Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Sportheim in Flammen !

Ensdorf/Lkr Amberg-Sulzbach. Durch ein Feuer wurde am Freitagfrüh ein Nebengebäude des DJK-Sportheimes an der Thanheimer Straße total vernichtet. Ein darin vorübergehend abgestellter VW-Bus wurde ebenfalls Raub der Flammen. Der Schaden beträgt rund 40.000 Euro. Brandursache ist noch ungeklärt.
Die Brandfahnder der Kripo Amberg haben nach Entdeckung des Feuers sofort ihre Arbeit aufgenommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte das Feuer gegen 7.40 Uhr von der Nachbarschaft festgestellt worden sein. Die Flammen griffen unheimlich schnell auf das etwa 30 x 7 m große hölzerne Nebengebäude der DJK-Sportgaststätte über. Es diente als Zuschauerüberdachung und Unterstellmöglichkeit für Sportgeräte. Vorübergehend war in der Nacht auch ein vereinseigener VW-Bus abgestellt. Das Gebäude ist total niedergebrannt.
Eine Ursache konnte bisher noch nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Die Kripo ermittelt in alle Richtungen. Es wird auch geprüft, ob Brandstiftung in Frage kommt. Die Wehrmänner der FFW Ensdorf, Wolfsbach, Thanheim, Theuern und Rieden waren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Sie konnten ein Übergreifen auf das Gebäude der Sportgaststätte verhindern. Personen sind dabei nicht zu Schaden gekommen.
27.05.05

Tod im Silo !

Tirschenreuth. Ein 43-jähriger Landwirt aus dem Gemeindebereich Kulmain arbeitete am Donnerstag in der Zeit von 11 bis 13 Uhr in einem Lagerschuppen, der auf eine Siloanlage aufgebaut ist. Er wollte mit einem an der Schuppendecke montierten Elektrogreifer Strohballen umstellen, um die neu eingelagerte Silage verdichten zu können. Offenbar wurde ihm durch die entweichenden Gase schlecht, stürzte aus einer Höhe von 50 Zentimetern auf den Holzboden des Silo und kam bäuchlings zu liegen. Durch das Einatmen der giftigen Gase wurde er bewusstlos und verstarb kurze Zeit später.
Die Ehefrau fand den Verstorbenen und verständigte ihre Schwägerin. Die 30-Jährige lief daraufhin sofort zu dem Unfallort und wurde nach etwa zwei bis drei Minuten, als die Ehefrau und ihr Sohn zu dem Silo zurückkamen, bewusstlos auf dem Körper des toten Bruders liegend aufgefunden. Die beiden Personen wurden aus dem Silo geborgen und nach kurzer Zeit kam die Schwester des Verstorbenen wieder zu sich. Eine spätere ärztliche Versorgung war nicht mehr erforderlich.
27.05.05

Beifahrerin tot

Dingolfing-Landau.Ein Menschenleben forderte ein tragischer Verkehrsunfall am Donnerstag Nachmittag gegen 14.10 Uhr in der Ortschaft Aufhausen, Gemeinde Eichendorf.
Eine 19-jährige Landauerin befuhr mit ihrem Ford Escort die Kreisstrasse von Reichersdorf nach Aufhausen. Zur gleichen Zeit befuhr ein 66-jähriger Rentner aus Marklkofen mit seinem VW Golf die Staatsstrasse von Eichendorf in Richtung Haunersdorf. Auf dem Beifahrersitz befand sich seine 60-jährige Ehefrau. In der Ortschaft Aufhausen fuhr die 19-jährige unter Missachtung der Vorfahrt ungebremst in die Staatsstrasse ein und erfasste den VW Golf frontal auf der Beifahrerseite.
Die Beifahrerin wurde dadurch schwerst verletzt und in dem PKW eingeklemmt. Nachdem sie von der Feuerwehr befreit wurde, konnte sie zunächst durch den Notarzt noch einmal reanimiert werden, verstarb jedoch aufgrund ihrer schweren inneren Verletzungen gegen 15.35 Uhr noch an der Unfallstelle.
Ihr Ehemann wurde ebenfalls schwer verletzt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Eggenfelden verbracht. Die Unfallverursacherin wurde lediglich leicht verletzt, sie erlitt jedoch im Anschluss einen schweren Schock und wurde ebenfalls mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Landau eingewiesen.
Zur genauen Unfallaufklärung wurde ein Kfz-Sachverständiger mit der Erstellung eines verkehrsanalytischen Gutachtens beauftragt. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall total beschädigt, sie wurde sichergestellt und abgeschleppt.
27.05.05

BMW-Fahrer starb

Ergolding, Landkreis Landshut. An den Folgen seiner schweren Verletzungen ist in der Nacht zum Freitag ein junger Mann verstorben. Der 25jährige war am vergangenen Sonntag, kurz vor Mitternacht, mit seinem 3er BMW auf der vierspurigen B 15 in Richtung Essenbach unterwegs. Kurz nach Albing bog er nach rechts, auf die Staatsstraße nach Ahrain ab. Wegen überhöhter Geschwindigkeit kam das Fahrzeug in der langgezogenen Rechtskurve nach links von der Straße ab. Der BMW überschlug sich mehrmals, ehe er nach 180 Metern, wieder auf den Rädern, zum Stehen kam. Der 25jährige wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit dem Rettungsspreizer geborgen werden. Mit schwersten Verletzungen wurde er in eine Klinik eingeliefert. Dort erlag der junge Mann am späten Donnerstagabend seinen Verletzungen.
27.05.05

Notfall-Sanka im Stau - Gaffer behindern Rettung !

Schwandorf. Gaffer haben nach einem schweren Unfall auf der Autobahn A 93die Rettungsarbeiten behindert, als ein herzkranker Patient von einem im Stau steckenden Sanke in einen Rettungs-Hubschrauber ugmeladen werden mußte !
Am Mittwoch gegen 11.10 Uhr war ein finnischer Sattelzug auf der A 93 in Richtung Regensburg unterwegs. Im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Mitte und Schwandorf-Süd musste der Fahrer dieses Sattelzuges verkehrsbedingt abbremsen. Die Fahrer eines deutschen Milchtransporters und eines slowenischen Sattelzuges reagierten offensichtlich zu spät und fuhren nacheinander auf den finnischen Sattelzug auf. Auch der Fahrer eines nachfolgenden Pkw Mercedes konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr gegen das Heck des letzten Sattelzuges.
Der Pkw-Fahrer und der Fahrer des Milchlasters zogen sich leichte Verletzungen zu. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 300.000 Euro. Zur Bergung der schwerbeschädigten Lastzüge mussten schwere Abschleppfahrzeuge eingesetzt werden. Die Fahrbahn in Richtung Regensburg musste für dreieinhalb Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Schwandorf-Mitte ausgeleitet. Trotz der Ausleitung staute sich der Verkehr auf einer Länge von etwa acht Kilometern.
Zu allem Übel steckte ein Rettungsfahrzeug mit einem herzkranken Patienten hoffnungslos im Rückstau fest. Um diesem Patienten schnellstmöglich zu helfen, wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Für die Landung des Hubschraubers und das Umladen des Patienten in den Hubschrauber musste auch die Fahrbahn in Richtung Weiden kurzzeitig gesperrt werden. Viele Schaulustige, die auf der Autobahn herumliefen und von der Polizei erst zum Verlassen der Fahrbahn aufgefordert werden mussten, trugen zur Verzögerung der Stauauflösung bei, sagte ein Polizeisprecher.
25.05.05

Voll in die Hose...

Regensburg. Voll in die Hose ging ein Polizeieinsatz gegen zwei Betrunkene in den frühen Morgenstunden des Mittwochs - allerdings in die Hose eines der festgenommenen Männer. Und dies machte wiederum umfangreiche Reinigungsarbeiten im Streifenwagen notwendig...
Es darf unterstellt werden, dass die starke Alkoholisierung der Betroffenen ausschlaggebend für ihr Handeln war, hieß es von der Polizei.
Eine Streife hatte am Fischmarkt einen 27-jährigen Regensburger beobachtet, wie er versuchte, ein Fahrrad zu entwenden, das mit einem Stahlseil gesichert war. Nach seiner Festnahme versuchte der junge Mann mehrmals zu flüchten, musste schließlich gefesselt werden. Ein Alkotest bei ihm brachte weit über zwei Promille.
Während der Mann von einem Beamten bewacht im Streifenwagen saß, wurde sein Kollege auf einen 30jährigen Regensburger aufmerksam, der kräftig gegen Blechtafeln am Buswartehäuschen am Fischmarkt schlug. Der ebenfalls deutlich Betrunkene wurde aufgefordert dies zu unterlassen, worum er sich jedoch nicht scherte. Allerdings richtete sich seine Aggression plötzlich und unerwartet gegen die Polizei. Er spurtete mit erhobenen Fäusten auf den Polizisten los, der den Angriff unter Einsatz von Pfefferspray abwehrte. Es gelang schließlich, auch diesen Betrunkenen zu überwältigen und zu fesseln und letztendlich in die Arrestzelle der Polizei zu bringen.
Unterwegs ließ es sich der Regensburger nicht nehmen, die Beamten zu beleidigen und Drohungen gegen ihre Angehörigen auszusprechen. Unangenehmer Nebeneffekt: Streifenwagen und Arrestzelle mussten im Anschluss einer Sonderreinigung unterzogen werden, da der sinnlos Betrunkene seine Schließmuskeln nicht unter Kontrolle hatte halten können. Der 30-Jährige wird angezeigt und die Kosten für die Reinigungsarbeiten werden ihm in Rechnung gestellt.
25.05.05
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