Waldershof, Tirschenreuth. Bei einem Zimmerbrand starb in der Nacht zum Sonntag eine 73jährige Frau.
Am Samstag gegen 22 Uhr brach in einem Mehrfamilienhaus
in Waldershof in einer Dreizimmer-Wohnung ein Brand aus.
Brandursache dürfte nach bisherigen Feststellungen ein Defekt am Ölofen, bzw.
Kleidung die sich vor dem Ofen entzündet hatte, sein.
Bei Eintreffen der Feuerwehr hatte die Kleidung der alleine lebenden 73jährigen Frau bereits
Feuer gefangen. Sie verstarb noch am Brandort.
Als Todesursache kommen sowohl die Brandverletzungen, wie auch Vergiftung durch Rauchgase in Betracht.
Fremdverschulden scheidet offensichtlich aus.
Das Wohnzimmer brannte vollständig aus. Die beiden anderen Räume wurden
stark verrußt. Der Sachschaden wir auf rund 10.000 Euro geschätzt.
19.03.06
Hinterschmiding (Landkreis Passau). Am Samstag ereignete sich um 17.05 Uhr in einem Sägewerk in Hinterschmiding ein Betriebsunfall, der tödlich endete.
Ersten Ermittlungen zufolge arbeitete ein 65jähriger Mann zum
Unfallzeitpunkt allein im Sägewerk. Durch vermutlich unbeabsichtigtes Betätigen eines Schalters an der
sogenannten "Rundholzkippe", von wo aus die bereits entrindeten
Baumstämme auf den Lagerplatz gekippt werden, setzte sich die Kippe in
Gang und klemmte den Kopf des Sägewerksbesitzers ein.
Er trug dadurch tödliche Schädelbrüche davon und verstarb noch vor Eintreffen des Notarztes.
Ein technischer Defekt an der Anlage dürfte auszuschließen sein.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Passau dauern an.
19.03.06
Amberg. Eine verhängnisvolle Zufallsbekanntschaft machte offenbar eine
14jährige Sonderschülerin aus einer Amberger Wohngruppe am
Donnerstag in den Morgenstunden: Sie wurde von dem Unbekannten kurze Zeit
später in einer Toilette beim Amberger Busbahnhof missbraucht.
Die Sonderschülerin verließ nach bisherigen Ermittlungen der
Kripo gegen 9.15 Uhr eine Wohneinrichtung in der Amberger Innenstadt und
traf wenige Minuten später auf der Unteren Nabburger Straße auf einen etwa
18jährigen Mann. Dieser sprach sie an und stellte sich als Manuel vor. Das Mädchen, das als sehr naiv und vertrauensselig gilt, spazierte mit dem
ihr unbekannten Mann in Richtung Kurfürstenbad. Dabei führte sie ihr Weg
über den Kreisverkehr zum Fußgängerweg bei der FirmaDeprag, Schießstätteweg,
bis hinter das ACC zum Landesgartenschaugelände zu den Ruhebänken an der
Vils.
Zwischen beiden entwickelte sich sogleich eine gewisse Vertrautheit, so dass
es auf einer Parkbank unweit des Kurfürstenbades zu einer harmlosen
Schmuserei und Zärtlichkeiten kam. Mehr wollte das Mädchen auch nicht. Nach
einiger Zeit gingen beide in die Innenstadt zurück. Diesmal benutzten sie
die Fußgängerbrücke zur Baustadelgasse und steuerten dann über die
Bahnhofstraße den Busbahnhof am Kaiser-Ludwig-Ring an.
Dort zog der
Unbekannte die Schülerin mit körperlicher Gewalt in die Herrentoilette. Der
Unbekannte bedrohte das Mädchen mit einem mitgeführten Messer, weshalb das
eingeschüchterte Mädchen sich weder kräftig wehrte noch um Hilfe rief. Er
drängte sie dann in der Toilette in eine Kabine und entkleidete sie. Dann
verging er sich an dem Mädchen.
Der Vorfall dauerte nur wenige Minuten. Der Täter ließ von seinem Opfer erst
ab, nachdem es immer wieder flehte, aufzuhören.
Er verschwand dann in der Innenstadt,
Das Opfer ging zu ihrer Wohngruppe zurück und vertraute sich einer
Betreuerein an.
Die Polizei wurde von der Straftat erst gegen 20.30 Uhr informiert. Die Schülerin wurde bei der Tat leicht verletzt, hieß es von der Polizei.
Den Täter beschreibt die Geschädigt wie folgt:
Etwa 18 Jahre alt, 170 Zentimeter groß. Er trug dunkelblondes, kurzes, gelocktes
Haar und hatte eine schlanke Figur. Er hatte ein schmales Gesicht und trug
einen Oberlippen- und Kinnbart. Bekleidet war er mit einem schwarzen
Blousonjacke, blauem Pullover, gelben T-Shirt und altmodischer brauner
Stoffhose. Dazu hatte er braune Schuhe an. Um den Hals geschlungen hatte er
zudem einen roten Schal. Auf dem Kopf trug er eine schwarze Wollmütze mit
gelben Streifen. Mitgeführt hat der Vergewaltiger auch einen schwarzen
Rucksack.
Wer hat die beiden Personen am Donnerstag zwischen 10.15 und 11 Uhr auf
dem Weg vom Kurfürstenbad über die Innenstadt zum Busbahnhof beim
Kaiser-Ludwig-Ring gesehen und kann Angaben zum Täter machen?
Wer kennt
eine Person, auf die die angeführte Beschreibung passt. Insbesondere wird
ein Zeuge gesucht, der während der Tatausführung an die Toilettentür gepocht
hatte und offenbar nicht bemerkt hatte, welche Tat dahinter geschah.
Hinweise bitte an die Amberger Kripo unter der Telefon 890-120. Hinweise
können unter Umständen auch vertraulich behandelt werden.
17.03.06
Nittenau, Landkreis Schwandorf. Am Freitag kurz nach 3 Uhr
brach aus noch nicht geklärter Ursache in einem Wohn- und Geschäftshaus am
Jägerweg ein Feuer aus, das das Gebäude fast total vernichtete.
Personen
kamen dabei nicht zu Schaden. Der Sachschaden wird auf mindestens 300.000
Euro geschätzt. Wegen vorgefundener Einbruchspuren kann die Polizei
Fremdbrandstiftung nicht ausschließen.
Anwohner informierten die Polizeieinsatzzentrale Amberg kurz nach 3 Uhr von
einem Feuer eines Wohn- und Geschäftshauses am Jägerweg. Die Flammen hatten
sich relativ rasch ausgebreitet und griffen auf das gesamte Haus über. Es
kam zu einem sogenannten Vollbrand, bei dem das Geschäft im Erdgeschoss
total ausgebrannte. Dort waren Lacke, Farben und Gardinen und Teppichwaren
gelagert. Im darüber liegenden 1. Stockwerk und im Dachgeschoss befinden
sich zwei Wohnung, die unbewohnt sind. Auch auf diese Bereiche hat das
Feuer übergegriffen und Schaden angerichtet. Ebenso wurde der Dachstuhl Raub
der Flammen.
Personen hielten sich zum Brandausbruch nicht in dem Gebäude auf. Die
Wehrmänner der Feuerwehren Nittenau, Berkam und Neunburg vom Wald waren zur
Brandbekämpfung eingesetzt. Nach ersten Feststellungen der Kripo und der
Feuerwehr, konnte aus Brandausbruchsstelle das Geschäft im Erdgeschoss
lokalisiert werden. Eine genaue Ursache konnten die Ermittler noch nicht
feststellen. Aus diesem Grund wird am Montag ein Sachverständiger des
Landeskriminalamtes aus München die Brandstelle untersuchen.
Bei der Spurensicherung stellten die Beamten Einbruchspuren an der
Kellereingangstüre an der rückwärtigen Seite des Gebäudes fest . Es kann
deshalb eine vorsätzliche Brandstiftung
nicht ausgeschlossen werden.
Zur Aufklärung des Falles sucht die Polizei Zeugen. Wer zu Tatzeit
Beobachtungen gemacht hat, die in Zusammenhang mit dem Brandausbruch stehen,
wird gebeten, sich mit der Kripo in Amberg unter der Telefonnummer
09621/890-120
17.03.06
Regensburg. Mit einem fünfstelligen Geldbetrag flüchteten zwei bisher unbekannte Täter
nach dem Raubüberfall auf den Betreiber einer Regensburger Diskothek.
Am Freitag gegen 05.25 Uhr hatten der 47jährige
Geschäftsführer und seine 44jährige Mitarbeiterin als Letzte die Disko im
Merianweg über eine Nebeneingang verlassen, als ihnen zwei maskierte Männer
gegenübertraten.
Während der Haupttäter mit einem stahlrohrähnlichen
Gegenstand auf den Mann einschlug, und ihn in das Gebäudeinnere
zurückdrängte, hielt der zweite Mann die Frau in Schach.
Dann musste der Geschäftsführer das im Tresor deponierte Geld aushändigen.
Beide Täter flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.
Bei dem Überfall zog sich der im westlichen Landkreis Regensburg wohnhafte
47jährige Mann eine Kopfverletzung zu, derentwegen eine ambulante Behandlung
in einem Krankenhaus notwendig war. Die Frau blieb unverletzt.
Beschreibung der Täter:
175 bis 185 Zentimeter groß, sportlich, athletische Figur; Sie trugen schwarze Jacken
mit hochgezogener Kapuze. Ferner hatten sie schwarze Masken, die im
Augenbereich heller sind, vor dem Gesicht. Sie sprachen Deutsch mit
amerikanischem Akzent.
Hinweise zum Tatgeschehen und zu den beschriebenen Tätern erbittet die
Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer: 0941/506-2681.
17.03.06
Neutraubling. Die Polizei hat drei junge Männer geschnappt, die für den aufsehenerregenden Raubüberfall auf ein Rentnerehepaar in Neutraubling (
wir berichteten) verantwortlich sein sollen.
Die zunächst unbekannten Täter hatten am Samstag ein Neutraublinger
Rentnerehepaar in der Wohnung überfallen, die Frau mit einem Messer bedroht
und Geld gefordert. Ohne Beute waren die Täter geflüchtet.
Die jungen Männer hatten einen 79jährigen, gehbehinderten Neutraublinger auf dem Nachhauseweg von einem Großmarkt vor
seiner Wohnung angesprochen. Er hatte ihr Angebot, ihm in die Wohnung zu
helfen, abgelehnt und war alleine weitergegangen. Wenig später, gegen 18
Uhr, läuteten die jungen Männer an der Wohnungstüre und gaben sich als
Angehörige eines Unternehmens aus, das Teppiche in den Räumen verlegen
sollte. Es gelang auf diese Weise zwei Tätern in die Wohnung zu gelangen und
dort nach Wertgegenständen zu suchen.
Als die Eindringliche beim Öffnen
einer Schublade ertappt und darauf angesprochen worden waren, hielt ein
18jähriger Täter der 77jährigen Ehefrau -ihr Mann hatte sich in einem anderen
Zimmer hingelegt- ein Messer an den Hals und forderte Geld. Auch der zweite
Räuber, ein 17jähriger Jugendlicher, hatte ein Messer in der Hand. Laute Schreie der Frau
veranlassten die beiden, ohne Beute die Wohnung fluchtartig zu verlassen. Ein
dritter 17jähriger Mittäter hatte das Tatgeschehen vor der Wohnung verfolgt.
Durch intensive Ermittlungen und Befragungen in der Neutraublinger
Jugendszene kamen die Ermittler der Regensburger Kripo dem Trio auf die
Spur. Nach ihrer Festnahme am Donnerstag legten alle drei ein Geständnis ab.
Sie hätten sich spontan zu der Tat entschlossen, erklärten die jungen
Männer, die aus Südosteuropa stammen und in Neutraubling wohnen.
Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, konnten die Beamten auf einem Neutraublinger
Spielplatz sicherstellen.
Alle drei Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in
Absprache mit der Regensburger Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Die
beiden Haupttäter sind bereits wegen Eigentums- und
Körperverletzungsdelikten aufgefallen.
16.03.06