Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Brand in Klinik !

Regensburg. Bei Flexarbeiten am Donnerstag gegen 22 Uhr, auf dem Dach des Hauptgebäudes des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder wurden Funken freigesetzt, die in den Heizungsversorgungsschacht in das 1. Untergeschoß gelangten. Dort trafen die Funken auf eine Kabeltrommel, die zu brennen begann.

Durch die Hitzeentwicklung verschmorte Isorliermatieral an den Heizungsrohren und am Schacht. Starke Rauchschwaden zogen durch den Lüftungsschacht nach oben und gelangten in einige Gänge und die Röntgenstation. Die Berufsfeuerwehr Regensburg, unterstützt durch die Feuerwehr Grass und den Löschzug Winzer konnte den Schwelbrand schnell unter Kontrolle bringen und durch eingeleitete Entrauchungs- und Entlüftungsarbeiten Evakuierungsmaßnahmen verhindern.

Die Vorsorgemaßnahmen seitens der Rettungskräfte für eine eventuell notwendige Patientenevakuierung waren getroffen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden durch den Brand dürfte nicht allzu hoch sein, jedoch sind größere Reinigungsarbeiten durch die starke Verrauchung notwendig
05.08.05

Pistole an der Schläfe !

Amberg. Ein 21jähriger psychisch gestörter Amberger rastete am Dienstag gegen 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz total aus.

Er führte eine silberne Pistole bei sich und bedrohte damit willkürlich einen 19jährigen Sulzbacher. Er hielt die Schusswaffe in etwa 20 bis 30 cm Abstand gegen den Kopf des Sulzbachers und bedrohte ihn. Außerdem betätigte er den Abzugshahn. Es löste sich jedoch kein Schuss.

Dem Geschädigten gelang es, die Waffe wegzudrücken. Daraufhin nahm der Täter die silberfarbene Pistole und versuchte, seinem Opfer damit auf den Kopf zu schlagen. Der Geschädigte bekam jedoch keinen Schlag ab, da er ständig geschickt ausweichen konnte.

Der Täter wurde von der Polizei wenige Minuten später auf der Bahnhofstraße in Höhe eines Imbisses vorläufig festgenommen. Wegen Gemeingefährlichkeit wurde der 21-Jährige ins Bezirkskrankenhaus Regensburg eingeliefert.
03.08.05

Mutter starb (Foto)

Steinrain, Landkreis Straubing-Bogen. Bei einem schweren Verkehrsunfall am Mittag des Montags starb auf der Bundesstraße 15 bei Steinrain eine 48jährige Frau. Ihr im Auto mitfahrender, 15jähriger Sohn erlitt schwerste Verletzungen.

Ein Lkw hatte der Frau die Vorfahrt genommen, wobei der Pkw dann in die Seite des voll beladenen Schwerfahrzeugs prallte. Auf der Bundesstraße 15 kam es während der Unfallaufnahme durch die vor Ort zuständige Polizeistation Mallersdorf-Pfaffenberg mehrere Stunden zu Behinderungen.

Kurz nach 12 Uhr alarmierte ein Autofahrer die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Straubing über einen schweren Verkehrsunfall, der sich wenig vorher auf der Bundesstraße 15 bei Steinrain (Landkreis Straubing-Bogen) ereignet hatte.

Eine 48jährige VW-Fahrerin aus dem Landkreis Regensburg war zusammen mit ihrem 15-jährigen Sohn auf dem Beifahrersitz auf der B 15 in Richtung Regensburg unterwegs. Gleichzeitig wollte ein 41-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem Schwerfahrzeug von Unterhaselbach kommend die B 15 geradeaus in Richtung Steinrain überqueren.

Dabei übersah der Fahrer des 4-Achs-Kipper-Lkw, der Teerabbruch geladen hatte, den ankommenden Pkw. Die Frau leitete noch eine Vollbremsung ein, konnte jedoch eine Kollision nicht mehr verhindern. Der VW Polo prallte mit hoher Wucht vor der Vorderachse rechts gegen den Lkw und wurde durch den Aufprall fast zwei Meter nach rechts versetzt. Beim Lkw wurde durch den Anstoß die Vorderachse verbogen.

Beide Pkw-Insassen waren nach ersten Erkenntnissen angegurtet. Die 48jährige Frau verstarb aufgrund ihrer schweren Verletzungen aber noch an der Unfallstelle, ihr 15jähriger Sohn wurde durch den Rettungshubschrauber ins Klinikum Straubing eingeliefert. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 13.000 Euro.

An der Unfallstelle regelte die Freiwillige Feuerwehr aus Mallersdorf-Pfaffenberg den Verkehr und besetzte Verkehrssperren. Beamte der vor Ort zuständigen Polizeistation Mallersdorf-Pfaffenberg nahmen den Unfall auf und hielten Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft. Von dort aus wurde angeordnet, dass bei dem Lkw-Fahrer eine routinemäßige Blutentnahme und ein Drogentest durchzuführen sei, der Führerschein des Mannes wurde vorläufig sichergestellt. Ein Gutachter wurde hinzugezogen und die Unfallfahrzeuge sichergestellt.
01.08.05

Tresore aufgeschweißt

Amberg. Offensichtlich von professionellen Tresorknackern wurden über das vergangene Wochenende zwei Einkaufsmärkte in der Amberger Innenstadt heimgesucht. Fachmännisch schweißten sie die Tresore auf und erbeuteten Tageseinnahmen von nicht unerheblicher Höhe. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Die Kripo geht davon aus, dass es sich um mehrere Täter gehandelt haben muss. Zunächst dürften sie den Plus-Einkaufsmarkt an der Georgenstraße angesteuert haben. Die Tatzeiten liegen zwischen Samstag, 20.30 Uhr, und Montag, 5.25 Uhr. An der Georgenstraße drangen sie auf noch nicht bekannte Art und Weise in den Lagerraum ein, wuchteten eine Stahltür auf und gelangten so in das Büro, in dem sich der Stahltresor mit den Tageseinnahmen befand.

Mit einem Schneidbrenner, also mit sogenannter "heißer Arbeit", öffneten sie den Tresor und erbeuteten daraus Bargeld von etwa 12.000 Euro. Die Unbekannten verschwanden mit ihrer Beute anschließend über einen Notausgang ins Freie. Ihr Tatwerkzeug haben sie akribisch zusammengetragen und mitgenommen.

Ein weiteres Tatobjekt dürften sie offensichtlich in der gleichen Tatnacht angegangen haben: Diesmal die Plus-Filiale an der Unteren Nabburger Straße. Hier hebelten sie gewaltsam die Eingangstüre des Verbrauchermarktes auf und gelangten über den Verkaufsraum zu einem Nebenraum, in dem sich der Stahltresor befand.

Nach gewohnter Manier setzten sie wiederum ihr Schweißgerät an, öffneten den Tresor und entnahmen ebenfalls die Tageseinnahmen in Höhe von 11.000 Euro. Münzgeld ließen sie unberührt im Tresor zurück, ebenso andere wertvolle Geräte. Auf dem gleichen Weg, wie sie gekommen waren, verließen die Einbrecher auch hier den Tatort.

Die Einbrüche wurden vom Verkaufspersonal am frühen Montag, bei Arbeitsbeginn, festgestellt. Die Kripo vermutet hinter den beiden Straftaten organisierte Banden, die sich auf "heiße Arbeit" spezialisiert haben. Derartige Straftaten wurden auch in letzter Zeit im gesamten bayerischen und angrenzenden Baden-württembergischen Raum verübt.

Da die Täter unter Umständen die Objekte im Vorfeld ausbaldowert haben, ist anzunehmen, dass Anwohner oder Zeugen bereits vor den Tatzeiten verdächtige Beobachtungen gemacht haben können. Auch könnten die Aktivitäten der Einbrecher in der Tatnacht am Wochenende beobachtet worden sein.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die Unbekannten ihr Tatwerkzeug mit einem Fahrzeug zu den Geschäften gebracht haben oder möglicherweise zu Fuß dort hingetragen haben. Ganz ohne Lärm oder Aufsehen ist das meist nicht möglich, so dass auch hier die Nachbarschaft oder Passanten etwas wahrgenommen haben, was für die Ermittlungen der Polizei von erheblicher Bedeutung sein könnte.

Wer sachdienliche Hinweise machen kann, wird gebeten, sich mit der Kripo in Amberg unter der Tel.-Nr. 890-120 in Verbindung zu setzen.
01.08.05

Im Auto verbrannt !

Regensburg. Bei einem grauenvollen Unfall auf der Autobahn A3 in der Nähe der Ausfahrt Neutraubling ist in der Nacht zum Montag ein Mensch in einem Unfallfahrzeug verbrannt.

Diese erste Information wurde gegen Mitternacht gegenüber neumarktonline bestätigt. Details zu dem Unfall liegen noch nicht vor. Weitere Informationen werden am Montag-Morgen erwartet.

Aktualisierung:
Ein 48 Jahre alter Niederländer befuhr gegen 22 Uhr mit seinem Renault die rechte Fahrspur der BAB in Richtung Regensburg. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er auf einen vor ihm fahrenden Fiat auf, der von einem 22 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen gesteuert wurde. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Fiat gegen die rechte Leitplanke und fing sofort Feuer. Erst etwa 100 Meter nach der Kollision kam das Fahrzeug zum Stillstand. Während der 26 Jahre alte Beifahrer von Ersthelfern aus dem brennenden Fahrzeug gerettet werden konnte, kam für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Er verbrannte in seinem Pkw.

Der Pkw des Unfallverursachers geriet außer Kontrolle, fuhr unter der beschädigten Leitplanke hindurch und rechts neben der Fahrbahn auf dem Grünstreifen an dem brennenden Pkw vorbei, bevor er zum Stehen kam. Der alleine im Fahrzeug sitzende Fahrzeugführer wurde schwer verletzt von Ersthelfern aus dem Fahrzeug geborgen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter zugezogen. Die Autobahn war mehr als fünf Stunden in eine Richtung total gesperrt.
31.07.05

Motorradfahrer tot !

Sulzbach-Rosenberg. Bei einem tragischen Unfall starb am Sonntag um 10.25 Uhr bei Sulzbach-Rosenberg ein 41jähriger Motorradfahrer.

Ein 42jähriger Pkw-Fahrer aus Sulzbach-Rosenberg wollte auf der Bundesstraße 14 in Höhe der Ortschaft Stephansricht nach links in einen Waldweg abbiegen. Dabei übersah er den 41jährigen Motorradfahrer, der ihm auf der Bundesstraße 14 entgegenkam.

Der Kradfahrer schleuderte durch den Aufprall gegen den Pkw auf die Straße und stieß, nachdem er rund 20 Meter auf dem Asphalt rutschte, gegen den Betonsockel eines Stromverteilerkastens. Durch diesen Anstoß zog sich der Yamaha-Fahrer eine schwere Thoraxverletzung sowie mehrere innere Verletzungen zu. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Autofahrer blieb unverletzt.

An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt 3500 Euro. Die Feuerwehr Sulzbach übernahm an der Unfallstelle die Verkehrsregelung. Aufgrund des Unfalls war die Bundesstraße 14 fürrund eine halbe Stunde gesperrt. Zur Betreuung des Unfallbeteiligten sowie einer Angehörigen des Verstorbenen wurden Notfallseelsorger eingesetzt.
31.07.05
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