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Hummer-Salat

NEUMARKT/AMBERG. Stundenlange Staus auf der B 299 und mehrere kaputte "Hummer"-Geländewagen sind das Ergebnis eines Auffahrunfalls bei Ursensollen.

Am Donnerstag um 11.50 Uhr befuhr ein 21-jähriger US-Soldat mit einem Zivil-Pkw der Marke Audi die B 299 von Ursensollen in Richtung Amberg. Direkt hinter ihm fuhren drei weitere US-Soldaten im Alter von 22, 27 und 39 Jahren. Diese waren jeweils mit Hummer-Geländewagen der US-Armee unterwegs. An jedem der Geländewagen war zusätzlich noch ein Anhänger angebracht.

Am Brückenende der Überführung über die B 85 mußte der Fahrer des Audi verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Auch der hinter ihm fahrende Soldat erkannte die Situation und kam zum Stehen. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs der Kolonne übersah dies jedoch, fuhr auf den vor ihm fahrenden Jeep auf und schob diesen noch auf den wiederum davor stehenden Audi. Auch der Lenker des letzten Fahrzeugs reagierte zu spät, fuhr auf den vor ihm Fahrenden auf und schob so die bereits unsanft in Berührung gekommenen Fahrzeuge weiter zusammen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 30000 Euro. Ein Hummer-Jeep erlitt dabei Totalschaden.

Im Bereich der B 299 bzw. der Bayreuther Straße in Amberg kam es den ganzen Nachmittag zu stockendem Verkehr. Die Bergung der Fahrzeuge dauerte bis 16 Uhr an. Dabei kam es immer wieder zu kurzzeitigen Vollsperrungen der Fahrbahn. Die Feuerwehr Amberg war mit zwei Fahrzeugen und mehreren Einsatzkräften ebenfalls vor Ort.
07.07.05

Sieben Tote: Der Fahrer hatte Alkohol im Blut !

Oberhaselbach (Landkreis Straubing-Bogen). Der 22jährige Fahrer des Autos, in dessen Wrack sieben junge Menschen starben, hatte vor der Fahrt Alkohol getrunken !

Wie neumarktonline als erste Zeitung bundesweit berichtete, ereignete sich in der Nacht von letzten Freitag auf Samstag am Ortseingang von Oberhaselbach ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem sieben junge Menschen getötet wurden. Die polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls werden mit Hochdruck fortgeführt, jetzt liegt ein erstes Ergebnis vor: der 22-jährige Fahrer des Autos war alkoholisiert.

Beamte der Polizeiinspektion Straubing führten in den letzten Tagen die Ermittlungen zu dem schweren Unfall in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg - Zweigstelle Straubing - mit Hochdruck fort. Zahlreiche mittelbare Zeugen wurden vernommen, überlebende Augenzeugen des tragischen Geschehens gibt es nicht. Inzwischen liegt ein erstes, vorläufiges Ergebnis der durch die Staatsanwaltschaft Regensburg noch am Unfalltag veranlassten Blutuntersuchung vor. Demnach hatte der 22-jährige Fahrer des Renault Espace Alkohol im Blut. Ein genauer Wert muss erst noch gutachterlich bewertet und analysiert werden. Ein Ergebnis eines ebenfalls veranlassten Drogenscreenings liegt noch nicht vor.

Untersuchungen des zur Unfallstelle geholten Gutachters ergaben, dass der Renault keine technischen Mängel aufwies und dass zum Unfallzeitpunkt auch das Fahrlicht eingeschaltet war. In dem Fahrzeug waren - wie bereits berichtet - nur die beiden vorderen Sitze vorhanden, fünf der sieben jungen Leute hatten bei der Fahrt am Boden gesessen. Dies lag daran, dass der Pkw in der Zeit vor dem Unfall als Kurierdienstfahrzeug genutzt wurde. Die Geschwindigkeit, mit der das Fahrzeug bei dem Unfall gegen die Hausmauer prallte, wird nach derzeitigem Kenntnisstand nach Angaben des Gutachters auf etwa 60 bis 80 Stundenkilometer geschätzt.

Bei den polizeilichen Recherchen wurde auch festgestellt, dass offensichtlich vor Abfahrt des Autos noch weitere junge Leute mitfahren wollten und sich dazu schon im Auto befanden. Zumindest einer von ihnen stieg wieder aus und entkam so dem schrecklichen Geschehen. Bei der Feier in einer Hütte, etwa 2,5 Kilometer vom Unfallort entfernt, beteiligten sich etwa 15 junge Leute, die zuvor mit drei Fahrzeugen angekommen waren. Die Party hatte offensichtlich spontan stattgefunden. Die in den vergangenen Tagen abgehaltenen Trauerfeierlichkeiten wurden durch die vor Ort zuständige Polizeistation Mallersdorf und die Polizeiinspektion Straubing betreut, um die Angehörigen vor allzu großem Pressedruck zu schützen; zu Zwischenfällen kam es dabei nicht.
07.07.05

Mit Schnapsflasche auf Frau eingeschlagen

Amberg. In einer Wohnung in einem Außenbezirk von Amberg wurde eine 58jährige Ambergerin von einem 46jährigen Mann zunächst mit einer vollen Schnapsflasche auf den Kopf und anschließend mit der Hand ins Gesicht geschlagen.

Dabei erlitt sie eine Beule am Kopf, eine Schnittverletzung am Nasenrücken und eine Schwellung der Unterlippe. Die Ambergerin musste durch den Rettungsdienst ins Klinikum Amberg zur ambulanten Behandlung eingeliefert werden.

Der Täter wurde ebenfalls ins Klinikum verbracht, allerdings wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.
07.07.05

Junger Mann starb

Cham. Bei einem tragischen Autounfall in einem Baustellenbereich starb am Mittwoch ein 20jähriger Mann.

Gegen 13.30 Uhr fuhr der Audi-Fahrer von Regelsmais in Richtung Michelsneukirchen. Wegen Straßenbauarbeiten ist die Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt auf Tempo 50 beschränkt.

Der aus dem Landkreis Cham stammende Mann fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit an die Baustelle heran, wo zwei Arbeiter mit der Montage der Leitplanke beschäftigt waren. Der Fahrer versuchte einem auf der rechten Fahrbahnseite, quer zur Fahrbahn stehenden sogenannten Leitplankenrammbock nach links auszuweichen.

Dabei geriet ihm das Fahrzeug außer Kontrolle, kam nach links von der Fahrbahn ab, fuhr die etwa vier Meter tiefe Böschung hinab und prallte gegen die quer verlaufende Böschung einer Wieseneinfahrt. Das Fahrzeug überschlug sich mehrmals und kam anschließend auf den Rädern zum Stillstand.

Der Fahrer wurde von den Arbeitern aus dem total zerstörten Auto geborgen. Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde er mit dem Hubschrauber in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert, wo er gegen 17 Uhr seinen schweren Kopfverletzungen erlag.
06.07.05

Motorraddieb verfolgt

Regensburg. Mit leichten Verletzungen endete für einen 19-jährigen Motorraddieb aus dem nördlichen Landkreis Regensburg eine wilde Verfolgungsjagd, die er sich mit der polizei lieferte.

Das Zweirad, mit dem er unterwegs war, hatte der rechtmäßige 18jährige Eigentümer am Mittwoch gegen 14.30 Uhr in der Weißenburgstraße an sich vorbeifahren sehen und dann sofort die Polizei verständigt.

Wenige Minuten später hatte ein Polizeifahrzeug das Motorrad im Bereich der Nibelungenbrücke erkannt und die Verfolgung aufgenommen. Über den Bereich des Donau-Einkaufszentrums und die Walhallaallee versuchte der 19-Jährige zu entkommen. In der Lechstraße kollidierte er mit dem verfolgenden Streifenfahrzeug, nachdem er wegen eines langsam fahrenden Autos vom rechten auf den linken Fahrstreifen gewechselt war. Dabei entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro.

Der Motorraddieb kam zur stationären Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

Der Eigentümer hatte sein Motorrad der Marke Honda am Mittwoch gegen 07.40 Uhr auf dem Parkplatz einer schulischen Einrichtung im Stadtsüden abgestellt.
06.07.05

Dachs lief ins Auto

Regensburg. Seinen Augen nicht zu trauen glaubte ein 31jähriger Autofahrer aus Dortmund, als er am frühen Morgen des Mittwochs die Bundesstraße 16 im Stadtnorden von Regensburg befuhr. Ein Dachs überquerte die Fahrbahn und krachte mit dem Auto zusammen, wobei das vordere Kennzeichen leicht eingedellt wurde. Der Dachs schien die Begegnung mit der Technik unbeschadet überstanden zu haben, da eine umfassende Suche der Polizei negativ verlief.
06.07.05
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