Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Von Schwert verletzt

Weiden. In Weiden hat am Dienstag-Mittag eine Frau mit einem „schwertähnlichen Gegenstand“ auf offener Straße mehrere Menschen verletzt.

Die Frau konnte von Zeugen überwältigt und festgehalten und schließlich vond er Polizei in Gewahrsam genommen werden.

Um 11.54 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass eine Frau am Unteren Markt mehrere Personen mit einem schwertähnlichen Gegenstand verletzt haben soll.


Die 65jährige Frau aus dem östlichen Landkreis Neustadt griff mindestens drei Personen an. Ein 46jähriger und ein 61jähriger Mann wurden verletzt und mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Öebengefahr besteht nicht.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Weiden unter Telefon 0961/401-2222 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Die Polizei bat, keine Videos oder Bilder in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen, sondern die der Polizei für die Ermittlungen zur Verfügung zu stellen.
23.08.22

Exot gefangen (Foto)


Dieser „Muntjak“ wurde in Kastl gefangen
Foto: Polizei
Kastl. In Kastl wurde ein „Muntjak“ gesichtet und später auch eingefangen. Der aus aus Asien stammende Hirsch hatte sich in einem Garten breitgemacht.

In der Hohenburger Straße stand ein 59jähriger Anwohner am Donnerstagabend gegen 20 Uhr plötzlich einer eher ungewöhnlichen Tierart gegenüber. Der Verdacht, daß es sich um einen Muntjak handeln könnte wurde durch einen Jäger bestätigt.

Das Tier konnte eingefangen und in eine Tierauffangstation gebracht werden.


Ein Muntjak ist gemäß EU-Verordnung als invasiv eingestuft worden. Eine Verbreitung der aufgeführten Art kann der heimischen Artenvielfalt also ernsthaft schaden.

Die Haltung, Beförderung oder Zucht ist in Deutschland nur mit Ausnahmegenehmigung erlaubt. Wie das Tier nach Kastl gelangte, ist bislang unklar.
19.08.22

Kälber starben

Roding. Aus bislang unbekannter Ursache geriet am Donnerstag gegen 16.35 Uhr die Scheune eines landwirtschaftlichen Anwesens in Zenzing in Brand. Das Feuer griff auf den Dachstuhl des baulich mit der Scheune zusammenhängenden Wohnhauses über. Mehrere Kälber starben.

Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. In einem gegenüberliegenden Stall befanden sich noch etwa 50 Kühe und Jungkälber, die durch das schnelle Eingreifen der eingesetzten Feuerwehrkräfte nicht zu Schaden kamen. Allerdings verendeten vier Kälber, die in einem Freigehege direkt neben der brennenden Scheune untergebracht waren.


Der Sachschaden wird auf etwa eine Million Euro geschätzt, da auch eine auf dem Wohnhausdach befindliche Photovoltaikanlage komplett zerstört wurde.

Für die Brandlöschung waren insgesamt 205 Feuerwehrkräfte mit insgesamt 39 Fahrzeugen eingesetzt.
18.08.22

Rauschgift entdeckt

Mitterteich. Beamte der Grenzpolizeigruppe Waldsassen kontrollierten ein Fahrzeug, das aus Tschechien einreiste, und fanden Rauschgift.

Ein Audi mit österreichischem Kennzeichen war auf der B 299 bei Mitterteich aufgefallen. Beamte der Grenzpolizeigruppe kontrollierten den 38jährigen Fahrer und die 35jährige Beifahrerin. Im Auto fanden die Ermittler eine nicht geringe Menge Rauschgift, offenbar Methamphetamin. Bei dem Fahrer wurden auch noch Tabletten gefunden, bei denen es sich ebenfalls um Rauschgift handeln dürfte.


Die Rauschmittel werden nun noch genauer untersucht; ein Gutachten wird erstellt. Nach der Anzeigenaufnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die Personen wieder entlassen.

Gegen beide wird ein Strafverfahren wegen Delikten nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.
14.08.22

Einbrecher am Werk

Regensburg. Am Wochenende ereignete sich in der Regensburger Innenstadt ein Wohnungseinbruch mit hohem Beuteschaden.

Im Zeitraum zwischen Freitag um 21 Uhr und Samstag um 2.30 Uhr brach eine unbekannte Person in eine Wohnung in der Salzburger Gasse ein. Die kleine Gasse liegt hinterhalb der ehemaligen Dompost oder zwischen dem Frauenbergl und der Schwarze-Bären-Straße.


Der Einbrecher gelangte gewaltsam über ein Dachfenster in die Wohnung und entwendete daraus Wertsachen und Bargeld in mittlerer fünfstelliger Höhe. Der angerichtete Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge etwa 300 Euro.

Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg geführt, die unter Telefon 0941/506-2888 dringend um Zeugenhinweise bittet.
08.08.22

Vater niedergestochen

Amberg. In Amberg stach ein 18jähriger Mann mit einem Messer mehrfach auf seinen Vater ein. Gegen den Sohn erging Unterbringungsbefehl wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Am 28. Juli um 1.25 Uhr alarmierte eine Frau über Notruf die Polizei und sagte, dass es zu einem heftigen Streit zwischen ihrem Ehemann und ihrem Sohn gekommen sei. Dabei sei ihr Mann in der gemeinsamen Wohnung zunächst mit dem Tod bedroht und soeben durch mehrere Stiche mit einem Küchenmesser schwer verletzt worden.

Mehrere Einsatzkräfte der Amberger Polizei fuhren umgehend zum Tatort. Obwohl sich der 18jährige Sohn bei der Festnahme wehrte, konnte er durch die Beamten festgenommen werden. Auch auf dem Weg zum Streifenfahrzeug leistete der junge Mann erneut Widerstand.

Der Rettungsdienst versorgte währenddessen den verletzten Vater und verbrachte ihn in ein Krankenhaus, das er zwischenzeitlich wieder verlassen konnte. Lebensgefahr bestand nach aktuellem Ermittlungsstand nicht.


Die Kriminalpolizei Amberg hat noch in der Nacht die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags übernommen. Es wurden umfangreich Spuren gesichert. Unter anderem konnte die mutmaßliche Tatwaffe aufgefunden und sichergestellt werden.

Die Staatsanwaltschaft Amberg holte ein Kurzgutachten einer Psychiaterin ein und beantragte einen Unterbringungsbefehl. Der junge Mann wurde deshalb einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Da auch dieser Anhaltspunkte feststellte, dass der Tatverdächtige schuldunfähig oder vermindert schuldfähig sein könnte, ordnete das Gericht die einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
01.08.22
Anfang ... 2 - 3 - [4] - 5 - 6 ... Ende