Amberg. Ein 18jähriger Mann schlug bei einer Polizeikontrolle auf die Beamten ein.
Im Rahmen einer Personenkontrolle wollten Zivilfahnder einen jungen Mann in der Bruno-Hofer-Straße, in Höhe der
Einfahrt zum Dultplatz, kontrollieren. Die Beamten zeigten der Person ihre
Dienstausweise vor und erklärten ihr, eine Personenkontrolle durchzuführen.
Dies widerstrebte dem unbekannten Mann und er ignorierte die Beamten.
Als er
festgehalten wurde, wollte er sich losreißen und schlug auf die Beamten ein.
Er musste mit körperlicher Gewalt festgehalten und zur Polizeiinspektion
gebracht werden. Auch dabei trat er mit Händen und Füßen nach den Beamten.
Erst auf der Dienststelle ließ sich der 18jährige Mann beruhigen.
Einer der Beamten wurde bei der Rangelei an
der Hand verletzt. Der 18-Jährige wird nun wegen Widerstands und
Körperverletzung angezeigt.
15.02.06
Straubing. Ein 40-jähriger Mann, der durch einen Gerichtsbeschluß im Bezirkskrankenhaus Straubing untergebracht ist, schlug drei Mitpatienten in Tögungsabsicht mit einem Hammer auf den Kopf.
Zwei erlitten eine Platzwunde, ein 29-jähriger Mann wurde mit schwersten Kopfverletzungen in das Klinikum Deggendorf eingeliefert. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Bereits am 7. Februrar gegen 10.45 Uhr holte der 40jährige Mann einen 200 Gramm schweren Schlosserhammer aus einem Werkzeugschrank. Anschließend schlug er damit den drei Mitpatienten jeweils mit einem gezielten Schlag auf den Kopf. Zwei weitere Mitpatienten konnten den Täter überwältigen und am Boden fixieren, bis der Sicherheitsdienst eintraf. Ein 55- und ein 43jähriger Mann erlitten durch den Schlag mittelschwere Verletzungen am Kopf (Platzwunden).
Wie die Ermittlungen der Kriminalpolizei Straubing und der Staatsanwaltschaft Regensburg bislang ergaben, leidet der Täter an religiösen Wahnvorstellungen. Er suchte sich deshalb seine Mitpatienten gezielt aus und schlug ihnen wohl mit Tötungsabsicht auf den Kopf. Der Täter ist seit Mai 2002 aufgrund eines Beschlusses des Landgerichtes Detmold im Bezirkskrankenhaus Straubing untergebracht. Die Verurteilung erfolgte damals wegen Mordes in zwei Fällen.
14.02.06
Hemau. Auf polizeiliche Hilfe war ein Liebespärchen am Sonntagfrüh gegen 6 Uhr
angewiesen.
Die beiden hatten sich beim TV-Ball in Hemau in eine
Umkleidekabine zurückgezogen, um in aller Ruhe ihrer Zweisamkeit nachgehen
zu können. Im Liebesrausch verflog die Zeit offensichtlich so schnell, daß
sie das Ende des Festes und auch das Absperren des Vereinsheimes vollkommen
verpassten.
Nachdem ihnen nun sämtliche Fluchtmöglichkeiten aus dem Heim
versperrt waren, verständigten sie über Handy die Polizei. Zusammen mit der
Pächterin des Sportheims wurden die beiden dann aus ihrer misslichen Lage
befreit.
13.02.06
Amberg. Am Samstagnachmittag zündeten bislang unbekannte Täter die
Sitzauflagen in der hintersten Sitzbank der Erlöserkirche in der
Dr.-Martin-Luther-Straße an.
Dabei verkohlten die Sitzauflagen völlig, auch
die Bank selbst aus Eichenholz war angebrannt. Das Feuer erlosch offensichtlich von selbst.
Die Kirche ist tagsüber für jedermann zugänglich.
Die Polizei bittet bei der Aufklärung der beiden Brände um die Mitarbeit der
Bevölkerung.
Hinweise und Beobachtungen können unter der Telefonnummer 09621/890320
gemeldet werden.
12.02.06
Hausen, Lkr. Kelheim. Ein schwerer Verkehrsunfall am Freitag gegen 3.45 Uhr auf der Autobahn A 93 Regensburg - Holledau zwischen den Anschlussstellen Bad Abbach und Hausen forderte zwei Tote und einen Schwerverletzten.
Der Fahrer eines italienischen Lastzuges geriet auf der Autobahn von Regensburg in Richtung München bei heftigen Schneefällen und schneebedeckter Fahrbahn vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Der Lastzug schlitterte zunächst etwa 100 Meter an der Mittelleitplanke und durchbrach sie mit dem Führerhaus.
In den auf der Überholspur quer liegenden Auflieger fuhr ein nachfolgender Audi TT, besetzt mit zwei Männern aus dem Bereich Zwickau. Sowohl der 50jährige Fahrer wie auch der 43jährige Beifahrer erlitten bei dem Anstoß schwerste Verletzungen. Beide mussten durch Kräfte der verständigten Feuerwehren Bad Abbach und Kelheim aus dem total beschädigten Audi befreit werden.
Trotz notärztlicher Erstversorgung verstarben beide noch an der Unfallstelle. Der 29-jährige italienische Lkw-Fahrer erlitt bei dem Anstoß mittelschwere Verletzungen und wurde in die Uniklinik Regensburg verbracht.
Durch den quer liegenden Lkw bildete sich ein Rückstau, wobei unmittelbar nach dem Unfall am Stauende auf einen bereits stehenden tschechischen Lkw ein ungarischer Lkw auffuhr. Der Fahrer dieses Lkw verletzte sich leicht.
Die BAB A 93 musste in Richtung München bis 8.45 Uhr total gesperrt werden, in Richtung Regensburg war die linke Fahrspur nicht befahrbar. Der Verkehr wurde über örtliche Umleitungsstrecken umgeleitet.
Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 125 000 Euro.
10.02.06
Schönsee. Bei den Schneeräumarbeiten im Schwandorfer Katastrophengebiet stürzte am Donnerstagabend ein 25jähriger Feuerwehrmann durch ein Flachdach und erlitt lebensgefährliche Verletzungen!
Das Dach einer glasverarbeitenden Firma in Schönsee musste wegen
der enormen Schneemassen geräumt werden.
Ab den frühen Nachmittagsstunden waren Angehörige der Bundeswehr und
mehrerer Freiwilligen Feuerwehren aus dem Umland damit beschäftigt, das
Flachdach vom Schnee zu befreien.
Gegen 19.15 Uhr rutschte ein 25jähriger Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Winklarn bei
den Räumarbeiten aus und fiel unglücklich rückwärts gegen eine Lichtkuppel
des Daches, welche dadurch zu Bruch ging. Dadurch stürzte der Mann etwa 4,5 Meter tief auf den Betonboden des Fabrikationsgebäudes.
Er zog sich bei dem Sturz lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde durch
das Rote Kreuz in die Uni-Klinik Regensburg eingeliefert. Der Start eines angeforderten
Rettungshubschraubers war wegen schlechter Witterungsverhältnisse nicht
möglich.
10.02.06