Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Eier-Laster umgestürzt

Nabburg/Lkr Schwandorf. Ein mit 6 Tonnen Frischeiern beladener Sattelzug kam am Freitag gegen 2.20 Uhr auf der Autobahn A 93, von Weiden Richtung Regensburg, im Bereich der Anschlussstelle Nabburg nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinunter. Dort stürzte die Fahrzeugkombination um.

Der Fahrer, ein 54-Jähriger aus Sinsheim, kam mit dem Schrecken davon. Die Schadensbilanz beträgt nach bisherigen Schätzungen rund 62.000 Euro.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten der Autobahnpolizeistation Schwandorf war der Kraftfahrer mit seiner zerbrechlichen Fracht auf der Autobahn Richtung Regensburg unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er im Bereich Nabburg von der Fahrbahn ab und stürzte um. Er selbst blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand erheblicher Schaden.

Bei der Unfallaufnahme machte der Fahrzeuglenker einen möglichen Reifenschaden als Ursache geltend. Dies konnte von den Beamten jedoch widerlegt werden. Hinweise für einen derartigen Schaden ergaben sich nicht. Die Beamten vermuten Übermüdung. Nach Durchsicht der Schaublätter dürfte der Fahrer die vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht eingehalten haben. Ebenso stellt sich der Verdacht, dass der Brummi-Fahrer an seinem Aufzeichnungsgerät manipuliert hat. Es wurde zu einer Begutachtung sichergestellt.

Die Ladung Frischeier, von denen die meisten den Unfall überstanden haben, musste auf einen Ersatz-Lkw umgeladen werden. Wegen des Umladegeschäftes und der Bergung des Sattelzuges ist die A 93 in Fahrtrichtung Regensburg bis auf weiteres total gesperrt. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich noch bis 14.30 Uhr andauern. Die Ausleitung des Fahrverkehrs findet an der Autobahnausfahrt Nabburg statt. Umleitungsmaßnahmen erfolgen über die U 61.
08.07.05

Hirschau: Döner-Stand bei Explosion zerfetzt ! (Foto)

Hirschau/Lkr Amberg-Sulzbach. Eine gewaltige Detonation am Freitag gegen 10 Uhr ließ die Bevölkerung Hirschaus aufschrecken. An der Georg-Schiffer-Straße detonierte der Döner-Stand und zerlegte sich förmlich bis auf die Grundplatte!

Der entstandene Schaden dürfte etwa 13.000 Euro betragen. Wie durch ein Wunder kamen keine Personen zu Schaden. Es ist von einem Unglücksfall auszugehen.

Nach bisherigen Feststellungen der Kripo Amberg war der Döner-Stand, der auf einem mobilen Wohnwagenunterteil montiert ist, am Donnerstagabend gegen 23 Uhr verschlossen worden. Sein Besitzer wollte ihn am Freitag gegen 10 Uhr wieder in Betrieb nehmen. Während der Nacht strömte offenbar durch eine defekte Zuleitung Propangas in den Wagen zu den Grillapparaten. Das Gas-Luftgemisch verdichtete sich in den zurückliegenden Stunden zu einem gefährlichen Gemisch und wurde letztendlich durch das Einschalten eines elektrischen Aggregats gezündet, so dass es explodierte.

Die enorme Druckwelle riss den Aufbau des Verkaufsstandes total entzwei, so dass nur noch die Bodenplatte übrig war. Herumfliegende Teile wurden bis zu 15 Meter weit geschleudert. Ein auf der B 14 vorbeifahrender Lastzug wurde von herumfliegenden Teilen an der Bordwand und am hinteren Zwillingsreifen des Anhängers getroffen. Der Reifen platzte.

Die Feuerwehr Hirschau war an der Unglücksstelle und brachte die in einem festen Kasten untergebrachten Gasflaschen in Sicherheit. Nach einer ersten Schätzung dürfte der Schaden am Wagen und am Lkw ungefähr 13 000 Euro betragen.

Als Ursache für die Explosion dürfte nach Feststellungen der Polizei ein technischer Defekt in Frage kommen. Für andere Ursachen haben sich bei den Ermittlungen keine Anhaltspunkte ergeben.
08.07.05

Frontal gegen Sattelzug

Vilseck. Am Donnerstag gegen 13 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2166 auf Höhe der Ortschaft Axtheid-Berg zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Audi und einem 40-Tonnen Sattelzug.

Der Sattelzug MAN, der von einem 47-jährigen Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land gesteuert wurde, bog aus einem Feldweg nach links auf die Staatsstraße in Richtung Vilseck ein. Ein aus Richtung Freihung kommender Pkw Audi, gelenkt von einem 39-jährigen Mann aus Vilseck, prallte trotz eines Ausweichversuchs nach links gegen die letzte Achse des noch quer auf der Straße befindlichen Sattelanhängers. Der Audi wurde durch den starken Anprall bis zur Windschutzscheibe eingedrückt und der Fahrer dadurch eingeklemmt. Am Sattelanhänger wurden die Achse und der Rahmen verzogen.

Der Audi-Fahrer wurde durch die Feuerwehr aus dem Wrack geborgen und aufgrund der schweren Bein- Kopf- und inneren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Amberg geflogen. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.

Am Sattelanhänger entstand Schaden in Höhe von rund 5.000 Euro. Der Audi wurde total beschädigt, der Schaden beträgt hier etwa 8.000 Euro. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Die Unfallstelle war bis um 16.30 Uhr total gesperrt. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Vilseck, Freihung, Schlicht und Gressenwöhr eingesetzt.

Die Polizeiinspektion Auerbach sucht dringend Zeugen zum Unfallhergang. Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Telefon 09643/9204-0 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.
07.07.05

Hummer-Salat

NEUMARKT/AMBERG. Stundenlange Staus auf der B 299 und mehrere kaputte "Hummer"-Geländewagen sind das Ergebnis eines Auffahrunfalls bei Ursensollen.

Am Donnerstag um 11.50 Uhr befuhr ein 21-jähriger US-Soldat mit einem Zivil-Pkw der Marke Audi die B 299 von Ursensollen in Richtung Amberg. Direkt hinter ihm fuhren drei weitere US-Soldaten im Alter von 22, 27 und 39 Jahren. Diese waren jeweils mit Hummer-Geländewagen der US-Armee unterwegs. An jedem der Geländewagen war zusätzlich noch ein Anhänger angebracht.

Am Brückenende der Überführung über die B 85 mußte der Fahrer des Audi verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Auch der hinter ihm fahrende Soldat erkannte die Situation und kam zum Stehen. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs der Kolonne übersah dies jedoch, fuhr auf den vor ihm fahrenden Jeep auf und schob diesen noch auf den wiederum davor stehenden Audi. Auch der Lenker des letzten Fahrzeugs reagierte zu spät, fuhr auf den vor ihm Fahrenden auf und schob so die bereits unsanft in Berührung gekommenen Fahrzeuge weiter zusammen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 30000 Euro. Ein Hummer-Jeep erlitt dabei Totalschaden.

Im Bereich der B 299 bzw. der Bayreuther Straße in Amberg kam es den ganzen Nachmittag zu stockendem Verkehr. Die Bergung der Fahrzeuge dauerte bis 16 Uhr an. Dabei kam es immer wieder zu kurzzeitigen Vollsperrungen der Fahrbahn. Die Feuerwehr Amberg war mit zwei Fahrzeugen und mehreren Einsatzkräften ebenfalls vor Ort.
07.07.05

Sieben Tote: Der Fahrer hatte Alkohol im Blut !

Oberhaselbach (Landkreis Straubing-Bogen). Der 22jährige Fahrer des Autos, in dessen Wrack sieben junge Menschen starben, hatte vor der Fahrt Alkohol getrunken !

Wie neumarktonline als erste Zeitung bundesweit berichtete, ereignete sich in der Nacht von letzten Freitag auf Samstag am Ortseingang von Oberhaselbach ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem sieben junge Menschen getötet wurden. Die polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen zu den Hintergründen des Unfalls werden mit Hochdruck fortgeführt, jetzt liegt ein erstes Ergebnis vor: der 22-jährige Fahrer des Autos war alkoholisiert.

Beamte der Polizeiinspektion Straubing führten in den letzten Tagen die Ermittlungen zu dem schweren Unfall in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg - Zweigstelle Straubing - mit Hochdruck fort. Zahlreiche mittelbare Zeugen wurden vernommen, überlebende Augenzeugen des tragischen Geschehens gibt es nicht. Inzwischen liegt ein erstes, vorläufiges Ergebnis der durch die Staatsanwaltschaft Regensburg noch am Unfalltag veranlassten Blutuntersuchung vor. Demnach hatte der 22-jährige Fahrer des Renault Espace Alkohol im Blut. Ein genauer Wert muss erst noch gutachterlich bewertet und analysiert werden. Ein Ergebnis eines ebenfalls veranlassten Drogenscreenings liegt noch nicht vor.

Untersuchungen des zur Unfallstelle geholten Gutachters ergaben, dass der Renault keine technischen Mängel aufwies und dass zum Unfallzeitpunkt auch das Fahrlicht eingeschaltet war. In dem Fahrzeug waren - wie bereits berichtet - nur die beiden vorderen Sitze vorhanden, fünf der sieben jungen Leute hatten bei der Fahrt am Boden gesessen. Dies lag daran, dass der Pkw in der Zeit vor dem Unfall als Kurierdienstfahrzeug genutzt wurde. Die Geschwindigkeit, mit der das Fahrzeug bei dem Unfall gegen die Hausmauer prallte, wird nach derzeitigem Kenntnisstand nach Angaben des Gutachters auf etwa 60 bis 80 Stundenkilometer geschätzt.

Bei den polizeilichen Recherchen wurde auch festgestellt, dass offensichtlich vor Abfahrt des Autos noch weitere junge Leute mitfahren wollten und sich dazu schon im Auto befanden. Zumindest einer von ihnen stieg wieder aus und entkam so dem schrecklichen Geschehen. Bei der Feier in einer Hütte, etwa 2,5 Kilometer vom Unfallort entfernt, beteiligten sich etwa 15 junge Leute, die zuvor mit drei Fahrzeugen angekommen waren. Die Party hatte offensichtlich spontan stattgefunden. Die in den vergangenen Tagen abgehaltenen Trauerfeierlichkeiten wurden durch die vor Ort zuständige Polizeistation Mallersdorf und die Polizeiinspektion Straubing betreut, um die Angehörigen vor allzu großem Pressedruck zu schützen; zu Zwischenfällen kam es dabei nicht.
07.07.05

Mit Schnapsflasche auf Frau eingeschlagen

Amberg. In einer Wohnung in einem Außenbezirk von Amberg wurde eine 58jährige Ambergerin von einem 46jährigen Mann zunächst mit einer vollen Schnapsflasche auf den Kopf und anschließend mit der Hand ins Gesicht geschlagen.

Dabei erlitt sie eine Beule am Kopf, eine Schnittverletzung am Nasenrücken und eine Schwellung der Unterlippe. Die Ambergerin musste durch den Rettungsdienst ins Klinikum Amberg zur ambulanten Behandlung eingeliefert werden.

Der Täter wurde ebenfalls ins Klinikum verbracht, allerdings wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt.
07.07.05
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