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Brand als Mordversuch?

Tegernheim. Beim Brand eines Einfamilienhauses in Tegernheim am Zweiten Weihnachtsfeiertag gegen 19.20 Uhr entstand ein Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich (wir berichten). Jetzt ermittelt die Kripo Regensburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wegen versuchtem Mord.

Das Bayerische Landeskriminalamt hat eine Belohnung ausgesetzt.

Damals wurde über Notruf ein Brand auf der Terrasse eines Einfamilienhauses im Nordosten von Tegernheim mitgeteilt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Flammen bereits über die Fassade bis zum Dachstuhl ausgebreitet.


Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hatte noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen. Die bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass das Feuer gezielt durch einen bislang Unbekannten gelegt wurde. Die schnelle massive Brandausbreitung weist darauf hin, dass das Feuer nicht ausschließlich entzündet wurde um Sachschäden zu verursachen. Ein gezielter Angriff auf das Leben der Hausbewohner ist nicht auszuschließen.

Zur Aufklärung der vermeintlichen Brandlegung, die einen Sachschaden von rund 300.000 Euro zur Folge hatte, ist nun vom Bayerischen Landeskriminalamt für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder Ergreifung der oder des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt worden

Hinweise werden unter Telefon 0941/506-2888 entgegengenommen.
15.01.20

Mann mit Waffe

Nabburg. Am Montag-Abend kam es im Südwesten von Nabburg zu einem polizeilichen Einsatz. Auslöser war ein Mann mit einer Waffe, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand.

Der Mann soll sich gegen 17 Uhr in einem Wohnanwesen am Jägerring in einem psychischen Ausnahmezustand befunden haben und aggressiv gewesen sein. Ein Rettungsdienst war bereits verständigt worden.

Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass der Mann im Besitz einer Schusswaffe sei. Die Polizei kam mit einer Vielzahl an Streifen zum Einsatzort und sperrte weiträumig um das Wohngebäude ab, indem sich der 32jährige Mann aufhielt.


Es wurde umgehend versucht, mit dem Mann in Kontakt zu treten. Dazu war die Verhandlungsgruppe Oberpfalz hinzugezogen worden.

Um eine Fremd- und Eigengefährdung auszuschließen, waren Spezialeinsatzkräfte angefordert worden. Diese konnten den Mann am frühen Abend dann widerstandslos in seiner Wohnung festnehmen. Es wurde niemand verletzt.

In der Wohnung wurde eine Schreckschusswaffe gefunden und sichergestellt. Der 32jährige Mann wurde in eine Fachklinik gebracht.
14.01.20

Einbrecher macht Beute

Vilseck. In der Nacht auf Sonntag verschafften sich unbekannte Diebe Zutritt zu einem Wohnhaus und erbeuteten Bargeld und Wertgegenstände im fünfstelligen Euro-Bereich.

Die Unbekannten drangen gegen 3 Uhr am Hans-Ohorn-Platz in ein Wohnhaus einer 41jährigen Frau ein und durchwühlten mehrere Schränke. Die Bewohnerin befand sich zu diesem Zeitpunkt in ihrem Schlafzimmer und wurde durch die Geräuschkulisse geweckt.


Die Täter konnten jedoch unerkannt mit Bargeld und Wertgegenständen im unteren fünfstelligen Bereich fliehen.

Wie die bislang Unbekannten in das Wohnhaus gelangten ist derzeit Gegenstand der ermittelnden Kriminalpolizei Amberg.
13.01.20

Metamfetamin entdeckt

Waldsassen. Wieder bewiesen Schleierfahnder an der deutsch-tschechischen Grenze den richtigen Riecher. Bei einer Kontrolle stellten die Polizisten am Dienstag Betäubungsmittel und Waffen sicher.

Eine gemeinsame Streife der Landes- und Bundespolizei der Polizeiinspektion Waldsassen nahm gegen 14.30 Uhr einen silbernen Peugeot nach seiner Einreise in das Bundesgebiet ins Visier. Die intensive Kontrolle führte die Beamten zu einem Versteck im Fahrzeuginnern. Darin befanden sich über 60 Gramm Metamfetamin.


Bei der weiteren eingehenden Suche in dem Kraftwagen und bei dem Tatverdächtigen fanden die aufmerksamen Polizeibeamten zwei Messer, einen Totschläger und ein Elektroschockgerät.

Der 34jährige Österreicher hat sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz zu verantworten. Der vom Ermittlungsrichter erlassene Haftbefehl wurde durch die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt umgehend vollzogen.
12.01.20

Haus in Flammen

Mitterteich. Am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr wurde ein Anwohner auf einen Rauchmelder-Alarm in einer Wohnung eines mehrstöckigen Mehrfamilienhauses aufmerksam.

Durch die Feuerwehr wurde der Wohnungsbrand gelöscht.

Die Wohnungsinhaberin gab an, dass sie auf der Couch geschlafen habe und auf dem Tisch eine brennende Kerze stand. Die setzte vermutlich das Möbelstück in Brand.


Die 59jährige Frauwurde zur Behandlung einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus Tirschenreuth verbracht.

Die restlichen etwa 20 Bewohner des Gebäudes hatten wegen der Rauchentwicklung vorsorglich das Gebäude verlassen. Die eingesetzten Feuerwehren waren mit mehreren Fahrzeugen und etwa 90 Einsatzkräften vor Ort.

Bei dem Brand entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.
11.01.20

Mitschüler gestochen

Schnaittenbach. Am Freitag wurde ein 14jähriger Schülerin einer Schule in Schnaittenbach von einem Mitschüler mit einem Messer verletzt. Ein 15jähriger Mitschüler wurde festgenommen.

Gegen 11.25 Uhr wurden der Rettungsdienst und die Polizei über einen verletzten Schüler an der Schule informiert. Vor Ort wurde ein 14jähriger Junge mit einer nicht lebensgefährlichen Verletzung am Oberkörper angetroffen.


Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen befand er sich kurz zuvor während der Pause mit einem 15jährigen Mitschüler in einem Toilettenraum der Schule. Aus noch nicht bekannten Gründen habe der ältere den jüngeren Schüler unvermittelt mit einem Messer verletzt. Das Opfer bat daraufhin Lehrkräfte um Hilfe, die den Rettungsdienst verständigten.

Der Tatverdächtige konnte vor Ort ruhig und widerstandslos festgenommen werden. Der 14jährige Junge wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
10.01.20
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