Regensburg. Tödliche Verletzungen zog sich der Fahrer eines Porsche Boxter in den späten
Abendstunden des Donnerstags bei einem Verkehrsunfall im Landkreis
Regensburg zu.
Der Mann, dessen Identität bisher noch nicht zweifelsfrei fest steht, war
gegen 21.30 Uhr mit dem Fahrzeug, das auf einen 49jährigen Mann aus dem
südlichen Landkreis Regensburg zugelassen ist, auf der Staatsstraße 2145 von
Neutraubling nach Obertraubling unterwegs gewesen. Vermutlich wegen nicht
angepasster Geschwindigkeit kam der Lenker, der allein im Wagen saß und
angegurtet war, auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und prallte
heckseitig gegen ein Baum.
Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.
Nach ersten, noch unbestätigten Ermittlungen, dürfte es sich bei dem
Getöteten um den 25jährigen Sohn des Fahrzeughalters handeln. Die
Nachforschungen dazu laufen derzeit.
Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Regensburg einen
Gutachter eingeschaltet.
28.04.06
Regensburg. Hoher Sachschaden, stundenlange
Sperrungsmaßnahmen und kilometerlange Staus waren die Folge eines schweren
Unfalles, der sich am Mittwoch gegen 13 Uhr auf der Autobahn A 3
Regensburg - Passau ereignete.
Dazu war es gekommen, nachdem der 43jährige Lenker eines in Slowenien
zugelassenen Sattelzuges wegen eines Reifendefekts die Kontrolle über sein
Fahrzeug verloren hatte. Das schleudernde Fahrzeuge stürzte so auf die
Fahrbahn, dass es diese komplett, einschließlich des Pannenstreifens,
blockierte. Nachdem das mit Magnesium (kein Gefahrgut) beladene Gefährt
auch die Mittelleitplanke touchiert hatte, war es notwendig, auch den linken
Fahrstreifen der Gegenfahrbahn zu sperren.
Die Autobahnmeisterei Kirchroth leitete den Verkehr an der AS Rosenhof über
die Bundesstraße 8 zur AS Wörth/Wiesent um.
Der aus Slowenien stammende Fahrer blieb unverletzt. Er hatte seine Fracht
in Holland geladen und war auf dem Weg nach Slowenien. Aus den leck
geschlagenen Kraftstofftanks lief Diesel aus. Dies banden die eingesetzten
Feuerwehren aus Wörth und Regensburg. Ob Erdreich ausgekoffert werden muss,
klärt ein Fachmann des Landratsamtes Regensburg.
Fünf Streifenbesatzungen und
Spezialisten der Gefahrgutüberwachungsgruppe der Polizeidirektion Regensburg
waren vor Ort.
Die Bergemaßnahmen dauerten noch bis gegen 18 Uhr an.
26.04.06
Lappersdorf. Eine 26jährige Motorradfahrerin starb am Dienstag-Nachmittag beim Frontal-Zusammenprall mit einem Lastwagen.
Die Frau fuhr auf der Kreisstraße zwischen Lappersdorf und Kareth in Richtung Regensburg. Vor ihr war ein Fiat unterwegs, dessen Fahrer, 49 Jahre alt, wegen eines vorausfahrenden Autos, das nach rechts abbiegen wollte, abbremsen musste. Das Motorrad fuhr auf den Fiat auf, geriet auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen.
Die Frau verstarb noch an der Unfallstelle.
Die Kreisstraße war für längere Zeit gesperrt. Auf Anordnung der Regensburger Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter an die Unfallstelle gerufen. Vor Ort waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus dem umliegenden Orten eingesetzt. Auch die Notfallseelsorge war eingebunden und vor Ort.
25.04.06
Beratzhausen. Bereits am Ostersonntag wurde eine 63jährige Regensburgerin am
Bahnhof in Beratzhausen ihrer Geldbörse beraubt. Der Täter hatte die Frau
beim Einsteigen in den Zug zurückgestoßen und aus der mitgeführten Tasche die
Börse genommen.
Die Regensburger wollte ihren in Etterzhausen wohnenden
Sohn besuchen, stieg jedoch am Hauptbahnhof versehentlich in einen
Regionalexpress, der erstmals in Beratzhausen wieder anhielt. Die Frau war
dort ausgestiegen und wartete auf die Möglichkeit in Richtung Regensburg
zurückzufahren.
Am Bahnhof traf sie auf einen jungen Mann, der ihre in
Gebärdensprache vorgetragene Bitte doch beim Sohn anzurufen und die
verspätete Ankunft der Mutter zu melden, erfüllte. Vermutlich bei dieser
Gelegenheit, die Frau musste einen Zettel mit der Telefon-Nummer aus der Börse
holen, bemerkte der Unbekannte den in einer Stofftasche mitgeführten
Geldbeutel.
Als wenig später die Regionalbahn in Richtung Regensburg
anhielt, schubste der bis dahin sehr hilfsbereite junge Mann die Dame beim
Einsteigen in den Zug zurück, nahm mit der anderen Hand eben jene Geldbörse
aus der Tasche, stieg ein und fuhr mit dem Zug davon, während die Frau auf
dem Bahnsteig zurück blieb. Der Unbekannte erbeutete auf diese Weise mehrere
hundert Euro.
Der Unbekannte wird wie folgt beschrieben:
Etwa 20 Jahre alt, mittelgroß, schlank, hageres Gesicht, kurze, braune Haare,
auffallende Lücke zwischen den Schneidezähnen, bekleidet mit Jeans und
dunkler Jacke; sprach deutsch mit slawischem Akzent.
Nach bisherigen Ermittlungen sind auf dem Bahnhof in Beratzhausen etwa fünf
weitere Personen in den Nahverkehrszug nach Regensburg eingestiegen. Sie und
andere Fahrgäste des Nahverkehrszugs, planmäßige Abfahrt in Beratzhausen um
14.22 Uhr, sind für die sachbearbeitende Kriminalpolizei in Regensburg
wichtige Zeugen und werden dringend gebeten, sich unter Telefon-Nummer
0941/506-2681 oder bei einer anderen Polizeidienststelle zu melden.
24.04.06
Cham. Ein 45jähriger Mann aus dem Landkreis Erlangen ist am Sonntag im Regen ertrunken. Sein Boot war gekentert. Während zwei weitere Insassen ans Ufer gelangten, kam für ihn jede Hilfe zu spät.
Eine Gruppe von acht Personen (vier Erwachsene und vier Kinder, im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren) unternahmen am Sonntag mit drei Kanadier-Booten auf dem Fluss Regen eine Bootsfahrt vom Blaibacher See in Richtung Chamerau.
Auf Höhe der Brücke in Kreuzbach kenterte das mittlere, mit drei Personen besetzte Boot, gegen 11.20 Uhr wegen der starken Strömung. Einem 41-ährigen Mann und einem zehnjährigen Mädchen aus dem Landkreis Erlangen gelang es, sich ans Ufer zu retten. Der 45jährige Mann, ebenfalls aus dem Landkreis Erlangen, konnte nur leblos ans Ufer gebracht werden. Reanimationsversuche durch den Notarzt blieben erfolglos.
Ein Fremdverschulden ist nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei nicht erkennbar. Der Mann trug als einziger keine Schwimmweste.
Die anderen Teilnehmer mussten mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus Bad Kötzting eingeliefert werden. Notfallseelsorger übernahmen die Betreuung der Gruppenmitglieder.
24.04.06
Regensburg. Vom herannahenden Zug erfasst und getötet wurde am Sonntagabend eine 59jährige Frau aus dem Landkreis Regensburg als sie bei Zeitlarn den Gleisbereich außerhalb eines Bahnübergangs überqueren wollte.
Ein Ehepaar wollte außerhalb eines Übergangs die Schienen der Bahnstrecke
Regensburg - Schwandorf überqueren. Die 59jährige Frau stürzte im
Gleisbereich und konnte nicht mehr alleine aufstehen. Ihr 64jähriger
Ehemann kam ihr zu Hilfe, schaffte es jedoch nicht, seine Ehefrau vom Gleis
zu ziehen.
Der Zug der Vogtlandbahn, der von Regensburg nach Schwandorf
unterwegs war, erfasste die beiden, obwohl der Zugführer eine Vollbremsung
eingeleitet hatte. Die Frau wurde etwa 20 Meter weggeschleudert und war sofort
tot.
Der Mann erlitt einen Bruch am rechte Unterschenkel. Der Zugführer mußte mit einem Schock ebenfalls
in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Bahnlinie war von 19.40 Uhr bis 21.40 Uhr total gesperrt und bis etwa
22 Uhr nur eingleisig befahrbar.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.
24.04.06