Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Oldtimer verbrannten

Neustadt/Waldnaab. Am späten Dienstagabend brannten zwei Scheunen im Gemeindebereich Weiherhammer nieder.

Gegen 23.45 Uhr ging über Notruf die Mitteilung über einen Brand in einem vormals landwirtschaftlichen Betrieb im Ortsteil Dürnast ein. Dort brannten zwei Scheunen. Die Feuerwehr konnte durch ihren Einsatz, der bis am Mittwoch-Vormittag andauerte, ein Übergreifen des Feuers auf ein nahegelegenes Wohngebäude und andere Gebäude verhindern.


Die beiden Scheunen wurden komplett zerstört. Nach ersten Schätzungen liegt der Sachschaden bei mehreren hunderttausend Euro. In einer Scheune waren sieben Oldtimer untergestellt.

Verletzt wurde niemand. Jedoch mussten wegen der starken Rauchentwicklung vier Anwohner anderweitig untergebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
10.01.24

Tödlicher Böller

Cham. In der Silvesternacht starb ein 18ähriger Mann, nachdem er einen Böller gezündet hatte.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand warf der junge Mann gegen 1.40 Uhr einen Silvester-Böller in ein Kunststoffrohr, um ihn darin explodieren zu lassen.


Dabei beugte er sich offenbar auch noch über das Rohr und erlitt bei der Explosion tödliche Kopfverletzungen.

Eine gleichaltrige Frau stand in unmittelbarer Nähe und erlitt schwere Verletzungen.
01.01.24

Raub an Weihnachten

Regensburg. In den frühen Morgenstunden des Heiligen Abends wurde in Regensburg ein 22jähriger Mann überfallen.

Ein bislang unbekannter Täter sprach gegen 2.30 Uhr deb Nabb am Donaumarkt an. Im Verlauf der Unterhaltung schlug der Unbekannte dem 22jährigen Opfger unvermittelt ins Gesicht.

Der Täter konnte mit dem Geldbeutel des Mannes, der einen dreistelligen Bargeldbetrag enthielt, in Richtung Innenstadt flüchten. Trotz der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Regensburger Polizei blieb die Suche nach dem Täter bislang erfolglos.


Der Täter soll etwa 1,80 Meter groß und zwischen 35 und 40 Jahre alt sein. Er habe zum Tatzeitpunkt eine dunkle Jacke und blaue Jeans getragen. Auffällig seien sein Dreitagebart und seine braunen Haare gewesen.

Zeugenhinweise werden unter Telefon0941/506-2888 oder bei jeder anderen Polizeiinspektion entgegengenommen.
27.12.23

Stall in Flammen

Amberg. Am Dienstag gegen 10.50 Uhr wurde ein Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Hiltersdorf mit starker Rauchentwicklung mitgeteilt.

Insgesamt über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg, mehrere Rettungsdienstbesatzungen sowie Kräfte der Amberger Polizei wurden zur Einsatzörtlichkeit alarmiert. Die Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf naheliegende Wohn- und landwirtschaftliche Gebäude glücklicherweise verhindern.

Die Stallung mit insgesamt etwa 1300 Schweinen, die bereits beim Eintreffen der Rettungskräfte im Vollbrand stand, brannte jedoch bis auf die Grundmauern ab.

Zwei Menschen mussten wegen der enormen Rauchentwicklung mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation notfallmedizinisch versorgt werden.


Mit schwerem Gerät einer naheliegenden Baufirma wurde eine Seitenmauer der Stallung entfernt, um sich so in enger Zusammenarbeit mit mehreren nachalarmierten Tierärzten bestmöglich um das Wohl der Schweine zu kümmern. Zum jetzigen Zeitpunkt kann weder über die Brandursache, noch über die Anzahl der verendeten Tiere eine Aussage getroffen werden, hieß es von der Polizei.

Der Sachschaden wird auf einen "hohen sechsstelligen Betrag" geschätzt.
19.12.23

Bargeld geraubt

Regensburg. Ein 40jähriger Iraner wurde von zwei Unbekannten überfallen und seines Bargeldes beraubt.

Am Samstag erstattete der Mannaus der Nordoberpfalz Anzeige bei der Polizei. Er gab an, dass er zwischen 20.35 und 22 Uhr im Bereich der Albertstraße von zwei bislang unbekannten Männer in türkischer Sprache angesprochen und ihm einen Gegenstand an den Rücken gehalten wurde.

Anschließend seien sie zu dritt in einen Bus gestiegen und hätten ihn kurz darauf nahe der Gertrud-Kaltenecker-Straße wieder verlassen. Dort seien sie in eine Tiefgarage gegangen, wo ihm die Männer einen dreistelliger Geldbetrag abgenommen haben und anschließend zu Fuß geflüchtet seien.


Beschreibung der Täter:
  1. etwa 180 Zentimeter groß, 40 Jahre alt, schlank, südländisches, eventuell „türkisches Aussehen“, Drei-Tage-Bart, keine Brille, sprach türkisch und russisch. Er trug eine schwarze Winterjacke mit Kapuze, schwarze Hose, schwarz-weiße Schuhe mit weißer Sohle, schwarze Mütze und hatte einen schwarzen Rucksack dabei.
  2. etwa 170 Zentimeter groß, 40 Jahre alt, schlank, osteuropäisches Aussehen, Drei-Tage-Bart, keine Brille. Er trug eine dunkelblaue Kapuzenjacke, schwarze Jeans, weiß-schwarze Schuhe und schwarze Mütze. Er hatte einen auffälligen Goldring an der rechten Hand sowie links eine Armbanduhr und führte eine bunte Kunststofftüte mit sich.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen sollen sich untr Telefon 0941/506-2888 melden.
11.12.23

Lastzugfahrer starb

Regensburg. Der Fahrer eines Sattlezugs starb am Montag, weil er ein Stauende übersehen hatte.

Der 58jährige Mann fuhr gegen 13.30 Uhr mit seinem Sattelzuggespann auf der A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Auf Höhe der Anschlussstelle Rosenhof hatte sich verkehrsbedingt ein Rückstau gebildet, dessen Ende der Fahrer des Sattelzuggespannes übersah.

Er fuhr ungebremst in ein Sattelzuggespann, das von einem 54jährigen Mann gesteuert wurde. Dieser Sattelzug wurde in der Folge noch auf drei weitere Sattelzüge aufgeschoben.

Der 58jährige Unfallverursacher erlitt bei dem Verkehrsunfall tödliche Verletzungen und musste von der Feuerwehren aus dem Fahrzeug geborgen werden. Zwei weitere Unfallbeteiligte, ein 54jähriger und ein 38jähriger Mann, wurden leicht verletzt. Die weiteren zwei Fahrer der Sattelzüge blieben bei dem Verkehrsunfall unverletzt.


Für den Rettungseinsatz war die A3 in Fahrtrichtung Passau für die Dauer von einer knappen halben Stunde gesperrt. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Nürnberg blieb für die Dauer von sechs Stunden komplett gesperrt.

Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen. Zudem wurde durch die Staatsanwaltschaft die Sicherstellung zweier beteiligter Gespanne angeordnet. Bei dem Verkehrsunfall entstand an den fünf beteiligten Fahrzeugen ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 600.000 Euro.
04.12.23
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