Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Lehrer gemobbt

Weiden. Lehrer einer Schule in Weiden sind Opfer diffamierender Bilder und Beleidigungen geworden, die durch sogenannte „neue Medien“ verbreitet wurden. Bei den bisher ermittelten Gruppenchattern handelt es sich um schuldunfähige Kinder.

Lehrkräfte beklagen sich nicht selten Opfer von Schmähungen und Ziel von Belustigungen in sozialen Medien zu werden. So auch in einem Fall in Weiden. Gleich über mehrere Lehrkräfte haben sich die Schüler im Juni in einem privaten Klassenchat beleidigend geäußert, persönliche Fotos der Geschädigten verbreitet und dafür „Likes“ erhalten.

Diese erst seit wenigen Jahren bestehende Form der "Gewalt gegen Lehrkräfte" sei kein „Dummerjungenstreich“, hieß es von der Polizei. Neben den Straftatbeständen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung sind auch Verstöße gegen das Kunsturhebergesetzes und somit der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen möglich.


Auch schuldunfähige Kinder besäßen keinen Freibrief, die Rechte von anderen – hier Pädagogen, Lehrer und Erzieher - zu ignorieren, hieß es. Nach Bekanntwerden eines solchen Vorgangs wird die Staatsanwaltschaft darüber in Kenntnis gesetzt und die zuständigen Jugendämter werden informiert. Zudem können Schulen ebenfalls disziplinierende Maßnahmen verhängen.
18.07.18

Strip vor Landratsamt

Regensburg. Weil sich am Montag gegen 9.43 Uhr ein "amtsbekannter" 19jähriger syrischer Staatsangehöriger weigerte, das Regensburger Landratsamt trotz Aufforderung und bestehendem Hausverbot freiwillig zu verlassen, musste die Polizei hinzugerufen werden.

Vor Ort stellten die Beamten dann fest, dass der junge Mann bereits begonnen hatte, sich auf der Straße zu entkleiden. Den Platz vor dem Landratsamt wollte er weiterhin nicht verlassen.

Er musste schließlich kurzzeitig von der Polizei in Gewahrsam genommen werden.
17.07.18

Dieb vor dem Friedhof

Regensburg. Während des Montagvormittags nutzten Unbekannte die Gelegenheit und knackten ein Auto auf einem Friedhofsparkplatz .

Gegen 9 Uhr stellte der Besitzer seinen Smart auf dem Parkplatz des Bergfriedhof in Regensburg ab. Als er gegen 10.15 Uhr wieder zu seinem Auto kam, musste er feststellen, dass es gewaltsam geöffnet worden ist. Eine Jutetasche, die auf dem Beifahrersitz lag, wurde gestohlen. Darin befanden sich der Gelbeutel, Ausweispapiere und Bargeld in einem niedrigen dreistelligen Wert. Nebenbei entstand an dem Fahrzeug ein Sachschaden von etwa 800 Euro.

Der Täter ging nach Ansicht der Polizei davon aus, dass der Bestohlene gerade ein Grab pflegt oder um Angehörige trauert. Die Kriminalpolizei Regensburg erhofft sich nun Hinweiseunter Telefon 0941/506-2888.
16.07.18

Mit Messer bedroht

Amberg. Am Freitagabend bedrohte ein erheblich alkoholisierter tschechischer Staatsangehöriger einen 35jährigen Iraker aus noch nicht bekannten Gründen im Dreifaltigkeitsviertel mit einem Messer.


Vermutlich wegen seines Alkoholpegels verletzte sich der 26jährige Messerheld selbst an der Hand und musste daraufhin ins Klinikum gebracht werden.

Auch wenn sein Gegenüber unverletzt blieb, erhält der Verletzte nun eine Anzeige.
15.07.18

Opa starb, Enkel verletzt

Neustadt a. d. Waldnaab. Bei einem Ausflug mit seinem Enkel ist am Samstag ein 74jähriger Autofahrer tödlich verunglückt. Der sechsjährige Bub wurde glücklicherweise nur leicht, ein anderer Autofahrer mittelschwer verletzt.

Der 74jährige Großvater aus Neustadt am Kulm wollte nach Angaben der Polizei mit seinem Enkel eine Spazierfahrt in seinem Opel-Corsa unternehmen

Offensichtlich übersah der Senior gegen 8.30 Uhr beim Überqueren der Staatsstraße einen aus Richtung Speichersdorf kommenden bevorrechtigten VW-Passat. Dieser stieß mit der Fahrzeugfront in die Fahrerseite des Opel Corsa.

Der Enkel, der sich während der Kollision auf der Beifahrerseite befand, wurde mit leichten Verletzungen in eine Kinderklinik verbracht. Der 39jährige VW-Fahrer aus dem Gemeindebereich Speichersdorf wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Für den Senior kam jede Hilfe zu spät: er starb eingeklemmt ins einem Auto.

An beiden Wagen entstand ein Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 25.000 Euro. Für die polizeilichen Ermittlungen wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Feuerwehren aus Neustadt am Kulm, Kirchenlaibach und Kemnath sicherten bei heißen Temperaturen die Unfallstelle und bargen den Leichnam mit einem Rettungsspreizer.

Insgesamt waren knapp 40 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Erstversorgung der Verletzten wurde durch Kräfte des Roten Kreuzes übernommen. Die Betreuung der Angehörigen gewährleistete der Kriseninterventionsdienst.
14.07.18

Widerstand geleistet

Regensburg. Am späten Donnerstagabend sollte ein 35-jährige Regensburger wegen eines bestehenden Haftbefehls im Regensburger Stadtnorden festgenommen werden.

Der Mann versuchte wegzulaufen, konnte von den Beamten aber eingeholt und zu Boden gebracht werden. Seine 28jährige Freundin versuchte, ihn zu befreien und schlug zusammen mit ihrem Freund auf die Beamten ein.

Schließlich konnten beide gefesselt und zur Polizei gebracht werden. Hier beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten mit nicht druckreifen Ausdrücken.
13.07.18
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