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Vermisster ist tot

Nabburg. Der seit dem 3. Januar in Nabburg vermisste Josef S. (wir berichteten) wurde am Dienstag tot aufgefunden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Amberg ergaben bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder einen Suizid.

Am Neujahrstag wurde der 81jährige Mann aus Nabburg zuletzt lebend gesehen. Er wurde an diesem Tag gegen 18.52 Uhr von einer Videoüberwachungskamera eines Travel-Free-Shops in Železná (Tschechien, nahe Grenzübergang Tillyschanz) aufgenommen. Vermutlich befand er sich dort um einzukaufen.


Am Montagabend, 20. Januar, gegen 20.30 Uhr, ging bei der Polizei ein Zeugenhinweis eines Jägers zum Fahrzeug der Gesuchten ein. Es soll sich in einem Waldstück bei Pirk, nähe Oberviechtach, befinden und festgefahren sowie verlassen sein. Die Überprüfung der Polizei bestätigte den Hinweis. Suchmaßnahmen in der Dunkelheit verliefen zunächst ohne Ergebnis.

Am Dienstag wurden die Suchmaßnahmen bei Tageslicht fortgesetzt. Debi kamen auch ein Polizeihubschrauber und Personensuchhunde zum Einsatz. Unweit des Fahrzeugs wurde dann eine tote Person aufgefunden. Es handelt sich nach gegenwärtigem Ermittlungsstand um den Vermissten.

Offenbar hatte er sich mit seinem Fahrzeug festgefahren, es dann verlassen und war kurz darauf zusammengebrochen und gestorben. Dem vorläufigen Ermittlungsergebnis zufolge bestehen keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung oder einen Suizid.
22.01.20

Auto war geklaut

Vohenstrauß. Das richtige Gespür hatten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus mit der Kontrolle eines Kleintransporters am Sonntag kurz nach Mitternacht.

Gegen 0.30 Uhr kontrollierten Beamte auf der Autobahn A6 bei Vohenstrauß einen Kleintransporter mit polnischen Kennzeichen. Dabei stellten sie verschiedenen Unstimmigkeiten fest.


Die genauere Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass der Transporter im Dezember 2019 in Frankreich gestohlen und auf eine bestehende polnische Zulassung frisiert wurde.

Der Transporter wurde sichergestellt. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden ermittelt nun wegen Urkundenfälschung und Hehlerei zum Zwecke der KfZ-Verschiebung.
21.01.20

Einbrecher geschnappt

Regensburg. Einem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ist die Festnahme eines mutmaßlichen Einbrechers zu verdanken. Ihm fiel am Sonntag-Nacht ein Mann auf, der offenbar zuvor in ein Firmengebäude im Gewerbepark eingebrochen war.

Der verdächtige Mann wollte gerade aus einem zerschlagenen Fenster einer Firma.Der Sicherheits-Mitarbeiter hielt den Einbrecher bis zum Eintreffen der Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Regensburg Nord fest.


Der Mann im Alter von 41 Jahren wurde festgenommen und zur Durchführung der polizeilichen Maßnahmen zur Polizeiinspektion Regensburg Nord gebracht.

Dem polizeilich bekannten Tatverdächtigen werfen die Ermittler versuchten Einbruch vor. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro.
20.01.20

Versuchtes Tötungsdelikt

Regensburg. Die Polizei wurde am Sonntagvormittag zu einem Streit in der Frankenstraße gerufen. Dort trafen sie in einer Wohnung auf einen schwerstverletzten Mann und nahmen einen 19jährigen Tatverdächtigen fest.

Ein Bewohner des Mehrfamilienhauses hatte gegen 9 Uhr einen Streit bei Nachbarn gemeldet.

Die Polizei traf sehr schnell ein und konnte in einem Appartement zwei junge Männer vorfinden. Dabei handelte es sich um einen 18jährigen Mann aus dem Landkreis Regensburg und den 19jährigen Bewohner der Wohnung. Der Jüngere wies multiple Verletzungen im Bereich des Oberkörpers auf, die nach notärztlicher Erstbetrachtung als lebensbedrohlich eingestuft wurden.


Die Einsatzkräfte nahmen den 19jährigen Mann als Tatverdächtigen fest und brachten den Verletzten in ein Regensburger Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Sein Zustand gilt als kritisch.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat unter enger Einbindung der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen. Diese sollen nun den Tatablauf und die Hintergründe des Geschehens klären.

Zur Tatzeit soll sich neben den beiden Männern auch eine Frau im oder am Appartement aufgehalten haben. Sie wird als wichtige Zeugin gesucht und gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg in Verbindung zu setzen.
19.01.20

Immer im Dienst...

Schwandorf. Beamte der Polizeiinspektion Schwandorf bewiesen auf dem Weg zur Arbeit den richtigen Riecher.

Auf der A93 bei Nabburg fiel ihnen ein mit einem Pärchen besetztes Auto aug, das in Schlangenlinien fuhr. Die Beamten entschlossen sich, den Wagen im Auge zu behalten. Sie informierten dann eine uniformierten Streifenbesatzung, die das Auto im Stadtgebiet Schwandorf kontrollierte.


Der Fahrer des Autos war den Beamten bereits aus diversen Rauschgiftermittlungen bekannt. Ein durchgeführter Drogenvortest erhärtete den Verdacht, dass der 37jährige Mann das Fahrzeug unter dem Einfluss von Rauschmitteln führte. In der Handtasche der 20jährigen Beifahrerin fanden die Polizisten versteckt etwa fünf Gramm Crystal.

Bei einer anschließenden Durchsuchung in der Wohnung fanden die Beamten bei dem Mann fünf Gramm Marihuana und mehrere Waffen und waffenähnliche Gegenstände.

Nach Durchführung aller erforderlichen Maßnahmen wurde das Pärchen entlassen.
17.01.20

Arzt-Einbrecher scheitern

Regensburg.Unbekannte Täter versuchten am Mittwochnachmittag in eine geschlossene Arztpraxis zu gelangen.

Die Betriebsruhe einer Praxis in der Königsstraße in Regensburg wollten drei bislang Unbekannte um 14.25 Uhr ausnutzen, um gewaltsam einzubrechen. Eine Mitarbeiterin, die sich noch in den Räumen befand, wurde durch die verursachten Geräusche auf die Täter aufmerksam.

Der unbekannte Mann und die beiden unbekannten Frauen ergriffen daraufhin die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.


Beschreibung:
  • Der männliche Unbekannte ist etwa 30 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und von schlanker Statur. Er trug braune kurze Haare und einen Dreitagebart. Bekleidet war er mit einer dunklen Daunenjacke und führte einen Rucksack mit sich.
  • Die beiden weiblichen Unbekannten sind ebenfalls etwa 30 Jahre alt, zwischen 165 und 170 Zentimeter groß, von schlanker Erscheinung und hatten beide blonde Haare. Eine trug einen dunklen Daunenmantel, eine löchrige Jeanshose, schwarze Stiefel sowie eine blaue Sonnenbrille im Haar. Die Zweite war bekleidet mit einer schwarzen Jacke und einer blauen Jeans. Sie hatte ihre Haare zu einem Pferdeschwanz gebunden und trug eine graue Mütze. Darüber hinaus führte sie eine dunkle Tasche mit sich.
Die Kriminalpolizei Regensburg bitte um Hinweise unter Telefon 0941/506-2888.
16.01.20
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