Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Dealer in Haft

Tirschenreuth. Die Polizei hat einen 21jährigen Mann geschnappt, der mumaßlich ein 17jähriges Mädchen unter Drogen gesetzt hat.

Vor einer Woche wurde die Jugendliche orientierungslos in Tirschenreuth aufgegriffen, nachdem sie an einer fremden Haustür um Hilfe gebeten hatte. Sie gab an, Drogen von einem jungen Mann bekommen zu haben.

Während die junge Frau zur Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht wurde, kümmerten sich die Beamten der Polizeiinspektion Tirschenreuth um den vermeintlichen Abgeber der Drogen. In einer Wohnung in Tirschenreuth trafen sie schließlich auf den 21jährigen Mann.


Zunächst konnte eine kleinere Menge an Cannabisprodukten sichergestellt werden. Im weiteren Verlauf und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft, wurde das Haus des Mannes durchsucht. Dabei konnte Marihuana mit einem Gesamtgewicht von über 700 Gramm sichergestellt werden.

Der mutmaßliche Dealer wurde vorläufig festgenommen und einen Tag später dem Ermittlungsrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden einen Haftbefehl.
30.01.19

Im Schlaf überrascht

Regensburg. Eine vierköpfige Familie wurde in der Nacht zum Dienstag durch ein lautes Geräusch geweckt. Die Mutter bemerkte, dass ein Einbrecher gerade aus der Wohnung flüchtete.

In den frühen Morgenstunden brach ein bislang Unbekannter in eine Wohnung in der Regensburger Jannerstraße ein. Der Einbrecher verschaffte sich offenbar gewaltsam Zutritt. In der Wohnung schlief eine vierköpfige Familie jeweils in ihren Zimmern. Der Dieb entwendete eine Geldbörse und einen Laptop.


Als die Mutter der Familie durch einen lauten Schlag wach wurde, bemerkte sie den offensichtlichen Einbruch. Der Einbrecher ergriff daraufhin sofort die Flucht. Die Regensburger Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, jedoch konnte der Dieb unerkannt entkommen. Gegen 8.15 Uhr meldete sich ein Nachbar bei der Polizei. Er hatte eine Tasche und diverse Gegenstände im Nachbaranwesen gefunden. Darunter befand sich ein Teil der Beute aus dem Einbruch.
29.01.19

Kind mißbraucht

Regensburg. Bereits am letzten Donnerstagnachmittag kam es in der Boelckestraße zu einem Kontakt eines bislang unbekannten Mannes zu einem Kind.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt in diesem Zusammenhang umfangreiche Ermittlungen wegen sexuellem Missbrauch eines Kindes durch.

In der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr nahm der unbekannte Mann in der Theodor-Storm-Straße Kontakt zu dem Kind auf und ging mit ihm die Ludwig-Thoma-Straße entlang zur Augsburger Straße, überquerte diese, ging vorbei an dem dortigen Lebensmittelmarkt und bog nach rechts in die Boelkestraße ein.


Hier kam es im Bereich eines Treppenabganges zu einer Tiefgarage zu Handlungen, die von der Kriminalpolizei als sexueller Missbrauch eines Kindes eingestuft wurden.

Beschreibung des Täters:
  • Mittleres Alter, 170 bis 180 Zentimeter groß, normale Statur, bekleidet mit einer zu groß wirkenden, herunterhängenden blauen Jeans, einer hüftlangen, grünen oder grauen Winterjacke mit Kapuze. Zudem trug der Mann ein dunkles Baseball-Cap und hatte auf dem Rücken einen ebenfalls grünen oder grauen Rucksack bei sich
Ein Zusammenhang mit ähnlichen Kontakten mit Kindern zwei Wochen zuvor (wir berichteten) erscheint wegend der örtlichen Nähe als wahrscheinlich, heißt es von der kripo. Ob tatsächlich ein Zusammenhang besteht, wird derzeit eingehend geprüft.

Hinweise werden unter Telefon 0941/506-2888 erbeten.
28.01.19

Zu Joint gezwungen

Kümmersbruck. Ein 19jähriger Auztofahrer hat seinen gleichaltrigen Beifahrer mit vorgehaltenem Messer gezwungen, einen Joint zu rauchen.

Bereits in den frühen Stunden des Donnerstags waren die beiden jungen Männer im Gemeindebereich Kümmersbruck mit einem Auto unterwegs.


Dabei schlug der Fahrer den Beifahrer und zwang ihn mit einem Messer, den Joint zu rauchen. Das Opfer ging danach zur Polizei und erstatte Anzeige.

Aus welchen Beweggründen es zu der Tat kam bedarf weiterer Ermittlungen, hieß es von der Polizei.
27.01.19

Autofahrerin starb

Illschwang/Aichazant. Am Freitag ereignete sich auf der Staatsstraße 2164, dem sogenannten Autobahnzubringer, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin starb und zwei weitere Menschen - darunter der dreijährige Enkel des Todesopfers - schwerste Verletzungen erlitten.

Gegen 12.40 Uhr war die 68jährige Fahrerin eines Toyota auf der Gemeindeverbindungsstraße von Haar Richtung Aichazant unterwegs. Mit im Fahrzeug saß der dreijährige Enkelsohn der Fahrerin im Kindersitz. An der Einmündung zur Staatsstaße übersah sie offensichtlich einen Mercedes Benz, der von der Autobahn A 6 in Richtung Sulzbach-Rosenberg unterwegs war.

Der Fahrer, der alleine im Fahrzeug saß, hatte keine Chance seinen Wagen zu stoppen und prallte frontal in die linke Seite des Toyota.


Während der 86 Jahre alte Fahrer des Mercedes mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Amberg gebracht wurde, musste der dreijährige Bub, der zunächst genauso wie seine 68 Jahre alte Oma eingeklemmt war, mit dem Rettungshubschrauber schwerstverletzt ins Klinikum Nürnberg Süd geflogen werden.

Die 68-jährige Fahrerin erlag trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen im Krankenhaus Sulzbach-Rosenberg ihren schweren Verletzungen.

Die Staatsstraße musste total gesperrt werden. Die Feuerwehren aus Angfeld, Illschwang und Sulzbach waren an der Unfallstelle im Einsatz, errichteten eine Vollsperrung und leiteten den Verkehr um. Die Staatsanwaltschaft Amberg wurde verständigt und ordnete die Hinzuziehung eines Gutachters an. Der Autobahnzubringer blieb bis zur Beendigung der Unfallaufnahme total gesperrt.

Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.
26.01.19

Fliegerbombe gefunden

Regensburg. Am Donnerstag gegen 9.15 Uhr wurde an der Baustelle in der Dr.-Gessler-Straße, Ecke Friedrich-Ebert-Straße, im Rahmen von Bauarbeiten eine 250-Kilo-Bombe gefunden. Von der Weltkriegsbombe geht derzeit keine Gefahr aus, hieß es von der polizei.

Ein Sprengmeister wurde umgehend hinzugezogen. Zeitgleich begann die mit der Einsatzleitung betraute Polizeiinspektion Regensburg-Süd mit der Planung der notwendigen Maßnahmen.




Es handelt sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einer Sprengkraft von 120 Kilo und einem intakten Zünder.

Durch den Sprengmeister wurde ein Sicherheitsradius von 300 Metern festgelegt. Betroffen davon ist die Swiss International School, die Grundschule Königswiesen, der Kindergarten St. Paul, das Kinderhaus Dr.-Gessler-Straße, das Wohnheim Friedrich-Ebert-Straße, das Dr.-Gessler-Heim sowie das Dr.-Johann-Hiltner-Heim.

Straßensperren werden bereits eingerichtet.

Die Entschärfung ist noch für Donnerstag geplant. Mit der Evakuierung der tangierten Bereiche wird ab 14 Uhr begonnen. Betroffene Bürger und Schüler der angrenzenden Schulen können sich in die Turnhalle des Von-Müller-Gymnasiums in der Erzbischof-Buchberger-Allee 21 begeben.
24.01.19
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