Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Mutter und Kinder sterben bei Wohnungsbrand !

Burglengenfeld. Tragisch endete der Brand eines Einfamilienhauses im Gemeindeteil Hub am Samstagabend. Eine 39jährige Frau und ihre beiden Kinder wurden offenbar vom Feuer überrascht und fanden dabei den Tod.

Von einer Nachbarin wurde am Samstagabend gegen 23.30 Uhr das Feuer an dem Einfamilienhaus am Ortsende der kleinen Ortschaft Hub bemerkt und die Polizei und Feuerwehr verständigt. Die Wehren der umliegenden Gemeinden wurden alarmiert und zur Brandbekämpfung eingesetzt. Sie konnten das Haus wegen der überaus starken Rauch- und Hitzeentwicklung nur mit schwerem Atemschutzgerät betreten.

Im 1. Stock des Hauses machten sie eine grausige Entdeckung. Sie fanden die Bewohner des Wohnhauses, eine 39jährige Frau mit ihren beiden Mädchen, sechs und neun Jahre, leblos vor. Sofort eingeleitete Reanimationsversuchte verliefen erfolglos. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Bereits zur Rettung angeforderte Hubschrauber mussten wieder abdrehen.

Die Brandfahnder der Kripo Amberg, haben noch in der Nacht ihre Arbeit aufgenommen. Feststehen dürfte, dass das Feuer in einem Zimmer im Erdgeschoss ausgebrochen ist und dann auf den übrigen Bereich übergegriffen hat. Das gesamte Haus ist durch die starke Rauch-, Ruß- und Hitzeentwicklung stark beschädigt, der Schaden wird auf etwa 150 000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Ebenso steht die Todesursache der Hausinwohner noch nicht fest. Die Ermittlungen der Kripo werden zur Stunde fortgesetzt.

Am Sonntag Vormittag ist ein Sachverständiger der Landeskriminalamtes an der Brandstelle eingetroffen. Die Staatsanwaltschaft Amberg hat zur Ermittlung der Todesursache eine Obduktion der Verstorbenen durch Rechtsmediziner aus Erlangen für Montag festgesetzt.

Außer vier Rettungswagen des BRK waren drei Notärzte und vier Notfallseelsorger vor Ort, die sich sowohl um die Opfer, deren Angehörige aber auch die Einsatzkräfte kümmerten.
16.10.05

Autofahrer tot

Regensburg. Ein 30jähriger Autofahrer starb bei Neutraubling, nachdem er mit seinem Wagen aus einer Kurve geflogen war und einen Baum gerammt hatte.

Der Mann aus Neutraubling befuhr am Sonntag kurz nach Mitternacht die Staatstraße 2329 von Bad Abbach kommend in Richtung Wolkering. Kurz nach der Ortschaft Hänghof kam er aus bisher nicht geklärter Ursache in einer Doppelkurve nacht rechts auf das Bankett, übersteuerte seinen Wagen nach links und das Fahrzeug prallte mit der rechten Seite gegen einen Baum. Der Fahrer, der zum Unfallzeitpunkt nicht angegurtet war, erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Am Auto entstand Totalschaden in Höhe von rund 4.000 Euro.
16.10.05

Doppelter Selbstmord- Versuch im Hotelzimmer

Regensburg. Der Selbstmordversuch eines Pärchen in einem Regensburger Hotelzimmer endete für den Mann tödlich. Die Frau schwebt in Lebensgefahr.

Am Samstag gegen 11 Uhr wurde in einem Hotel in der Regensburger Innenstadt durch das Personal ein seit 4.Oktober aus dem Raum Futh im Wald vermisste Pärchen aufgefunden. Die beiden hatten sich offenbar unter falschen Namen eingemietet.

Für den 27jähriger Mann kam jede Hilfe zu spät. Seine 30jährige Freundin wurde in einem lebensbedrohlichen Zustand in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert. Die beiden hatten in Abschiedsbriefen Suizidabsichten geäußert.

Trotz groß angelegeter polizeilicher Suchaktionen konnte ihr Aufenthaltsort nicht festgestellt werden.

Nach ersten Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Sachbearbeitung übernommen.
16.10.05

Tot aufgefunden

 Foto zurückgezogenBodenwöhr, Lkr Schwandorf. Der 84-jährige verwitwete Rentner Georg Zinnbauer aus Bodenwöhr ist seit Dienstag vermisst (Achtung: siehe Aktualisierung unten!). Er trägt am linken Bein eine Holzprothese und ist deshalb auch auf ein Elektromobil angewiesen, um längere Wegstecken zurücklegen zu können.

Sein Verschwinden wurde am Donnerstag gegen 17 Uhr von Angehörigen bemerkt und bei der Polizei angezeigt. Die Verwandten suchten bisher vergeblich nach ihm. Auch die umfangreichen Suchmaßnahmen der Polizei u. a. mit einem Hubschrauber verliefen bisher ohne Erfolge. Überprüfungen bei seinen Kontaktadressen und Krankenhäuser führten nicht zum Auffindendes Vermissten.

Letztmals gesehen wurde er mit seinem Elektromobil am Dienstag gegen 17 Uhr in der Ortschaft Taxöldern, etwa fünf Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Danach verliert sich seine Spur.

Der 84-jährige ist nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem dunkelroten Elektromobil unterwegs und dürfte deshalb nur eine begrenzte Wegstrecke zurückgelegt haben können. Der Fahrstuhl der mit Batterie betrieben ist hat bei aufgeladenen Zustanden etwa einen Radius von 20 Kilometern. Er dürfte sich also in jeden Fall noch im Nahraum seines Heimatortes aufhalten.

Der Vermisste ist mit einer grauen Hose und einer bräunlichen Windjacke bekleidet. Dazu trägt er eine beige Kappe mit Schild. Er ist etwa 187 cm groß, hat eine schlanke Figur und graue vorne etwas lichte Haare.

Wer hat den Vermissten mit seinem Elektromobil beobachtet oder kann Angaben über seinen Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Neunburg unter der Telefonnummer 09672/92020 oder die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Amberg unter der Nummer 890-120, aber auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Aktualisierung:
Der seit letzten Dienstag vermisste 84-jährige Rentner Georg Zinnbauer aus Bodenwöhr wurde durch einen Spaziergänger auf einem Waldweg entlang der Bahnstrecke Bodenwöhr - Schwandorf tot aufgefunden.

Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte Zinnbauer mit seinem Elektrokrankenfahrstuhl im Wald steckengeblieben sein. Danach wollte er zu Fuß weitergehen. Etwa 300 Meter vom Auffindeort des Toten entfernt konnte der Elektrorollstuhl mitten im Wald aufgefunden werden.

Hinweise auf einen Verkehrsunfall bzw. ein Kapitalverbrechen liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei Amberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
14.10.05

Frau schwer verletzt - Autofahrer flüchtet !

Regensburg. Nach einem tragischen Unfall, bei dem eine 31jährige Mofafahrerin schwer verletzt wurde, flüchtete der Unfallfahrer mit seinem Auto über ein Feld.

Am Donnerstag gegen 20.10 Uhr befuhr die 31jährige Frau mit ihrem Mofa die Staatsstraße 2329 von Mintraching in Richtung Scheuer. Dabei wurde sie von einem überholenden Auto erfasst und auf die Fahrbahn geschleudert. Die Frau wurde schwerst verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Autofahrer flüchtete mit seinem Fahrzeug offenbar über ein angrenzendes Feld auf einen Feldweg weiter in unbekannte Richtung. Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen blieben bisher ohne Erfolg. In die Ermittlungen wurde Spezialisten der Verkehrs- sowie der Kriminalpolizei eingeschaltet. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter an die Unfallstelle geholt.

Bei dem flüchtigen Fahrzeug handelt es sich um einen dunkelblauen oder schwarzen VW Polo oder Derby, Baujahr 1992 bis 1994 mit rechteckigen Scheinwerfern. Der Wagen dürfte vorne rechts im Bereich Blinker und Scheinwerfer beschädigt sein. Der schwarze Kühlergrill des Autos blieb an der Unfallstelle zurück.

Personen, die sachdienliche Mitteilungen zu dem Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Neutraubling, Telefon 09401/93020 oder in Regensburg, Telefon 0941/506-0, in Verbindung zu setzen.

Aktualisierung:
Noch in der Nacht nahm eine durch die Polizeidirektion Regensburg speziell zu diesem Zweck eingerichtete Arbeitsgruppe die Ermittlungen vor Ort auf. Hierin war auf Weisung der Staatsanwaltschaft auch ein Gutachter eingebunden. Ebenso ein Notfallseelsorger für die Betreuung der Angehörigen der verletzten Frau.

Noch bevor die Fahndungs- und Überprüfungsmaßnahmen relevanter Fahrzeuge angelaufen waren, meldete sich in den Vormittagsstunden des Freitags ein 41jähriger Arbeiter aus dem südlichen Landkreis Regensburg telefonisch bei der Polizei Neutraubling. Er gab an, in der Nacht zuvor die erwähnte Strecke befahren und einen Unfall gehabt zu haben. Der Mann wurde wenig später von n an seinem Wohnort festgenommen. Das Unfallauto befand sich in der Garage. Es wurde sichergestellt.

Aufgrund der daran festgestellten Unfallschäden steht fest, dass es sich um das Tatfahrzeug handelt. Der Mann räumte in einer ersten Vernehmung ein, gefahren zu sein, will aber einen Anstoß mit dem Mofa nicht bemerkt haben. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme, gegen 09.45 Uhr, lag bei ihm keine Alkoholbeeinflussung vor. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Der Gesundheitszustand der Mofafahrerin ist nach wie vor unverändert kritisch.
14.10.05

Sägewerke in Flammen

Weiding, LKr. Cham. Am Donnerstag kam es kurz vor Mitternacht zu einem größeren Feuer in Weiding im Landkreis Cham. Aus bisher nicht geklärter Ursache geriet ein Sägewerk in Brand.

Beim Eintreffen der sofort alarmierter Feuerwehrkräfte und der Polizei stand das Werk schon komplett in Flammen. Trotz massiven Feuerwehreinsatzes, bei dem insgesamt rund 300 Feuerwehrleute eingesetzt waren, brannte das Werk vollständig nieder. Das benachbarte Wohnhaus des Besitzers wurde glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Personen kamen nicht zu Schaden. Der Brandschäden beträgt nach ersten Schätzungen rund 1,5 Millionen Euro. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
14.10.05
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