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Motorradunfall bei Hemau: Polizei sucht Zeugen

Hemau. Am Samstag um 17 Uhr ereignete sich an der Einmündung Nürnberger Straße / Dietfurter Straße ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Da ein Pkw-Lenker die Vorfahrt missachtete, leitete ein Motorradfahrer eine Vollbremsung ein und kam dabei zu Sturz. Zu einer Berührung der beiden Fahrzeuge kam es allerdings nicht.

Der Kradfahrer wurde erheblich verletzt und musste mit BRK in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert werden. Beide Unfallbeteiligte gaben an, dass der Motorradfahrer kurz vor dem Unfall noch einen Pkw überholt hat.

Der Fahrer dieses Autos müsste den Unfall beobachtet haben und könnte zur Klärung des genauen Unfallherganges beitragen. Da er jedoch an der Unfallstelle nicht mehr anwesend war, wird er gebeten, sich mit der Polizei Nittendorf unter Telefon 09404 / 95140 in Verbindung zu setzen.
09.10.05

Motorradfahrer bei Flucht vor Polizei verunglückt

Nabburg. Auf der Flucht vor der Polizei ist am Samstag-Nachmittag ein 18jähriger Motorradfahrer mit seiner Geländemaschine verunglückt.

Die Nabburger Polizei erhielt die telefonische Mitteilung, dass im Ortsbereich von Guteneck ein Motorradfahrer mit seinem Krad ohne Kennzeichen "wie wild" umherfährt. Die gegen 14 Uhr dort eintreffende Streifenbesatzung wollte den 18jährigen Fahrer der 125er Kawasaki anhalten. Der ergriff aber mit seinen Geländemotorrad sofort die Flucht.

Nach kurzer Verfolgungsfahrt gelang es den Beamten, den Motorradfahrer zu überholen. Beim Versuch ihn anzuhalten wollte der Kradfahrer links am Polizeifahrzeug vorbeifahren, um seine Flucht fortzusetzen. Dabei stieß er mit seiner Maschine gegen einam linken Fahrbahnrand geparktes Auto.

Der Motorradfahrer stürzte und verletzte sich leicht. Er wurde vor Ort ambulant behandelt. Das Motorrad war weder zugelassen, noch versichert und versteuert. Die erforderliche Fahrerlaubnis besaß der Lenker nicht.

Am Motorrad und am geparkten Auto entstand Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro.
08.10.05

Urlauber hereingelegt

Regensburg/Neumarkt. Rund 30 000 Euro Schaden hat ein deutsches Ehepaar verursacht, das seit Juni 2004 deutschsprachige Urlauber und an der spanischen und französischen Mittelmeerküste wohnende Deutsche betrogen hat. Jetzt wurden die Täter geschnappt.

Etwa 150 Anzeigen liegen mittlerweile bei der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft in Regensburg vor. Mitte September wurden der 59jährige Mann und seine 50 Jahre alte Ehefrau im spanischen Baskenland aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen. Beide befinden sich zwischenzeitlich in deutscher Untersuchungshaft.

In dem spanischen Ort Vizcaya hat die über ein Jahr andauernde Betrugsserie ihr Ende gefunden. Am 18.September nahmen spanische Polizisten aufgrund eines internationalen Haftbefehls der Regensburger Staatsanwaltschaft das zuletzt in Regensburg wohnhafte Betrügerpaar fest. Der Mann und die Frau waren offensichtlich auf dem Weg nach Frankreich, da der Boden in Spanien für sie nach zahlreichen Anzeigen sprichwörtlich "zu heiß" geworden war. Regensburger Kriminalbeamte haben die beiden zwischenzeitlich in Madrid abgeholt und am 30.September in die Regensburger Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Neben dem internationalen lagen auch noch nationale Festnahmeersuchen von 16 deutschen Staatsanwaltschaften vor.

Die Straftatenserie begann im Juni 2004. Der 59jährige, in der geschlossenen Abteilung eines Regensburger Krankenhauses untergebracht, war nach einem genehmigten Freigang nicht zurückgekehrt. Bei den Fahndungsmaßnahmen stellte sich heraus, dass auch seine Ehefrau nicht mehr am gemeinsamen Wohnsitz in Regensburg anzutreffen war. Die beiden hatten, wie sich wenige Tage später herausstellte, auch den schwarzen Mazda mit Straubinger Kennzeichen des ehemaligen Arbeitgebers des Mannes gestohlen und eine komplette Computeranlage, als Heimarbeitsplatz zur Verfügung gestellt, unterschlagen.

Über Baden-Württemberg, wo die beiden zunächst wegen eines Einmietbetrugs in einem Landgasthof auffielen, zog sich die Spur an die Mittelmeerküste. Dort begann eine Betrugsserie, durch die etwa 150 gutgläubige Urlauber und deutschsprachige Anwohner um Beträge zwischen 20 und 1000 Euro geschädigt wurden. Überwiegend waren es Summen zwischen 200 und 700 Euro, die dem Ehepaar von den getäuschten Menschen überlassen wurden. Dabei scheuten sich die Tatverdächtigen nicht ihren richtigen Namen anzugeben und auch Schuldscheine zu unterzeichnen.

Die Masche war immer die gleiche und wurde - so die übereinstimmenden Aussagen aller Betrogenen - auch mit schauspielerischer Professionalität vorgetragen. Man sei bestohlen oder ausgeraubt worden oder habe die Geldbörse verloren und die deutsche Botschaft sei nicht zu erreichen. Dies berichteten die Beiden ihrem jeweiligen Gegenüber, das sie auf Parkplätzen vor Hotels, Einkaufszentren oder auch Autobahnen ansprachen. Geschickt nutzten sie auch örtliche Phänomene. So wurde in Spanien etwa ein Überfall durch Nordafrikaner vorgetäuscht, wie sie dort tatsächlich vorkommen. Die Ehefrau konnte dabei auch spontan in Tränen ausbrechen, um der vorgespielten Notlage das entsprechende Gewicht zu verleihen. Nicht selten wurden sie daraufhin auch in die Domizile der Angesprochenen eingeladen, wo sie ein weltmännisches Auftreten an den Tag legten und über den Kauf oder Verkauf von Immobilien verhandelten. Die Geschädigten merkten sehr bald, dass sie betrogen worden waren, nachdem die Beträge nicht, wie zugesichert, zurückflossen und das Ehepaar weder unter der genannten Adresse noch telefonisch erreichbar war. Trotzdem sich die Anzeigen häuften gelang es den beiden durch wiederholte Reisen zwischen Spanien und Frankreich zunächst, sich der Festnahme zu entziehen.

Aber auch in Deutschland, wohin die Odyssee die Beschuldigten zwischenzeitlich führte, so im Januar und Februar 2005 in Hamburg, machten sie mit der geschilderten Masche Kasse und auch die eigene Familie wurde nicht verschont. Einen in Hessen wohnenden Bruder und die Mutter des 59Jährigen "erleichterten" sie um mehrere Tausend Euro .

Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass, obwohl sich Betrogene aus nahezu ganz Europa und sogar aus Kanada gemeldet haben, bei weitem nicht alle Geschädigten Anzeige erstattet haben. Noch nicht bekannte Geschädigte können sich unter der Tel.-Nr. 0941/506-2626 bei der Regensburger Kripo melden.

Das gestohlene Auto wurde zwischenzeitlich der Versicherungsgesellschaft übergeben, die den Schaden reguliert hat.
07.10.05

Brutaler Überfall

NEUMARKT. Zwei junge Männer wurden am Freitag von einem Räuber-Quartett überfallen und geschlagen.

Gegen 2.12 Uhr waren die beiden 22- und 23jährigen Opfer zu Fuß im Innenstadtbereich von Regensburg unterwegs. Hier wurden sie von vier jungen Männern zunächst angesprochen, ob sie Geld hätten, was sie verneinten.

Kurz später wurden beide nochmals von dem Quartett angehalten, nach Geld gefragt, geschlagen und zur Herausgabe eines Handys gezwungen. Die Täter flüchteten im Anschluß zu Fuß.

Ich Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten voer Tatverdächtige (deutsche Staatsangehörige russischer Abstammung) in Tatortnähe festgenommen werden. Das Handy wurde bei einem der Festgenommenen aufgefunden.
07.10.05

Spanner fotografierte

Amberg. Einen 16jährigen Spanner konnten zwei junge Frauen am Mittwoch um 19.30 Uhr auf frischer Tat ertappen und festhalten, bis die Polizei eingetroffen war.

Die 20- und 42jährigen Frauen aus Amberg und dem Landkreis befanden sich am Mittwochabend gemeinsam in einer Kabine eines Solariums. Als eine der beiden Frauen auf der Sonnenbank lag, bemerkte die Begleiterin, dass eine Person mit einem Handy über die Trennwand hinweg fotografierte.

Die beiden Frauen hielten den 16jährigen Auszubildenden aus Amberg so lange fest, bis die Polizei eingetroffen war.

Nach der Sachbehandlung wurde der Jugendliche von den Beamten seinen Eltern übergeben.
06.10.05

Tankstellen-Überfall: Räuber festgenommen

Regensburg. Am Dienstag-Mittag klickten auch bei dem zweiten Tatverdächtigen zu dem Raubüberfall auf die Shell-Tankstelle in der Landshuter Straße die Handschellen. Der erste Täter wurde schon kurz nach der Tat festgenommen (wir berichteten).

Gegen 11 Uhr war am Dienstag der zweite Täter, ein 24jähriger Arbeitsloser, am Regensburger Arnulfsplatz den Beamten aufgefallen. Auf ihn hatten sich die Ermittlungen und die Fahndung konzentriert.

In seiner Vernehmung gestand der als Drogenkonsument polizeilich wiederholt in Erscheinung getretene Mann die Tat ein. Er und sein 32-jähriger Begleiter, der bereits kurz nach Begehung der Tat am Mittwochabend letzter Woche festgenommen worden war, hatten bei dem Raubüberfall mehrere hundert Euro und etwa 20 Schachteln Zigaretten erbeutet.

Über den Verbleib des Diebesgutes schweigen sich die beiden Tatverdächtigen aus. Den 24-jährigen überstellten Kriminalbeamte noch am Festnahmetag in die JVA Regensburg. Die Staatsanwaltschaft Regensburg beantragte gegen ihn Haftbefehl, den der Haftrichter Mittwoch erließ.
05.10.05
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