Die blitzschnelle Information aus der Oberpfalz und Niederbayern


Fünf Schwerverletzte

Wörth. Bei einem schweren Unfall auf der Autobahn wurden am Samstag-Nachmittag sieben Mitglieder einer Familie verletzt - fünf von ihnen schwer, bei zwei besteht Lebensgefahr !
Der mit der siebenköpfigen Familie besetzter VW Sharan war unterwegs von Hamburg ins Heimatland Serbien/Montenegro. Der 49-jährige Familienvater kam auf dem linken Fahrstreifen fahrend auf den Grünstreifen der Mittelleitplanke. Vermutlich verriss er dann das Lenkrad, schleuderte nach rechts über die Fahrbahn und prallte gegen die rechte Leitplanke und überwand diese. Danach überschlug sich das Fahrzeug, kam in der Böschung auf den Rädern wieder zum Stehen.
Der Vater und die elfjährige Tochter wurden lebensgefährlich verletzt mit Rettungshubschraubern weggeflogen. Die 47jährige Mutter sowie zwei weitere Töchter im Alter von zehn und 16 Jahren wurden schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser verbracht. Eine achtjährige Tochter und ein 20jähriger Sohn überstanden den Unfall leicht verletzt Nach Sachlage dürften alle Insassen angeschnallt gewesen sein.
Der Sachschaden am Auto beträgt rund 10 000 Euro.
25.06.05

Motorradfahrer starb

Regensburg. Bei einem tragischen Unfall bei Barbing (Landkreis Regensburg) wurde am Samstag kurz nach 15 Uhr wurde ein 21jähriger Motorradfahrer getötet.
Ein 52jährige Fahrer eines Citroen befuhr die Kreisstraße R 23 in östlicher Richtung und bog dann mit eingeschalteten Fahrtrichtungsanzeigern nach links Richtung Sarching ab. In diesem Moment wurde er von einem 21-Jährigen Regensburger mit einem Kraftrad Yamaha überholt. Dieser fuhr gegen die linke Seite des Pkw und kam zu Sturz. Hierbei zog er sich schwerste Kopfverletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Pkw-Fahrer erlitt einen Schock.
Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf ca. 8000 Euro beziffert.
25.06.05

Biker schwer verletzt

Regensburg. Schwere Verletzungen erlitt ein 39jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Regensburg bei einen Verkehrsunfall, der sich am Freitag gegen 11.40 Uhr in Regensburg ereignete. Der BMW-Fahrer war auf der Grünthaler Straße in Richtung Grünthal unterwegs, als er in einer Linkskurve mit einem entgegenkommenden Opel-Astra frontal zusammenstieß. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge in ein angrenzendes Feld geschleudert. Der BMW-Fahrer erlitt sehr schwere Verletzungen. Der Fahrer des roten Opel, eine 20 Jahre alter Mann aus Regensburg, blieb unverletzt.
Die Grünthaler Straße war bis 14.40 Stunden gesperrt. Es kam zu örtlichen Verkehrsbehinderungen, insbesondere im Bereich Grünthal und Irlbach.
Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.
Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen wird auf rund 10 000 Euro geschätzt.
24.06.05

Autoknacker erbeutet Schmuck für 110 000 Euro !

Deggendorf. Fast nicht zu glauben: Ein Schmuckhändler nutzte sein über Nacht geparktes Auto als Depot für Schmuck im Wert von 110 000 Euro ! Prompt wurde der Wagen geknackt. Der Schmuck ist weg.
Nach Angaben der Polizei wurden bei dem Autoaufbruch aus dem Kofferraum eines Autos mehrere Koffer entwendet, in denen sich Schmuck mit einem Gesamtwert von über 100.000 Euro befand. Ein 54jähriger Deggendorfer, der als Schmuckhändler arbeitet, hatte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag seinen Mercedes in der Pröllerstraße geparkt. Das Fahrzeug wurde nach Ermittlungen der Kripo zwischen 4 und 4.10 Uhr mit brachialer Gewalt aufgebrochen. Der Täter entwendete aus dem Kofferraum acht Schmuckkoffer mit Gold- und Silberschmuck sowie Uhren im Gesamtwert von rund 110.000 Euro.
Der Fahrzeugbesitzer arbeitet als Schmuckhändler und hatte seinen Autokofferraum fahrlässigerweise als Schmuckdepot gebraucht. Bei den entwendeten Koffern handelt es sich um drei Pilotenkoffer in schwarz und braun, um zwei Alukoffer, einen schwarzen Koffer mit Katalogen und zwei schwarze Aktenkoffer. Der durch den Fahrzeugaufbruch angerichtete Sachschaden am Auto liegt bei rund 5.000 Euro.
24.06.05

Schwerste Verletzungen bei Sonnwendfeuer

Iggensbach (Landkreis Deggendorf). Bei einer Verpuffung nach Arbeiten an einem Sonnwendfeuer erlitt am späten Nachmittag des Donnerstag ein Mann im Landkreis Deggendorf schwerste Verbrennungen. Der 26jährige Mann hatte versucht, Reste eines Sonnwendfeuers zu verbrennen.
Gegen 18.30 Uhr wurde die Deggendorfer Polizeiinspektion verständigt, dass es in Iggensbach auf einem unbebauten Grundstück in der Lagerhausstraße nahe der alten Bahnlinie nach Schöllnach zu einem schweren Brandunfall gekommen sei. Sofort zum Geschehensort geeilte Beamte stellten folgenden Sachverhalt fest:
Ein 26-jähriger Mann aus dem Landkreis Deggendorf wollte am Donnerstag gegen 18 Uhr Holzreste eines Sonnwendfeuers verbrennen. Dazu hatte der Mann aus einem mitgeführten Kanister Benzin über das Holz geschüttet. Beim Anzünden gab es eine heftige Verpuffung, bei der der 26-Jährige am ganzen Körper schwerste Verbrennungen 2. und 3. Grades erlitt. Der Schwerverletzte konnte über sein mitgeführtes Handy noch einen Angehörigen verständigen. Wenig später fanden den Mann zwei Arbeiter, die über das gleiche Handy nochmals den Angehörigen verständigten. Der Vater des Mannes eilte zur Unfallstelle und bracht seinen schwerverletzten Sohn zu seinem Wohnanwesen und alarmierte einen Notarzt.
Der in Lebensgefahr befindliche 26-Jährige musste nach seiner Erstversorgung vor Ort von einem Hubschrauber in eine Münchner Spezialklinik für Verbrennungen geflogen werden. Erste Recherchen am Unfallort ergaben, dass der Mann bei seinem gefährlichen Tun nur mit Turnhose und Turnschuhen bekleidet war. Die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall führt jetzt die Kriminalpolizei Deggendorf. Fremdeinwirkung an dem Geschehen wird nach jetzigem Kenntnisstand nicht angenommen.
24.06.05

Unfallopfer identifiziert

Hunderdorf (Landkreis Straubing-Bogen). Die Frau, die am Dienstag-Mittag auf der BAB A 3 bei Hunderdorf Opfer eines tragischen Verkehrsunfalls wurde (wir berichteten), ist identifiziert.
Am Abend des Mittwoch meldete sich eine Frau bei der Polizeiinspektion Bogen und teilte mit, dass sie im Auto-Radio von dem Vorfall auf der Autobahn gehört habe. Ihr war am Dienstag um die Mittagszeit in der Nähe der Autobahnanschlusstelle Bogen eine ihr bekannte junge Frau aufgefallen, die dort zu Fuß unterwegs war und auf die die veröffentlichte Beschreibung passen würde.
Polizeibeamte überprüften dies sofort und sahen in der Wohnung des mutmaßlichen Unfallopfers nach. Die Verstorbene ist eine 24jährige Frau aus dem Landkreis Straubing-Bogen, die eindeutig identifiziert werden konnte.
23.06.05
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