Schwandorf. Der Tote, der am Montag Nachmittag am Wehr bei Klardorf von einer Anwohnerin entdeckt wurde, ist nun zweifelsfrei identifiziert. Es handelt sich wie bereits vermutet (
wir berichteten) um den seit über zwei Monaten vermißten 20-jährigen Uwe Lautenschlager aus Bubach/Kreis Schwandorf.
Eine Obduktion der Leiche, brachte nun endlich die traurige Gewissheit. Nach den bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen und den Obduktionsbefund der Rechtsmediziner vom Dienstag Mittag im Amberer Klinikum, kann von einem Ertrinkungstod ausgegangen werden. Bei den Untersuchungen ergaben sich keinerlei Anhaltspunkte für ein Verbrechen oder eine Straftat. Insbesondere konnten die Gerichtmediziner keinerlei Gewalteinwirkung feststellen. Seine Bekleidung weist keinerlei Beschädigungen auf und alle mitgeführten Gegenstände befanden sich in seiner Kleidung.
Uwe Lautenschlager dürfte durch einen tragischer Unglückfall ums Leben gekommen sein.
21.02.06
Schwandorf. Der seit November letzten Jahres vermißte 20jährige Mann aus Bubach (
wir berichteten) ist mit großer Sicherheit tot.
Nach der Mitteilung einer Anwohnerin konnten am Montag gegen 15
Uhr Wehrmänner aus Klardorf und Büchelkühn, sowie die Polizei aus der
Naab beim Wehr an den Stegen, im Ortsteil Klardorf eine tote Person bergen.
Der leblose Körper trieb etwa 50 Meter vom Ufer entfernt in der Mitte des
Wehres. Nur mit einem Boot gelang es den Beschäftigten der Feuerwehr den
Tote aus dem Wasser zu ziehen und an Land zu bringen.
Nach den bisherigen vorläufigen Identifizierungsmaßnahmen dürfte es sich mit
großer Sicherheit um den seit über zwei Monaten vermißten 20jährigen Uwe
Lautenschlager aus Bubach, Kreis Schwandorf handeln. Letzte Klarheit über
die Identität wird erst eine Obdunktion durch Rechtsmediziner aus Erlangen
am Dienstag Vormittag in der Pathalogie des Amberger Klinkums geben.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Amberger Kripo hat der 20-jährige Uwe
Lautenschlager in der Nacht zum 19. November 2005 mit drei Freunden eine
Diskothek in Burglengenfeld besucht und dort bis 4.15 Uhr gefeiert.
Gemeinsam fuhren dann die vier Personen mit einem Taxis bis zum
Feuerwehrhaus nach Klardorf, wo sich die Freunde trennten. Danach verliert
sich die Spur des 20-jährigen.
Da die Polizei letzte Lebenszeichen im
Umfeld des Wehres "An den Stegen" in der Naab feststellen konnten,
konzentrietere sich die Suche in diesem Bereich. Die Polizei vermutete einen
Unglücksfall. Es wurde eine Ortung seines Handy eingeleitet und
Fährtenhunde der Polizei angesetzt. Auch diese Spuren deuteten zu dem Wehr.
Es suchten deshalb in der Folgezeit wiederholt starke Einsatzkräfte der
Feuerwehr, THW, Wasserwacht und Polizei in der Naab nach dem Vermißten.
Leider bisher vergeblich. Auch eine bundesweite Öffentlichkeitfahndung brachte
keinen Hinweis auf den Vermißten.
Der Hinweis einer Anwohnerin bei dem Wehr "An den Stegen" am Montag gegen 15
Uhr, dürfte nun endlich Gewissheit bringen. Sie beobachtete aus ihrem
Fenster wie etwas an der Wasseroberfläche trieb. Mit einem Fernglas
vergewisserte sich die Frau und konnte deutlich einen leblosen Körper
ausmachen. Sie Verständigte die Rettungskärfäte, die dann die tote Person
aus dem Wasser bargen. Erste Identifizierungsmaßnahme deuten daruf hin, dass
es sich um den Vermißten 20-jährigen aus Bubach handelt. Die Bekleidung
stimmte mit der überein, die er bei seinem Verschwinden trug. Auch das bei
ihm gefundene Handy konnte als sein Eigentum wiedererkannt werden.
20.02.06
Schwandorf. Auf dem Weg zur Arbeitsstellte verunglückte am Montagmorgen ein 43jähriger Mann bei Schwandorf tödlich. Vier Menschen wurden schwer verletzt.
Mit einem VW-Transporter einer Bayreuther Heizungs- und
Solarfirma waren gegen 5.40 Uhr die fünf Arbeiter auf der
BAB A 93 von Weiden Richtung Regensburg unterwegs. Zwischen den
Anschlussstellen Schwandorf-Nord und Schwandorf-Süd bemerkte
der 45jährige Fahrer des VW-Busses aus Lengenfeld einen 10-Tonner-Lkw der
Bundeswehr, der von einem 20jährigen Mann auf der rechten Fahrspur mit etwa 80
Stundenkilometer gesteuert wurde, erst im letzten Moment. Er versuchte noch,
nach links auf die Überholspur auszuweichen. Dies gelang ihm nicht mehr, so
dass er mit voller Wucht auffuhr, wobei die gesamte rechte Fahrzeugseite des
VW-Busses aufgerissen wurde.
Ein 43jähriger Mann aus Spremberg/Brandenburg, der
hinten rechts im Bereich der Anstoßstelle saß, erlitt so schwere
Verletzungen, dass er an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des VW-Busses
und die drei weiteren Mitfahrer (40, 49 und 53) wurden schwer- und schwerstverletzt. Bis auf einen 49jährigen Mann, der mit dem Hubschrauber ins
Klinikum Regensburg eingeliefert wurde, kamen die Verletzten mit dem
Rettungswagen in das Krankenhaus Schwandorf.
Der Fahrer und Beifahrer im
Bundeswehr-Lkw blieben unverletzt. Der Sachschaden an den beiden
Fahrzeugen wird auf 20.000 Euro geschätzt. Sie mussten abgeschleppt werden.
Die Staatsanwaltschaft Amberg ordnete eine Blutentnahme beim Fahrer des VW-Busses an. Ebenso wurde ein
Sachverständiger für das Kfz-Wesen in die Unfallermittlungen einbezogen. Die
beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt.
Wegen des Verkehrsunfalles musste die Autobahn A 93 ab Nabburg ab 9 Uhr
total gesperrt werden. Es hatte sich
bereits ein Rückstau von über fünf kilometer gebildet. Die Sperrung konnte nach etwa
einer Stunde wieder aufgehoben werden.
20.02.06
Schwandorf. Ein 30jähriger Mann wurde am Sonntagmorgen am Nachhauseweg niedergeschlagen und beraubt.
Gegen 2.30 Uhr hielt sich der Schwandorfer in einer Gaststätte in der Innenstadt auf. Nach
eigenen Angaben begab er sich anschließend zu Fuß in seine etwa drei
Kilometer entfernte Wohnung. Dazu ging er auf der Nürnberger Straße
stadtauswärts.
Am Ortsausgang wurde der Mann nach eigenen Angaben von hinten
niedergeschlagen. Bewusstlos am Boden liegend wurde ihm die Geldbörse mit
200 Euro Bargeld geraubt . Das Opfer kann weder nähere Angaben zum
Tathergang noch zu den Tätern machen.
Wegen seiner Kopfplatzwunde wurde der Mann im Krankenhaus
Schwandorf behandelt.
Hinweise auf den oder die Täter nimmt die Polizei unter der Telefonnummer
09621/890-120 entgegen.
19.02.06
Neunburg. Eine Dachlawine und das deswegen einstürzende Dach einer Pferdebox kosteten am Sonntag einem Pferd das Leben.
Am Sonntag gegen 8 Uhr löste sich von der Reithalle des Pferdehofes "Heimerlmühle" in Lengfeld bei Neunburg v.W. eine Dachlawine. An dieser Reithalle waren Unterstellboxen für Pferde angebaut. Durch die plötzliche Schneelast, die von der Reithalle auf das Dach der Pferdeboxen fiel, wurde der Anbau auf eine Länge von 25 Metern von der Reithalle weggedrückt. Das einstürzende Dach der Pferdeboxen begrub 3 Pferde unter sich.
Durch einen Tierarzt musste ein Pferd eingeschläfert werden. Die beiden anderen Pferde wurden leicht verletzt.
An dem Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 50.000 Euro. Personen kamen bei dem Einsturz nicht zu Schaden.
19.02.06
Vilseck. Bei Reparaturarbeiten an seinem Motorrad setzte am Samstag ein Mann in Vilseck die Garage in Brand.
Am Samstag gegen 12.20 Uhr führte ein 49jähriger Amerikaner in der Garage eines Anwesens In der Stellohe Arbeiten an seinem Motorrad durch. Bei diesen Arbeiten riss er versehentlich den Benzinschlauch ab. Dabei ergoss sich eine geringe Menge des Kraftstoffs auf den Garagenboden. Nachdem er den Benzinschlauch wieder angebracht hatte, entzündete sich das ausgelaufene Benzin durch den in Betrieb befindlichen Gasofen.
Nachdem das Feuer das Motorrad erfasste, griff es auf den Dachstuhl der Garage über. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren aus Vilseck und Sorghof konnte ein Übergreifen auf das nahegelegene Wohnhaus verhindert werden.
Der Amerikaner erlitt bei dem Brand eine leichte Rauchvergiftung. Durch das Feuer entstand ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro.
18.02.06