Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Autofahrer im Knast

Regensburg. Der Autofahrer, der am Samstag auf der Flucht vor der Polizei einen Polizeibeamten angefahren hat, sitzt wegen versuchten Totschlags im Gefängnis.

Wie berichtet flüchtete am Samstag gegen 0.40 Uhr ein 57-jähriger Mann in der Lappersdorfer Straße in Regensburg vor der Polizei. Er war mit einem zur Fahndung ausgeschriebenen Skoda unterwegs. Er fuhr über den Lappersdorfer Kreisel auf die B16 auf. Bei einem Anhalteversuch auf der Bundesstraße fuhr er einen Polizeibeamten an und verletzte ihn leicht. Er konnte kurz darauf festgenommen werden, nachdem die Polizisten Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben hatten.


Nach Würdigung der Gesamtumstände wurde der Mann am Samstagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Er wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
28.07.19

Stier tötet zwei Männer

Cham. Am Samstag-Vormittag attackierte ein wild gewordener Stier auf einer Weide einen Landwirt und später dessen Vater. Beide wurden von dem Tier getötet.

Die Polizei musste das aggressive Tier erlegen.

Ein 60jähriger Landwirt hatte sich gegen 10 Uhr auf seine Weide begeben, um ein junges Kalb zu markieren. Als er die Weide betrat, wurde er nach dem derzeitigen Ermittlungsstand von einem Stier attackiert und getötet.


Nachdem der Mann längere Zeit nicht in den angrenzenden Hof zurückkehrte, begaben sich die Ehefrau des Mannes und sein 87jähriger Vater ebenfalls zu der Weide, da sie sich Sorgen machten. Der Senior, betrat vermutlich um seinem Sohn zu Hilfe zu eilen ebenfalls die Wiese und wurde von dem aggressiven Stier gleichfalls angegriffen und getötet.

Die von der Ehefrau verständigten Rettungskräfte konnten zunächst nicht zu den beiden Männern vordringen, da auch sie von dem Stier bedrängt wurden. Der Stier musste deshalb vor Ort von der Polizei erlegt werden. Erst dann konnten die Einsatzkräfte zu den beiden Personen gelangen. Für sie kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Bei dem 60jährigen Mann handelte sich um einen erfahrenen Landwirt, der regelmäßig nach seinem Tierbestand auf der Weide sah. Warum der Stier die Männer angriff ist unklar, möglicherweise wollte er seine Herde verteidigen. Auf der Weide befanden sich zu diesem Zeitpunkt Kühe und Kälber. Der Stier war seit etwa eineinhalb Jahren im Besitz des Landwirtes. Bislang wurden keine Probleme mit dem Tier bekannt.

Die Angehörigen werden von einem Team der Krisenintervention betreut.
27.07.19

Schüsse auf Flüchtenden

Regensburg. In der Nacht auf Samstag ereignete sich in Regensburg eine dramatische Verfolgungsjagd, bei dem Polizisten auch Schüsse auf das flüchtende Fahrzeug abgaben.

Am Samstateilte eine Anwohnerin der Lappersdorfer Straße in Regensburg ein verdächtiges Fahrzeug in einem Hof mit. Laut der Mitteilung würde sich ein Mann darin befinden, der die umliegenden Häuser ausspähen soll. Als eine Polizei-Streifedas Fahrzeug gegen 0.40 Uhr kontrollieren wollte, flüchtete der Fahrer.

Er befuhr die Lappersdorfer Straße stadtauswärts und fuhr von dort über den Lappersdorfer Kreisel auf die Bundesstraße B16 in Richtung Cham. Der Fahrer missachtete sämtliche Anhaltesignale des ihm nachfahrenden Polizeifahrzeugs. Bereits zu dieser Zeit stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben war. Zur Unterstützung wurden mehrere Streifen der umliegenden Polizeidienststellen hinzugezogen.


Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen stieß der Fahrer auf der B16 mit seinem Fahrzeug gegen ein Polizeiauto, setzte seine Fahrt jedoch weiter fort. Kurz darauf fuhr er einen Polizeibeamten bei einem Anhalteversuch an, der dadurch leicht verletzt wurde. Ein zweiter Beamter wurde kurz darauf beim Zugriffsversuch auf das Fahrzeug ebenfalls leicht verletzt.

Schließlich kam es zum Schusswaffengebrach gegen das Fahrzeug, um die Weiterfahrt zu verhindern. Kurz vor der Ausfahrt Wenzenbach konnte der Mann letztlich angehalten und unverletzt und widerstandslos festgenommen werden. Zuvor krachte er noch mit seinem Fahrzeug gegen das Heck eines Dienstfahrzeugs.

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 57jährigen Mann ohne festen Wohnsitz. Die Gründe für seine Flucht sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht bekannt.
27.07.19

Efeu abgefackelt

Regensburg. Bei dem Brand einer Hausfassade in der Regensburger Altstadt (wir berichteten) handelt es sich nach derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen um fahrlässige Brandstiftung.

Der Brand wurde ausgelöst durch Bauarbeiten eines 42jährigen Mannes.

Das Feuer löste einen Großeinsatz der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Polizeiinspektion Regensburg Süd aus. Am Donnerstag gegen 16 Uhr ging die Mitteilung zu diesem Brand ein. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren bis tief in die Nacht mit Lösch- und Sicherungsarbeiten beschäftigt. Am Freitag-Morgen übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen und führte eine Brandortbegehung durch.


Die ersten Ermittlungen ergaben, dass Flexarbeiten an der Außenfassade des Gebäudes in der Steinergasse durchgeführten worden waren. Ein dort angebrachtes Metallgitter sollte durch den Einsatz eines Flexgerätes entfernt werden. Die Efeu-Bepflanzung am Gitter fing daraufhin Feuer, das sich in Windeseile über diese Kletterpflanze nach oben bis in den Dachstuhl ausbreitete.

Es ist von einem hohen Gebäudeschaden auszugehen. Er wird, nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen, auf etwa 500.000 Euro geschätzt Das Anwesen kann derzeit nicht betreten werden. Die Bewohner wurden zwischenzeitlich anderweitig untergebracht. Statiker werden in den nächsten Tagen zur Brandörtlichkeit hinzugezogen.

Anwohner und die Bewohner selbst wurden bei diesem Ereignis nicht verletzt. Vier Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Sie mussten sich kurzzeitig in ärztliche Behandlung begeben.
26.07.19

Feuer in Altstadt

Regensburg. Am späten Donnerstag-Nachmittag stand eine Hausfassade in der Regensburger Altstadt.

Menschen sind nach bisherigen Erkenntnissen derzeit nicht Gefahr, teilte die Polizei gegen 16.30 Uhr mit.

Um 16.09 Uhr wurde der Brand in der Steinergasse gemeldet. Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg und Löschzüge der freiwilligen Feuerwehr begaben sich umgehend zum Brandort.


Derzeit sind die umliegenden Gassen stark verraucht, zudem benötigen die Einsatzfahrzeuge Aktionsradius. Daher wurde das nahe Umfeld, zwischen Bismarckplatz und Gesandtenstraße für den Fahrzeug- und Personenverkehr gesperrt.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Löscharbeiten der Feuerwehr laufen.
25.07.19

Tödlicher Badeunfall

Regensburg. Bei einem Badeunfall am Mittwoch-Abend konnte ein Mann zunächst geborgen werden, starb jedoch danach in einem Krankenhaus.

Gegen 21.25 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Regensburg die Mitteilung über einen Badeunfall im Fluss „Regen“ in Höhe der Oberen Regenstraße ein. Ein 82jähriger Mann befand sich dort beim Schwimmen und war dabei untergegangen.


Von freiwilligen Helfern und sofort alarmierten Kräften der Wasserrettung konnte der Mann nach Bilden einer Rettungskette im Gewässer gefunden und geborgen werden. Unter laufender Reanimation wurde der Rentner in ein Regensburger Krankenhaus gebracht, wo er jedoch starb.
24.07.19
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