Abensberg. In Abensberg wird die 41jährige Renate Sturm vermisst.
Am Samstag um 10.30 Uhr verließ die offenbar verwirrte Frau das Wohnanwesen zu Fuß in unbekannte Richtung. Nachdem eine Absuche und Nachfragen des Ehemannes im Bekannten- und Freundeskreis negativ verliefen, erstattete er Vermisstenanzeige bei der Kelheimer Polizei.
Die 180 Zentimeter große Frau ist vermutlich mit einer dunkelfarbenen Leggins und einem Pullover (Farbe unbekannt) bekleidete und trägt blaue Wanderschuhe.
Die von dort bisher durchgeführten Ermittlungen und Suchaktionen mit eigenen Kräften und unter Einbindung eines Polizeihubschraubers verliefen bisher ebenfalls ohne Erfolg.
27.02.06
Schnaittenbach. Bei einem Faschingszug wurde eine Polizistin von einer mit Apfelschnaps gefüllten Spraydose getroffen und erheblich verletzt !
Beim Faschingszug am Sonntag in Schnaittenbach warfen gegen 14.40 Uhr Personen an der Einmündung Rosenbühlstraße aus einem der beteiligten Wägen nicht nur Bonbons, sondern auch mit Apfelschnaps gefüllte Spraydosen in Richtung der Zuschauer.
Eine dieser Dosen traf mit voller Wucht eine Polizeibeamtin der Inspektion Amberg, die zur Verkehrsregelung des Umzuges eingesetzt war, so unglücklich, dass sie eine Verletzung an der Stirn über dem rechten Auge erlitt. Sie wurde von einem ihrer Kollegen erstversorgt und unverzüglich ins Amberger Klinikum eingeliefert. Dort wurde von der aufnehmenden Ärztin eine Platzwunde und eine Schädelprellung mit vegetativen Begleiterscheinungen diagnostiziert. Die Polizeibeamtin wurde zur Beobachtung in stationärer Behandlung im Klinikum behalten.
Die Polizei wird diesen Vorfall zum Anlass nehmen, bei künftigen Veranstaltungen ganz besonders darauf zu achten, dass außer Bonbons und Luftschlangen keine anderen Gegenstände in die Besucher geschleudert werden, hieß es. Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt.
27.02.06
Hirschau. Die Polizei kontrollierte ein Auto, das nur noch mit der Handbremse gestoppt werden konnte.
Am Freitagabend gegen 19.45 Uhr, hielten die
Ordnungshüter auf der Nürnberger Straße den 22jährigen Fahrer aus Erbendorf
mit seinem Opel Calibra an. Dabei stellten sie fest, dass alle vier Reifen
des Autos auf der gesamten Lauffläche total abgefahren waren und die Fußbremse
war absolut wirkungslos. Der junge Mann bremste sein Fahrzeug nur mit der
Handbremse.
Wegen der erheblichen Mängel wurde das Auto sichergestellt
und einer gutachterlichen Untersuchung zum TÜV vorgeführt. Dort wurde es aus
dem Verkehr gezogen.
27.02.06
Regensburg. Obwohl er sein 24 Jahre altes Moped mit einer dicken Eisenkette am
Treppengeländer angekettet hatte, konnte es ein unbekannter Täter in der
Nacht zum Donnerstag stehlen.
Im Hof eines Anwesens in der Pommernstraße hatte
der 67-jährige Besitzer sein antikes
Kreidler-Flory abgestellt gehabt. Ob der
Fahrer eines silberfarbenen Jeep mit braunem Anhänger, der in der Nähe des
Hauseingangs beobachtet worden war, mit der Tat zu tun hat, muss noch
abgeklärt werden.
24.02.06
Amberg. Zu einem brutalen Überfall durch drei Jugendliche kam es in der Nacht zum Freitag im Bereich Mühl-/Franziskanergasse.
Zwei 31jährige Männer wurden beim Überqueren der
Holzbrücke über die Vils von zwei 19jährigen Burschen und einem 15jährigen Mädchen
angepöbelt. Als sie etwas erwiderten, wurden sie von den drei Jugendlichen
angegriffen.
Einer von ihnen packte einen der Männer am Kragen und schlug
ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht. Ein anderer öffnete ein Klappmesser
und drohte den Männern, sie abzustechen. Die Geschädigten konnten sich
befreien und wollten sich entfernen. Sie wurden jedoch von den drei
Jugendlichen verfolgt.
Einer der Jugendlichen zog nun eine
Schreckschusspistole und fuchtelte mit dieser herum. Die beiden Männer
konnten schließlich in ein Lokal flüchten und von dort aus die Polizei
verständigen.
Im Rahmen der Fahndung wurden die drei Jugendlichen
festgenommen. Bei ihnen wurde eine Schreckschusspistole sowie ein verbotenes
Butterfly-Messer aufgefunden. Das erheblich betrunkene Mädchen wurde in Gewahrsam genommen und nach Hause gefahren.
24.02.06
Nittenau. Nach einem mehrere Tage andauernden Saufgelage stürzte am
Mittwoch früh ein 56jähriger Nittenauer in seiner Wohnung im Ortteil
Bergham, und schlug dabei so unglücklich mit dem Kopf an der harten Kante
eine Unterschrankes auf, dass er mit schweren Verletzungen im
Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Regensburg geflogen werden musste.
Nach Aussagen der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten der Polizeistation Nittenau und
der Kripo aus Amberg, steht fest, dass der Verletzte zusammen mit seinem
um drei Jahre jüngeren Schwager in seinem Wohnhaus seit mehreren Tagen
ausgiebig Alkohol getrunken hat.
Am Mittwoch Morgen gegen acht Uhr besuchte
der Hausarzt den 56jährigen Mann. Wegen dessen starker Trunkenheit war ein
Gespräch kaum möglich, weshalb er wieder ging. Zu diesem Zeitpunkt war der
Mann noch unverletzt.
Wenige Minuten nachdem der Arzt gegangen war, dürfte
der stark betrunkene Nittenauer aufgestanden und gestolpert
sein. Er schlug mit dem Kopf gegen die Kante eine Unterschrankes und erlitt
dabei eine großflächige, tiefe Hautabschürfung an der Stirnmitte. Der
Schädelknochen wurde nicht verletzt. Aufgrund des festgestellten
Verletzungsmuster dürfte eine Schlag- bzw. Fremdeinwirkung ausgeschlossen
werden können.
Der Schwerverletzte wurde von seinem Schwager blutüberströmt
aufgefunden, der sofort die Rettungsdienste informierte. Er wurde nach
Erstversorgung durch die Notärztin mit dem Helikopter ins Klinikum nach
Regensburg gebracht. Die Kripo Amberg, die
die Sachbearbeitung übernommen, geht von einem Unglücksfall aus. Für ein
Fremdverschulden, bzw. eine Strafbare Handlung haben sich bisher keine
Anhaltspunkte ergeben.
22.02.06