Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Verletzten entdeckt

Tirschenreuth. Am Freitag ging gegen 3.30 Uhr eine Mitteilung über einen schwer verletzten Mann am Straßenrand in der Rodenzenreuther Straße in Waldershof ein.

Der stark unterkühlte Verletzte wurde durch den verständigten Rettungsdienst umgehend medizinische versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Wegen erheblicher Kopfverletzungen und einer starken Unterkühlung besteht bei dem Mann, dessen Identität noch nicht geklärt werden konnte, Lebensgefahr.

Das Alter des offensichtlich erheblich alkoholisierten Mannes wird auf etwa 40 bis 50 Jahre geschätzt.

Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Weiden untersuchen nun Umstände wie es zu den Verletzungen kam und warum der Mann in der Einfahrt eines Logistikzentrums lag.

Dabei erhoffen sich die Kriminalbeamten auch sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung unter Telefon 0961/401-291.
02.02.18

Feuer im Altersheim

Neustadt/Waldnaab. Nach einem Brand im Maschinenraum eines Seniorenheimes in Neustadt kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr mußte alle 82 Bewohner evakuieren.

Am Donnerstag gegen 0.40 Uhr kam es in dem Seniorenwohnheim in der Johann-Dietl-Straße zu dem Brand. Eine Bewohnerin wurde leicht verletzt. Sie erlitt eine Platzwunde am Kopf. Sie und ein weitere Heimbewohner wurden ins Klinikum Weiden verbracht.

Nach der Erstversorgung in einem angrenzenden Kindergarten werden die Senioren mit Rettungswägen in die Turnhalle des Gymnasiums am Felix verlegt.

Die Ursache für die Rauchentwicklung war ein Brand im Maschinenraum der Aufzugsanlage. Durch das Absenken der Aufzugskabine verteilte sich der Rauch hauptsächlich im Keller und im Erdgeschoss des Seniorenheims. Wegen des Brandes wurde die komplette Elektroversorgung des Heims beschädigt. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann das Seniorenheim in den nächsten Wochen noch nicht wieder bezogen werden, hieß es von der Polizei.

Für Angehörige der Heimbewohner ist ein Nottelefon unter der Nummer 09602/1261 eingerichtet.

Als Brandursache kommt ein technischer Defekt in Frage. Fremdverschulden ist auszuschließen.
01.02.18

Mann randalierte

Amberg. In einem Hochhaus im Stadtsüden schlug am Dienstag gegen 21 Uhr ein 35jähriger Mann heftig an die Wohnungstüre eine Nachbarin und versuchte diese dann aufzuhebeln.

In dem Apartment der Frau hielt sich gerade ein 30jähriger Besucher auf, den der Mann dann sofort attackierte und bedrohte.


Die herbeiberufene Polizei veranlasste schließlich die Einweisung des Angreifers in eine Fachklinik.
31.01.18

Vor Grenze gestoppt

Waidhaus. Nachdem sich der mutmaßliche Dieb eines Mercedes GLE einer polizeilichen Kontrolle durch rücksichtslose Fahrweise entziehen konnte, gelang die Festnahme des Mannes wenige Meter vor dem ehemaligen Grenzübergang Waidhaus.

Schleierfahnder der Polizeiinspektion Fahndung aus Waidhaus wählten am Montagmorgen gegen 8 Uhr auf der Autobahn A 6 einen silberfarbenen Mercedes zur Kontrolle aus, als der Wagen in Richtung Tschechische Republik fuhr. Nachdem die Fahnder dazu das Anhaltesignal setzten, beschleunigte der Wagen und entzog sich diesem Vorhaben. Dazu überholte der Mercedesfahrer mit über 200 Stundenkilometern verschiedene Fahrzeuge auf dem Standstreifen und verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Vohenstrauß West.

Die Polizei-Einsatzzentrale leitete umgehend eine groß angelegte Fahndung nach dem Fahrzeug ein. Darüber hinaus erfolgte auch eine Nachfrage beim Halter des Fahrzeuges in Baden-Württemberg. Der zeigte sich erstaunt über das polizeiliche Anliegen, musste allerdings dann bestätigen, dass sein Fahrzeug mit einem Zeitwert von etwa 80.000 Euro tatsä#chlich entwendet worden war.

Gegen 10.15 Uhr entdeckten Fahnder aus Waidhaus den gesuchten Mercedes auf der ehemaligen B 14 bei Waidhaus auf der Fahrt in Richtung ehemaliger Grenzübergang. Als der Fahrer bemerkte, dass er entdeckt worden war, flüchtete er mit überhöhter Geschwindigkeit durch Waidhaus Richtung Grenze. Hier hatte sich allerdings die Bundespolizei postiert und Maßnahmen vorbereitet, um den Wagen zu stoppen.

Der Mann erkannte dies offensichtlich und landete bei einem Fahrmanöver in der Leitplanke. So gelang etwa zehn Meter vor der Landesgrenze die Festnahme des 34jährigen Mannes mit polnischer Staatsangehörigkeit und die Sicherstellung des entwendeten Fahrzeuges.
30.01.18

Dramatische Flucht (Foto)


Die Flucht entdete in Tschechien
Foto: tschechische Polizei
Waidhaus. Die rücksichtslose Flucht eines 28jährigen Tschechen durch Oberfranken und der Oberpfalz endete mit seiner Festnahme am Sonntagmorgen in Tschechien.

Dort prallte er mit seinem Wagen gegen einen Betonstrommast und verletzte sich leicht. Der Mann muss sich nun in der Nachbarrepublik und hierzulande wegen mehreren Delikten strafrechtlich verantworten.

Gegen 6.30 Uhr ging die Mitteilung über den Notruf bei der oberfränkischen Polizeieinsatzzentrale ein, dass ein Fahrzeug auf der Autobahn bei Marktredwitz als Falschfahrer in südlicher Richtung unterwegs wäre. Durch die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen mit Streifen aus allen umliegenden Polizeidienststellen sowie der Bundespolizei konnten Beamte der Polizeiinspektion Marktredwitz den falschfahrenden VW Golf entdecken und folgten parallel zu ihm auf der richtigen Fahrbahnseite. Trotz Blaulicht und Martinshorn sowie Anhalteaufforderungen der Polizisten über Lautsprecher fuhr der Mann unbeeindruckt weiter in die falsche Richtung.

Auf Höhe der Anschlussstelle Windischeschenbach wendete der 28jährige Mann und verließ die Autobahn. Trotz dieses Fahrmanövers konnten die Streifen der Marktredwitzer Polizei das Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder entdecken und versuchten den Wagen anzuhalten. Der Tscheche flüchtete weiter in Richtung seines Heimatlandes. Bereits zu diesem Zeitpunkt nahm die Einsatzzentrale über das Gemeinsame Zentrum der deutschen und tschechischen Polizei in Schwandorf Kontakt mit der Polizei in Tschechien auf.

Auf Höhe von Bärnau sollte der Wagen mit Hilfe einer Straßensperre der Bundespolizei Waidhaus gestoppt werden. Der Flüchtige fuhr jedoch mit hoher Geschwindigkeit auf die Sperre zu. Er lenkte dabei gezielt in Richtung eines besetzten Streifenfahrzeugs. Nur durch ein Ausweichmanöver konnten sich die Bundespolizisten in letzter Sekunde in Sicherheit bringen.

Im Anschluss passierte der Mann die Staatsgrenze. Innerhalb Tschechiens beteiligten sich mehrere Streifen der örtlichen tschechischen Polizeidienststellen an der Verfolgung ihres Landsmannes. Letztlich verlor der 28jährige Mann in der Nähe von Eger die Kontrolle über seinen VW Golf, stieß alleinbeteiligt gegen einen Betonstrommast und verletzte sich dabei leicht. Bei der folgenden Festnahme der tschechischen Polizeibeamten leistete der Flüchtige noch erheblichen Widerstand.

Die Gründe seiner Flucht waren schnell feststellgestellt. Sein Auto war nicht zugelassen, weshalb er die deutschen Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges angebracht hatte. Zudem stand der Mann bei seiner Fahrt unter dem Einfluss von Amphetamin. Dazu besteht gegen den Tschechen bereits eine rechtskräftige Ausweisungsverfügung, weswegen er sich nicht in Deutschland hätte aufhalten dürfen.
29.01.18

Landwirt starb

Cham. Ein 71jähriger Mann wurde bei Arbeiten auf seinem landwirtschaftlichen Anwesen unter mehreren Heuballen eingeklemmt. Trotz einer eingeleiteten Rettungsaktion verstarb der Mann.

Am Freitag gegen 16.30 Uhr fanden Verwandte den alleinstehenden Mann eingeklemmt unter mehreren Heuballen auf dessen Bauernhof in Eschlkam, Ortsteil Oberfaustern. Die Angehörigen verständigten Polizei und Rettungskräfte und befreiten den Mann gemeinsam mit zu Hilfe gerufenen Nachbarn.

Trotz intensiver ärztlicher Bemühungen verstarb der Mann noch an der Einsatzstelle.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen tragischen Betriebsunfall.
27.01.18
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