NEUMARKT. Bei einem schweren Unfall bei Cham starb am Samstag ein 34jähriger Mann, der im Laderaum eines Klein-Lastwagens mitgefahren war.
Gegen 6.15 Uhr befuhr ein 36jähriger, aus Sachsen stammender Fahrer des Kleintransporters die B 85 von Cham in Richtung Roding. Im Bereich der Baustelle in Untertraubenbach kam der Transporter aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und und prallte frontal mit einem tschechischen Kleintransporter zusammen, der in Richtung Cham unterwegs war. Der 36jährige Sachse wurde im Fahrzeug eingeklemmt und nach Bergung durch die Feuerwehr ins Krankenhaus Cham eingeliefert.
Im Laderaum des sächsischen Klein-LKW schlief zur Unfallzeit ein Mitfahrer. Der in Zwickau wohnende 34jährige Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er gegen 12.30 Uhr im Krankenhaus Roding verstarb.
Der 45jährige Fahrer des tschechischen LKW erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde ins Krankenhaus Cham eingeliefert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde zur genauen Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger zur Unfallstelle hinzugezogen.
Es enstand ein Sachschaden von ca. 23.000,-Euro.
09.07.05
Regensburg. Ein mit 63 Personen besetzter Reisebus ist am Freitag gegen 16 Uhr in ein Wohnwagen-Center gerast. Der Busfahrer und drei Frauen wurden verletzt.
Der Reisebus verließ die BAB A 93 an der Anschlussstelle Kumpfmühl und wollte an der Kreuzung Augsburger - Ludwig-Thoma-Straße nach links ins Stadtgebiet Regensburg einfahren. Laut dem 51-jährigen Busfahrer versagten die Bremsen des Busses, und dieser prallte ungebremst mit hoher Geschwindigkeit in das gegenüberliegende Firmenareal eines Wohnwagen-Centers.
Dabei wurden neben dem Busfahrer drei weitere Insassen verletzt und in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert. Ein weiblicher 20-jähriger Fahrgast wird wohl stationär verbleiben. Der Sachschaden am Reisebus, sieben abgestellten Wohnwägen sowie einem Pkw beträgt nach ersten Schätzungen rund 120 000 Euro.
Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter zugezogen. Die Betreuung der unverletzten aus Berlin stammenden Fahrgäste mit Reiseziel Bosnien-Herzegowina erfolgte in einem naheliegenden Pfarrheim. Die Gruppe hat bereits die Weiterfahrt mit einem Ersatzbus angetreten.
08.07.05
Nabburg/Lkr Schwandorf. Ein mit 6 Tonnen Frischeiern beladener Sattelzug kam am Freitag gegen 2.20 Uhr auf der Autobahn A 93, von Weiden Richtung Regensburg, im Bereich der Anschlussstelle Nabburg nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr eine Böschung hinunter. Dort stürzte die Fahrzeugkombination um.
Der Fahrer, ein 54-Jähriger aus Sinsheim, kam mit dem Schrecken davon. Die Schadensbilanz beträgt nach bisherigen Schätzungen rund 62.000 Euro.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Beamten der Autobahnpolizeistation Schwandorf war der Kraftfahrer mit seiner zerbrechlichen Fracht auf der Autobahn Richtung Regensburg unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache kam er im Bereich Nabburg von der Fahrbahn ab und stürzte um. Er selbst blieb unverletzt. An seinem Fahrzeug entstand erheblicher Schaden.
Bei der Unfallaufnahme machte der Fahrzeuglenker einen möglichen Reifenschaden als Ursache geltend. Dies konnte von den Beamten jedoch widerlegt werden. Hinweise für einen derartigen Schaden ergaben sich nicht. Die Beamten vermuten Übermüdung. Nach Durchsicht der Schaublätter dürfte der Fahrer die vorgeschriebenen Ruhezeiten nicht eingehalten haben. Ebenso stellt sich der Verdacht, dass der Brummi-Fahrer an seinem Aufzeichnungsgerät manipuliert hat. Es wurde zu einer Begutachtung sichergestellt.
Die Ladung Frischeier, von denen die meisten den Unfall überstanden haben, musste auf einen Ersatz-Lkw umgeladen werden. Wegen des Umladegeschäftes und der Bergung des Sattelzuges ist die A 93 in Fahrtrichtung Regensburg bis auf weiteres total gesperrt. Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich noch bis 14.30 Uhr andauern. Die Ausleitung des Fahrverkehrs findet an der Autobahnausfahrt Nabburg statt. Umleitungsmaßnahmen erfolgen über die U 61.
08.07.05
Hirschau/Lkr Amberg-Sulzbach. Eine gewaltige Detonation am Freitag gegen 10 Uhr ließ die Bevölkerung Hirschaus aufschrecken. An der Georg-Schiffer-Straße detonierte der Döner-Stand und zerlegte sich förmlich bis auf die Grundplatte!

Der entstandene Schaden dürfte etwa 13.000 Euro betragen. Wie durch ein Wunder kamen keine Personen zu Schaden. Es ist von einem Unglücksfall auszugehen.
Nach bisherigen Feststellungen der Kripo Amberg war der Döner-Stand, der auf einem mobilen Wohnwagenunterteil montiert ist, am Donnerstagabend gegen 23 Uhr verschlossen worden. Sein Besitzer wollte ihn am Freitag gegen 10 Uhr wieder in Betrieb nehmen. Während der Nacht strömte offenbar durch eine defekte Zuleitung Propangas in den Wagen zu den Grillapparaten. Das Gas-Luftgemisch verdichtete sich in den zurückliegenden Stunden zu einem gefährlichen Gemisch und wurde letztendlich durch das Einschalten eines elektrischen Aggregats gezündet, so dass es explodierte.
Die enorme Druckwelle riss den Aufbau des Verkaufsstandes total entzwei, so dass nur noch die Bodenplatte übrig war. Herumfliegende Teile wurden bis zu 15 Meter weit geschleudert. Ein auf der B 14 vorbeifahrender Lastzug wurde von herumfliegenden Teilen an der Bordwand und am hinteren Zwillingsreifen des Anhängers getroffen. Der Reifen platzte.
Die Feuerwehr Hirschau war an der Unglücksstelle und brachte die in einem festen Kasten untergebrachten Gasflaschen in Sicherheit. Nach einer ersten Schätzung dürfte der Schaden am Wagen und am Lkw ungefähr 13 000 Euro betragen.
Als Ursache für die Explosion dürfte nach Feststellungen der Polizei ein technischer Defekt in Frage kommen. Für andere Ursachen haben sich bei den Ermittlungen keine Anhaltspunkte ergeben.
08.07.05
Vilseck. Am Donnerstag gegen 13 Uhr kam es auf der Staatsstraße 2166 auf Höhe der Ortschaft Axtheid-Berg zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Audi und einem 40-Tonnen Sattelzug.
Der Sattelzug MAN, der von einem 47-jährigen Mann aus dem Landkreis Nürnberger Land gesteuert wurde, bog aus einem Feldweg nach links auf die Staatsstraße in Richtung Vilseck ein. Ein aus Richtung Freihung kommender Pkw Audi, gelenkt von einem 39-jährigen Mann aus Vilseck, prallte trotz eines Ausweichversuchs nach links gegen die letzte Achse des noch quer auf der Straße befindlichen Sattelanhängers. Der Audi wurde durch den starken Anprall bis zur Windschutzscheibe eingedrückt und der Fahrer dadurch eingeklemmt. Am Sattelanhänger wurden die Achse und der Rahmen verzogen.
Der Audi-Fahrer wurde durch die Feuerwehr aus dem Wrack geborgen und aufgrund der schweren Bein- Kopf- und inneren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Amberg geflogen. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt.
Am Sattelanhänger entstand Schaden in Höhe von rund 5.000 Euro. Der Audi wurde total beschädigt, der Schaden beträgt hier etwa 8.000 Euro. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Die Unfallstelle war bis um 16.30 Uhr total gesperrt. An der Unfallstelle waren die Feuerwehren aus Vilseck, Freihung, Schlicht und Gressenwöhr eingesetzt.
Die Polizeiinspektion Auerbach sucht dringend Zeugen zum Unfallhergang. Wer sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Telefon 09643/9204-0 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.
07.07.05
NEUMARKT/AMBERG. Stundenlange Staus auf der B 299 und mehrere kaputte "Hummer"-Geländewagen sind das Ergebnis eines Auffahrunfalls bei Ursensollen.
Am Donnerstag um 11.50 Uhr befuhr ein 21-jähriger US-Soldat mit einem Zivil-Pkw der Marke Audi die B 299 von Ursensollen in Richtung Amberg. Direkt hinter ihm fuhren drei weitere US-Soldaten im Alter von 22, 27 und 39 Jahren. Diese waren jeweils mit Hummer-Geländewagen der US-Armee unterwegs. An jedem der Geländewagen war zusätzlich noch ein Anhänger angebracht.
Am Brückenende der Überführung über die B 85 mußte der Fahrer des Audi verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Auch der hinter ihm fahrende Soldat erkannte die Situation und kam zum Stehen. Der Fahrer des dritten Fahrzeugs der Kolonne übersah dies jedoch, fuhr auf den vor ihm fahrenden Jeep auf und schob diesen noch auf den wiederum davor stehenden Audi. Auch der Lenker des letzten Fahrzeugs reagierte zu spät, fuhr auf den vor ihm Fahrenden auf und schob so die bereits unsanft in Berührung gekommenen Fahrzeuge weiter zusammen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 30000 Euro. Ein Hummer-Jeep erlitt dabei Totalschaden.
Im Bereich der B 299 bzw. der Bayreuther Straße in Amberg kam es den ganzen Nachmittag zu stockendem Verkehr. Die Bergung der Fahrzeuge dauerte bis 16 Uhr an. Dabei kam es immer wieder zu kurzzeitigen Vollsperrungen der Fahrbahn. Die Feuerwehr Amberg war mit zwei Fahrzeugen und mehreren Einsatzkräften ebenfalls vor Ort.
07.07.05