Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Unfallopfer identifiziert

Hunderdorf (Landkreis Straubing-Bogen). Die Frau, die am Dienstag-Mittag auf der BAB A 3 bei Hunderdorf Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls wurde (wir berichteten), ist identifiziert.
Am Abend des Mittwoch meldete sich eine Frau bei der Polizeiinspektion Bogen und teilte mit, dass sie im Auto-Radio von dem Vorfall auf der Autobahn gehört habe. Ihr war am Dienstag um die Mittagszeit in der Nähe der Autobahnanschlusstelle Bogen eine ihr bekannte junge Frau aufgefallen, die dort zu Fuß unterwegs war und auf die die veröffentlichte Beschreibung passen würde.
Polizeibeamte überprüften dies sofort und sahen in der Wohnung des mutmaßlichen Unfallopfers nach. Die Verstorbene ist eine 24jährige Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen, die eindeutig identifiziert werden konnte.
23.06.05

Frau verletzt: Mit Hammer gegen Küchenmesser

Regensburg. Eine Schnittverletzung am rechten Handgelenk fügte ein 47jähriger Regensburger seiner im gleichen Appartementhaus wohnenden Kontrahentin bei einem massiven Streit zu.
Gegen 18 Uhr war der offensichtlich schon länger schwelende Streit zwischen dem Mann und der 24jährigen Mitbewohnerin entstanden. Nachdem die Frau an der Haustüre des Mitbewohners "Sturm geklingelt" hatte, öffnete dieser, wobei er bereits mit einem Küchenmesser bewaffnet war. Doch auch die Frau war mit einem roten Nothammer und ebenfalls einem Küchenmesser gewappnet.
Glücklicherweise blieb es bei der leichten Verletzung der Frau, die der Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus verbrachte.
23.06.05

Frau stirbt auf Autobahn: Identität ungeklärt (Fotos)

Hunderdorf (Lkrs. Straubing-Bogen). Eine Frau mittleren Alters ist am Dienstag auf der BAB A 3 bei der Anschlusstelle Bogen ums Leben gekommen. Die Frau, die unvermittelt die Fahrbahn betrat, wurde von einem Lkw erfasst und starb wenig später nach Einlieferung ins Klinikum Straubing. Derzeit ist die Identität der Verstorbenen immer noch völlig unklar, weshalb die Polizei jetzt um Mithilfe der Bevölkerung bittet.



Mehrere Notrufe liefen am Mittag des Dienstag bei der Einsatzzentrale der Polizeidirektion Straubing über die "110" ein. Eine Frau sei von einem Lkw angefahren worden und es werde dringend ein Notarzt benötigt, so die Mitteilungen. Sofort wurden Rettungshubschrauber, Notarzt und Streifenfahrzeuge der Autobahnpolizeistation Kirchroth alarmiert. Die Unfallstelle befand sich auf Höhe der Anschlusstelle Bogen auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Passau. Wegen des Unfalls bildete sich sofort auch ein größerer Rückstau.

An der Unfallstelle bemühten sich beim Eintreffen der Polizei die Rettungskräfte bereits um das Leben der schwerstverletzten Frau. Sie wurde von einem Rettungswagen ins Klinikum Straubing gebracht, wo sie aber in Folge der erlittenen schweren Verletzungen wenig später verstarb. Zum Unfallhergang ist zum jetzigen Zeitpunkt bekannt, dass die Frau wohl zu Fuß unterwegs war und unvermittelt die Fahrbahn betreten hatte und dann auf der Überholspur von einem 40-jährigen, niederländischen Lkw-Fahrer, der mit einem Tiefladeranhänger unterwegs war, erfasst und schwerst verletzt worden war. Ein davor auf der rechten Spur fahrender Lkw hatte gerade noch ausweichen können. Der Lkw-Fahrer und die Insassen eines mittelbar beteiligten Pkw, der vom Lkw in die Leitplanke gedrückt wurde, blieben unverletzt.

Die BAB A 3 musste wegen der Unfallaufnahme bis 14.10 h vollständig gesperrt werden. Polizeibeamte mehrerer Dienststellen leiteten den Verkehr um. Zur Unfallaufnahme wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Gutachter mit hinzugezogen

Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte die Tote noch nicht identifiziert werden. Die für die Unfallaufnahme zuständige Autobahnpolizeistation Kirchroth bittet deshalb jetzt um Mithilfe der Bevölkerung. Am Nachmittag und Abend des Dienstag waren von Polizeibeamten zahlreiche Fahrzeuge und deren Halter, die im Umfeld des Unfallortes abgestellt waren, erfolglos auf einen Hinweis zur Identität der Frau überprüft. Zu den Recherchen zur Identifizierung der Frau wurde inzwischen auch die Straubinger Kriminalpolizei mit eingeschaltet; die Beamten werden versuchen, über die Abnahme von Fingerabdrücken, die Feststellung des Zahnschemas und eine DNA-Analyse Aufschlüsse zur Identität der Frau zu bekommen.

Hier die Beschreibung der Frau:
geschätztes Alter um die 30 Jahre, ca. 170 cm groß, etwa 70 kg, kräftige Figur, dunkelbraune schulterlange gewellte Haare mit Strähnen, bekleidet mit grauer Jogginghose mit seitlichen Kargotaschen (seitl. links Aufnäher "Deluxe Skateboarder"), schwarzer langärmeliger Pulli mit Aufschrift vorne "Petrolio" Größe 176 (siehe Fotos), grauer BH, roter Slip.
  • Wer kennt die Frau ?
  • Wer kann Angaben machen, ob sich um die Mittagszeit eine Frau mit der genannten Beschreibung im Umfeld um die BAB A 3 / Anschlusstelle Bogen aufgehalten hat und mit wem sie dabei evtl. zusammen war ?
Hinweise hierzu erbittet die Autobahnpolizeistation Kirchroth unter der Tel.-Nr. 09428 / 94990-0 oder die Einsatzzentrale der Polizeidirektion Straubing unter der Tel.-Nr. 09421 / 868-0.
22.06.05

Wieder falsche Fuffziger !

Neumarkt/Amberg/Schwandorf. In den letzten Tagen tauchten in den Bereichen Amberg und Schwandorf vermehrt falsche Banknoten auf, insbesondere falsche Fünfziger. In Neumarkt waren vor einigen Tagen gefälschte 20-Euro-Scheine aufgetaucht (wir berichteten).
Die falschen Geldscheine weisen trotz ihrer guten Qualität erhebliche Mängel auf. Darauf sollten Geschäftsinhaber und deren Beschäftigte ganz besonders achten.
Die ersten falschen 50-Euro-Scheine stellten vergangene Woche eine Amberger Postfiliale und ein Gemüsegeschäft fest. Eine Spur auf die Benutzer oder die Personen, die das Geld in den Umlauf brachten, konnte dabei nicht gewonnen werden. Nun wurden im Bereich Schwandorf bei einer Sparkasse erneut vier falsche Fünfziger angehalten. Nach einer ersten Prüfung stammen die sechs falschen 50-Euro-Scheine aus ein und der selben Durckerwerkstatt und tragen auch die gleiche Geldscheinnummer. Hier ist nur bekannt, dass die Scheine aus den Tageseinnahmen von Schwandorfer Geschäften stammten. Über die Anlieferer konnten keine konkreten Hinweise über die Fälscher erlangt werden. Ein erneuter falscher 20-Euro-Schein wurde heute bei den Einnahmen im Verkauf des Imbisses der Berufsschule Schwandorf entdeckt. Während die 50-Euro-Scheine aus einer Druckerpresse stammen und deren farbliche Gestaltung den echten Geldscheinen sehr nahe kommt, ist der 20-Euro-Schein offensichtlich eine auffällig plumpe Fälschung, die in einem Farbkopierer erstellt wurde.
Da aufgrund der Erfahrung der Polizei mit weiteren falschen Geldscheinen in den Bereichen zu rechnen ist, weist sie darauf hin, ganz besonders im Umgang mit Geld auf die Sicherheitsmerkmale zu achten. Dabei sollte nicht nur eines dieser Merkmale, sondern stets zeitgleich mehrere geprüft werden.
Falsche Scheine erkennen sie in der Regel durch Fühlen, Kippen und Sehen. Beim Fühlen sollte man sich auf sein Fingerspitzengefühl verlassen und zwar konzentrieren sie sich auf die eingedruckten Abkürzungen der Europäischen Zentralbanken, z.B. "BCE", "ECB" oder "EZB" usw. und die aufgedruckte Wertzahl wie "50", "20", "100". Diese Aufdrucke heben sich von dem speziellen Banknotenpapier, das aus Baumwollfasern hergestellt ist, ganz besonders ab. Beim Kippen ist auf dem Spezialfolienstreifen am rechten Teil der Vorderseite bei den Banknoten von 5 bis 20 Euro je nach Betrachtungswinkel das Euro-Symbol oder die Wertzahl in wechselnden Farben als Hologramm zu sehen. Weitaus bekannter ist der in das Papier eingebettete Sicherheitsfaden. Er ist als klare dunkle Linie mit heller Beschriftung zu erkennen. Außerdem ergänzen sich die aufgedruckten Fragmente der Wertstellung bei Durchsicht zu einer gesamten Wertzahl. Auch das Wasserzeichen ist deutlich zu erkennen, wenn man den Geldschein gegen das Licht hält. Eine schnelle Prüfung kann unter Umständen mit einer UV-Lampe durchgeführt werden. Hier sind verschiedene fluoreszierende Flächen, Fasern und Druckfarben zu erkennen.
Sollten sie nachgemachte Geldscheine erhalten und erkennen, so gilt in jedem Fall, diese nicht weiterzugeben, sondern unverzüglich die Polizei zu verständigen. Leider gibt es für Falschgeld keinen Ersatz. Gewarnt wird vor der Weitergabe, da sie sich sonst strafbar machen würden. Angst brauchen sie nicht davor zu haben, wenn sie Falschgeld feststellen. Sie haben nicht gleich eine Strafverfolgung zu befürchten, wenn sie ehrlich sind und die Polizei einschalten und über die Herkunft des Falschgeldes informieren. Das hilft bei den weitaus wichtigeren Ermittlungen nach den Herstellern des Falschgeldes.
Weitere Tipps erhalten sie bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Sulzbach-Rosenberg unter der Tel.-Nr. 09661/87 44 44.
22.06.05

Liebe macht blind

Burglengenfeld, Landkreis Schwandorf. Um seine erste Liebe wieder zu sehen entwendete am Montag in den frühen Morgenstunden ein 17jähriger Jugendlicher aus dem Bereich Aschersleben in den Neuen Bundesländern den BMW seines Vaters und fuhr damit zu seiner 14jährigen Freundin nach Teublitz im Landkreis Schwandorf. Dort nahm ihn bereits die Polizei in Empfang und stellte das unbefugt in Gebrauch genommene Auto sicher.
Seine Rechnung hatte der verliebte Jugendliche ohne seine Eltern und die Burglengenfelder Ordnungshüter gemacht. Die besorgten Familienangehörigen hatten das Fehlen des Autos bemerkt und bei der heimatlichen Polizei Vermisstenanzeige erstattet. Sehr schnell kristallisierte sich jedoch eine heiße Spur nach Teublitz, wo der 17-Jährige eine 14-Jährige in den Pfingstferien kennen und lieben gelernt hatte. Die Beamten lösten nach dem vermissten Jugendlichen und dem verschwundenen BMW eine Fahndung aus. Der Auszubildende erreichte, obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und Fahrpraxis ist, unbeschadet mit Vaters Auto nach Zurücklegen einer Strecke von 800 Kilometern auch die Ortschaft Teublitz.
Dort wollte er seine junge Freundin, die ihm per SMS mitgeteilt hatte, dass sie hitzefrei hatte, abholen. Mittlerweile wartete dort nicht nur seine Angebetete, sondern auch die Burglengenfelder Polizei. Die Beamten stellten das Auto sicher und nahmen den 17-Jährigen in Verwahrung. Ein vorläufiges Ende fand die Geschichte dann doch noch in der Familienzusammenführung und die Rückgabe des Autos an den Vater. Gegen die Liebesbeziehung des jungen Mannes hatten die Beamten keinerlei Einwände.
Die grenzenlose Liebe, von der der 17-Jährige getrieben worden war, wird sicher noch ein strafrechtliches Verfahren nach sich ziehen. Ob die Justiz für das Handeln des Jungen Verständnis finden wird, wird sich erst nach Abschluss der Ermittlungen zeigen.
21.06.05

Dreister Überfall

Zwiesel. Ein Italiener wurde bereits am Sonntag in Zwiesel Opfer eines Überfalles. Drei Unbekannte beraubten das Opfer und flüchteten mit seiner Tasche. Die Polizei verständigte der Geschädigte leider erst später. Jetzt ermitteln Kripo und Staatsanwaltschaft Deggendorf zu dem Vorfall und bitten gleichzeitig um Zeugenhinweise.
Ein 33-jähriger Italiener aus dem Raum Zwiesel wurde in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Parkanlage bei der Jahnstraße Opfer einer Überfalles. Der Geschädigte hatte die Tat erst einen Tag später bei der Zwiesler Polizei angezeigt und damit die Ermittlungen ins Rollen gebracht.
Nach seinen Angaben war der 33-Jährige gegen 23.30 Uhr zu Fuß im parallel zur Jahnstraße verlaufenden Fußweg im Park in Zwiesel unterwegs, als er plötzlich auf Höhe des Gasthauses Stimmen hörte. Der Mann erblickte drei Männer auf einer Parkbank. Der 33-Jährige ging weiter, die Unbekannten folgten ihm und kamen dann von hinten auf ihn zu. Nach einem Gespräch riss einer aus dem Trio plötzlich dem 33-Jährigen seine mitgeführte Plastiktasche mit Geldbeutel aus der Hand. Das Opfer flüchtete, die drei Unbekannten gingen weiter in Richtung Ampel.
Weil er aufgrund des Überfalles völlig verwirrt war und auch keine funktionierende Vertrags-Karte für sein Handy hatte, konnte er die Polizei nicht verständigen, so der 33-Jährige bei seinen Vernehmungen durch die Polizei. Erst als er den Vorfall am nächsten Tag einem Bekannten erzählte, schickte ihn dieser sofort zur Polizei zur Anzeigeerstattung. Der Mann wurde bei dem Überfall nicht verletzt, das Tätertrio erbeutete einen dreistelligen Eurobetrag.
Hier die Beschreibung der Täter:
  1. 18 - 20 Jahre, schlank, kurze hellblonde Haare, etwa 180 cm, olivgrünes T-Shirt mit Rundkragen ("Militär-Look")
  2. 18 - 20 Jahre, schlank, kurze hellblonde Haare, etwa 180 cm, schwarzes T-Shirt mit Rundkragen
  3. etwas kleiner als die beiden anderen Männer, sonst keine Beschreibung vorhanden
Aus den polizeilichen Recherchen geht hervor, dass das Trio evtl. auf der Parkbank auch eine rote Kiste, evtl. einen Bierkasten, mitführte.
Die Kripo in Deggendorf bittet jetzt um Mithilfe der Bevölkerung.
  • Wer hat am Sonntagabend die drei beschriebenen Männer in Zwiesel gesehen ?
  • Wer kann Angaben zu Männern machen, die mit der beschriebenen Kleidung unterwegs waren ?
  • Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Parkanlage bei der Jahnstraße bzw. im Umfeld Verdächtiges oder Auffälliges beobachten können ?
Hinweise hierzu erbittet die Kriminalpolizei Deggendorf unter der Tel.-Nr. 0991 / 3896-0.
21.06.05
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