Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Vermißter kehrte heim

 Foto zurückgezogenAuerbach, Landkreis Amberg-Sulzbach. Seit Donnerstagabend wird der 37jährige geistig behinderte Christian R. aus einer Betreuungseinrichtung an der Bahnhofstraße vermisst.
Ausgelöst wurde sein Verschwinden offenbar durch einen Streit. Dies dürfte ihn auch veranlasst haben, ein Schriftstück zu verfassen, in dem er seinen Suizid ankündigte. Der 37-Jährige ist auf freiwilliger Basis in der Betreuungseinrichtung untergebracht. Er ist geistig behindert und depressiv veranlagt und dringend auf Medikamente angewiesen.
Das letzte Mal wurde der Vermisste am Donnerstag um 18.30 Uhr von Beschäftigten der Einrichtung gesehen. Das Fehlen wurde tags darauf beim Frühstück bemerkt. Er kennt die Gegend um Auerbach, weil er dort sehr häufig zu Fuß unterwegs war. Er ist aber auch damit vertraut, mit Bus und Bahn zu fahren. Mögliche Anlaufadressen wurden durch die Polizei mit negativem Ergebnis überprüft.
Besondere Vorlieben hegt der Behinderte für Nürnberg, Hersbruck und Weiden. Die Polizei hält es durchaus für möglich, dass er zu einer der Städte mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Seine Suizid-Absichten müssen nach einer Bewertung seines allgemeinen Gesundheitszustandes als äußerst ernst genommen werden.
Christian R. ist 193 cm groß, hat eine schlanke Figur. Er trägt kurze, dunkelblonde Haare und ist Brillenträger. Er war bei seinem Verschwinden bekleidet mit einer lilafarbenen Jacke und einer hellbraunen Latzhose. Dazu trug er hellbraune Halbschuhe. Meistens hat er auf dem Kopf eine weiße Fischerkappe, wie er auf dem Foto zu sehen ist.
Christian Raab fällt durch seine ganze Gestik auf. Beim Gehen macht er auffallend lange Schritte. Dabei hat er einen wippenden Gang. Zudem zieht er beide Arme nach. Er spricht fränkischen Dialekt, hat eine äußerst langsame Aussprache und stottert, sobald er unsicher ist. Es ist auch möglich, dass er eine schwarze Umhängetasche bei sich führt.
Bei Antreffen soll die Polizeiinspektion in Auerbach unter der Tel. Nr. 09643/92040 oder die Polizeidirektion in Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-120 verständigt werden.
Aktualisierung:
Nach Mitteilung der Polizeiinspektion Auerbach ist der seit Donnerstag aus einer Betreuungseinrichtung in Auerbach abgängige 37jährige Christian R., am Freitag gegen 15.20 Uhr wieder wohlbehalten dort aufgetaucht.
29.04.05

Amberg: Lama sorgt für Verkehrsstörungen

Amberg. Ein ausgebüxtes Lama hat am Donnerstag-Nachmittag für Verkehrbehinderungen in Amberg gesorgt. Das Tier war einem Schafzüchter entkommen und konnte lange Zeit nicht eingefangen werden.
Polizei und Feuerwehr schafften es aber schließlich, das südamerikanische Kamel zu stellen und vorübergehend festzunehmen. Gespuckt hat das Lama angeblich nicht.
28.04.05

Regensburg: Greisin überfallen und verletzt !

Regensburg. Gesichtverletzungen zog sich am Donnerstag eine 94jährige Fußgängerin bei einem auf sie verübten Raubüberfall durch zwei bisher unbekannte Männer zu. Deshalb musste sie zur stationären Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus gebracht werden.
Die Seniorin war gegen 9.40 Uhr in der Wollwirkergasse im Regensburger Stadtinnern unterwegs, als sie einer der beiden Täter von hinten zu Boden stieß. Der Versuch ihr die Handtasche zu entreißen scheiterte auch deswegen, weil die Überfallene laut um Hilfe schrie. Darauf ergriffen die beiden Täter, von denen der zweite "Schmiere" stand, die Flucht in Richtung Stadtwesten. Eine Zeuge verfolgte sie, wobei er andere Passanten aufforderte die Flüchtenden aufzuhalten. Dies gelang jedoch nicht.
Von dem Duo liegt folgende Beschreibung vor:
Haupttäter: Ca. 16 - 18 Jahre alt, 165 cm groß, dunkler Hauttyp mit dunklen, kurzen Haaren. Er trug eine schwarze Rapperhose und ein blau-weißes Kopftuch (Piratenlook);
"Späher": Ca. 16 - 18 Jahre alt, 180 - 185 cm groß, dunkler Typ mit kurzen schwarzen Haaren;
In ihren Ermittlungen ist die Kripo Regensburg auch auf Wahrnehmungen von Anwohnern und Passanten angewiesen. Hinweise zur Identität der beiden Täter und deren Aufenthalt, sowie zum Geschehensablauf nehmen die Beamten unter der Telefonnummer: 0941/506-2681 entgegen.
28.04.05

Arbeiter-Bus umgekippt : Vier Schwerverletzte !

Poppenricht, Landkreis Amberg-Sulzbach. Am Donnerstag gegen 1.35 Uhr kippte ein Doppeldeckerreisebus eines Busunternehmers aus dem Landkreis Schwandorf, der Schichtarbeiter des BMW-Werks aus Regensburg nach Hause beförderte, auf der B 85 bei der Abzweigung Siebeneichen im Gemeindebereich Poppenricht zur Seite um und landete im ein Meter tiefen Straßengraben.
Der 31-jährige Busfahrer aus dem Landkreis Schwandorf beförderte 26 Fahrgäste, deren Ziel Sulzbach-Rosenberg war. Die Fahrgäste mussten über die Dachluken den Omnibus verlassen. Einschließlich des Busfahrers wurden vier Personen schwer verletzt, darunter auch eine 40-jährige Sulzbacherin. Eine Person kam mit leichteren Blessuren davon. Die Verletzten wurden nach Versorgung durch den Notarzt mit Rettungswägen in die Krankenhäuser Sulzbach und Amberg gebracht.
Der genaue Umstand, weshalb der Bus umgestürzt ist, konnte noch nicht vollends aufgeklärt werden. Ein Fremdverschulden macht der Omnibusfahrer nicht geltend. Die Polizei vermutet, dass das schwere Gefährt aus einer Unachtsamkeit auf das aufgeweichte Bankett geriet, einsackte und nach rechts wegkippte.
Wie bei solchen Unfällen üblich, wurde der Busfahrer auf Alkoholeinwirkung getestet. Diese Überprüfung verlief negativ. Wegen des Unfalles und der Bergung und Versorgung der Opfer musste die Bundesstraße bis gegen 4.30 früh gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.
Die Fahrgäste, die mit dem Schrecken davon kamen, wurden mit einem Ersatzbus des selben Unternehmens an der Unfallstelle abgeholt und nach Hause gebracht. Durch ein Abschleppunternehmen wurde der Doppeldeckeromnibus auf die Räder gestellt und anschließend abtransportiert. Die Polizei wurde an der Unfallstelle durch die Feuerwehren aus Sulzbach-Rosenberg und Amberg mit einem großen Kräfteaufgebot unterstützt.
Aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg waren zudem vier Rettungswägen und ein leitender Notarzt zur Versorgung der Verletzten an der Unfallstelle. Der vorläufige Schaden am Reisebus beträgt 200.000 Euro.
28.04.05

Regensburg: Sex-Täter fallen über Frau her !

Regensburg. Zu einem Sexualdelikt kam es in den frühen Morgenstunden des Sonntags im Bereich der Friedenstraße in Regensburg. Eine 21-jährige Regensburgerin hatte gegen 2.30 Uhr vor dem Cinemaxx-Kino auf ihren Begleiter gewartet und war dabei von zwei bisher unbekannten Männern angesprochen worden. Sie führten die Frau an die Ostseite des Gebäudes und drängten sie dort an einen Notausgang, der gegenüber der Bushaltestelle Galgenberger Brücke liegt.
Einer der beiden, der Haupttäter, führte daraufhin sexuelle Handlungen an der 21-Jährigen durch. Nachdem die Frau ein mitgeführtes Alarmgerät auslösen konnte, flüchteten die beiden über die Galgenberg-Brücke stadteinwärts.
Ihre Identität ist bis dato unbekannt. Beide sind etwa zwischen 27 u. 30 Jahre alt. Der Haupttäter hatte kurze, schwarze, lockige Haare, ist 1,80 m groß u. ca. 90 kg schwer. Er hat eine sportliche Figur u. südländische Erscheinung. Der Mann sprach hochdeutsch.
Nachdem zu dieser Zeit eine größere Veranstaltung im Cinemaxx stattfand, geht die Kripo davon aus, dass Passanten das Geschehen beobachtet haben bzw. durch das Alarmsignal auf den Vorfall aufmerksam wurden und Hinweise zum Geschehen und den geflüchteten Tätern geben können.
Entsprechende Informationen erbittet die Kriminalpolizei unter der Telefon-Nr. 0941/506-2681.
27.04.05

Auto-Anhänger rollt los und tötet Kleinkind !

Weiding, Landkreis Schwandorf. Ein 18 Monate alter Bub wurde am Dienstag von einem losrollenden Auto-Anhänger an einer Hauswand eingequetscht und so schwer verletzt, daß er kurze Zeit später starb !
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der 18 Monate alte Bub mit seinem vierjährigen Bruder im Hof eines Anwesens spielte. Dabei stiegen die beiden auf die Ladefläche eines im abschüssigen Hof abgestellten Pkw-Anhängers mit Tandemachse. Beide Buben tollten darauf herum, bis sich aus noch nicht geklärter Ursache der Anhänger in Bewegung setzte und auf dem abschüssigen Gelände wegrollte. Nach einer Fahrstrecke von etwa sechs Metern knallte der Hänger mit der Bordwand gegen die Hausmauer eines Nebengebäudes. Der 18 Monate alte Bub dürfte zwischen der Bordwand und der Mauer eingequetscht worden sein und erlitt schwerste Kopfverletzungen.
Durch den hinzugerufenen Notarzt wurde der Bub reanimiert und unverzüglich mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Regensburg geflogen. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen wenige Zeit später.
Durch die Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger in die Ermittlungen einbezogen, der Anhänger zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt. Insbesondere geht es darum, festzustellen, wie sich der Anhänger, der mit der Handbremse gesichert war, in Bewegung setzen konnte.
27.04.05
Anfang ... 1100 - 1101 - [1102] - 1103 - 1104 ... Ende


Telefon Redaktion

Burgis

Link zu den Stadtwerken Neumarkt

Link zum Landkreis Neumarkt

Landkreis