen der Obduktion getötet worden.

Der als derzeit dringend tatverdächtige 43jährige Lkw-Fahrer, der mit seinem Sattelzug unweit der Spedition bei einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall Verletzungen erlitten hat, konnte zwischenzeitlich dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt werden.


Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg, Haftbefehl wegen Mordes. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der zuständigen Kriminalpolizeiinspektion Amberg dauern nach wie vor an.
29.10.19

Raub in Cham

Cham. Am frühen Sonntagmorgen wurde ein 37jähriger Mann nach eigenen Angaben in der Ludwigstraße beraubt.

Gegen 4.30 Uhr sollen ihn zwei russisch sprechende Männer niedergeschlagen haben. Als er aufgewacht sei, habe er festgestellt, dass seine Geldbörse und sein Handy weg waren. Die Ehefrau des Bestohlenen verständigte die Polizei, als das Opfer zu Hause ankam.


In einer klinik wurde bei dem Mann schließlich ein Kiefer- und Nasenbeinbruch festgestellt.

Die Polizei Cham hat mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die ersten Ermittlungen gemeinsam übernommen und bittet um Hinweise, um das Geschehen aufzuhellen.
28.10.19

Betrunken im Nebel

Ursensollen. Bei einem Zusammenstoß zweier Autos bei Ursensollen wurde am Samstag-Morgen ein 27jähriger Mann schwer verletzt.

Ein 26jähriger Amberger fuhr mit seinem VW Golf auf der B 299 in Richtung Amberg, geriet aus nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit einem entgegenkommenden VW zusammen, der von einem 45jährigen Mann gesteuert wurde.


Wegen des dichten Nebels übersah ein 27jähriger Autofahrer die verunglückten Fahrzeuge und prallte mit seinem Citroen Jumper in die Unfallstelle. Durch den Zusammenprall wurde der 26jährige schwer verletzt. Die beiden anderen Unfallbeteiligten wurden nur leicht oder gar nicht verletzt.

Der Gesamtschaden an den Autos wird auf rund 6500 Euro geschätzt.

Im Krankenhaus konnte bei dem 26jährigen Unfallverursacher eine Alkoholisierung festgestellt werden.
27.10.19

Feuer in Werkstatt

Hirschau. Bei einem Feuer in einer Doppelgarage in Hirschau entstand am Samstag-Nachmittag hoher Sachschaden.

Das Feuer war ausgebrochen, als Vater und Sohn ihr Oldtimer-Moped „Schwalbe“ herrrichten wollten. Dazu mussten auch Schweißarbeiten durchgeführt werden. Als beide nach einer kurzen Pause wieder zurückkamen, stand die Garage bereits in Flammen.


Das Feuer konnte sogar auf den Dachstuhl der Garage übergreifen, aber durch Kräfte der Feuerwehren eingedämmt und schließlich gelöscht werden.

Verletzungen trug niemand davon. Der Sachschaden dürfte sich auf mindestens 80.000 Euro belaufen.
26.10.19

Erneute Bombenfunde

Neutraubling. Unglaubliche 15 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg wurden am Donnerstag in Neutraubling entschärft - und am Freitag wurde neun weitere Sprengkörper entdeckt.

Gegen 12.30 Uhr wurde ein erneuter Bombenfund im Stadtgebiet von Neutraubling gemeldet. Im Rahmen einer Bodensondierung für den Neubau eines Gewerbegebietes im Bereich des Füst-Johannes-Ring, wurden bei Grabungen insgesamt neun Splitterbomben gefunden. Die Zehn-Kilo-Bomben werden im Laufe der nächsten Stunde vom Sprengmeister Michael Weiß in Augenschein genommen, hieß es.

Dann wird entschieden, ob die Bomben gesprengt oder entschärft werden. Mit Evakuierungsmaßnahmen oder großflächigen Verkehrssperrungen ist nach derzeitigem Stand nicht zu rechnen. Der genaue Entschärfungszeitpunkt kann noch nicht bestimmt werden.


Bereits am Mittwoch wurde in den frühen Abendstunden eine 500-Kilo-Bombe am St. Michael Platz entdeckt (wir berichteten). Mit der Freilegung und Entschärfung dieser Bombe wurde am Donnerstag gegen 8 Uhr begonnen. Nach der vollständigen Freilegung stellte sich heraus, dass die nicht gezündete Bombe durch den Aufprall stark beschädigt wurde und somit nicht mehr vollständig sprengfähig war. Um sie endgültig unschädlich zu machen, musste der noch funktionsfähige Zünder entfernt werden.

Während der Evakuierung wurde gegen Donnerstag-Mittag der Fund einer weiteren Fliegerbombe gemeldet. Sie befand sich an der Neutraublinger Südumgehung im Bereich „An den Klostergründen“. Daher wurde sie sofort nach der Entschärfung der ersten Bombe in Augenschein genommen. Es handelte sich um eine Zehn-Kilo-Splitterbombe, die noch vor Ort durch den Sprengmeister gesprengt werden konnte. Dort waren bereits am Mittwochvormittag neun Splitterbomben unschädlich gemacht worden.

Am späten Nachmittag wurden durch die Sondierungsfirma ein weiterer Verdachtsfall im südöstlichen Gemeindegebiet Barbing neben der Autobahn A 3 gemeldet. Ursprünglich ging man vom Fund einer Zehn-KiloSplitterbombe aus, im Zuge der Grabungsarbeiten wurden aber dann insgesamt 13 dieser Bomben entdeckt. Da alle noch voll funktionsfähig waren, wurden sie noch am Abend durch zwei Sprengkommandos auf freiem Feld entschärft. Dazu mussten nur Flurbereinigungswege gesperrt werden. Wegen der günstigen Topographie des Geländes konnte auf eine Sperrung der Autobahn verzichtet werden.

Während die Polizei in einer Pressemitteilung von den Rekord-Entschärfungen berichtete, ein „in der Historie der Stadt und der Polizeiinspektion Neutraubling bislang einmaliges Ereignis, das hoffentlich nicht zum Normalfall wird“, wurde am Freitag bereits der nächste Bombenfun gemeldet.
25.10.19
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