Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Marihuana entdeckt

Teublitz. Länger andauernde Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Amberg führten zu der Inhaftierung eines 36jährigen Mannes in Teublitz.

Es hatten sich Verdachtsmomente erhärtet, dass er im Besitz größerer Mengen Marihuana ist und damit möglicherweise auch gehandelt hat. Im Laufe der letzten Woche wurde die Wohnung des Mannes durchsucht. Dabei konnten über 100 Gramm Cannabisprodukte sichergestellt werden.


Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg wurde gegen den Mann mit libanesischer Staatsangehörigkeit Haftbefehl beantragt. Er befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen des Fachkommissariats der Kriminalpolizei Amberg dauern an.
16.12.18

Selber "Haftunfähigkeit" bescheinigt

Amberg. Ein Schlaumeier aus Schnaittenbach hatte ein ärztliches Attest mit bestätigter "Haftunfähigkeit" in der Tasche, als er von Polizisten wegen eines bestehenden Haftbefehls festgenomnmen wurde.

Die Polizisten fanden das Dokument zusammen mit einer geringen Menge Haschisch bei der Durchsuchung des 55jährigen Mannes.


Die Rücksprache mit dem ausstellenden Arzt ergab, dass der zwar eine Arbeitsunfähigkeit, aber natürlich keine Haftunfähigkeit bestätigt hatte. Der 55jährige Mann hatte die mit einer Schreibmaschine selber hinzugefügt, wohl in der Hoffnung, sich die Haft zu ersparen.
15.12.18

Spur nach 42 Jahren (Foto)


Die damals zwölf Jahre alte Monika
Frischholz verschwand spurlos
Flossenbürg. Die Kripo Weiden rollt nach über 42 Jahren den Tod von Monika Frischholz neu auf. Gleichzeitig wurde eine hohe Belohnung ausgesetzt

Die Polizei hat jetzt eine neue Ermittlungsgruppe gegründet, die das Verschwinden und den möglichen Tod der seit dem 25 Mai 1976 in Flossenbürg vermißten damals zwölfjährigen Monika Frischholz aufklären soll. Die „EG Froschau“ geht davon aus, dass das Mädchen ermordet worden ist. Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

An jenem Dienstagnachmittag im Jahr 1976 sahen verschiedene Zeugen das Kind zum letzten Mal in seinem Heimatort Flossenbürg, als es vom Stieberweg in die Floßer Straße auswärts in Richtung Ortsbereich „Bahnhof“ ging. Dort wollte sich das Mädchen mit einem jungen Burschen treffen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Schülerin. Die im Jahr 1976 und 1986 geführten intensiven Vernehmungen, Ermittlungen sowie Überprüfungen von regionalen und überregionalen Spuren und Alibis führten bislang nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes.

Die Kripo Weiden erhielt jetzt einen interessanten Zeugenhinweis, der den Verdacht eines Tötungsdelikts nahelegt, und gründete daraufhin die EG Froschau. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Armin Bock durchforsteten, studierten und überprüften in den vergangenen Wochen fünf Kriminalbeamte die damals erstellten polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Akten in allen Einzelheiten. Dabei bewerteten sie die Unterlagen nicht nur mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz aus dem Bereich der Mordermittlungen, sondern bedienten sich auch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Sexualmorden und der Einschätzung von Fallanalytikern der operativen Fallanalyse Bayern (OFA) aus München.

Die erfahrenen Beamten, teils Sachbearbeiter von „Cold-Case“-Fällen, kamen nun mit ihren Beratern und der Staatsanwaltschaft Weiden zu dem Schluss, dass das Verschwinden von Monika Frischholz als Mordfall nochmals geprüft werden sollte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Kriminalbeamten der EG Froschau mittlerweile davon aus, dass Monika Frischholz am 25.Mai 1976 in den Nachmittags- oder Abendstunden noch in unmittelbarer Ortsnähe Flossenbürg auf ihren späteren mutmaßlichen Mörder getroffen ist. Der Ablageort ihrer Leiche ist bis heute noch nicht gefunden worden.

Monika Frischholz war damals
  • 160 Zentimeter groß, hatte eine mittelschlanke Figur, trug halblanges, dunkelbraunes bis schwarzes Haar, und war bekleidet mit einer dunkelgrünen, langen Hose, einem gelben, kurzärmeligen Pullover und einer rot/schwarz gemusterten Strickweste. Zudem trug sie braune Halbschuhe
Die EG Froschau ermittelt in alle Richtungen und bittet nun die Bevölkerung nochmals, vor allem damalige Zeitzeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, um Hinweise zur Aufklärung des Mordes unter Telefgon 0961/401-291. Jeder noch so kleine Hinweis kann dabei für die Ermittler von großer Bedeutung sein, hieß es.
14.12.18

Frau vermisst (Foto)

Foto zurückgezogen
Amberg. Am Donnerstagmorgen teilten Angehörige der Polizei-Einsatzzentrale Oberpfalz mit, dass der Aufenthalt der 80jährigen G. H. unklar ist.

Die Polizei bittet bei der Suche um Mithilfe.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand, dürfte sich die Frau, die mit einem schwarzen VW-Golf unterwegs ist, im ostbayerischen Raum oder im angrenzenden Tschechien, insbesondere Prag, aufhalten und möglicherweise Orientierungsprobleme haben.
  • Die Frau ist etwa 163 Zentimeter groß, hat eine schlanke Statur, kastanienbraune Kurzhaarfrisur und führt möglicherweise einen schwarzen Rucksack mit sich
Wer die Frau sieht, sollte umgehend die nächste Polizeidienststelle informieren.

Aktualisierung: Die Frau konnte nach einer Mitteilung eines aufmerksamen Passanten in Sachsen in Gewahrsam genommen werden. Die Frau ist wohlauf.
13.12.18

Fake-Ware erwischt


Die sichergestellten Plagiate
Foto: Polizeiinspektion Waldsassen
Regensburg. Am Montagvormittag entdeckten Fahnder der Grenzpolizei auf der B299 im Kofferraum eines Autos eine Vielzahl gefälschter Markenprodukte.

Das Fahrzeug war mit drei Personen, alle aus Rheinland-Pfalz, besetzt und kam gerade aus Tschechien. Bei einem Blick in den Kofferraum wurden die erfahrenen Beamten stutzig. Sie fanden eine Vielzahl von vermeintlich hochwertigen Markenprodukten. Bei genauerem Hinsehen erkannten sie jedoch, dass es sich bei den Kleidungsstücken und Parfums um Fälschungen handelte.


Der Fahrer wurde wegen den Verstößen gegen das Markengesetz angezeigt. Die Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizeiinspektion Weiden.
11.12.18

„Bettelmönch“ gestoppt

Regensburg. Mitglieder der Sicherheitswacht entdeckten auf dem Neupfarrplatz in Regenburg einen bettelnden "Mönch". Nach dessen Kontrolle durch hinzugerufene Polizeibeamte war schnell klar, daß da was nicht stimmt. Den 53jährigen Mann aus Fernost erwartet nun eine Strafanzeige wegen Betrugs.

Der als buddhistischer Mönch gekleidete Mann wurde dabei beobachtet, wie er auf Passanten zuging und ihnen ein Schriftstück entgegen hielt: „Money, Help build the temple Buddha“ war darauf zu lesen.


Die Recherchen der Polizeiinspektion Regensburg Süd ergaben, dass die angebliche Baumaßnahme offensichtlich nicht existiert und der Bittsteller konnte dies auch nicht glaubhaft nachweisen. Zudem stellte sich heraus, dass der Geldsammler in Bayern bereits fünfmal in ähnlicher Weise aufgefallen ist.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg werden nun Ermittlungen wegen Betrugs geführt. Der Mann wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
10.12.18
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