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Polizist schwer verletzt

Regensburg. Bei der Erstürmung einer Wohnung im Regensburger Stadtnorden wurde am frühen Sonntag-Morgen ein Beamter einer Spezialeinheit vermutlich durch einen Brandsatz schwer verletzt.

Gegen 3 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte von einer Anwohnerin darüber informiert, dass ein 41jähriger Mann aus einem mehrgeschossigen Wohnhaus in der Johannisstraße mindestens einen Brandsatz aus dem Fenster geworfen hätte. Der Brand im Außenbereich konnte durch einen Anwohner schnell gelöscht werden. Verletzt wurde dabei zunächst niemand.

Die Motivation des Mannes für sein Handeln ist noch unklar. Da nicht auszuschließen war, dass der Mann noch im Besitz weiterer Brandmittel ist, wurden Spezialeinsatzkräfte, die Verhandlungsgruppe, die Feuerwehr und der Rettungsdienst hinzugezogen und der Bereich weiträumig abgesperrt.


Das Anwesen wurde komplett geräumt. Die Bewohner des mehrstöckigen Hauses wurden in einem Bus untergebracht und durch den Sanitätsdienst betreut.

Gegen 7.30 Uhr konnte der Mann von Spezialeinsatzkräften in der Wohnung festgenommen werden. Dabei brach aus noch zu ermittelnden Gründen schlagartig ein Brand aus, durch den ein Beamter des Spezialeinsatzkommandos schwer verletzt wurde. Er musste mit schweren Brandverletzungen in eine Spezialklinik geflogen werden.

Das Feuer in der Wohnung, die dadurch erheblich beschädigt wurde, konnte schnell durch die bereitstehende Berufsfeuerwehr Regensburg gelöscht werden.

Da in der Wohnung mehrere mutmaßlich selbstgebaute Brandsätze entdeckt wurden, werden Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen.
14.06.20

Haus in Flammen

Amberg. Im Poppenrichter Ortsteil Traßlberg geriet am Samstagvormittag gegen 10.55 Uhr ein Wohnhaus in Brand. Die Bewohner konnten das Anwesen selbst verlassen und blieben unverletzt.

Die Flammen griffen auch auf den Dachstuhl über, wodurch erheblicher Sachschaden entstand, der in die Hunderttausende geht.


Die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache hat die Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg in enger Abstimmung mit der Kriminalpolizei Amberg aufgenommen.

Hinweise für eine vorsätzliche Brandstiftung sind aktuell nicht erkennbar.
13.06.20

Falscher Bombenalarm

Neutraubling. Am Freitagabend kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in einem Neutraublinger Logistikzentrum. Ein Sprengstoffalarm stellte sich als falsch heraus.

In den frühen Abendstunden wurde Sprengstoffalarm ausgelöst, nachdem eine Frachtsendung positiv überprüft qoeswn qE: Gegen 19.15 Uhr überprüfte eine Mitarbeiterin der Luftsicherheitskontrolle des Betriebes im Warenausgang ein verpacktes Fahrzeuggetriebe, das per Luftfracht über Frankfurt nach Südafrika im Auftrag eines Automobilherstellers versandt werden sollte.


Dabei reagierten verschiedene Tests positiv auf unterschiedliche Sprengstoffarten, nachdem zuvor das Frachtgut geröntgt wurde. Die Mitarbeiterin stellte daher umgehend die Arbeiten ein, veranlasste die Räumung der Halle und verständigte die Polizei.

Da nicht auszuschließen war, dass das Frachtgut tatsächlich Sprengstoff beinhaltet, wurde das gesamte Betriebsgelände geräumt und weiträumig abgesperrt.

Die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes wurde verständigt, die die Luftfracht unter Einsatz besonderer technischer Mittel inspizierte. Um 23.45 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden – es ergaben sich in der Fracht keinerlei Hinweise auf Sprengstoff. Auch die Überprüfung weiterer sechs baugleicher Fahrzeuggetriebe, die ebenfalls für den Versand bereitstanden, verlief negativ.

Was letztendlich die Ursache für die positiven Sprengstoffanzeichen waren, konnte nicht einwandfrei geklärt werden. Es ist jedoch zu vermuten, dass die Verpackung oder Legierung der Getriebe Stoffe beinhalteten, welche positiv auf den Test reagierten.
12.06.20

Brand gelegt

Regensburg. Am Montag haben zwei unbekannte Täter mehrere Brände in der Tiefgarage eines Studentenwohnheimes gelegt. Dank aufmerksamer Passanten konnte Schlimmeres verhindert werden.

Gegen 17.15 Uhr zündeten vermutlich zwei Jugendliche mehrere Kartons und Plastikgegenstände in der Tiefgarage des Studentenwohnheims in der Dr.-Gessler-Straße 1 an. Dabei wurden sie von spielenden Kindern beobachtet, die für die Alarmierung der Feuerwehr sorgten.


Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte der Schaden von den in der Tiefgarage geparkten Fahrzeugen abgewendet werden. Dennoch schmolzen oberhalb einer Brandstelle die Elektroleitungen und lösten einen Kurzschluss aus.

Menschen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 250 Euro.

Die beiden, bislang unbekannten, männlichen Tatverdächtigen werden auf 16 bis 18 Jahre geschätzt und waren dunkel gekleidet. Einer trug eine rote Jeans und einen schwarzen Kapuzenpulli.

Hinweise an die Polizeiinspektion Regensburg Süd unter Telefon 0941/506-2001.
11.06.20

Versuchtes Tötungsdelikt

Amberg. Bereits am Samstag, 30.Mai,, ereignete sich nach aktuellem Ermittlungsstand in Amberg ein versuchtes Tötungsdelikt. Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg hat die Ermittlungen zum Geschehen aufgenommen. Ein Tatverdächtiger konnte zwischenzeitlich ermittelt und festgenommen werden.

Am Nachmittag des 30.Mai wurden Einsatzkräfte der Polizei und des Rettungsdienstes zu einem offensichtlich erheblich verletzten Mann in den Amberger Osten gerufen. Einem Passanten war der Verletzte aufgefallen, da der nach einem Arzt rief. Vor Ort stellte sich heraus, dass der 41jährige Mann erhebliche Verletzungen aufwies. Er wurde zur medizinischen Behandlung ins Klinikum Amberg verbracht, Lebensgefahr bestand nicht.


Obwohl der Verletzte keine Angaben zur Herkunft der Verletzungen machen wollte, gelang es der Kriminalpolizei Amberg in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Amberg einen 45jährigen Mann zur ermitteln, der im dringenden Verdacht, steht die Verletzungen verursacht zu haben.

Beim Vollzug einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung Ende letzter Woche konnten Beweismittel sichergestellt werden. Der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen und Haftbefehl erlassen. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
09.06.20

Wohnhauses brannte

Cham. Beim Brand eines Einfamilienhauses in Arnschwang wurden vier Personen leicht verletzt. Als Brandursache wurde ein technischer Defekt festgestellt.

Am Montag gegen 4.45 Uhr stand das Einfamilienhaus in Arnschwang in Vollbrand. Vier Bewohner des Hauses konnten selbständig aus dem Haus flüchten und wurden wegen der erlittenen Rauchgasvergiftungen in einem Krankenhaus ärztlich behandelt.


Unter erheblichem Aufwand gelang es der Feuerwehr den Brand zu löschen.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Das Haus wurde nahezu vollständig beschädigt und ist unbewohnbar.

Die Brandermittler der Kriminalpolizei Regensburg haben vor Ort festgestellt, dass ein technischer Defekt an einer Kaffeemaschine den Brand verursacht haben dürfte.
08.06.20
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